Für immer die Liebe – Cynthia J. Omololu

fuerimmerdieliebe

Dressler Verlag
Gebundene Ausgabe
ca. 384 Seiten
17,95 Euro
Januar 2014
Originaltitel: Intuition
ISBN: 978-3791515076
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Inhalt (lt. amazon.de):
Kann die Liebe dein Schicksal besiegen? Seit Cole weiß, dass sie ein Mensch ist, der sich an seine früheren Leben erinnert, hat sich einfach alles verändert. Sie ist zum ersten Mal in ihrem Leben verliebt. Griffon macht sie überglücklich und sie möchte nie wieder ohne ihn sein. Doch dann drängt sich der charismatische Drew in Coles Leben. Plötzlich weiß Cole nur noch eines: dass sie nichts mehr weiß! Sie liebt Griffon doch, oder? Warum bloß übt Drew dann so eine Anziehung auf sie aus? Ist er vielleicht ihr Schicksal?

Zitat:
Die beiden tauschen einen langen Blick, und obwohl alle behaupten, dass selbst die ältesten Akhet keine telepathischen Fähigkeiten besitzen, bin ich mir da manchmal nicht so sicher. Ich könnte wetten, dass die beiden gerade intensiv kommunizieren.
(S. 75)

Kommentar:
Als Nicole, genannt Cole, in Drew einen Mann erkennt, den sie in einem früheren Leben einmal geliebt hat, lässt Griffon ihr die Entscheidung, ob sie mit ihm zusammen sein möchte. Und Cole freundet sich auch tatsächlich näher mit Drew an. Durch ihn lernt sie auch weitere Aketh kennen, die allerdings teilweise eine andere Einstellung haben als der Sekhem. Es ist an ihr und ihren empathischen Fähigkeiten auszumachen, wer der Bösewicht ist. Währenddessen sorgt auch Veronica noch einmal für Ärger, indem sie Coles bester Freundin Rayne weis machen will, dass sie ihre Freundin aus einem früheren Leben wäre und Rayne auch bald eine Aketh werden würde…

„Für immer die Liebe“ passt mit seinem äußeren perfekt zum ersten Teil. Nicht nur der Schutzumschlag ist schön gestaltet, sondern auch der Bucheinband da drunter ist wunderschön farblich gestaltet, was mir sehr gut gefällt, denn das Auge ‚isst‘ ja bekanntlich mit.

Der zweite Teil setzt ziemlich nah am Ende des ersten Bandes wieder ein. Cole, eigentlich Nicole, kann durch ihren Unfall nicht mehr so gut Cello spielen, wie zuvor, was ihr schon zu schaffen macht. Trotzdem hat sie nun mit Griffon und ihrem Dasein als Aketh einen neuen Lebensinhalt gefunden.

Anders als noch im ersten Band, geht es in diesem Band doch mehr um die Liebe. Cole ist hin und her gerissen zwischen Griffon und Drew. Griffon liebt sie eigentlich, aber Drew entpuppt sich als ihr ehemaliger Geliebter aus einem vergangenen Leben und ihn hat sie damals auch innig geliebt. Als Griffon ihr die Entscheidung abnimmt und Cole verlässt, lässt sie sie schließlich tatsächlich mit Drew ein. Diese innere Zerrissenheit seitens Cole ist also in diesem Band ein großes Thema, aber trotz dem das Buch wieder aus der Sicht von Cole geschrieben wurde, konnte ich ihre Gefühle dieses mal nicht so wirklich nachvollziehen. Ich fand, dass sie dieses mal alles zu leicht genommen hat, also, ihre Handlungen nicht wirklich authentisch waren, nicht zu ihrem Charakter passten. Das fand ich ein wenig schade, ich fand, dass es sich die Autorin hier zugunsten des Erzähltempos ein wenig zu leicht gemacht hat.

Dabei fand ich den Schreibstil von Cynthia J. Omololu auch dieses mal wieder flüssig und mitreißend, das kann ich nicht anders sagen.

Ein wenig zu kurz gekommen sind mir dieses mal auch die Rückblicke in Coles frühere Leben. Die gab es zwar auch dieses mal, aber sie waren im Vergleich zum letzten Band dieses mal eher belanglos, es gab keine großen Erkenntnisse oder ähnliches. Das fand ich insgesamt ein wenig schade, denn diese haben im ersten Band doch sehr den Reiz der Geschichte ausgemacht, weswegen ich mir ähnliches auch hier gewünscht hätte.

Die Geschichte selbst war aber trotzdem auch dieses mal interessant und schön mit zu verfolgen, wenn ihr auch der gewisse Reiz des ersten Bandes fehlte. Trotzdem hat mir die Lektüre auch dieses Mal wieder viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf die Fortsetzung, vor allem nach der überraschenden Enthüllung, die es zum Schluss noch gab.
Vier gute Sterne für diese Fortsetzung!

 

Meine Wertung:
RegenbogenRegenbogenRegenbogenRegenbogen

Alice im Zombieland – Gena Showalter

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Darkiss Verlag
Gebundene Ausgabe
ca. 400 Seiten
14,99 Euro
Dezember 2013
Originaltitel: Alice in Zombieland
ISBN: 978-3862789863
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Inhalt (lt. amazon.de):
An ihrem 16. Geburtstag sieht Alice „Ali“ Bell eine Wolke, die die Form eines weißen Kaninchens hat. Kurz darauf passiert, was Alice nie für möglich gehalten hätte: Ihre Eltern, ihre Schwester und sie werden von Zombies angegriffen. Nur Ali überlebt. Sie zieht zu ihren Großeltern nach Birmingham und fängt an einer neuen Schule an. Um ihre Familie zu rächen, will Ali lernen, Untote zu besiegen. Um zu überleben, muss sie dem undurchsichtigsten Typ an der Asher High vertrauen: Cole Holland weiß, wie man Zombies jagt. Aber er hat selbst Geheimnisse; und es scheint, dass die größten Gefahren dort lauern, wo Ali sie am wenigsten vermutet.

Zitat:
Stell dir nur eine Frage: Wie kannst du deine Zeit am besten nutzen? Wenn die Antwort lautet, zu lernen, den Feind zu bekämpfen, der in der Lage ist, alles zu zerstören, was dir lieb und teuer ist, dann bist du auf der richtigen Spur. Falls du antwortest, mich amüsieren und auf der Böse warten – dann wird das Ende schneller da sein, als du denkst.
(S. 342)

Kommentar:
Alice Bell muss mit ansehen, wie ihre Eltern nach einem Autounfall, bei dem auch ihre Schwester starb, von Monstern gefressen werden. Von den Monstern, von denen ihr Vater sie jahrelang gewarnt und geschützt hat, die sie aber nie sehen konnte und ihn deswegen für verrückt hielt. Nun bereut sie, dass sie ihren Vater für verrückt gehalten hat, denn nun weiß sie, dass es seine Monster wirklich gibt, aber nicht alle Menschen sie sehen können. Alice wohnt fortan bei ihren Großeltern und geht auf eine neue Schule, auf der sie ganz schnell Menschen kennen lernt, die die selbe Fähigkeiten haben wie Alice selbst und die Monster ebenfalls sehen können …

„Alice im Zombieland“ empfand ich als erfrischendes Jugendfantasiebuch für zwischendurch. Der freche und lockere Schreibstil der Autorin die die Hauptfigur der Geschichte erzählen lässt, hat mir sehr gefallen und ich konnte die Lektüre wirklich sehr genießen.

Bereits der erste Eindruck des Buches war toll. Aufmerksam geworden bin ich zunächst mal durch den toll Titel, der natürlich an „Alice im Wunderland“ angelehnt ist. Dieser hat mir direkt gefallen und neugierig gemacht. Auch die Optik hat gepasst, ich finde die Covergestaltung sehr ansprechend und das düstere um das unschuldig scheinende Mädchen rum, drückt auch richtig aus, worum es im Buch schließlich gehen wird. Lediglich den Titel finde ich jetzt im Nachhinein betrachtet nicht allzu sehr gelungen, weil er in mir Erwartungen geschürt hatte, die nicht erfüllt wurden. Erwartet hatte ich viele Parallelen zu „Alice im Wunderland“, aber tatsächlich gab es da kaum welche. Alice heißt allerdings die Protagonistin und es geht auch um Zombies, allerdings in unserer normalen Welt. Nun ja, was halt so normal ist, wenn es um Zombies geht. Aber nun gut, trotzdem mag ich den Titel.

Die Idee, die Gena Showalter hier umgesetzt hat, ist mal erfrischend anders. Zombies, die allerdings nicht in körperlicher Gestalt, sondern in ihrer geistlichen Gestalt auf den Plan treten und Menschen, die sie ebenso mit ihrem Geiste und nicht mit ihrem Körper bekämpfen. Die Idee fand ich schon mal richtig gut. Einige Fragen bleiben offen, die ich noch sehr gerne beantwortet hätte um mit der Geschichte auch wirklich zufrieden sein zu können, aber es wird ja auch noch eine Fortsetzung geben, auf die ich auch schon sehr gespannt bin.

Alice hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, die wirkt tough und sympathisch, ihre Gedanken und Handlungen konnte ich nachvollziehen, das mochte ich. Auch ihre Freundin Kat hat mir sehr gut gefallen, frech und erfrischend! Cole, die männliche Hauptfigur fanden ich hingegen etwas stereotypisch angelegt. Er ist halt der typisch gut aussehende, gute Typ, der unnahbar und gefährlich erscheint und seine Angebetete um alles in der Welt beschützen will. Bei ihm hätte ich mir ein wenig mehr Hintergrund und Charakter gewünscht. Insgesamt war ich mit der Ausarbeitung der Figuren im Buch aber sehr zufrieden.

Insgesamt mochte ich dieses Buch und speziell diese Idee wirklich sehr und freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung Rückkehr ins Zombieland, die im Sommer erscheinen wird.

 

Meine Wertung:
RegenbogenRegenbogenRegenbogenRegenbogen


Dankeschön an

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und

 darkiss 

für dieses Buch!

Die Luna-Chroniken 2: Wie Blut so rot – Marissa Meyer

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Carlsen Verlag
Gebundene Ausgabe
ca. 432 Seiten
19,90 Euro
Januar 2014
Originaltitel: The Lunar Chronicles – Scarlet
ISBN: 978-3551582874
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Inhalt (lt. amazon.de):
Zwei ganze Wochen ist Scarlets Großmutter nun schon verschwunden. Entführt? Tot? Die Leute im Dorf sagen, sie sei sicher abgehauen. Sie sei ja sowieso verrückt. Aber für Scarlet ist Grandmère alles – von ihr hat sie gelernt, wie man ein Raumschiff fliegt, Bio-Tomaten anbaut und seinen Willen durchsetzt. Dann trifft Scarlet einen mysteriösen Straßenkämpfer – Wolf. Er fasziniert sie; doch kann sie ihm trauen? Immerhin: Die reißerischen Berichte über Cinder und das Attentat auf Prinz Kai hält Wolf ebenso wie sie für Quatsch. Aber irgendein Geheimnis verbirgt der Fremde …

Zitat:
Lunarier konnten Menschen dazu bringen, Dinge zu sehen, die nicht existierten, und Gefühle zu entwickeln, die auf nichts beruhten. Sie konnten Menschen einer Gehirnwäsche unterziehen, so dass sie Dinge taten, die sie sonst nie tun würden. Ohne Diskussion. Ohne Widerstand.
(S. 53)

Kommentar:
Während Scarlet sich auf die verzweifelte Suche nach ihrer plötzlich verschwundenen Großmutter macht und dabei dem mysteriösen Wolf begegnet, zu dem sie sich direkt hingezogen fühlt, kann Cinder aus ihrer Gefangenschaft fliehen, noch bevor sie nach Luna ausgeliefert wird. Dabei hilft ihr ein weiterer Gefängnisinsasse, mit dessen Hilfe sie nach Frankreich flüchtet, auf den Spuren ihrer Vergangenheit.
Währenddessen versucht Imperator Kai verzweifelt sein Abkommen mit Luna einzuhalten und Cinder wieder zu finden, um sie Königign Levana von Luna ausliefern zu können, ansonsten droht Luna der Erde mit einem schrecklichen Krieg, in dem die Erde so wie es aussieht, den Kürzeren ziehen würde …

Ebenso wie bereits der erste Band ist auch dieses Buch optisch ein echter Hingucker. Der Schutzumschlag ist mit zahlreichen, rot-metallisch glänzenden Wolfssilhouetten geprägt, so dass diese zusammen ein tolles Muster ergeben. Das Papier fühlt sich an wie Tonpapier. Insgesamt also wieder eine stimmige Optik und zusammen machen sich die beiden bisher erschienenen Luna-Chronik-Bände wirklich gut im Regal.

In diesem zweiten Teil bekommen wir mit Scarlet eine neue Hauptfigur vorgesetzt. Scarlet ist sehr temperamentvoll und facettenreich und ebenso sympathisch wie es bereits Cinder war. Die Suche nach ihrer Großmutter erleben wir als Leser mit und ich habe am Anfang wirklich überlegt und war sehr gespannt, wie dieser Strang um Scarlett und ihre Großmutter zur bisherigen Geschichte passen würde. Erst zum Ende hin laufen die beiden Stränge nämlich zusammen und auch dem Leser wird das gesamte Ausmaß bewusst.
Außer Scarlet gibt es noch einige weitere neue Figuren und hier muss ich sagen, dass die Autorin ihre Figuren hier meiner Meinung nach so richtig gut in Szene setzt, ich finde allesamt richtig gut gelungen, mit viel Tiefe.

In diesem Band lernen wir auch ein wenig mehr von der Erde der Zukunft kennen, denn die Geschichte spielt nicht mehr nur im asiatischen Staatenbund, sondern auch im Frankreich des zukünftigen Europas. Hier beweist Marissa Meyer einmal mehr, was für eine tolle und gut durchdachte Geschichte und auch Welt sie hier erdacht und erschaffen hat.

Die politischen Konflikte zwischen den Oberhäuptern der Erd-Staaten und Luna bekommen wir als Leser auch in diesem Band wieder aus der Sicht von Prinz Kai mit, der ja nun Imperator und somit Oberhaupt des asiatischen Staatenbundes ist, allerdings nicht so detailliert wie noch im ersten Band. Dennoch wird auch hier wieder deutlich, wie grausam, gefährlich und machtgierig Königin Levana tatsächlich ist und was ihre eigentlichen Pläne sind.

Die Geschichte um Cinder wird in diesem Buch nicht allzu weit gebracht, nachdem sie entkommen konnte, befindet sie sich hauptsächlich auf der Flucht und auf den Spuren ihrer Vergangenheit und das ist wirklich interessant, denn wir erfahren einiges über Cinders Vergangenheit und wie sie zu dem wurde was sie nun ist und wie es überhaupt dazu kam. Dies verdeutlicht die Wichtigkeit ihrer Existenz noch viel mehr. Außerdem fängt Cinder selbst so langsam an zu verstehen, wer sie tatsächlich ist und zu akzeptieren, dass sie Lunarierin ist.
Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass die Geschichte direkt dort wieder einsetzt, wo sie im ersten Band endete, wir verlieren also keine Zeit mit Cinder.

Die märchenhaften Elemente wurden auch in diesem Band eher subtil in die Geschichte gestreut, allerdings trotzdem unübersehbar. Auch dieses Buch ist übrigens in vier große Abschnitte gegliedert, betitelt mit “Erstes Buch”, “Zweites Buch” etc. Jedem Abschnitt gehen ein paar Zeilen des original Märchens voraus. Wer die original Märchen kennt, der kann natürlich schon ein paar Schlüsse ziehen, aber ganz so einfach macht es uns die Autorin uns hier auch wieder nicht, denn die Luna-Chroniken sind einfach keine normalen Nacherzählungen und das gefällt mir einfach richtig gut.  

Insgesamt hat mir auch “Wie Blut so rot” wieder richtig gut gefallen! Zum Ende des Buches findet sich nach den Danksagungen noch die ersten Seiten des dritten Bandes, der “Wie Sterne so golden” heißen wird. Einen Erscheinungstermin dafür gibt es leider noch nicht, aber ich hoffe darauf, dass wir es vielleicht schon zum Ende des Jahres in den Händen halten dürfen. Auf den vierten Teil werden wir noch lange genug warten müssen, denn dieser wird voraussichtlich erst 2015 in Originalsprache erscheinen.

Von mir gibt es für diese grandiose Fortsetzung auf den Fall wieder die volle Punktzahl! Ich liebe Marissa Meyers Fantasie und ihre erschaffene Welt und freue mich bereits sehr auf die Fortsetzung!

 

Meine Wertung:
RegenbogenRegenbogenRegenbogenRegenbogenRegenbogen

Weil ich Layken liebe – Colleen Hoover

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dtv Verlag
Taschenbuch Ausgabe
ca. 352 Seiten
9,95 Euro
November 2013
Originaltitel: Slammed
ISBN: 978-3423715621
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Inhalt (lt. amazon.de):
Nach dem Tod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. Und dass diese Liebe mit derselben Intensität erwidert wird. Es sind die ganz großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück – drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg…

Zitat:
»Das ist nicht der Tod, der euch eins in die Fresse haut, sondern das Leben, Layken. Das Leben ist nun mal so, dass einer Menge Leute verdammt viel Scheiße passiert. Zu vielen Leuten zu viel Scheiße.«
(S. 233)

Kommentar:
Der 18jährigen Layken spielt das Schicksal übel mit. Zuerst stirbt ihr Vater überraschend, dann zieht sie mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder von Texas nach Michigan und muss ihre gewohnte Umgebung und ihr bisheriges Leben zurück lassen und dann entpuppt sich noch ihre Bekanntschaft Will, zu dem sie sich sofort hingezogen fühlt und dem sie vertraut, als ihr neuer Lehrer. Natürlich müssen sie ihre Beziehung sofort beenden, noch bevor sie richtig begonnen hat, denn er hat die Verantwortung für seinen kleinen Bruder inne und ist auf seinen Lehrerverdienst angewiesen. Als ob das noch nicht genug wäre, kommt es schließlich noch dicker …

„Weil ich Layken liebe“ wollte ich tatsächlich aufgrund der vielen begeisterten Bloggerstimmen lesen. Ich konnte mir nicht so recht vorstellen, dass mich eine Liebesgeschichte so mitreißen könnte und wollte mich einfach selbst davon überzeugen, was hinter diesem Buch steckt. Und ja, das Buch hat es absolut geschafft mich so richtig mitzureißen. Ich las das Buch zu Hause, auf dem Spielplatz und unterwegs im Auto (natürlich als Beifahrer) und lachte und weinte. Die Liebesgeschichte zwischen Will und Layken konnte mich wirklich mitreißen. Obwohl … eigentlich ist es keine reine Liebesgeschichte, es geht nämlich um viel mehr. Um große Emotionen. Natürlich um Liebe, aber auch um Leben und Tod, um Freundschaft, ums Erwachsen werden, darum Verantwortung zu übernehmen. Ich habe mich während des Lesens wirklich sehr wohl gefühlt, Colleen Hoover hat hier eine wirklich mitreißende Geschichte geschrieben und das in einem wirklich locker leichtem Stil, der durch zahlreiche Poetry Slam-Einlagen verfeinert wurde.

Das ist auch das besondere Stilmittel in diesem Buch: die Poetry Slam-Einlagen. Poetry Slam ist ein literarischer Vortragswettbewerb, bei dem jeder seinen selbstgeschrieben Text einem Publikum vortragen kann. Vortragen bedeutet dabei nicht nur das reine Vorlesen oder Aufsagen, sondern die gesamte Performance und Selbstinszenierung des Vortragenden. Genau das geschieht in diesem Buch, viele der Figuren tragen ihre Texte vor und wir als Leser lesen die teils sehr poetischen Texte selbst mit und erfahren, wie Colleen Hoover sich deren Vorträge vorstellt.
Diese Elemente haben mir besonders gut gefallen, sie waren teils sehr witzig, teils traurig. Auf jeden Fall haben sie mich neugierig auf tatsächliches Poetry Slam gemacht.

Ansonsten ist das Buch in zwei große Abschnitte unterteilt, dem ersten und dem zweiten Teil. Innerhalb dieser Teile gibt es natürlich auch noch viele Kapitel.

Wie bereits erwähnt ist die Geschichte wirklich mitreißend und emotionsgeladen. Die Figuren habe ich wirklich allesamt ins Herz geschlossen und zwar so sehr, dass selbst das Beenden des Buches für mich traurig war, denn ich hätte Will und Layken so gerne noch weiter begleitet. Glücklicherweise wird dies in Kürze möglich sein, denn bereits in wenigen Monaten erscheint der zweite Teil der großen Liebesgeschichte von Will und Layken, der da heißt: “Weil ich Will liebe”.

Von mir gibt es für diese wirklich tolle Geschichte, die viel mehr ist als eine reine Liebesgeschichte volle fünf Sterne! Für weniger hat es mir persönlich einfach zu gut gefallen!

 

Meine Wertung:
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Eve & Adam – Michael Grant, Katherine Applegate

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Ravensburger Verlag
Gebundene Ausgabe
ca. 352 Seiten
16,99 Euro
Dezember 2013
Originaltitel: Eve & Adam
ISBN: 978-3473401048
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Inhalt (lt. amazon.de):
Als Tochter aus reichem Hause genießt die 17-jährige Evening Spiker so manches Privileg: zum Beispiel einen Aufenthalt in der Privatklinik ihrer Mutter, wo sie nach einem schweren Verkehrsunfall behandelt wird. Damit Eve sich im tristen Krankenhausalltag nicht langweilt, soll sie ihren Traumtyp am Computer entwerfen. Größe, Augenfarbe, IQ – Eve darf alles selbst entscheiden. Sie hält es für ein lustiges Spiel, doch kurz darauf steht er ihr leibhaftig gegenüber …

Zitat:
Ich will das linke Auge ausradieren, da fällt mir plötzlich das Plakat mit den Eselsohren ein, das im Zeichensaal hängt: Kreativität heißt, eigene Fehler zuzulassen. Kunst heißt, zu wissen, welche man behalten soll.
(S. 157 ff.)

Kommentar:

Eve ist die Tochter einer sehr reichen Frau, die ein Pharmaunternehmen besitzt. Geld spielt keine Rolle, aber ein gute Verhältnis hat Eve nicht zu ihrer Mutter. Als Eve eines Tages einen Unfall hat und in der Firma ihrer Mutter behandelt wird, die selbstverständlich eine eigene gut ausgestattete Krankenstation hat, bekommt sie von ihrer Mutter als Aufgabe sich mit einem Computerprogramm zu befassen, damit sie sich nicht langweilt. Mit diesem Computerprogramm erschafft sie sich ihren Traummann. Natürlich virtuell, jedenfalls dachte Eve das, bis ihr Traummann plötzlich vor ihr steht. Das ist aber noch nicht alles, denn irgendetwas in der Firma ihrer Mutter läuft falsch. Welche gefährlichen Experimente laufen dort ab? Zusammen mit ihrer besten Freundin Aislin und dem jungen Solo, der ebenfalls für ihre Mutter arbeitet, versucht sie dem Geheimnis auf die Spur zu kommen und kann das Ausmaß ihrer Entdeckung selbst gar nicht begreifen …

Eve & Adam hat mich aufgrund der Kurzbeschreibung interessiert, die Story hörte sich interessant an und ich wollte gerne mehr erfahren. Das Cover fand ich zunächst als Bild nicht besonders toll, aber auch nicht schlecht. Als ich das Buch dann schließlich in Händen hielt, war ich vom Cover allerdings sehr angetan, denn der Schutzumschlag selbst ist transparent und bedruckt und schaut einfach klasse aus! Auch das Buch selbst ist bedruckt, allerdings fehlen dort die technischen Abbildungen. Insgesamt fand ich diese Idee also sehr gut und optisch muss ich sagen, dass dieses Buch dadurch ein echter Hingucker ist. Total gelungen!

Die Geschichte selbst ist sehr kurzweilig. Durch die kurzen Kapitel und die sehr große Schrift, lässt sich das Buch schnell lesen. Obwohl viele moralische Themen angesprochen werden, geht das Buch dennoch nicht weiter darauf ein, so dass hier alles eher oberflächlich abgehandelt wird. Man merkt dem Buch also an, dass es sich wirklich an Jugendliche richtet, für die einfach andere Dinge wie z.B. die Liebe oder ein perfektes Aussehen eher im Vordergrund stehen.

Eve fand ich als Figur recht sympathisch, ebenso wie Solo, obwohl ich vor allem Eves Handlungen und Gedanken nicht immer so wirklich nachempfinden konnte, vor allem was ihre Verliebtheit betraf und auch ihr Verhältnis zu Aislin konnte ich nur bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen, denn Aislin fand ich als Figur wirklich sehr dumm, naiv und fast schon nervtötend.

Die Geschichte selbst ist ganz nett erzählt und ein wenig Spannung kommt ebenfalls auf. Insgesamt fand ich das Buch sehr nett, aber mehr leider auch nicht. Aus der Thematik hätte man sicherlich ein wenig mehr rausholen, vor allem auch so, dass ein wenig mehr im Gedächtnis hängen bleibt und auch ein wenig zum nachdenken anregt. So bleibt eine nette Geschichte, die unterhält. Nicht mehr und nicht weniger.
Von mir gibt es hier drei gute Sterne!

 

Meine Wertung:
RegenbogenRegenbogenRegenbogen

Herz aus Glas – Kathrin Lange

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Arena Verlag
Gebundene Ausgabe
ca. 416 Seiten
16,99 Euro
Januar 2014
ISBN: 978-3401069784
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Inhalt (lt. amazon.de):
Juli ist wenig begeistert, die Winterferien auf Martha’s Vineyard verbringen zu müssen. Auf der Insel trifft sie den verschlossenen David, dessen Freundin bei einem Sturz von der Klippe ums Leben kam. Bald erfährt Juli, dass ein Fluch für den Tod weiterer Mädchen verantwortlich sein soll. Nachts hört sie flüsternde Stimmen. Als sie sich in David verliebt, merkt sie nicht, welche Gefahr dies bedeutet.

Zitat:
In diesem Moment zersprang mein Herz aus Glas in tausend winzige Splitter, die meinen Brustkorb füllten und einen so scharfen Schmerz verursachten, dass ich aufkeuchte.    
(S. 255)

Kommentar:
Die 17jährige Juli begleiten ihren Vater auf seine Bitte hin nach Martha’s Vineyard aufs Anwesen seines Verlegers, wo er sein Buch fertig schreiben und einige Recherchen für selbiges anstellen will. Juli, die eigentlich Juliane heißt, soll sich ein wenig mit dem etwas älteren Sohn anfreunden um ihn abzulenken. David hat erst vor wenigen Wochen seine Verlobte bei einem Unfall verloren und wird seitdem als Selbstmordgefährdet eingestuft.
Wirkliche Lust hat Juliane dazu nicht, für ihren Vater lässt sie sich jedoch auf dieses Projekt ein.
Auf Martha’s Vineyard angekommen, fühlt sich Juli schnell von David angezogen. Sein Verhalten bleibt jedoch abweisend und er ist recht unfreundlich, so dass es zu vielen Spannungen zwischen den beiden kommt. Hinzu kommt noch, dass Juli von einem Fluch erfährt, der angeblich über Sorrow liegen soll und in der Vergangenheit bereits für viele Tote gesorgt haben soll. Juli wird ganz anders und mit ihrem Vater kann sie nicht wirklich darüber sprechen, weil er viel zu sehr mit seiner Arbeit beschäftigt ist. Glücklicherweise kann sie jedoch mit Davids bestem Freund Henry reden, der sich ebenfalls um David sorgt und viel mit Juli und David unternimmt…

„Herz aus Glas“ ist der Auftakt einer Jugendbuchreihe, der allerdings auch so alleine für sich stehen bleiben könnte.
Die Autorin hat hier einen sehr besondere Stimmung geschaffen. Von Beginn an ist die Atmosphäre ein wenig gedrückt, fast schon unterkühlt, was die Geschichte aber nicht abschrecken, sondern umso spannender werden lässt. Durch die mystischen Elemente wurde ich sehr ans Buch gefesselt, denn ich wollte unbedingt herausfinden, was nun hinter dem allen steckt, was Davids Geheimnis ist, was es mit diesem Fluch zu tun hat und ob es vielleicht wirklich Geister auf Sorrow gibt.

Die Protagonisten stechen hier wirklich sehr heraus, sie relativieren eigentlich die düstere Atmosphäre des Buches, denn die Figuren muss man einfach wirklich mögen. Angefangen mit der Hauptfigur Juli, die uns diese Geschichte erzählt. Wir Leser erleben dieses Buch aus Julis Sicht, sie erzählt die vergangenen Ereignisse, was mich dazu gebracht hat ein engeres Verhältnis mit Juli einzugehen. Dabei ist sie recht offen, was sie sehr sympathisch macht. David ist ein wenig das Gegenteil. Er ist alles andere als offen, kommt sehr verschlossen und unfreundlich rüber. Einfach sehr geheimnisvoll, was ihn total interessant macht, denn man merkt einfach, dass mehr hinter dieser Figur steht.
 
Auch alle anderen Figuren fand ich total gelungen dargestellt, aber die gelungene Darstellung bezieht sich nicht alleine auf die Figurendarstellung, sondern auch auf die Geschichte selbst, denn diese ist ebenfalls super konstruiert. Zunächst dachte ich, ich hätte sehr früh durchschaut, worauf das alles hinauslaufen würde. Und kurz vor Schluss schien es auch genau so gewesen zu sein. Und dann kam die Wende und Kathrin Lange konnte mich wirklich überraschen. Das hat wirklich Spaß gemacht!

Insgesamt mochte ich dieses Buch richtig gerne und habe es innerhalb weniger Stunden verschlingen müssen! Obwohl das Buch, wie ich eingangs schon sagte, auch für sich alleine stehen könnte, gibt es noch Raum für eine Fortsetzung, auf die ich jetzt auch wirklich sehr gespannt bin, obwohl ich mir noch nicht so wirklich vorstellen kann, wo uns diese hinführen wird. Trotzdem freue ich mich sehr auf ein Wiedersehen mit Juli und David!
Von mir gibt es für diese tolle und einnehmende Geschichte volle fünf Sterne!

 

Meine Wertung:
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Boy Nobody – Allen Zadoff

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Bloomoon Verlag
Gebundene Ausgabe
ca. 336 Seiten
16,99 Euro
September 2013
Originaltitel: Boy Nobody
ISBN: 978-3845800059
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Inhalt (lt. amazon.de):
Mit 12 Jahren wurde er rekrutiert, um tödliche Missionen zu „erledigen“. Mit 16 ist BOY NOBODY einer der Besten. Weil er keine Fehler macht. Weil er eiskalt ist. Weil er seine Zielobjekte schnell und effektiv aus dem Weg räumt. Seine aktuelle Mission ändert jedoch alles: Denn die Zielperson ist ganz und gar nicht, was sie scheint. Und sie kommt ihm gefährlich nahe. Zu nahe. Aber BOY NOBODY wird auch diesen Auftrag erfolgreich zu Ende bringen. Weil er einer der Besten ist. Weil er keine Fehler macht. Weil er eiskalt ist. Oder etwa nicht …?

Zitat:
Je mehr ich darüber nachdenke, desto klarer erkenne ich, dass es mit meiner sogenannten Freiheit nicht weit her ist. Seit Mike eines Tages in meiner Schule aufgetaucht ist, gehört mein Leben nicht mehr mir.    
(S. 235)

Kommentar:
Seit er 12 Jahre alt ist, ist er im Programm. Er hat gelernt wie man kämpft, wie man tötet, wie man unsichtbar wird. Er ist der perfekte Soldat, selbst den stärksten Erwachsenen weit überlegen. Für das Programm ist er wertvoll, denn er stellt keine Fragen, er erledigt seine Aufträge zuverlässig und ohne Spuren zu hinterlassen. Bis er eines Tages eine ungewöhnliche Aufgabe gestellt bekommt und merkt, dass irgendetwas daran faul ist …

Allen Zadoff hat hier mit Boy Nobody einen spannenden Jugendthriller abgeliefert, den ich tatsächlich wirklich gerne gelesen habe.
Zu Beginn habe ich ein wenig gezögert, ob ich dieses Buch wirklich lesen wollte, denn sowohl die Aufmachung, als auch der Klappentext versprachen eher einen Protagonisten, der unnahbar zu sein schien. Das hat mich ein wenig abgeschreckt, denn ich möchte zu den Figuren in meinen Büchern gerne mehr Nähe.

Nachdem dieses Buch also wochenlang hier lag, nahm ich es jetzt endlich zu Hand, fing an zu lesen und hörte nicht mehr auf, bis ich die letzte Seite erreichte.
Glücklicherweise war Ben oder Zach, unsere Hauptfigur in diesem Buch, gar nicht so unnahbar wie ich befürchtete. Ich fand ihn eher ziemlich sympathisch und das obwohl er als harten und emotionslosen Soldaten dargestellt wurde, aber seine Gedanken verrieten etwas anderes. Generell hat der Autor hier ein ziemlich Händchen für die Darstellung seiner Figuren bewiesen, denn ich konnte mir so gut wie alle Personen tatsächlich gut vorstellen.

Der Schreibstil ist recht nüchtern. Überwiegend kurze Sätze, wenig überflüssige Beschreibungen. Ganz klar und deutlich auf den Punkt gebracht. So schreibt Zadoff. Und das hat zur Geschichte gepasst, zum unnahbaren Boy Nobody.

Dieser Band war der Auftakt einer Reihe und schon in diesem Band ist klar, dass es noch viele offene Fragen gibt, auf die ich die Antwort gerne erfahren würde und die weiterhin viel Spannung und Konfliktpotential versprechen. Ich bin also auf den zweiten Band sehr gespannt und diesen werde ich dann wohl eher nicht so lange liegen lassen, bevor ich ihn dann endlich doch einmal lese!

 

Meine Wertung:
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Mein Herz zwischen den Zeilen – Jodi Picoult, Samantha van Leer

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Boje Verlag
Gebundene Ausgabe
ca. 288 Seiten
14,99 Euro
Juli 2013
Originaltitel: Between the lines
ISBN: 978-3414823656
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Inhalt (lt. amazon.de):
»Hilf mir« – Deliah kann es kaum fassen, als sie diese Nachricht in ihrem Lieblingsbuch findet. Offensichtlich hat Oliver, der umwerfend gut aussehende Prinz der Geschichte, die Bitte speziell für sie hinterlassen. Und tatsächlich: Schnell stellen die beiden fest, dass sie über die Grenzen der Buchseiten hinweg miteinander sprechen können. Doch das reicht ihnen schon bald nicht mehr aus. Oliver ist schon lange genervt von seinem Märchen, das er immer wieder durchspielen muss, sobald ein Leser das Buch aufschlägt. Und er findet Gefallen an Deliah, die so anders ist als die langweilige Prinzessin Seraphima, die er sonst immer küssen muss. Da ist es doch klar, dass er endlich zu ihr will! Und Deliah: Die hat sich längst Hals über Kopf in ihren Märchenprinzen verliebt. Und ist begeistert von der Idee, Oliver aus dem Buch herauszuholen. Doch wie können die beiden es schaffen, die Grenzen zwischen ihren so unterschiedlichen Welten zu überwinden? Zusammen mit ihrer Tochter Samantha hat die bekannte Bestseller-Autorin Jodi Picoult einen Liebesroman geschrieben – mitreißend, märchenhaft, unwiderstehlich!

Zitat:
»Delilah«, sagt er ruhig. »Ich weiß, dass es manchmal einfacher ist, in einer Scheinwelt zu leben, als sich mit der Realität auseinandersetzen zu müssen.«
»Das ist keine Scheinwelt!«   
(S. 159)

Kommentar:
Prinz Oliver hängt in seinem Märchen fest und ist dazu verdammt auf Ewig das selbe zu erleben und immer seiner Angebeteten hinterher zu jagen. In der realen Welt liest Delilah seine Geschichte immer und immer wieder, denn sie fühlt sich mit dem Prinzen der Geschichte verbunden. Bis eines Tages der Protagonist dieser Geschichte sie um Hilfe bittet, denn er möchte raus aus diesem Buch und rein in die reale Welt …

„Mein Herz zwischen den Zeilen“ ist wie ein modernes Märchen. Die Idee dahinter ist richtig süß und schön! Erzählt wird aus drei unterschiedlichen Perspektiven, für die jeweils auch drei unterschiedliche Schriftfarben verwendet wurden.
Das eigentliche Märchen rund um den Prinzen Oliver, der auf der Suche nach seiner Prinzessin ist, ist in schwarz gedruckt. Die Geschichte aus der realen Welt, aus der Sicht der Leserin Delilah ist in dunklem lila gedruckt und Olivers Perspektive, die Hauptfigur im Märchen, die im Buch fest sitzt, ist in einer blau-grauen Farbe gedruckt.

Illustriert ist das komplette Buch mit vielen Bildern, die Szenen aus dem Märchen darstellen und auch wenige vollfarbige Bilder. Gestaltet ist dieses Buch also wirklich, wirklich sehr schön! Ich habe selten ein so schön gestaltetes und hochwertiges Buch in Händen gehalten. Das Cover passt dagegen irgendwie gar nicht so zum Inhalt, spiegelt aber tatsächlich eher die eigentliche Geschichte wieder, nämlich eine kleine seichte Teenie-Komödie mit Romanze.

Hier komme ich auch schon zum Pudels Kern. Die Idee hinter diesem Buch ist wirklich toll, aber die inhaltliche Umsetzung leider nicht ganz so gelungen, jedenfalls nicht so, dass auch ältere Leser noch wirklich Freude an dieser Geschichte haben könnten. Für jüngere Teenager ist sie aber sicherlich ideal. Mir war die Geschichte einfach nicht tiefgehend genug. Alles blieb sehr oberflächlich.
Das eigentliche Märchen hatte eigentlich nicht viel mit der Geschichte zwischen Oliver und Delilah zu tun, weswegen man diese auch hätte weg lassen können oder zumindest stark zusammen kürzen, denn diese hat mich zwischendrin immer mal wieder gelangweilt. Ich wollte einfach wissen, wie es mit der Geschichte zwischen den beiden Protagonisten voran geht.

Insgesamt gebe ich diesem Buch drei Sterne für die tolle Aufmachung und weil diese Geschichte jüngere Mädchen sicherlich zu begeistern weiß!

 

Meine Wertung:
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