[Spiele-Rezension] Fliegende Zeilen aus dem Moses-Verlag

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moses. Verlag
UVP 24,95 Euro
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Vor kurzem startete Blogg dein Buch in Zusammenarbeit mit dem moses. Verlag eine Aktion, bei der man dieses Spiel gewinnen konnte. Es ist zwar kein Buch, aber da es viel mit Wortgewandtheit und Literatur zu tun hat, war ich natürlich sofort interessiert. Und da ich mit meinen Freunden eh sehr gerne gemeinsame Spieleabende veranstalte, hat das natürlich auch ansonsten sehr gut gepasst.

sticky_note-neuUm zu gewinnen musste man ganz nach dem Prinzip des Spiels eine Aufgabe bewältigen. Und zwar bekamen wir die Zeile “Der Abend wechselt langsam die Gewänder” vorgegeben und sollten diese zu einem Krimi ergänzen.

Wow! Es war also Kreativität gefragt. Das ist ja nicht ganz so mein Ding, weil ich selbst nicht so kreativ bin, aber trotzdem habe ich es mal versucht und heraus gekommen ist das folgende Werk:

Der Abend wechselt langsam die Gewänder,
an den Obstbäumen hängen noch die Bänder,
die auf der Hochzeit schön anzusehen waren.

Von dem einen tropft noch das Blut hernieder,
das von der Axt verspritzt wurde mal wieder,
der Tag sollte eigentlich wunderschön werden.

Doch nun ist es aus mit der wunderschönen Braut,
sie sollte heute eigentlich werden getraut,
aber der eifersüchtige Liebhaber war anderer Meinung.

Der Ehemann sollte eigentlich dran glauben müssen,
doch als er endlich seine Braut wollte Küssen,
kam sie der Axt in die Bahn und der Mörder reagierte ein wenig zu lahm.

Jetzt steht der Ehemann alleine in seinem Gewand und weint,
sogar dem Mörder tut das jetzt leid.

Jaaaa, ihr seht, das war nicht gut, aber lustig! Jedenfalls hat es Spaß gemacht und es hat gereicht, denn kurze Zeit danach habe ich das Spiel tatsächlich bekommen, was mich sehr gefreut hat und beim nächsten Spieleabend wurde es natürlich auch sofort ausprobiert! Die weiteren Gewinnertexte könnt ihr übrigens hier nachlesen.

Inhaltliche Beschreibung

(lt. amazon.de):

DSC08663Fliegende Zeilen – Ein poetisches Spiel um Sinn und Unsinn Die Fliegenden Zeilen laden ein zu einer literarischen Abenteuerreise. Dichter und Lyriker, Erzähler und Fabulierer, galante Redner und charmante Verführer, Sprücheklopfer und Maulhelden – alle sind hier gefragt! Aus den Zeilen bekannter Gedichte müssen blitzschnell neue kreative Texte geschrieben werden. Alle dichten gleichzeitig. Goethes Naturlyrik wird spontan zum Krimi und aus den Klangbildern Christian Morgensterns entsteht ein Märchen. Wer unter Zeitdruck die besten Ideen entwickelt, sammelt die meisten Punkte und wird Meister der Fliegenden Zeilen! Autoren: Max J. Kobbert, Alexander Herbst Gestaltung: Nicole Köhring Spielbox mit Glanzveredelungen, ab 12 Jahren 26 cm x 20 cm x 5 cm. So wird’s gespielt: Ein Spieler würfelt und ermittelt die Aufgabenstellung und die Verszeile. Alle Spieler haben 90 Sekunden Zeit, aus der Verszeile einen neuen Text zu schreiben. Alle Spieler bekommen Punkte, doch nur die originellsten Lösungen werden mit hohen Punkten belohnt. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt. 

Meine Meinung

Zuerst: Das Spiel richtet sich primär an Hobbydichter, Rhetorikliebhaber und Sprachkünstler. Wer bei diesem Spiel an eine locker flockige Unterhaltung für einen feucht-fröhlichen Abend denkt, der ist hier definitiv beim falschen Spiel angekommen. Aber der Reihe nach:

Das Spiel selbst wird in einem sehr stabilen Karton aus dicker Pappe geliefert. Von der Aufmachung her hat es mich als erstes an eine Art Pralinenschachtel erinnert. Im Inneren des Karton sind, sicher verstaut, die Einzelteiles des Spiels zu finden:
fliegendezeilen02- 1 Sanduhr
- 1 Würfel
- 1 Versverzeichnis mit einem Vers für jede der mit 3 Würfen zu erwürfelnden Zahl
- 6 Schreibblöcke
- 30 Bewertungskarten in 6 verschiedenen Farben, jeweils mit den Werten 1-5
- 5 Aufgabenkarten mit je 5 Aufgaben (davon eine Aufgabenkarte „Experte“)

Der Spielablauf besteht aus 3 Phasen: der Auswahlphase, der Kreativphase und der Bewertungsphase.

Die Auswahlphase
Die Auswahlphase beginnt damit, dass der erste Spieler, auch genannt „Der Vorleser“, die oberste Aufgabenkarte aufdeckt und mittels des Würfels ermittelt, welche Aufgabe zu lösen ist. Wird eine „6“ gewürfelt, darf sich der Vorleser die Aufgabe aussuchen. Danach würfelt der Vorleser noch einmal dreimal hintereinander, um so den zur Aufgabe gehörenden Vers zu ermitteln. Aus den drei Würfen wird eine dreistellige Zahl gebildet, zu der im Versverzeichnis der zugehörige Vers gesucht wird. Alle Mitspieler schreiben sich den Vers auf den Block.

Die Kreativphase
Die Kreativphase beginnt mit dem Umdrehen der Sanduhr. Nun hat jeder Spieler 90 Sekunden Zeit, entsprechend der Aufgabe den Vers zu bearbeiten, z.B. einen Krimi daraus zu machen, oder ihn zum Bestandteil eines Liebesgedichts zu machen. Nach Ablauf der 90 Sekunden hören alle auf zu schreiben und beginnend mit dem Vorleser werden nun die geistigen Ergüsse vorgetragen.

DSC08658Die Bewertungsphase
Nachdem alle Mitspieler, die einen Text geschrieben haben, diesen vorgelesen haben, erfolgt die Bewertungsphase. Mittels der Bewertungskarten können die Spieler die Ergebnisse ihrer Mitspieler bewerten. Je besser das Ergebnis gefallen hat, desto mehr Punkte können verteilt werden. Wichtige Regeln: 1.) Nur, wer auch ein Ergebnis zu der gestellten Aufgabe hat, kann auch Punkte bekommen, und 2.) Jeder Spieler bekommt eine Bewertungskarte weniger, als Spieler am Tisch sitzen, da man sich ja selbst nicht bewerten kann.
Haben alle Spieler ihrer Bewertungskarten verdeckt erhalten, so werden diese umgedreht und dann zusammengezählt. Danach beginnt eine neue Runde. Wer nach x Runden die meisten Punkte hat, hat das Spiel gewonnen.

Also, wenn ich einen Spieleabend veranstalte, dann soll das ja eigentlich immer ein lustiges Treffen zum Spaß haben werden. Als ich aber beim letzten Spieleabend diese Spiel auf den Tisch gelegt habe, habe ich als erstes allerdings erst einmal in ungläubige Gesichter gesehen. Nachdem ich das Spielprinzip erklärt hatte, gesellte sich zu den ungläubigen Blicken ein leises „Hm“ hier und ein „Räuspern“ da. Ein Spiel, in dem man rhetorisch aktiv werden sollte, das klingt ja nun erstmal nicht so sehr nach Spaß. Schließlich habe ich mich dann doch durchsetzen können und die Gruppe aus 5 Leuten zum Spielen animieren können. Und siehe da, nach der kühlen Ablehnung folgte tatsächlich helle Begeisterung, nachdem der erste der Runde einen der Verse, der mal so gar nichts romantisches beinhaltete in ein Liebesgedicht integrieren sollte. Tatsächlich war die Situation mit einem Schlag aufgelockert und es wurden ein paar sehr lustige Runden, in denen Wortsinn und -unsinn gehörig durcheinandergeschüttelt wurden.

DSC08659Von der Art her erinnert das Spiel etwas an „Nobody is perfect“, wo man u.a. sich ja auch für Ereignisse oder Fachbegriffe irgendwelche sinnigen oder unsinnigen Erklärungen einfallen lassen muss.

Vom Handling her negativ aufgefallen ist, dass die Vorgabe von 90 Sekunden ziemlich knapp bemessen ist. Man muss sich ja erst einmal was lustiges Überlegen und danach auch noch aufschreiben. Von daher würden wir aus Erfahrungswerten beim Spiel eher zu einer Kreativphase von 3-4 Minuten raten, aber da kann man ja sehr einfach flexibel sein und sich entsprechend der eigenen Bedürfnisse anpassen.

Fazit

Ein lustiges Spiel, bei dem man beweisen kann, dass man nicht nur große Sprüche klopfen kann, sondern auch noch zeigen kann, dass sich was dahinter verbirgt. Ein bisschen Kreativität und Wortwitz wird allerdings bei den Mitspielers vorausgesetzt, sonst wird man von den anderen ganz schnell an die Wand gespielt.   

Meine Wertung

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Level – Hugh Howey

level

Piper Verlag
Gebundene Ausgabe
ca. 432 Seiten
19,99 Euro
August 2014
Originaltitel: Shift
ISBN: 978-3492056472
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Inhalt

(lt. amazon.de):

Was, wenn man überleben muss und alle, die einem etwas bedeuten, längst tot sind? Und wenn der einzige Ort, an dem das möglich ist, meilenweit unter der Erde liegt? – »Level« ist die verstörende und spannende Vorgeschichte zum Welterfolg »Silo« des Kultautors Hugh Howey. Im Jahr 2049 wird der junge amerikanische Architekt Donald Keene von Senator Thurman mit dem Bau einer riesigen unterirdischen Anlage beauftragt. Noch ahnt er nicht, über welch brisantes Wissen seine Auftraggeber verfügen: Ein politischer Konflikt zwischen Iran und den USA steht bevor – und eine Katastrophe, die die Erde unbewohnbar machen wird. Die Menschen sollen in fünfzig unterirdischen Silos Zuflucht suchen. In ihnen wird das Leben autoritär organisiert und streng reglementiert. Und es fordert Opfer. Als ein Aufstand ausbricht, muss der Wärter Troy alle Bewohner in den sicheren Tod schicken. Doch Troy weiß mehr über die Silos, als alle vermuten … »Level« ist das Prequel zu Howeys internationalem Bestseller »Silo«. Packend und von beängstigender visionärer Kraft.

Gewähltes Zitat

Es war leicht zu erkennen, was in den letzten Wochen aus den Grabungen geworden war – einzelne Staaten voller Menschen, Waren, Vieh. Fünfzig Staaten, in denen nun der große Feiertag abgehalten wurde.

 »…And the rockets’ red glare, the bombs bursting in air,…«

Er war oben angelangt und sog die frische, saubere Luft in seine Lungen ein. Unten auf der Bühne schwangen träge Flaggen im leichten Wind.

(S. 129) 

Meine Meinung

Mit seinem Science Fiction-Roman “Silo”, dem Vorgänger von “Level” hat Autor Hugh Howey einen Überraschungserfolg gelandet. Zunächst erschien “Silo” aufgeteilt in fünf eBooks, bis die Downloadzahlen schließlich überzeugten und es dann als Gesamtausgabe verlegt wurde. Sogar die Filmrechte wurden bereits verkauft.

Nachdem mich “Silo” also bereits begeistern konnte, war ich nun sehr gespannt auf den zweiten Band der Reihe, die eine Trilogie werden sollte. Obwohl “Level” der zweite Teil ist, erzählt er die Vorgeschichte von “Silo”.

Die Geschichte beginnt im Jahr 2049. Donald Keene wird vom Senator mit dem Bau eines Silos beauftragt. Dieses Projekt nimmt unheimlich viel seiner Zeit in Anspruch und macht ihn mehr oder weniger unbewusst schon fertig, bevor er überhaupt das ganze Ausmaß seines Baus versteht. Als die Welt sich schließlich dem (selbst gemachten) Untergang nähert, können sich der Senator, Donald und weitere ausersehene Menschen ins Silo retten.
Einige Jahre später erwacht Troy aus seinem Kälteschlaf im Silo und soll schwerwiegende Entscheidungen die Silos betreffend fällen. Es geht um Leben und Tod.

Das Buch besteht aus 66 überwiegend kurzen Kapiteln, die sich wiederum in drei große Abschnitte (Schichten genannt) gliedern.
Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt und spielt sich auf mehreren Zeitebenen ab. Genau das ist es, was mir sehr gut gefallen hat. Durch den Sprung durch die unterschiedlichen Zeitebenen hat sich die Spannung zumindest bei mir deutlich gesteigert. Ich war sehr gespannt auf die eine oder andere Enthüllung und die Intention, was die Silos denn tatsächlich für einen Zweck zu erfüllen hatten und was sich die Menschen dahinter dabei dachten.

Zugegeben, ich war nicht immer in der Lage alle Gedankengänge nachzuvollziehen. Einige Gedanken und Taten sind einfach so weit ab meiner Welt, meiner Vorstellungskraft, so extrem zerstörerisch und gleichgültig, dass ich es einfach nur hinnehmen, nicht jedoch wirklich verstehen konnte. “Level” hat mich doch das ein oder andere Mal wirklich sprachlos zurück gelassen und ich konnte aufgrund der geschilderten Grausamkeiten und der darauf folgenden Gleichgültigkeit nur noch schweigend da sitzen.

Das mich die Handlung doch teils so mitgenommen hat, ist irgendwo schon erstaunlich, weil der Schreibstil von Hugh Howey, wie bereits bei “Silo” auch hier wieder sehr unaufregend war. Howey beschreibt die Ereignisse mit einer Ruhe und einer Gelassenheit, die eine bedrückende Selbstverständlichkeit für die geschilderten Grausamkeiten ausdrückt. Vielleicht erschreckt aber auch gerade dieser Stil.

Fazit

Insgesamt konnte mich “Level” also beinahe genauso packen wie es bereits “Silo” geschafft hat. Obwohl man ja schon wusste, worauf alles hinaus laufen würde, war es trotzdem noch spannend und doch irgendwie anders als erwartet. Mir hat diese Vorgeschichte sehr gefallen, trotzdem würde ich jeden, der interessiert ist, empfehlen, sich “Silo” zuerst zu Gemüte zu führen.    

Meine Wertung

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Die Gewinner der letzten Blogtouren!

Kürzlich fanden unter anderem auch hier bei About Books zwei Blogtouren statt zu denen es jeweils ein tolles Gewinnspiel gab. Die Gewinner sind mittlerweile gezogen und sollen euch hier nicht vorenthalten werden ;)

 

irgendwannfuerimmer_bannerDie Gewinner unserer Blogtour zu “Irgendwann für immer” sind

Kathleen und Katja W.

Herzlichen Glückwunsch euch beiden, ihr wurdet beide bereits per Mail benachrichtigt!

 

 

blogtour_kraehenmann_bannerKommen wir zu den Gewinnern unserer Blogtour zu “Krähenmann”.

Über je ein Exemplar von Krähenmann und ein Glückstagebuch dürfen sich freuen

Franziska Kellner, Hanna E. und Sabine Kettschau!

Herzlichen Glückwunsch euch allen! Ihr werdet in Kürze per e-Mail benachrichtigt!

 

Ja, das war es auch schon wieder. Die nächsten Gewinnspiele sind bereits in Planung, habt also ruhig ein Auge hierauf. Wer von Gewinnspielen ansonsten nicht genug haben kann, der sollte auch mal auf meine Facebook-Seite schauen, dort veranstalte ich momentan kontinuierliche Gewinnspiele.

Viele Grüße,

Nicole

Wer weiß, was morgen mit uns ist – Ann Brashares

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cbj Verlag
Gebundene Ausgabe
ca. 320 Seiten
16,99 Euro
September 2014
Originaltitel: The here and now
ISBN: 978-3570159477
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Inhalt

(lt. amazon.de):

Frisch, spannend, anders – und doch ganz die alte Brashares.
Die 17-jährige Prenna lebt mit ihrer Mutter in New York, seit sie zwölf ist. Doch was vorher war und wo sie herkommt, darf sie niemandem erzählen. Eine Pandemie hat Millionen Opfer gefordert, und zusammen mit wenigen anderen ist es Prenna gelungen, in unsere Gegenwart zu entkommen. Jetzt tun sie alles, um ihre Herkunft geheim zu halten. Deshalb gelten strenge Regeln für Prenna: möglichst kein Kontakt zu den Mitschülern, nicht mehr Worte als nötig. Sich mit einem Jungen aus der Schule zu verabreden, ist selbstverständlich ausgeschlossen. Prenna hält sich daran. Bis zu dem Tag, an dem ihr Ethan Jarves begegnet und sie sich Hals über Kopf verliebt …

Gewähltes Zitat

Wir bringen alles in Ordnung, und wenn dann dein Leben wirklich anfängt, kannst du die schönsten Sachen machen. Du kannst im Meer schwimmen und so viel Mangos essen, wie du willst. Und du wirst Eichhörnchen sehen und Bienen und vielleicht hast du einen Hund als Haustier. Und ich werde dir zeigen, wie man diese Zwiebeln in die Erde einsetzt, die im Frühling zu Blumen werden.
Für uns wird das Leben besser sein. Diesmal lebst du weiter, das verspreche ich dir.
 

(S. 164) 

Meine Meinung

Prenna kommt mit ihrer Mutter und vielen weiteren Menschen aus einer weit entfernten Zukunft in unsere Gegenwart. In der Zukunft wurde die Mehrheit der Menschen von einer schlimmen Seuche dahin gerafft. In der Gegenwart wollen sie nun versuchen diese Katastrophe zu verhindern, damit sie sich später nicht abspielen würde. So jedenfalls die offizielle Version, doch wie Prenna bald versteht, läuft eigentlich etwas ganz anderes ab…

Anhand des Titels und des Covers hätte ich schon einmal nicht vermutet, dass es sich bei diesem Buch um eine solche Geschichte rund um Zeitreisen handelt. Ich hatte eher eine lockere und leichte Geschichte für Jugendliche und rund um jugendliche Probleme und Entwicklungen erwartet. Hier wurde ich also überrascht, diese unerwartete Richtung gefiel mir gut.
Die Idee von “Wer weiß, was morgen mit uns ist?” gefällt mir eigentlich richtig gut. Alleine durch diese tolle Idee hatte diese dystopische Geschichte viel Potential, welches allerdings leider nicht ausgeschöpft wurde.

Prenna ist die Hauptfigur in diesem Buch. Obwohl wir viel von ihr und auch über sie erfahren, blieb sie mir irgendwie trotzdem das gesamte Buch über fremd. Vielleicht lag es daran, dass mir irgendwie auch die emotionale Tiefe fehlte.
Obwohl die Autorin hier viel erklärt, konnte ich mich nicht so recht in die Geschichte reinversetzen, denn mir fehlte irgendwie der Bezug zu allem. Durch die vielen ausführlichen Erklärungen blieb wenig Raum für die eigene Fantasie und Vorstellungskraft. Und trotz der vielen Details blieb die Handlung für mich trotzdem ein wenig wirr und wenig nachvollziehbar. Irgendwie unausgegoren.

Die Liebesgeschichte zwischen Ethan und Prenna läuft auch mehr so nebenbei ab und wirkt eher gezwungen als authentisch. Hier fehlte mir ebenfalls ein wenig Tiefe und vor allem auch die Emotionen.
Überhaupt war die ganze Geschichte eher eine nüchterne Aneinanderreihung von Sätzen, ohne viel Gefühl. So habe ich es jedenfalls empfunden und das tut mir eigentlich ein wenig leid, weil ich Zeitreisegeschichten eigentlich sehr gerne mag und finde, dass gerade diese Geschichte auch wirkliches Potential gehabt hätte eine richtig tolle Geschichte zu werden.  

Fazit

Leider nahm die Geschichte nur sehr langsam an Fahrt auf und konnte auch leider nicht mit Spannung dienen. Es plätscherte eher so dahin und als der Höhepunkt erreicht war, war er eher unspektakulär und schnell wieder vorbei.
Wirklich sehr schade, hier wurde meiner Ansicht nach viel Potential verschenkt. So bleibt hier eine nette Geschichte, nicht mehr, nicht weniger.    

Meine Wertung

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New Wednesday: Oktober 2014

Eigentlich wollte ich euch schon letzte Woche, also vor der Buchmesse meine neuen Bücher zeigen, aber das habe ich zeitlich nicht mehr hinbekommen. Ein blöder Fehler, denn jetzt ist es nicht zuletzt durch die Frankfurter Buchmesse vieeeeel mehr geworden als geplant. Dafür lohnt es sich mal wieder richtig :D … Also los!

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[NEU] = Neuerscheinung aus den letzten max. 3 Monaten

1. [NEU] So rot wie Blut von Salla Simukka aus dem Arena Verlag
2. [NEU] Das geheime Wissen von Endgame: Schauplätze – Mythen – Fakten von James Fry aus dem Oetinger Verlag
3. [NEU] Endgame: Die Auserwählten von James Fry aus dem Oetinger Verlag
4. [NEU] Wie Sterne so golden von Marissa Meyer aus dem Carlsen Verlag
5. [NEU] Ich brenne für dich von Tahereh Mafi aus dem Goldmann Verlag
6. [NEU] Lúm – Zwei wie Licht und Dunkel von Eva Siegmund aus dem cbt Verlag
7. [NEU] Die Wahrheit über mich: Ein Ausfüllbuch mit außergewöhnlichen Fragen von David Tripolina aus dem riva Verlag
8. [NEU] Kekskunst zum Selbermachen von Nadja Bruhn aus dem Kosmos Verlag
9. [NEU] Oma, mal Dein Leben: Das wunderbare Erinnerungsalbum zum Ausmalen und Ankreuzen von Armand Frybourg aus dem riva Verlag
10. [NEU] Mama, mal Dein Leben: Das wunderbare Erinnerungsalbum zum Ausmalen und Ankreuzen von Armand Frybourg aus dem riva Verlag
11. [NEU] 3 Jahre, 365 Fragen, 1095 Antworten: Ein Album zum Ausfüllen für Kinder von Betsy Franco aus dem riva Verlag
12. [NEU] Welt in Flammen von Benjamin Monferat aus dem Wunderlich Verlag
13. [NEU] Die Interessanten von Meg Wolitzer aus dem Dumont Verlag
14. [NEU] Die Seiten der Welt von Kai Meyer aus dem FJB Verlag
15. [NEU] Der Junge muss an die frische Luft: Meine Kindheit und ich von Hape Kerkeling aus dem Piper Verlag
16. [NEU] Die Lebenden und die Toten von Nele Neuhaus aus dem Ullstein Verlag
17. [NEU] The Diviners: Aller Anfang ist Böse von Libba Bray aus dem dtv Verlag
18. [NEU] Der beste Roman des Jahres von Edward St Aubyn aus dem Piper Verlag
19. Bücher sind treu: Ein Bücher-Tagebuch von Nikolaus Heidelbach aus dem Atlantik Verlag
20. [NEU] Der Club der Traumtänzer von Andreas Izquierdo aus dem Dumont Verlag
21. [NEU] Die Geschichte von Blue von Solomonica de Winter aus dem Diogenes Verlag
22. [NEU] Süße Sünden von Kira Licht aus dem Egmont Lyx Verlag
23. [NEU] Halb drei bei den Elefanten von Kyra Groh aus dem Blanvalet Verlag
24. Das Pestzeichen von Deana Zinßmeister aus dem Goldmann Verlag
25. [NEU] Hope Forever von Colleen Hoover aus dem dtv Verlag
26. [NEU] Jamies Quest – Aufgabe gesucht von Cornelia Franke aus dem Cornelia Franke Verlag
27. [NEU] Das Küstengrab von Eric Berg aus dem Limes Verlag
28. [NEU] Die Unbekannte von Peter Swanson aus dem Blanvalet Verlag
29. [NEU] Die Überlebenden von Alexandra Bracken aus dem Goldmann Verlag
Hörbücher:
[NEU] Endgame: Die Auserwählten von James Fry aus dem Oetinger Audio Verlag
[NEU] Not that kind of girl von Lena Dunham aus dem Argon Verlag
e-Books:
[NEU] Endgame – Chiyokos Mission von James Frey aus dem Oetinger Verlag
[NEU] Lysitheas Erbe: Kampf um Liebe und Magie von Simone Müller

Ja, wie ich bereits sagte … das hat sich gelohnt! :D Schuld ist aber nicht nur die Messe, sondern meine zahlreichen Vorbestellungen und auch die ein oder andere Überraschung! Ich bin jetzt jedenfalls total überfragt und weiß gar nicht wo ich mit dem Lesen beginnen soll, obwohl ich von den gelisteten Büchern schon ein paar durch habe! Ihr kennt das ja sicher, wenn ihr ganz dringend auf ein bestimmtes Buch wartet.

Jaaaa, was meint ihr denn? Habe ich eine wichtige Oktober-Neuerscheinung trotz der Menge verpasst? Worauf würdet ihr euch am meisten freuen? Ich bin gespannt ;)

Liebe Grüße,

Nicole

Das Blubbern von Glück – Barry Jonsberg

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cbt Verlag
Gebundene Ausgabe
ca. 256 Seiten
14,99 Euro
September 2014
Originaltitel: My life as an alphabet
ISBN: 978-3570162866
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Inhalt

(lt. amazon.de):

Ein Buch, dass jeden Leser glücklich macht.
Hier kommt Candice Phee! 12 Jahre alt, wunderbar ehrlich und ein bisschen … anders. Und auch wenn viele sie nicht auf Anhieb verstehen – Candice hat ein riesiges Herz. Sie ist entschlossen, die Welt glücklich zu machen. Nur leider ist das gar nicht so einfach …
Denn wohin Candice auch sieht – an jeder Ecke lauert das Unglück. In ihrer Familie, die früher vor Glück geblubbert hat, spinnt sich neuerdings jeder in seinem eigenen Leid ein. Ihr superkluger Freund Douglas Benson versucht seit Langem vergeblich, in eine andere Dimension zu reisen. Und ihr Haustier, Erdferkel Fisch, hat womöglich eine ernsthafte Identitätskrise. Candice macht sich ans Wunderwerk, um jedem Einzelnen von ihnen zu helfen. Und wie sie das schafft und zum Schluss wirklich jeder um sie herum ein dickes Stück glücklicher ist, das ist das Allerwunderbarste an ihrer Geschichte.

Gewähltes Zitat

Wie du siehst, möchte ich nach Glück streben. Ich möchte es einfangen, am Wickel packen, mit nach Hause schleifen und zwingen, sämtliche oben aufgelisteten Menschen zu umarmen.
Ich weiß nur nicht, wie ich das bewerkstelligen soll. Aber ich bin voller Hoffnung und entschlossen, es zu versuchen.
Was hältst du von meinem Plan?
 

(S. 72) 

Meine Meinung

Candice ist zwölf Jahre alt und anders als andere Jugendliche in ihrem Alter. Sie ist sehr ehrlich, herzerfrischend naiv, nimmt alles wörtlich, ist sehr liebenswert und … einfach anders! In ihrer Familie läuft leider alles nicht so rund, wie sie es gerne hätte und das macht ihr zu schaffen. Und genau das möchte sie ändern. Sie möchte in ihre Familie wieder ein klein wenig Glück und Harmonie zaubern, ebenso wie in ihren Freund Douglas Benson, aus einer anderen Dimension…

Dieses Buch hat mich wirklich verzaubert. Ich habe mich von Candice Phee, die wirklich ganz anders, dafür aber herrlich erfrischend und absolut liebenswert ist, gerne mitreißen lassen und mir zeigen lassen, worauf es im Leben eigentlich wirklich ankommt, wie nah wir des Rätsels Lösung doch eigentlich meistens sind, wenn wir nicht immer den schwierigsten Weg wählen, um unser Ziel zu erreichen.

So auch Candice. Ihre herausragendste Eigenschaft ist vermutlich ihre Ehrlichkeit. Candice ist nämlich immer ehrlich. Und sie nimmt alles wörtlich. Das sorgt häufig für Verwirrung. Nicht nur bei ihr selbst, sondern auch bei ihren Gegenübern. Dabei spricht sie nicht mit jedem, sondern nur, wenn sie sich in der Gegenwart ihrer Gegenüber wohl fühlt. Ansonsten kommuniziert sie in schriftlicher Form.
Mit ihrer Ehrlichkeit eckt Candice auch häufig an, was ihr selbst aber oftmals gar nicht so bewusst ist. Sie ist einfach herrlich naiv und total unbedarft, was sie für mich einfach sehr liebenswert gemacht hat.

Die Geschichte selbst wird aus der Sicht von Candice erzählt und zwar in Form eines alphabetischen Aufsatzes, der ebenso auch im Buch vor kommt. Jedes Kapitel ist einem Buchstaben zugeordnet, z.B. “A steht für Aufsatz”. Diese Form des Aufbaus fand ich auch sehr angenehm und interessant. So fließen in die eigentliche Geschichte, die durchgängig erzählt wird, immer wieder ein paar Anekdoten aus Candice’ Leben.

Obwohl es dem Titel nach überwiegend um Glück gehen soll, fand ich die Geschichte zum überwiegenden Teil eher ein wenig traurig. Es ist in Candice Familie einfach viel schief gegangen und die Ereignisse wurden nie entsprechend gehandelt und verarbeitet, so dass sie sich über Jahre hinweg zu großen Problemen aufgebauscht haben, die Candice nun versucht zu bereinigen. Das eine Zwölfjährige so viel Durchhalte- und Durchsetzungsvermögen hat ist allerdings wiederum sehr positiv und die Art und Weise wie diese Versuche ausschauen, bringen dann doch wieder ein wenig Sonne in die Familie und in Candice’ Leben. Und zum Schluss gibt es dann natürlich doch noch so etwas wie ein Happy End, das Glück hält also wieder Einzug.   

Fazit

Mir hat dieses Buch wirklich sehr, sehr gut gefallen. Es war einfach herzallerliebst, total erfrischend und hat auch meinen Fokus wieder auf die einfachen Dinge des Lebens gelenkt und mich wieder etwas jung sein lassen, mit all der kindlichen Naivität, die man so aufbringen kann.
Insgesamt ein sehr, sehr schönes und empfehlenswertes Buch und das nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für alle Erwachsene, die ab und an ein wenig naives Glück in ihrem Leben gebrauchen können.    

Meine Wertung

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Gemeinsam Lesen #82

Heute habe ich endlich mal wieder daran gedacht, dass Dienstag ist und Dienstags ja gemeinsam gelesen wird!

Eine gemeinsame Aktion von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher, ins Leben gerufen von Asaviels Bücher-Allerlei.


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
”Das Blubbern von Glück” von Barry Jonsberg und ich bin gerade auf Seite 156.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Douglas Benson aus einer anderen Dimension bestand darauf, meine Hand zu halten, als wir am nächsten Morgen Miss Bamfords Klassenzimmer betraten.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Mir gefällt diese Geschichte ganz gut. Sie ist wirklich süß erzählt, durch die junge, naive und besondere Protagonistin. Auch der Aufbau ist schön, die alphabetische Ordnung finde ich gelungen.

4. Aus aktuellem Anlass: Wart ihr auf der Buchmesse in Frankfurt? Hat es euch gefallen? Ist das etwas, das euch anzieht oder ist euch das zu viel Trubel um Bücher, Autoren und Verlage?
Ja, ich war auf der Messe! Mir hat es auch gefallen (Berichte kommen noch) und ich werde definitiv wieder dort hin. Der Trubel rund um Bücher, Verlage und Autoren ist mir nicht zu viel. Das ist etwas, was ich gerne mag und wovon ich kaum genug bekommen kann, obwohl die Reizüberflutung einen natürlich am Ende eines jeden Messetages umhaut. Trotzdem ist es toll! Womit ich nicht mehr so kann sind die Menschenmassen. Die Publikumstage würde ich am liebsten meiden, da ist es mir einfach zu voll.

MONTAGSFRAGE

Hach, ich freue mich doch immer wieder, wenn ich es mal nicht vergesse und auch tatsächlich an einem Montag an die Montagsfrage denke. So freue ich mich auch heute!
Ich wollte bei dieser tollen Aktion, bei der Nina von Libromanie jeden Montag eine Frage stellt, die es zu beantworten gilt, eigentlich regelmäßig mitmachen, aber ich vergesse es so häufig. Heute habe ich aber mal wieder dran gedacht!

Habt ihr einen eReader und wenn ja, welchen?

Ja, ich habe einen normalen Kindle und einen Kindle Fire HD. Mit dem normalen Kindle lese ich ganz gerne mal e-Books, allerdings nicht so häufig. Wenn, dann ist dafür der normale Kindle allerdings meine erste Wahl. Er ist sehr klein und handlich und ich mag es, dass ich die Schriftgröße anpassen kann. Außerdem finde ich es für meine Augen auch sehr angenehm, dass der Hintergrund eben nicht beleuchtet ist. Das ist für mich überhaupt kein Nachteil, sondern ein absoluter Vorteil! Das ist für meine Augen so richtig angenehm, eben wie ein normales Buch. Außerdem hält der Akku wirklich wochenlang!
Den Kindle Fire HD nutze ich tatsächlich eher als Tablet. Zum lesen finde ich ihn nicht so angenehm, weil er schwerer ist, durch die Beleuchtung nicht so augenfreundlich und außerdem hält der Akku nicht so lange wie beim normalen Kindle, sondern nur einige Stunden. Dennoch lese ich ganz selten mal darauf, wenn ich andere eBook-Formate bekomme. Das kann der normale Kindle nämlich nicht, mit dem Fire HD ist dies mit entsprechender App aber möglich.

Generell mag ich aber trotzdem lieber das gedruckte Buch lesen. Das finde ich immer noch am gemütlichsten und komfortabelsten. Wie schaut es bei euch aus?

Jetzt hat es mich auch erwischt: Liebster Award – Discover new Blogs

Jetzt noch ganz schnell, bevor es zur Buchmesse geht und weil ich versprochen habe es vorher noch zu erledigen … ich stelle mich der Nominierung von Alexis und gebe mal ein wenig von mir Preis ;)

Dieser Award hat den Zweck, ein bisschen zu netzwerken und anderen Leuten kleinere oder unbekanntere Blogs vorzustellen und sie mit der Nase draufzustoßen.

Regeln?

1. Person verlinken, die einen nominiert hat [x] Da oben schon geschehen und hier noch einmal: Lexx Reloaded

2. Die 11 Fragen beantworten, die der gestellt hat, der einen nominiert hat [x]

3. Findet 11 Blogger die nominiert werden sollten! (Ok, können auch weniger sein…) [X]

4. Informiert die Blogger über ihre Nominierung []

5. Denkt euch selbst 11 Fragen aus. [X]

So, dann mal los mit den 11 Fragen:

1. Seit wievielen Wochen/Monaten/Jahren bloggst du?
Seit 2008. Zu Beginn heimlich still und leise und nur für mich. Seit einer Weile (3 Jahre oder so) auch öffentlich mit Werbung und Tamtam :D

2. Eine 4-Personen-WG mit Buch-Protagonisten: Wer würde da mit einziehen?
Mit mir oder ohne mich? Also, wenn mit mir, dann hätte ich gerne folgende Mitbewohner: Hermione Granger, damit ich selbst nie wieder etwas nachschlagen muss, Constanze aus den Mütter-Mafia Büchern von Kerstin Gier wäre auch toll, weil man mir ihr bestimmt Spaß haben kann, dann noch Alisa aus “Die Erben der Nacht”-Reihe von Ulrike Schweikert, weil ich sie immer so gerne mochte und dann außerdem noch Peeta aus “Die Tribute von Panem”, weil ich ihn wirklich sehr interessant finde und selbst erleben möchte. Außerdem muss ja ein Mann im Haus sein, der den Hammer schwingen kann … OMG … hab ich das wirklich geschrieben? :O

3. Welchen Blog liest du am häufigsten?
Ich glaube, am häufigsten lese ich bei Favola, obwohl ich nur sehr selten kommentiere *schäm*

4. Schon mal auf einen Blog gestoßen, bei dem du dir gedacht hast “Das ist aber jetzt echt zu intim!”?
Hm … nur intim im Sinne von “das interessiert mich ja mal überhaupt nicht”. So richtig intim, dass ich dachte, dass gehört sich nicht habe ich noch nicht gelesen. Gibt es aber bestimmt auch :D

5. Was ist deine Lieblings-Sünde? (Naschwerk/Faulenzerei/Peinliche Fernsehsendung… etc)
Peinliche Fernsehsendungen im Sinne des RTL Mittagsprogramms schaue ich schon eine Weile nicht mehr, das ist selbst mir irgendwann zu blöde geworden *G* Hm … Sünde ansonsten … Essen, ja! Das geht immer, denke ich ;) Und zwar alles, je nach Lust und Laune.

6. Wie reagieren offline-Leute darauf wenn du sagst, dass du bloggst/podcastest/v-loggst?
Unterschiedlich. Mal interessiert, mal total unwissend, weil sie keine Ahnung habe, was das überhaupt ist *G* Aber so ein richtig interessantes Erlebnis hatte ich da noch nicht.

7. Schonmal andere Blogger getroffen? Und? War gut?
Ja und ja. Sowohl privat als auch auf der Buchmesse in großen Gruppen oder bei Workshops. Und es war eigentlich immer toll und total interessant sich austauschen zu können. Und gleich mache ich mich auf dem Weg zur Buchmesse, wo ich wieder ein paar … ähhh … viele Blogger treffen werde ;)

8. Schaust du Youtube-Kanäle/V-Logs? Wenn ja – welche? Wenn nein – warum nicht?
So gut wie nicht, nein. Ich lese lieber. Zwei Video-Blogs habe ich mir allerdings ziemlich häufig angesehen. Das ist einmal der Kanal von Maddy, die mittlerweile aber nix mehr macht und dann schaue ich ab und an auch noch bei Anka rein. Aber tatsächlich ist dieses Video-Medium eher nix für mich. 

9. Welche Themen würdest du gerne noch in deinem Blog behandeln?
Buchverfilmungen und Verlagsneuigkeiten. Das sollte auch irgendwann nochmal kommen ;) Außerdem wollte ich auch ein wenig mehr in die Kinderbuchrichtung gehen, da bin ich mir nach ein paar Gesprächen mit Verlagen aber schon seit Monaten unschlüssig, ob ich dafür nicht doch einen neuen Blog erstellen sollte. Mal sehen wie es kommt.

10. Was ist total typisch für dich? (Verpeilt? Durchgeplant? Verfressen? Details!)
Irgendwie alles gleichzeitig. Ich bin total verplant, habe dann aber, wenn es drauf ankommt, meist den totalen Durchblick. Ich sehe scheinbar immer gestresster aus als ich bin und ja, klar! Verfressen bin ich auch ;D Ich kann zwar nicht immer Essen, aber wenn, dann gerne und da experimentiere ich auch gern. Okay, es sei denn, ich habe wirklich Hunger, dann rette sich wer kann :-P

11. Welche Frage hätte ich noch stellen sollen? :D
Tja, jetzt wirst du nie erfahren, was ich über dich denke! :D

 

Meine Fragen:
1. Warum hast du angefangen zu bloggen? Und wieso machst du das überhaupt?

2. Gibt es Themen, über die du gerne bloggen würdest, dich aber nicht traust? Wenn ja, warum und welche?

3. Liest du andere Blogs? Wenn ja, holst du dir gerne anderswo Ideen? Lässt du dich da inspirieren?

4. Was glaubst du, wie andere Menschen dich wahr nehmen? Nicht nur über das Internet, sondern in deinem direkten Umfeld.

5. Wie nimmst du dich selbst wahr? Beschreibe dich!

6. Hast du ein Buch schon einmal besser bewertet, als du es ursprünglich wolltest? Wieso?

7. Lässt du dich leicht von anderen Meinungen beeinflussen?

8. Welches Buch hätte ein ganz anderes Ende, wenn du es hättest schreiben können?

9. In welcher fantastischen Welt der Literatur würdest du gerne leben?

10. Wo gehst du am liebsten Shoppen?

11. Was hast du als letztes gegessen, gelesen, gekauft, getrunken und gesehen?

 

Ich nominiere:
Schnuffelchens Bücher & Co.
Bücher & Mehr
Scattys Bücherblog
Books on PetrovaFire
WorldwideBookz
Sind wir nicht alle ein bisschen Rwar
My Written Heartbeat
Manjas Buchregal
Schmökereck
Fairy-book
Bücher lieben und erleben
Mirjam´s verrückte Bücherwelt

 

So, meine Nominierungen stehen also, Bescheid gebe ich aber erst nach der Buchmesse, weil ich es vorher nicht mehr schaffe. Aber vielleicht sieht es der ein oder andere ja schon vorher ;).

Liebe Grüße und viel Spaß,

Nicole

Gemeinsam Lesen #81

gemeinsamlesenHeute habe ich endlich mal wieder daran gedacht, dass Dienstag ist und Dienstags ja gemeinsam gelesen wird!

Eine gemeinsame Aktion von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher, ins Leben gerufen von Asaviels Bücher-Allerlei.


thediviners1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
The Diviners von Libba Bray und ich bin ca. bei der Hälfte der 700 Seiten Seiten *G*

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
”Als sie das Museum betrat, schallten ihr sogleich Stimmen entgegen.”

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Ich finde dieses Buch bislang wirklich seeeeehr lang. In jeglicher Hinsicht. Zunächst sind die 700 Seiten natürlich auch ziemlich lang. Es ist außerdem sehr langwierig und teils auch ein wenig langweilig. Es wird aus so vielen verschiedenen Perspektiven erzählt und dabei irgendwie zum größten Teil so nüchtern, dass ich selbst nach 350 Seiten kaum Bezug zu den Figuren gefunden habe und mich auch immer noch nicht in die Geschichte hineindenken konnte. Trotzdem ist es irgendwie interessant, weswegen ich auch nicht aufgebe.

4. Liest du Reihen lieber am Stück oder hast du gerne noch andere Bücher zwischen den einzelnen Bänden?
Kommt wirklich drauf an. Ich finde es auf jeden Fall gut, wenn nicht zu viel Zeit zwischen den Büchern liegt. Ab und an habe ich zwischendurch dann aber auch gerne mal ein wenig Abwechslung. Leider passiert es mir aber nur selten, dass ich Reihen am Stück lesen kann, weil ich meistens sofort anfange, wenn es den ersten Teil gibt ;)