Eve & Adam – Michael Grant, Katherine Applegate

eveadam

Ravensburger Verlag
Gebundene Ausgabe
ca. 352 Seiten
16,99 Euro
Dezember 2013
Originaltitel: Eve & Adam
ISBN: 978-3473401048
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Inhalt (lt. amazon.de):
Als Tochter aus reichem Hause genießt die 17-jährige Evening Spiker so manches Privileg: zum Beispiel einen Aufenthalt in der Privatklinik ihrer Mutter, wo sie nach einem schweren Verkehrsunfall behandelt wird. Damit Eve sich im tristen Krankenhausalltag nicht langweilt, soll sie ihren Traumtyp am Computer entwerfen. Größe, Augenfarbe, IQ – Eve darf alles selbst entscheiden. Sie hält es für ein lustiges Spiel, doch kurz darauf steht er ihr leibhaftig gegenüber …

Zitat:
Ich will das linke Auge ausradieren, da fällt mir plötzlich das Plakat mit den Eselsohren ein, das im Zeichensaal hängt: Kreativität heißt, eigene Fehler zuzulassen. Kunst heißt, zu wissen, welche man behalten soll.
(S. 157 ff.)

Kommentar:

Eve ist die Tochter einer sehr reichen Frau, die ein Pharmaunternehmen besitzt. Geld spielt keine Rolle, aber ein gute Verhältnis hat Eve nicht zu ihrer Mutter. Als Eve eines Tages einen Unfall hat und in der Firma ihrer Mutter behandelt wird, die selbstverständlich eine eigene gut ausgestattete Krankenstation hat, bekommt sie von ihrer Mutter als Aufgabe sich mit einem Computerprogramm zu befassen, damit sie sich nicht langweilt. Mit diesem Computerprogramm erschafft sie sich ihren Traummann. Natürlich virtuell, jedenfalls dachte Eve das, bis ihr Traummann plötzlich vor ihr steht. Das ist aber noch nicht alles, denn irgendetwas in der Firma ihrer Mutter läuft falsch. Welche gefährlichen Experimente laufen dort ab? Zusammen mit ihrer besten Freundin Aislin und dem jungen Solo, der ebenfalls für ihre Mutter arbeitet, versucht sie dem Geheimnis auf die Spur zu kommen und kann das Ausmaß ihrer Entdeckung selbst gar nicht begreifen …

Eve & Adam hat mich aufgrund der Kurzbeschreibung interessiert, die Story hörte sich interessant an und ich wollte gerne mehr erfahren. Das Cover fand ich zunächst als Bild nicht besonders toll, aber auch nicht schlecht. Als ich das Buch dann schließlich in Händen hielt, war ich vom Cover allerdings sehr angetan, denn der Schutzumschlag selbst ist transparent und bedruckt und schaut einfach klasse aus! Auch das Buch selbst ist bedruckt, allerdings fehlen dort die technischen Abbildungen. Insgesamt fand ich diese Idee also sehr gut und optisch muss ich sagen, dass dieses Buch dadurch ein echter Hingucker ist. Total gelungen!

Die Geschichte selbst ist sehr kurzweilig. Durch die kurzen Kapitel und die sehr große Schrift, lässt sich das Buch schnell lesen. Obwohl viele moralische Themen angesprochen werden, geht das Buch dennoch nicht weiter darauf ein, so dass hier alles eher oberflächlich abgehandelt wird. Man merkt dem Buch also an, dass es sich wirklich an Jugendliche richtet, für die einfach andere Dinge wie z.B. die Liebe oder ein perfektes Aussehen eher im Vordergrund stehen.

Eve fand ich als Figur recht sympathisch, ebenso wie Solo, obwohl ich vor allem Eves Handlungen und Gedanken nicht immer so wirklich nachempfinden konnte, vor allem was ihre Verliebtheit betraf und auch ihr Verhältnis zu Aislin konnte ich nur bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen, denn Aislin fand ich als Figur wirklich sehr dumm, naiv und fast schon nervtötend.

Die Geschichte selbst ist ganz nett erzählt und ein wenig Spannung kommt ebenfalls auf. Insgesamt fand ich das Buch sehr nett, aber mehr leider auch nicht. Aus der Thematik hätte man sicherlich ein wenig mehr rausholen, vor allem auch so, dass ein wenig mehr im Gedächtnis hängen bleibt und auch ein wenig zum nachdenken anregt. So bleibt eine nette Geschichte, die unterhält. Nicht mehr und nicht weniger.
Von mir gibt es hier drei gute Sterne!

 

Meine Wertung:
RegenbogenRegenbogenRegenbogen

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