Es duftet nach Sommer – Huntley Fitzpatrick

esduftetnachsommer

cbj Verlag
Gebundene Ausgabe
ca. 480 Seiten
16,99 Euro
April 2014
Originaltitel: What I thought was true
ISBN: 978-3570157503
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Inhalt

(lt. amazon.de):

Sommer, Sonne, Meer – und die erste große Liebe
Die 17-jährige Gwen kann es nicht fassen: Ausgerechnet der größte Fehler ihres Lebens, Cassidy Somers, lässt sich dazu herab, den Sommer über auf ihrer Heimatinsel als Gärtner zu jobben. Anders als Gwen, die befürchtet, sich wie ihre Eltern mit miesen Jobs durch Leben schlagen zu müssen, ist er einer der reichen Kids vom Festland. Doch Gwen träumt davon, dem allen zu entfliehen. Nur was würde das für ihr Leben bedeuten? Gwen verbringt einen berauschenden Sommer auf der Suche nach Antworten darauf, was ihr wirklich wichtig ist, an ihrem Zuhause, den Menschen, die sie liebt und schließlich an sich selbst. Und an Cassidy, der sie in einen verwirrenden Gefühlstaumel zwischen magnetischer Anziehungskraft und köstlicher Unsicherheit stürzt.

Gewähltes Zitat

Ich bin das totale Klischee.
Ich bin ein Mädchen im Einkaufszentrum.
Ich bin ein Mädchen im Einkaufszentrum, das Badeanzüge ausprobiert.
Ich bin ein Mädchen im Einkaufszentrum, das Badeanzüge ausprobiert, obwohl der vom letzten Jahr noch völlig in Ordnung ist und tadellos passt.
Und das Schlimmste kommt noch. Ich bin ein Mädchen im Einkaufszentrum, das Badeanzüge ausprobiert, obwohl der vom letzten Jahr noch völlig in Ordnung ist und tadellos passt und findet, dass jeder dieser Badeanzüge total scheiße an ihm aussieht.

(S. 238) 

Meine Meinung

Die junge Gwen lebt zusammen mit ihrer Mutter, ihrem Cousin, ihrem kleinen und verhaltensauffälligen Bruder Emory und ihrem Großvater zusammen unter einem Dach. Das Geld ist knapp, weswegen sowohl Gwen, als auch ihr Cousin Ferienjobs annehmen müssen. Da passt es Gwen gar nicht wirklich in den Kram, dass sie in ihrem Ferienjob dauernd auf den gutaussehenden Cass trifft, dem sie seit dem letzten Frühjahr sehr befangen gegenüber steht und ihn dennoch mehr als nur etwas anziehend findet…

Nach dem Debütroman “Mein Sommer nebenan”, der mir im letzten Jahr so sehr gefallen hat, musste ich natürlich auch das neue Werk der Autorin lesen. Und wann ist für einen Sommerroman die beste Zeit, wenn nicht im Sommer?

Schon die Optik ist sommerlich und das auch unter dem Schutzumschlag ist das Buch im erfrischenden hellgrün und pink gehalten. Außerdem fügt es sich wunderbar neben seinem Vorgänger ein.

Inhaltlich hat die Autorin auch hier wieder eine einfache und angemessen lockere und frische Sprache gewählt. Das Buch liest sich einfach locker und flüssig weg.
Ebenso hat die Autorin es absolut drauf ihre zumeist jugendlichen Protagonisten total authentisch darzustellen. Ich habe den Protagonisten ihr Handeln auf jeden Fall komplett abgekauft und konnte jegliche Rührungen nachvollziehen. Dies sorgte dafür, dass ich total ins Buch eintauchen konnte, was richtig Spaß machte.
Beim letzten Buch der Autorin hatte ich noch bemängelt, dass diese Authentizität bei den Erwachsenen Protagonisten leider nicht vorhanden war, bei diesem Roman allerdings schon! Auch jegliche Erwachsenen in diesem Buch waren total schön ausgearbeitet, auch die älteren Damen, von denen ich wirklich sehr gerne gelesen habe und deren Darstellung ich sehr schön nachvollziehbar und gelungen fand.

Generell konnte hier die Stimmung der Insel und der dortigen Verhältnisse super eingefangen werden. Das trifft sowohl auf das sommerliche Strandfeeling zu, als auch auf die Probleme und die eingeschränkten Möglichkeiten, die sich durch das Leben auf einer so kleinen Insel ergeben.

Die Geschichte ist einfach schön und zum Wohlfühlen. Ich konnte mich total darauf einlassen und mich von den Stimmungen der Protagonisten, allen voran natürlich Gwen, mitreißen lassen. Zwar haben mich die Rückblicke zum Teil ein wenig verwirrt, weil ich ab und an nicht sofort kapierte, wann es sich gerade um einen Rückblick handelte und wann man in der Gegenwart war, aber das hat der Geschichte überhaupt keinen Abbruch getan. Die Rückblicke waren im Gegenteil eigentlich toll und haben zusätzlich ein wenig Spannung reingebracht, obwohl die Geschichte ansonsten alles andere als ein Spannungsroman war.

Fazit

Wie ich schon sagte, ist dieser Roman ein toller Wohlfühlroman für Jugendliche und junge Erwachsene. Es geht unter anderem ums Erwachsen werden, darum, was man aus seinem Leben macht, was für Entscheidungen man trifft. Um Zukunftsängste, darum, was einem wirklich wichtig ist und um Vergänglichkeit. Insgesamt also um Themen, mit denen jeder im Laufe seines Lebens häufig konfrontiert wird.
Von mir gibt es für dieses tolle Buch die volle Sternzahl, denn solche absoluten Wohlfühl-Romane hätte ich gerne öfter!

Meine Wertung

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Blogtour “Blind Stigmata” Tag 13: Interview mit der Autorin

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Welcome back! Die Blogtour zu dem spannenden Jugendthriller “Stigmata” macht heute erneut bei mir Halt, was mich sehr freut.

In den letzten Tagen habt ihr ja bereits einiges zu diesem Buch erfahren und heute möchte ich euch ein Interview mit der Autorin nicht vorenthalten!

Viel Spaß!


Kurze Biografie:
Beatrix Mannel studierte Theater- und Literaturwissenschaften in Erlangen, Perugia und München. Danach arbeitete sie zehn Jahre als Redakteurin beim Fernsehen. Seitdem schreibt sie Romane für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die in mehr als zehn Sprachen übersetzt wurden. Für ihre aufwändigen Recherchen reist sie um die ganze Welt. Außerdem unterrichtet sie kreatives Schreiben für alle Altersstufen. Sie lebt mit ihrer Familie in München.

Im Gespräch mit Beatrix Gurian

Gurian_BeatrixLiebe Frau Gurian, die Standardfrage: Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Nachdem ich lange als Fernsehredakteurin gearbeitet hatte, habe ich neben der Arbeit bei einem Schreib-Wettbewerb mitgemacht, und mir damit einen lange gehegten Traum erfüllt. Ich habe zwar keinen Preis gewonnen, aber als das Buch vier Jahre später bei Ullstein erschienen ist, war ich der glücklichste Mensch unter der Sonne. Dann habe ich eine Zeit lang parallel als Redakteurin und Autorin, auch für Fernsehsendungen gearbeitet, bis ich allein vom Schreiben leben konnte.

Das kann dann manchmal zu Knochenarbeit werden, denn wenn man davon leben will, kann auf keinen Fall darauf warten, dass die Muse einen küsst. Man muss also wirklich diszipliniert jeden Tag schreiben und das hatte ich mir nicht ganz so vorgestellt, schon eher so: Ich sitze relaxt am Meer, schlürfe frisch gepressten O-Saft, und tippe mal hier und da ein bisschen, treffe Freunde und gehe am Strand spazieren, wo mich mit jeder Welle neue Ideen überrollen, tja das war und ist dann eben doch anders ;-)) Außerdem wird für mich das Schreiben immer schwieriger, weil ich bei jedem Buch wieder etwas neues lerne, und weil ich so viel mehr weiß, bin ich sehr viel kritischer als früher, bevor ich etwas hinschreibe.

Was haben Sie getan, nachdem Sie vom Verlag die erste Zusage bekommen haben?
Das weiß ich noch ganz genau, da waren wir in Kalifornien zu Besuch bei meinen Schwiegereltern, ich habe früh morgens noch völlig durcheinander vom Jet-Lag den AB zuhause abgehört – damals hatte man schon Handy, aber kein Internet- und konnte die gute Nachricht dann kaum glauben.

Ich musste es zweimal abhören, mein Mann ist schon nach dem ersten Mal aufgestanden, weggerannt und ich hörte ihn ins Auto springen und mit quietschenden Reifen davonbrausen. Ich war völlig perplex und fand das nicht sehr nett. Nach einer Viertelstunde kam er schon wieder zurück. Er war in den nächsten Supermarkt gefahren und hatte eine gekühlte Flasche Champagner gekauft und obwohl es erst sechs Uhr morgens war, haben wir darauf angestoßen, schließlich hatte ich darauf vier Jahre lang gewartet!

Wie würden Sie sich selbst in fünf Worten beschreiben?
Unmöglich. ;-)

schreibtisch_gurianWo und wann schreiben Sie am liebsten? Wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus?
Ich arbeite eher diszipliniert und zwar am liebsten früh morgens, nachdem ich eine Stunde Sport gemacht habe und mein Hirn voller Energie ist. Nach meiner Erfahrung küsst einen die Muse dann besonders heftig, wenn man viel arbeitet ;-)) Wenn ich gar nicht gut vorwärts komme, hilft mir auch Musik beim Schreiben. Großartig fürs Thriller schreiben ist übrigens die Filmmusik von „Shining“ und für „Stigmata“ war auch die Filmmusik vom „Da Vinci Code“ sehr inspirierend.

Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie mal nicht schreiben?
Lesen, Häkeln, Eis klettern, Freunde treffen, Filme sehen, Reisen an exotische Orte, Hanteltraining, Horoskope lesen… aber bei zwei Sachen habe ich geflunkert ;-)

Was wird Ihr nächstes Buchprojekt sein? Ist schon etwas in Planung?
Ja!

Was inspiriert Sie beim Schreiben? Wie kommen Sie auf Ideen?
Das ist sehr verschieden, manchmal inspiriert mich ein altes Gemälde, wie zu meinem Jugendroman „Zauberherz“ oder etwas, dass ich auf dem Flohmarkt finde, z.B. ein großartiges Buch über Glasperlen zu dem Roman „Der Duft der Wüstenrose“ (Diana-Verlag). Oder Satzfetzen, die ich beim Bus fahren oder ganz woanders höre, z.B. ein Handygespräch am Flughafen, hat mich zu der Idee für “Lügenherz” (Arena-Verlag) gebracht. Außerdem sind auch Zeitungsartikel wichtig, Ausstellungen, Filme und Bücher, oder es passiert etwas in meinem Bekanntenkreis, das mich sehr beschäftigt, daraus wurde dann der Minithriller:  „Wie du ihm, so ich dir“ ( Arena).  AutorInnen sind wie Schwämme, die ihre gesamte Umgebung aufsaugen…

Haben Sie literarische Vorbilder?
Ja viele, aber wichtig ist es trotzdem einen ganz eigenen Stil zu entwickeln.

Lassen Sie viel Reales in Ihre Bücher fließen? Oder ist alles, worüber Sie schreiben, rein fiktiv?
Ja, alles ist rein fiktiv, aber natürlich werde ich – wie oben schon gesagt- von der Realität inspiriert.

Wie sind Sie auf die Idee zu “Stigmata” gekommen? War es ein langer Weg bis zur Veröffentlichung?
Die Idee zu „Stigmata“ ist aus vielen kleinen Puzzlestückchen entstanden, die mir im Laufe meines Lebens begegnet sind, dazu gehörte ein Besuch bei einer Tante, einer Diakonisse, als ich sechzehn war, (die aber nichts, rein gar nichts von der Gertrud in „Stigmata“ hat!) ein Aufenthalt zusammen mit meiner Schwester in einem entsetzlichen Kurheim, als ich sieben Jahre alt war, die Beschäftigung mit Heiligen und Zeitungsartikel über Praktiken von Nonnen unter dem Franco-Regime, die Beschäftigung mit Resilienz und noch vieles vieles mehr.

Wie kam es zur Idee passende Bilder zur Geschichte beizutragen?
Das kam im Gespräch mit meinem Mann auf.

Kamen die Ideen dazu von Ihnen?
Die Ideen an sich sind natürlich durch den Roman bedingt und also von mir, also zum Beispiel „Puppe auf Brunnen“, aber wie das dann genau aussieht, welche Perspektive, welche Puppe wie fotografiert, da hat mein Mann wunderbare Ideen gehabt und einige Male habe ich dann auch im Text etwas geändert, weil das Bild ganz anders, aber so großartig geworden ist. Oder eine Bildidee von mir war so langweilig,- in den Augen eines Fotografen – dass wir sie nach einem Gespräch durch eine andere ersetzt haben.

Zum Schluss ein paar Spaß-Fragen, um den Menschen Beatrix Gurian etwas besser kennen zu lernen:

Ihr Lieblingsbuch: Oh, leider, das kann ich nicht sagen, es gibt so viele und das wechselt ständig.

Ihr Lieblingsfilm/Serie: Da ist es genauso wie mit dem Büchern

Ihr Lieblingsaufenthaltsort: Ahh wie schön, das kann ich ganz eindeutig beantworten: Am Meer

Kaffee oder Tee? Kaffee mit Milch!

Schokolade oder Chips? Chips immer, Schokolade auch gern ;-)

Filme oder Bücher? Beides, möchte auf keines von beiden verzichten!

Drinnen oder Draußen? Kommt auf die Jahreszeit an.

Sommer oder Winter? Sommer, Sommer, Sommer, Sommer, Sommer und sagte ich es schon ? Es lebe der Sommer!

Liebe Frau Gurian, vielen Dank für die lieben Antworten auf meine Fragen und an Daniela Kern vom Arena-Verlag für die Vermittlung!

(Schreibtisch-Foto ©Erol Gurian)


So, das war es nun von mir. Ich hoffe, ich konnte euch dieses tolle Buch ein wenig näher bringen. Morgen gibt es noch einen letzten Beitrag zur Blogtour, es wartet noch ein nettes Schmankerl auf euch, also schaut auf jeden Fall noch einmal rein! :)

Hier noch einmal die bisherigen und die noch kommende Blogtour-Stationen im Überblick:

11.7. http://rawrpunx.blogspot.co.at
12.7. http://nico-wallmann.blogspot.de
13.7. http://nico-wallmann.blogspot.de
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18.7. http://www.readandbeyourself.de
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24.7. http://rawrpunx.blogspot.co.at

Liebe Grüße,

Nicole

Red Bug Books Charity-Aktion – Vorstellung und die erste Autorin ist ebenfalls enthüllt!

redbugcharitybanner

Einer der guten Vorsätze von Red Bug Books für das Jahr 2014 war ein Charity Projekt für Jugendliche. Was lag da näher, als ein Buch zu machen. Und was hätte da mehr Sinn gemacht, als Jugendbuchautoren zu fragen, ob sie Lust haben, etwas dafür zu schreiben. Und was fehlt dann noch, damit es ein schönes Projekt wird? Genau – Buchblogger.
Red Bug Books wird am 6. Dezember 2014 ein Buch mit Gedichten und Geschichten von zehn Jugendbuchautoren veröffentlichen. Der Erlös geht an eine gemeinnützigen Jugendbuchorganisation und Buchblogger werden helfen, das Projekt bekannt zu machen.

Und wie geplant, so auch umgesetzt! Das große Charity-Projekt von Red Bug Books läuft so langsam an und ich bin gerne bei dieser tollen Aktion dabei und hoffe, dass sie mit Hilfe aller Beteiligten zu einem großen Erfolg wird!

Über 100 Blogger haben sich mittlerweile gefunden, die diese tolle Aktion bekannt machen möchten und auch die Autoren stehen bereits fest und werden in den nächsten Wochen nach und nach bekannt gegeben. So werde ich euch ab sofort über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden halten und hoffe, dass ihr dieses Projekt ebenso überstützenzwert findet, wie ich auch.


Die erste Autorin wurde heute ebenfalls enthüllt und ich freue mich, sie euch heute ebenfalls vorstellen zu können.

Antonia Michaelis

antoniamichaelisJg. 1979, arbeitete nach dem Abitur in Südindien, Nepal und Peru. In Greifswald studierte sie Medizin und begann parallel dazu, Romane zu schreiben.  Seit einigen Jahren lebt sie als freie Schriftstellerin mit Mann, zwei Kindern und Katzen in der Nähe der Insel Usedom.
Antonia Michaelis gehört zum Kreis begabter junger und eigenwilliger Autoren.
Ihre Bücher sind durchwegs ungewöhnlich und bewegend.
Sie schreibt in einer wunderbaren Sprache (Süddeutsche Zeitung, Die ZEIT) hochpoetische soziale und philosophische Dramen, die den Leser immer an die Grenzen der Wahrnehmung und der Gesellschaft führen.
Sie wurde mit  ihrem Jugendroman „Der Märchenerzähler“ für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Das Buch hat zahlreiche Ehrungen erhalten.
Aktuelle Veröffentlichungen für junge Erwachsene und Erwachsene:
„Paradies für alle“, 2013 bei Knaur
„Nashville oder das Wolfsspiel“, 2013 bei Oetinger
„Friedhofskind“, 2014 bei Emons
„Niemand liebt November“, 2014 bei Oetinger
Die Bücher der Autorin wurden in zahlreiche Sprachenübersetzt.

(Text Quelle: Autorin Katrin/Red Bug Culture; Foto: Mit freundlicher Genehmigung von http://www.antonia-michaelis.de und Ralph Brugger)

Blogtour “Blind Stigmata” Tag 11: Buchdesign

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Die Blogtour zu dem spannenden Jugendthriller “Stigmata” macht heute bei mir Halt, was mich sehr freut.

In den letzten Tagen habt ihr ja bereits einiges zu diesem Buch erfahren und heute möchte ich euch das Design des Buches zeigen, denn dieses Design sticht nicht zuletzt durch die zahlreichen Farbfotos sehr hervor!

Viel Spaß!


Das Cover

stigmataHier links neben prangt es bereits: Das wirklich atmosphärische Cover dieses Buches. Auf dem Cover prangen die Schriftzüge (rechts) in Silberschrift. Auch die Ranken, die sich oben und unten über das Cover ziehen sind silbern gedruckt, ebenso wie auch der Name der Autorin, was wirklich sehr schön ausschaut.

6999_Guria_StigmataDas Cover ist ansonsten in düsteren Farben gehalten, was die Atmosphäre der Geschichte perfekt unterstreicht. Einige hellgrüne Ranken schlängeln sich über dunkelgrünen Untergrund.

Das Bild, welches das Cover ziert, zeigt das Bild eines Mädchens in einem Medaillon, das auf Reis kniet. Dazu gibt es eine kleine Anekdote von der Autorin Beatrix Gurian:

6999_Guria_StigmataMädchen auf Reis

Bei diesem Bild kriege ich jedes Mal wieder Gänsehaut!  Ja, ich hatte viel recherchiert und wusste, dass man Strafen wie das Knien auf Reis verhängt hat. Doch erst bei der Foto-Produktion wurde uns allen klar, wie fruchtbar diese Strafe wirklich gewesen ist. Unsere Stylistin, die sich auch um die Kostüme gekümmert hat, hat  „unserer Agnes“ sehr vorausschauend  Knieschützer gebastelt, damit sie bei dem Foto nicht leiden muss. Weil man normale Skate-Schützer durch das transparente sechziger Jahre-Nachthemd, das wir aus dem Bavaria-Film-Fundus ausgeliehen hatten, auf dem Bild sehen konnte, musste sie “unsichtbare“ basteln. Doch dann haben sich die Reiskörner trotzdem schmerzhaft tief in die Knie gebohrt …

Insgesamt also ein wirklich tolles und absolut stimmiges Cover, das auch perfekt zum Inhalt des Buches passt!

Das Buch-Innendesign

DSC08393DSC08395Aber nicht nur das Cover ist gelungen, auch im Inneren des Buches findet man sehr schön und liebevoll gestaltete Elemente, die dieses Buch wirklich zu etwas besonderem machen.

Nimmt man den Schutzumschlag ab, dann hält man ein – tada! – grünes, gebundenes Buch in den Händen, ausgestattet mit einem ebenfalls grünen Lesebändchen.

DSC08398DSC08399Schlägt man das Buch auf, dann findet man ein grün-meliert bedrucktes Vorsatzblatt und noch ein hübsches Lesezeichenbanner, passend zum Buch.

Beim durchblättern fällt direkt auf, dass das Buch insgesamt zweifarbig gedruckt wurde. Neben schwarz/grau findet sich nämlich überall auch grün. Dabei gibt es sowohl grüne Schrift oder grün gedruckte Ranken, als auch schwarz auf grüngeranktem Hintergrund.

DSC08405 DSC08409 DSC08415

Die Kapitelüberschriften sind immer wunderschön in grün gedruckt und mit tollen Ranken versehen.

Ein weiteres Highlight des Buches sind auf jeden Fall die zahlreichen Fotografien, die sich im Inneren finden und passend zur Geschichte die Stimmung sehr unterstreichen.

DSC08410 DSC08422

Insgesamt ist Stigmata vor allem für einen Jugendthriller eines der schönsten gestalteten Bücher die ich kenne. Und damit meine ich ausdrücklich vor allem auch das Innere des Buches, nicht unbedingt das Cover. Allein durch die Fotos wurde dieses Buch schon zu einem echten Leseerlebnis, hier haben sich wohl die Autorin und der Fotograf, als auch der Verlag wirklich ins Zeug gelegt!


So, das war es nun von mir. Ich hoffe, ich konnte euch dieses tolle Buch ein wenig näher bringen.

Hier noch einmal die bisherigen und noch kommenden Blogtour-Stationen im Überblick:

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23.7. http://www.lilstar.de
24.7. http://rawrpunx.blogspot.co.at

Liebe Grüße,

Nicole

Das Gewinnspiel zur Blogtour “Blind Walk”

Ihr Lieben,

schön, dass ihr dran geblieben seid und auch heute wieder reinschaut! Und eure Treue soll jetzt natürlich auch belohnt werden, denn wer gut aufgepasst hat (oder auch noch einmal nachschauen geht Zwinkerndes Smiley), der hat nun die Chance auf einen tollen Preis, denn wir freuen uns sehr euch heute in Zusammenarbeit mit dem Coppenrath-Verlag folgende Preise präsentieren zu können:

1. Buch “Blind Walk” (Print oder eBook) + 20 € Gutschein für den Coppenrath Online-Shop.

2. Buch “Blind Walk” (Print oder eBook)

3. Notizbuch aus der Reihe Literabooks: https://shop.coppenrath.de/produktsuche/literabook/

Was ihr dafür tun müsst ist einfach: Auf jedem der teilnehmenden Blogs ist im Blogtour-Beitrag ein Wort versteckt worden. Es ist in der Regel farbig markiert. Habt ihr alle Wörter zusammen, ergeben sie den gesuchten Lösungssatz.

Hier noch einmal alle teilnehmenden Blogs:

Teilnahmebedingungen:
Das Gewinnspiel läuft ab sofort bis zum 27. Juli 23:59. Die Auslosung erfolgt am darauf folgenden Tag und die Gewinnern werden auf allen Blogs bekannt gegeben.
Es ist egal auf welchem der teilnehmenden Blogs ihr teilnehmt, das Formular ist immer das selbe.
Teilnahme ab 18 Jahren oder mit dem Einverständnis eurer Eltern. Die Teilnahme ist nur möglich, wenn der Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder Schweiz ist.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der Gewinn kann bei Verlust beim Versand nicht ersetzt werden.

Euch allen viel Glück!

Liebe Grüße,

Nicole

Teilnahme:

Sternschnuppenträume – Julie Leuze

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Egmont INK
Gebundene Ausgabe
ca. 352 Seiten
14,99 Euro
April 2014
ISBN: 978-3863960650
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Inhalt

(lt. amazon.de):

Als Svea den Kopf in den Nacken legt und in den sternenklaren Nachthimmel schaut, geschehen zwei Dinge, mit denen sie absolut nicht gerechnet hat. Erstens: Sie sieht eine Sternschnuppe, eine lange, strahlende, wunderschöne – eine, die Wünsche in Erfüllung gehen lässt. Zweitens: Im nächsten Moment taucht Nick neben ihr auf. Nick sieht gut aus, ist charmant und wird ihr ganz bestimmt schon morgen das Herz brechen. Doch heute Nacht will Svea nicht an morgen denken. Sie will mit Nick Sternschnuppen zählen, eng umschlungen hier am Strand, bis es nichts mehr gibt außer ihnen beiden. Und vor allem will Svea nicht daran denken, dass es für sie und Nick keine Zukunft geben kann. Morgen wird die Welt wieder so sein wie vorher. Eine Welt ohne Nick. Oder etwa nicht?
 

Gewähltes Zitat

Wir müssen für unsere Träume kämpfen, wir müssen uns auflehnen gegen diejenigen, die uns kleinhalten wollen. Das Leben ist, was wir daraus machen, in jedem einzelnen Augenblick. Wir haben es in der Hand, wir selbst, von dem Zeitpunkt an, da wir keine Kinder mehr sind.

(S. 51)


 


Meine Meinung

Svea und Nick gehen auf die selbe Schule, haben bisher aber nie viel miteinander zu tun gehabt. Sie hält ihn eh für einen Aufreißer. Bis zu dieser einen Nacht am Stand, in der sich beide gegenseitig zeigen, wie sie wirklich sind. Sowohl Svea als auch Nick haben nämlich große familiäre Probleme, die sie zu verheimlichen versuchen und vor allem Svea davon abhalten sich näher mit Nick einzulassen. Doch Nick will nicht aufgeben …

Nachdem mir “Der Geschmack von Sommerregen” schon so gut gefallen hat, wollte ich auch “Sternschnuppenträume” von Julie Leuze unbedingt lesen. Und das war eine gute Entscheidung, denn dieser zweite Roman hat mir noch besser gefallen als bereits der erste.

Julie Leuze schafft es auch hier wieder zwei Figuren zu entwickeln, die man nicht nur einfach gern haben muss, sondern in die man sich auch sehr gut hinein versetzen kann. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht zusammen mit Nick und Svea die Geheimnisse des jeweils anderen aufzudecken, was auch gut geklappt hat, denn auch der Leser weiß nicht von Anfang an Bescheid, sondern erfährt erst nach und nach womit sich die beiden jungen Menschen herumschlagen müssen und das ist ein ganz schön schwerer Brocken, der da auf ihnen lastet.

Es geht somit nicht nur um Liebe, sondern auch darum sich Träume zu erfüllen, sich zu verwirklichen und sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Sich nicht alles gefallen zu lassen und kluge Entscheidungen für sich selbst zu treffen. Und auch darum, ab und an mal ein wenig egoistisch sein zu dürfen.

Ab und an fand ich die Handlung dann allerdings schon ein klein wenig träumerisch und weniger realistisch. Das hat im Großen und Ganzen nicht gestört, an manchen Stellen fand ich es dann allerdings doch ein wenig übertrieben. Darüber konnte ich aber im Verlauf der Geschichte hinweg sehen, weil es trotzdem funktioniert hat und einfach nur schön war.

Fazit

Insgesamt war “Sternschnuppenträume” für mich ein sehr schönes Jugendbuch über das Erwachsen werden und Verantwortung zu übernehmen für sein Leben. Von mir gibt es hierfür vier sehr gute Sterne!   

Meine Wertung:

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Positiv gedacht im Juli

positivlogoDiese tolle Aktion habe ich im letzten Monat auf Melanies Trampelpfaden entdeckt und fand sie sofort klasse, denn wer von uns könnte denn nicht öfter mal positive Gedanken gebrauchen? Ich auf jeden Fall und deswegen habe ich mich auch spontan entschlossen mitzumachen und will nun versuchen ebenfalls jeden Monat meine positiven Gedanken fest zu halten und mit euch zu teilen. Wenn möglich natürlich buchbezogen, aber ich denke, es wird auch häufig mal ein wenig privater werden ;)
Wer von euch ebenfalls mitmachen mag, der darf sich gerne an Melanies Vorlagen bedienen.

gefreut:
Ich habe mich total gefreut, dass die erste Kindergeburtstagsparty meines Sohnes einfach nur toll war und er den ganzen Tag gestrahlt hat! Das war einfach klasse!

gelacht:
Gelacht habe ich über ein paar lustige Geschichten, die mir meine Freundin erzählt hat … das Stichwort lautet: Zähneputzen! :D

geschafft:
Hmm … ich habe ein paar Aufgaben bewältigen können, die schon lange anstanden und eigentlich schon längst fällig gewesen wären. Das hat mich sehr erleichtert.

gefunden:
Die Sonne! Habt ihr sie gesehen? Sie war da … nur kurz, aber sie war da! ;)

geholfen:
Ich habe mich sehr gefreut, dass mir von lieben Freunden mal wieder SEHR geholfen wurde. Ich habe wirklich die besten Freunde der Welt, dankeschön, ich hab euch lieb! <3

gegönnt:
Hm … ich werde mir in Kürze einen Friseurbesuch gönnen *G* Außerdem haben wir uns einen Urlaub gegönnt, in den wir nächste Woche fahren werden.

gekriegt:
Ich habe zu meinem Geburtstag letzte Woche eine tolle Einladung von meinem Mann gekriegt *G* Es war ein wunderbarer Abend in einem schicken lokal mit leckeren 10-Gängen. Außerdem habe ich natürlich wieder ganz viele Bücher gekriegt *G*

gelobt:
Oh weh … dazu fällt mir gerade gar nichts ein … hm…

gesehen/gehört/gerochen – einfach ein Sinn, der Euch am meisten anspricht
Gerochen! Auf jeden Fall! Ich habe zum Geburtstag eine wahnsinnig tolle Juwelkerze geschenkt bekommen. Sie duftet total irre nach Karamell-Cupcakes. Total lecker!

gelernt:
Dass mir eine gesunde Portion Egoismus hin und wieder ganz gut tun würde …

geplant :
Mehrere Blogtouren, einen tollen Familienurlaub, einen Besuch im Heidepark Soltau, im Playmobil Funpark und im Freizeitland Geiselwind, lesen, lesen, lesen … und gesund werden Smiley

Klammroth – Isa Grimm

klammroth

Lübbe Verlag
Broschierte Ausgabe
ca. 336 Seiten
14,95 Euro
März 2014
ISBN: 978-3785761076
Bestellen bei Amazon.de

Inhalt

(lt. amazon.de):

Seit Jahren ist der uralte Tunnel stillgelegt. Doch etwas geht um in den Tiefen des Berges. Kinderstimmen wispern im Dunkel, und etwas regt sich in den Schatten. Einst war Klammroth ein stiller Weinort am Fluss – bis eine Katastrophe die Idylle zerstörte. Dutzende Kinder starben bei einem verheerenden Unfall im Tunnel, viele weitere wurden entstellt. Nun, sechzehn Jahre später, kehrt eine der Überlebenden nach Klammroth zurück: Anais hat die Qualen des Feuers noch nicht überwunden, als ihr Vater sie zu sich ruft. Etwas Unerklärliches erscheint des Nachts vor den Fenstern. Gespenstisches geschieht – und jemand fordert neue Opfer. Der Tunnel hat Anais nicht vergessen … 

Gewähltes Zitat

»Man kann gegen Theodora sagen, was man will« und das war eine Menge, dachte sie – »aber sie wusste, was sie tat. Auf ihrem Gebiet war sie eine Koryphäe. Sie war schon auf Schmerztherapien spezialisiert, bevor sie nach Klammroth kam, hatte an diversen Uni-Kliniken gearbeitet, zuletzt als Chefärztin. Vor sechzehn Jahren hat sie dann hier ihr eigenes Institut aufgebaut und sich auf die Behandlung von Brandopfern spezialisiert.«

(S. 61) 

Meine Meinung

Als Anais’ Stiefmutter stirbt, macht sie sich auf den Weg in ihre ehemalige Heimatstadt Klammroth, aus der sie nach dem schrecklichen Unfall damals geflüchtet ist, bei dem so viele Kinder gestorben oder verstümmelt wurden. Auch jetzt will sie eigentlich nur die Angelegenheiten ihrer Stiefmutter klären, die Vormundschaft für ihren Vater übernehmen, der im Heim lebt und sich dann wieder verabschieden. Doch es kommt anders als geplant und Anais fängt an die Geschehnisse von heute und auch von damals zu hinterfragen…

Schon als ich im März einen geheimnisvollen Brief der Protagonistin Anais erhielt, war ich total gespannt auf diesen Roman. Jetzt habe ich ihn endlich bekommen und schnell verschlungen.

Eines muss man dem Buch lassen: es lässt sich wirklich gut weg lesen, ist flüssig geschrieben und es ist auch recht spannend. Zumindest die ersten zwei Drittel konnten mich recht fesseln.

Anais ist mir als Figur die meiste Zeit sympathisch gewesen, so dass ich wirklich gerne mit ihr auf diese Jagd nach der Wahrheit gegangen bin. Dass es um die Wahrheit geht, ist mir allerdings erst viel später bewusst geworden, ich konnte nämlich lange Zeit gar nicht mal so wirklich absehen, wohin sich die Geschichte entwickeln würde und worum es denn überhaupt tatsächlich geht. Als ich dann schließlich verstand, in welche Richtung sich das ganze entwickeln würde, war ich allerdings eher enttäuscht, denn diese Richtung hat mir gar nicht gefallen. Ich habe noch eine ganze Weile gehofft, dass sich das Blatt vielleicht noch wenden und die Geschehnisse irgendwie realistisch erklärbar seien, aber leider hat sich meine Hoffnung nicht erfüllt.

Die Geschichte hatte wirklich viel Potential und dadurch, dass selbst der Leser ziemlich um Dunkeln gelassen wurde und nicht wusste, was da gerade eigentlich wirklich passiert und vor allem aber, was damals in der Vergangenheit tatsächlich geschehen ist, war die Spannung auch vorhanden. Ich jedenfalls war anfangs wirklich sehr gespannt, was da noch kommen würde und war für jedes kleine Häppchen froh, was nach und nach enthüllt wurde.

Am Ende war ich dennoch enttäuscht, weil ich nicht erwartet hatte, dass das Buch in diese unerklärliche Richtung driftet. Auch mit dem Ende war ich demnach überhaupt nicht zufrieden und fühlte mich sehr unbefriedigt zurück gelassen. Hier hätte ich mir definitiv etwas anderes gewünscht.

Fazit

Insgesamt konnte mich “Klammroth” über einen langen Zeitraum fesseln und auch begeistern. Als es jedoch zum Ende hin ging und ich erkannte, in welche Richtung das ganze nun gehen würde, war ich doch enttäuscht und konnte vor allem auch mit dem Ende einfach nichts mehr anfangen. Hier hätte ich mir weniger phantastische Einflüsse gewünscht und mehr Realismus, genau das hatte ich nämlich auch von Beginn an erwartet.   

Meine Wertung

RegenbogenRegenbogenRegenbogen

Specials

Ein geheimnisvoller Brief …

Blogtour “Blind Walk” Tag 1: Was ist der Blind Walk?

Heute ist es endlich soweit! Die Blogtour zu Patricia Schröders spannendem Roman “Blind Walk” beginnt und macht auch direkt bei mir Halt.

In den nächsten paar Tagen werden wir euch diesen tollen Roman ein wenig vorstellen und näher bringen, ohne jedoch zu viel zu verraten.

Heute erkläre ich euch erst einmal, was der Blind Walk überhaupt ist und stelle euch das Buch etwas vor!

Viel Spaß!


Blind Walk

blindwalk

Sieben Jugendliche ausgesetzt im Nirgendwo, gefangen in einem teuflischen Spiel, aus dem es kein Entkommen gibt.
“Dieser ganze bescheuerte Event ist ein einziger riesengroßer Fehler gewesen. Wie es aussieht, wird wahrscheinlich niemand mehr lebend aus der Sache herauskommen.”
Als die 17-jährige Lida Donelly zusammen mit ihrem Freund Jesper an einem sogenannten “Blind Walk”, einem Event aus dem Internet, teilnimmt, rechnet sie mit nicht mehr als ein bisschen Nervenkitzel. Zusammen mit fünf anderen Jugendlichen werden Lida und Jesper mit verbundenen Augen in der Wildnis ausgesetzt, ausgestattet mit einem Kompass und ein paar wenigen Gegenständen. Doch von Anfang an ist die Stimmung in der Gruppe hochexplosiv.
Die Situation droht zu eskalieren, als die Jugendlichen nach kurzer Zeit die Leiche einer der Männer finden, die sie in den Wald gebracht haben. Lida beschleicht das unheimliche Gefühl, dass sie beobachtet werden. Schon bald wird dieser erste Verdacht zur bösen Gewissheit: Irgendjemand da draußen macht Jagd auf sie. Und der Jäger scheint es dabei vor allem auf sie, Lida, abgesehen zu haben.

Was ist der Blind Walk?


Lust auf ein Abenteuer?

Sie wollen einmal raus, sich von allen Zwängen befreien
und sich in der freien Natur einfach entfalten können?
Fern jeglicher Zivilisation ein Abenteuer erleben? Dann
sind sie hier richtig! Wir bieten organisierte Blind Walks
mit gleichgesinnten Teilnehmern und organisieren alles
was dazu gehört.

Wir sorgen für Abenteuer, Sie müssen nur noch teilnehmen!
Interesse? Die Teilnahmegebühr beträgt 180 Euro pro Person.
Melden Sie sich heute noch an, bevor alle Plätze besetzt sind!

 

Wie die Beschreibung von oben schon verrät, handelt es sich bei dem Blind Walk um ein geplantes Event. Im Buch stoßen die Teilnehmer über das Internet auf dieses Event, das von der Firma “IA – Individual Adventures” organisiert wird. Die Kosten betragen 180 Euro und es nehmen sieben Teilnehmer daran teil.

Die Regeln sind klar: Moderne Hilfsmittel sind verboten, Handys, Geld etc. dürfen nicht mitgebracht werden zu diesem Event. Nur wenige persönliche Dinge wie Kleidungsstücke sind erlaubt, die Teilnehmer erhalten vorher eine Mitbringliste. Alles andere was von Nöten ist, wie z.B. ein Taschenmesser, Streichhölzer, ein Klappspaten, ein Seil, eine Taschenlampe, ein Kompass, eine Wanderkarte werden von den Organisatoren gestellt, allerdings gibt es von jedem Gegenstand tatsächlich nur ein Exemplar. Das bedeutet also, dass die Teilnehmer zwangsläufig zusammen arbeiten müssen.  

Die Teilnehmer werden an einer vereinbarten Stelle von der Veranstaltungsfirma abgeholt. Damit niemand erkennt, wo es hingeht, werden den Teilnehmern die Augen verbunden und sie mittels eines Kleinbusses in einem unbekannten und verwildertem Gebiet ausgesetzt und allein gelassen. Das Ziel ist nun wieder selbstständig und ohne weitere Hilfsmittel nach Hause zu finden. Für den Notfall wird den Teilnehmern auch ein einfaches Handy mitgegeben, welches allerdings kaum noch Akkukapazitäten hat und nur 3 Euro Gesprächsguthaben enthält.

Mithilfe des Kompasses und der Karten müssen sich die Teilnehmer versuchen in dem entsprechenden Gebiet zu orientieren, denn auf der Karte ist weder der genaue Standort verzeichnet, noch die Himmelsrichtungen und schon gar nicht, wo sich die  nächste Stadt befindet.  

Es könnte also ein wirklich spannendes Abenteuer werden … wenn nicht irgendjemand noch dort draußen wäre…


Die weiterenTourstationen

Und wer bei der Blogtour aufmerksam mitliest und alles mitverfolgt, der hat am 20. Juli dann noch die Chance auf einen tollen Gewinn! Und Gewinne sind doch immer toll, oder? Deswegen verraten wir euch auch, was es schönes zu gewinnen gibt.
Unter allen Teilnehmern dürfen wir dank des Coppenrath-Verlags folgende Preise verlosen:

1. Buch (Print oder eBook) + 20 € Gutschein für den Coppenrath Online-Shop
2. Buch (Print oder eBook)
3. Notizbuch aus der Reihe Literabooks: https://shop.coppenrath.de/produktsuche/literabook/

Na, sind das nicht tolle Preise?!

Bleibt also am Ball, es lohnt sich!

The Gifted 1: Vergiss mein nicht–Jennifer Lynn Barnes

thegifted1

cbt Verlag
Taschenbuch Ausgabe
ca. 320 Seiten
7,99 Euro
Mai 2014
Originaltitel: The Naturals
ISBN: 978-3570309131
Bestellen bei Amazon.de

Inhalt

(lt. amazon.de):

Die 17-jährige Cassie hat eine ganz besondere Gabe: Sie kann die Persönlichkeit wildfremder Menschen »lesen«. Als das FBI sie deshalb als Profi – lerin rekrutiert, willigt sie sofort ein – bietet sich damit doch die Chance, den Cold Case ihrer Mutter wieder aufzunehmen. Doch kaum hat das Training mit vier weiteren ebenso begabten Jugendlichen begonnen, gerät Cassie ins Fadenkreuz eines Serienkillers – mit dem gleichen Mordmuster wie beim blutigen Verschwinden ihrer Mutter! Jetzt beginnt ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel, bei dem das junge Team an die Grenzen seiner Fähigkeiten gehen muss, um zu überleben. Doch dann nimmt der Fall eine überraschende Wendung … 

Gewähltes Zitat

Agent Locke legte mir eine Hand auf die Schulter. »Wenn du einem UNSUB nahekommen willst, aber nicht in seinen Schuhen stecken willst, kannst du noch ein anderen Wort verwenden.«
Ich wandte Dean den Rücken zu und konzentrierte mich ganz auf Agent Locke.
»Und welches Wort ist das?«, fragte ich.
Locke sah mich an.  »Du.«

(S. 96) 

Meine Meinung

Als Cassie eines Tages das Angebot vom FBI erhält, an einem Programm für Jugendliche mit besonderer Begabung teilzunehmen, zögert sie kaum dieses Angebot anzunehmen. Zum einen hält sie bei ihren Großeltern eh nichts, zum anderen erhofft sie sich, so vielleicht ein wenig über den Tod ihrer Mutter vor einigen Jahren herausfinden zu können, der damals nie aufgeklärt wurde …

“The Gifted” klang so ein klein bisschen nach “X-Men”, auch wenn hier keine so unglaublichen Fähigkeiten vorkommen wie bei diesen Mutanten. Trotzdem sind die Talente, die die Jugendlichen, unter anderem auch Protagonistin Cassie hier besitzt, alles andere als normal. Genau dieses Szenario hat mich angesprochen und so wollte ich “The Gifted” auch gerne lesen.

Das Buch fing schon klasse an. Ohne direkt mitten in die Handlung geworfen zu werden, aber auch ohne zu viel langweilige Erklärungen drum rum. Der Einstieg in die Welt dieser Talentierten ist wirklich gelungen und hat mir viel Spaß gemacht. Schon nach wenigen Seiten war ich fest in der Geschichte gefangen.

Cassie war mir das gesamte Buch über sehr sympathisch. Ich mochte ihre vorlaute Art. Auch die anderen Figuren, allen voran die vier Jugendlichen waren mir überwiegend sympathisch, auch wenn ich Lia ab und an gerne mal geohrfeigt hätte. So unterschiedlich wie die Kids mit ihren jeweiligen Eigenheiten und Talenten dargestellt wurden, fiel es mir jedenfalls leicht, sie mir vorzustellen und alleine das hat schon viel Spaß gemacht!

Die Geschichte selbst nahm recht langsam Fahrt auf, aber das machte gar nichts, weil es mindestens genauso viel Spaß gemacht hat die unterschiedlichen Figuren kennen zu lernen, wie es schließlich spannend war den aktuellen Fall zu verfolgen.

Von Realismus ist diese Story natürlich weit entfernt, aber das fand ich überhaupt nicht schlimm. Im Gegenteil, genau eine solche Story hatte ich erwartet und auch bekommen. In sich war die Geschichte auf jeden Fall stimmig und das war mir wirklich wichtig.  

Fazit

Insgesamt konnte mich der erste Teil von “The Gifted” auf jeden Fall begeistern! Er stellt einen idealen Einstieg in die Welt der Talentierten dar und ich bin jetzt schon sehr gespannt auf den nächsten Band, von dem ich mir ebenso wieder ein entspannendes Leseerlebnis und gleichzeitig spannende Lesestunden erwarte! Von mir gibt es hier vier sehr gute Punkte!   

Meine Wertung

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