Du kannst keinem trauen – Robison WElls

dukannstkeinemtrauen

FJB Verlag
Broschierte Ausgabe
ca. 480 Seiten
14,99 Euro
Mai 2014
Originaltitel: Variant 1
ISBN: 978-3841421401
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Inhalt

(lt. amazon.de):

Das Internat, aus dem es kein Entkommen gibt.
Der erste Band des actionreichen YA-Thriller-Zweiteilers.
Du hast dir ein besseres Leben gewünscht. Nach allem, was passiert ist.
Doch wo du jetzt landest, ist es schlimmer. Schlimmer als je zuvor.
GEFANGEN in einem Internat.
KEIN ENTKOMMEN. NIEMALS.
Aber du bist entschlossen ZU FLIEHEN.
Doch du kannst KEINEM TRAUEN.
Nur dir selbst.

Der 18-jährige Benson hat ein Stipendium für ein Elite-Internat ergattert. Doch die Schule ist nicht wie erwartet: Umgeben von Stacheldraht und hohen Mauern, ohne Kontakt zur Außenwelt sind die Schüler dort Gefangene. Es gibt keine Lehrer, aber strikte Regeln, deren Einhaltung durch Kameras überwacht und mit harten Strafen geahndet wird.
Die Schüler sind gezwungen, um ihr Überleben an der Schule zu kämpfen. Gegen die Regeln verliebt sich Benson in Jane. Als sie bei einem brutalen Kampf schwer verletzt wird, macht Benson eine grauenvolle Entdeckung …

Gewähltes Zitat

Um zehn vor zehn verließen wir das Gebäude und steuerten auf den Wald zu. Es sah total lächerlich aus – über siebzig Jugendliche, die in verschiedenen Abstufungen von Tarnkleidung aus einer Schule getrabt kamen. Einige waren genauso einfach ausgestattet ich, aber manche trugen ausgeklügelte Tarnanzüge, an denen sie überdies unechte Zweige und Blätter angebracht hatten. Manche waren sogar von oben bis unten mit langen Grasbüscheln behängt und sahen fast aus wie Bigfoot.

(S. 125) 

Meine Meinung

Der junge Benson ist in seinem bisherigen Leben von Pflegefamilie zu Pflegefamilie gereicht worden und hat eigentlich niemanden. Da kommt ihm ein Stipendium fürs Elite Internat gerade recht. Er freut sich darauf und alles scheint gut zu sein, bis sich die Internatstüren hinter ihm schließen, denn spätestens da wird klar, dass es sich bei der Maxfield Academy um kein gewöhnliches Internat handelt. Es gibt keine Erwachsenen, nur Kinder und Jugendliche. Keine Lehrer. Die Schüler unterrichten sich selber, spielen merkwürdige Spiele und bekommen regelmäßig neue und wahnsinnige Aufgaben und Strafen. Und wehe dem, der Versucht zu fliehen. Dem droht der Arrest und das will niemand …
Wow! Dieses Buch war wirklich ein absoluter Page-Turner. Ich musste dieses Buch einfach haben, nachdem ich die Inhaltsbeschreibung las, denn Internats-Geschichten waren schon immer mein Steckenpferd. Allerdings hatte ich hier nicht mit SO einer Geschichte gerechnet. Es war ganz anders als erwartet: Besser!
Als Leser erleben wir, wie Benson in seine neue Schule kommt. Schon zu Beginn schaut alles ein wenig merkwürdig aus und auch als Leser fragt man sich, was da wohl los sein könnte. Schnell wird klar, dass auch tatsächlich nichts so ist, wie es den Anschein hatte. Als Leser wird man ebenso wie der Protagonist Benson selbst im unklaren gelassen und rätselt automatisch selbst mit, was wohl hinter diesem merkwürdigen Internat steht, was für einen Sinn und Zweck die ganze Sache hat.
Genau das ist es auch, was die Geschichte so spannend macht. Man will unbedingt wissen was los ist und die Hintergründe erkennen. Immer wieder bekommt man neue Informationshäppchen hingeworfen und muss seine bisherigen Theorien verwerfen und neue entwickeln. Das macht wirklich viel Spaß und als Leser fühlte ich mich fast schon wie ein Teil der Geschichte.
Weiter war mit Benson als Protagonist sympathisch. Diese Sympathie musste er sich allerdings erarbeiten, denn zu Beginn ging er mir mit seiner Kurzsichtigkeit schon ein wenig auf die Nerven. Von daher war es sehr nett mitzuerleben, wie auch er nach und nach erkennen musste, dass seine Mitschüler nicht einfach nur komplett dumm waren, sondern dass auch hinter ihrem Verhalten, so unverständlich es zu Beginn auch schien, einfach mehr steckt.

Fazit

Robison Wells hat es hier geschafft einen unglaublich Spannenden Jugendthriller zu schreiben, der mit total überraschenden Wendungen aufwarten kann, ohne dabei unglaubwürdig oder gar lächerlich zu wirken. Sein Stil ist einfach und fesselnd und dadurch absolut mitreißend! Ich möchte unbedingt sofort die Fortsetzung in Händen halten!

Meine Wertung

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Reihe

Mai 2014: Du darfst keinem trauen
August 2014: Ihr seid nicht allein

Gewinner, Gewinner, Gewinner! Auslosung “Mara und der Feuerbringer” und “Schattenzwilling”

Ihr Lieben, zwei Verlosungen sind in den letzten Tagen ausgelaufen und ich will euch nicht weiter auf die Folter spannen und euch die Gewinner verkünden.

Zum einen gab es während der Blogtour zu “Schattenzwilling” von Katrin Bongard tolle Preise zu gewinnen.

Die Gewinner:

Je eines von 10 Büchern “Schattenzwilling” geht an:
shining-books (Cari)
Katrin Stange-Hebel
Stephan H.
Aletheia Welt
Sascha
Sabrina S.
Nadine Boden
Manon
Elke
Nicole Rebiger

Persönliches Horoskop/ Bloghoroskop je nach Wunsch geht an:
Hannah J.

Sternentaufe geht an :
Jutta Miller

Bitte sendet folgende Daten an devilishbeauty78@gmail.com

Buchgewinner = Postadresse
Horoskop = Mailadresse mit Angabe welches Horoskop gewünscht ist (melde mich wegen weiterer Angaben)
Sternentaufe = Adresse + Angabe auf welchen Namen der Stern getauft werden soll

Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
Keinerlei Haftung für den Postweg


Und dann gab es da auch noch meine Blogverlosung anlässlich der Blogtour zu Tommy Krappweis’ “Mara und der Feuerbringer”. Auch hier stehen die Gewinner nun fest, die da sind:

1. ein Hörbuch “Mara und der Feuerbringer” + eine Mara-Illustration, signiert und gesiegelt von Tommy Krappweis
Karin

2. eine Mara-Illustration, signiert und gesiegelt von Tommy Krappweis
Birgit Schwäbe

Bitte sendet mir eure Postadressen an lilstar[at]gmx.de, damit ihr euren Gewinn schnellstmöglich in Händen halten könnt. 

 

Ja, das war es dann auch schon wieder! Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern! Alle anderen: Nicht traurig sein, bis zum nächsten Gewinnspiel ist es nicht mehr lange hin! Und außerdem: Das Hauptgewinnspiel zur Mara-Blogtour, bei dem ihr ein Gold-Ticket für die RingCon im Wert von 449,- Euro gewinnen könnt, ist noch nicht ausgelaufen! Ihr habt noch bis zum 1. September 2014 Zeit das Rätsel zu lösen und teilzunehmen.

Liebe Grüße,

Nicole

MONTAGSFRAGE

Endlich, endlich, endlich ist es soweit! Ich habe an einem Montag mal an die Montagsfrage gedacht! ;)

Ich wollte bei dieser tollen Aktion, bei der Nina von Libromanie jeden Montag eine Frage stellt, die es zu beantworten gilt, mitmachen, habe es aber immer vergessen. Bis jetzt! Und deswegen freue ich mich jetzt auch richtig über eine richtig coole Frage.

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Was wäre dein Traumjob, wenn du irgendwas mit Büchern machen könntest?

Ui, ich finde, dass ist wirklich eine interessante Frage, die ich gar nicht so einfach zu beantworten finde. Einerseits würde ich natürlich gerne selbst Bücher schreiben, also Autorin sein. Allerdings habe ich eigentlich nicht die Geduld mich so lange alleine mit einer Sache zu beschäftigen, ohne es jedem zu erzählen und zu zeigen.

Richtig toll fände ich wohl in der PR-Abteilung eines Verlags zu sitzen und mir Werbeaktionen für Bücher auszudenken und zu organisieren. So etwas mache ich sehr gerne und kann es mir auch gut vorstellen. Das würde ich wirklich gerne machen und wäre wohl auch ein realistischer Job für mich.

Andererseits könnte ich mir auch vorstellen einfach Bücher zu lesen, die mich interessieren, diese zu bewerten und dafür bezahlt zu werden. Tja … diesen Job übe ich ja  auch gerade aus. Allerdings ohne Bezahlung und das ist auch gut so, denn fürs Bloggen würde ich kein Geld nehmen. Als regulärer Job wäre das aber super *G*

Wie steht es mit euch? Was meint ihr? Was würdet ihr am liebsten machen?

Blogtour zu “Schattenzwilling” Von Katrin Bongard – Tag 9

blogtourSchattenzwilling

Endlich ist es soweit! Die lang ersehnte Blogtour zu Katrin Bongards neuem Werk “Schattenzwilling” macht heute bei mir Halt. Ich freue mich total darüber, denn mein Thema ist schon etwas ganz besonderes!

Ich hatte das Glück, dass Katrin, die sich mit Astrologie beschäftigt und auskennt, mir ein persönliches Blog-Horoskop erstellt hat. Dazu benötigte sie lediglich die Gründungsdaten meines Blogs und konnte damit dann ein paar ganz interessante Schlussfolgerungen ziehen, die ich im großen und ganzen tatsächlich auch nachvollziehen kann und zum größten Teil sogar zustimmen muss. Aber lest erst einmal selbst!

Viel Spaß!


Persönliches Blog-Horoskop von Katrin Bongard

Liebe Nicole,

für dich mache ich heute ein Zeitpunkt bzw. Bloghoroskop. Früher hat man bei bedeutenden Ereignissen immer ein Horoskop erstellt um zu sehen, ob der Zeitpunkt günstig ist, heute schaut man auf den Kalender, aber im Grunde geht es auch dabei um die Frage: Wie gut passt der gewählte Zeitpunkt?

Aber auch nachträglich kann man aber auch herausfinden, unter welchen Voraussetzungen ein Projekt begonnen wurde.

Das Eröffnen eines Blog ist vielleicht kein so bedeutendes Ereignis, wenn man nur ein wenig Privates mitteilen will, könnte aber sehr bedeutend sein, wenn man eine Art WIKI- leak vorhat. Ein Horoskop kann einem beides anzeigen: Wie wichtig oder bedeutend ist ein Ereignis und wie günstig ist der Zeitpunkt für ein großes oder kleines Ereignis.

Dein Horoskop, Nicole, hat mich länger beschäftigt. Das liegt daran, dass, um es gleich zu Anfang zu sagen, der Zeitpunkt, zu dem du deinen Blog eröffnet hast, schwierig ist. Nun ist ein Blog etwas, was man schnell ändern kann, mit jedem neuen Blog-Theme erfindet man sich neu, wo ist das Problem? Nun, in der Astrologie geht man davon aus, dass es eine Art geistig, emotionalen Abdruck gibt, der in diesem Fall das Ereignis charakterisiert. Der Zeitpunkt sagt also auch etwas über die Absichten und Wünsche aus, die du mit deinem Blog verbunden hast.

Zum Zeitpunkt der Bloggründung stand die Sonne im Zwilling, der Ascendent ist Steinbock. Jedes Sternzeichen ist einem Element zugeordnet, ebenso wie jedes Haus. Die am stärksten Element des Horoskops ist Luft, das ist sehr auffällig. Sonne, Venus und Merkur stehen in einem Luftzeichen. Luft bedeutet Schnelligkeit, Geschmeidigkeit, und große Anpassungsfähigkeit, Beweglichkeit und geistige Fähigkeit. Interessen und Neigungen werden schnell geweckt, doch man geht auch schnell von einem Interesse zum nächsten über. Nichts Schlechtes für einen Blog. Die Grundvoraussetzungen der Zeitqualität sind gut, aber die Stellung der Planeten, sowie ihre Beziehungen untereinander schwierig zueinander.

Um es anschaulicher zu sagen: Sonne, Venus und Merkur stehen im 6. Haus, das mit Arbeit, Routine, Pflichtgefühl sowie der Pflege von Körper und Selle verbunden wird.

blog_horoskop

Für mich sieht es so aus, als ob du sehr viel Arbeit in deinen Blog steckst. Du bist ehrgeizig (AC Steinbock), du hast einen Anspruch an den Blog, aber wenn du nicht klärst, wozu du deinen Blog genau eröffnet hast, könnte diese Energie und Arbeit verpuffen und dich schwächen. Zwei Bereiche leiden: Das erste Haus, dein ICH und die Energiereserven eines Partners, oder der Familie. Ich erkenne das an Jupiter im 1. Haus (ICH- Bereich), der keine Beziehung zur Sonne hat und rückläufig in Steinbock steht, was die Energie dieses Planeten schwächt. (Man sagt auch, er ist im Fall). An dem leeren 10. Haus – es gibt keine erkennbare Berufung, der Herrscher des 10. Hauses steht im 6. Haus. Arbeit allein ist aber kein Lebensziel. Und am 8. Haus, das etwas über die Verpflichtung gegenüber eingegangenen Beziehungen aussagt. Dort steht Saturn, der immer eine Art Einschränkung und Begrenzung aufzeigt und ein schwierig aspektierter Mars (er steht für Energie und Männlichkeit).

Und ich sehe es an dem rückläufigen Merkur.

Merkur steht nah bei der Sonne (astronomisch) und entfernt sich nie sehr weit von ihr. Er ist den Sternezeichen Zwilling und Jungfrau zugeordnet und ist für dein Horoskop besonders wichtig, da so viele Planeten im Zwilling stehen. Grundsätzlich gilt, wenn man längerfristige Verträge oder Vereinbarungen unterschreibt, dass Merkur nicht rückläufig sein sollte. Das liegt daran, dass der retograde Merkur mit einer Zeitqualität verbunden wird, in der man nicht ganz situationsgerecht reagiert (natürlich betrifft das dann alle Menschen) und keine langanhaltenden Entscheidungen treffen sollte. Keine Ehe schließen, keinen längerfristigen Mietvertrag unterschreiben. Und auch keine Geschäfte eröffnen oder eine Firma gründen und vielleicht auch keinen Blog starten, weil man ihn unter einem Einfluss steht, der die Entscheidungsfindung ungünstig beeinflusst.

TIPP: Was ich dir – aus astrologischer Sicht – raten würde, ist dir noch einmal ganz genau zu überlegen, was du mit deinem Blog erreichen möchtest. Was ich „sehe“ ist, dass du sehr ehrgeizig bist und einen hohen Anspruch an dich /und deinen Blog hast und, aber auch, dass er in der Form sehr viel Energie aus Bereichen zieht, die auf Dauer in Mitleidenschaft gezogen werden. Sei es deine Gesundheit oder die Zeit für deine Freunde/Partner/Familie. Da du aber keine halben Sachen machst, würde ich dir raten, den Hauptfokus deines Blogs einzugrenzen. Entweder wenige, sehr qualitätsvolle Rezensionen oder kurze Rezensionen und dafür mehr Blogtouren und Challenges. Oder du nimmst einen Partner mit ins Boot, damit du deine Qualitätsansprüche auf Dauer halten kannst.


Ja, das war es. Was sagt ihr dazu? Ich muss sagen, dass ich mich schon ein wenig für Astrologie interessiere, vor einigen Jahren noch viel mehr als heute, was allerdings eher an der fehlenden Zeit liegt und nicht am mangelnden Interesse. So habe ich mich wirklich über dieses Horoskop gefreut und werde in den nächsten Tagen noch einen kleinen zusätzlichen Beitrag dazu verfassen, indem ich meine ausführliche Meinung dazu schreiben will, denn leider hat mich das Horoskop erst kurzfristig erreicht und so schnell kann ich das nicht in Worte fassen.

 

Gewinnspiel

Die Gewinne:

Ihr könnt eins von 10 Printbücher gewinnen. 

Außerdem noch
Eine Sterntaufe im Wert von 39,90€ mit Zertifikat

(Gewinner erklärt sich einverstanden das wir die Adressdaten an Sterntaufe Deutschland weiterleiten zur Ausstellung der Urkunde)
http://www.sterntaufe-deutschland.de/sterntaufe-kaufen/

Ein von Katrin Bongard erstelltes Horoskop, entweder für den Blog oder für sich persönlich
(Gewinn erfordert persönliche Daten, die an Katrin Bongard direkt weitergegeben werden)

Keine Barauszahlung der Gewinne. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren oder mit Erlaubnis eines Erziehungsberechtigten
Datenschutz: Adressen werden nach dem Gewinnspiel gelöscht
Keine Haftung für Postversand.
Also wenn das mal keine tollen Gewinne sind.

Was ihr dafür tun müsst um in den Lostopf zu wandern:
Hinterlasst einen Kommentar und sagt mir doch, wie ihr das obige Horoskop für einen Blog einschätzt oder was euch sonst dazu einfällt. Ich bin gespannt auf eure Meinung!

Dafür habt ihr bis zum 17.08.14 um 23.59 Uhr Zeit!
Am Folgetag werden die Gewinner bekanntgegeben.


Hier findet ihr die bisherigen und auch die noch kommenden Blogtour-Stationen:

blogtourSchattenzwilling_adressen08.08.14 http://glitzerfees.blogspot.de
09.08.14  http://buecherchaos.de
10.08.14 http://sue-timeless.blogspot.de
11.08.14  http://manjasbuchregal.blogspot.de
12.08.14  http://scattysbuecherblog.blogspot.de/
13.08.14  www.cinemainmyhead.de
14.08.14  http://monesleseinsel.blogspot.de/
15.08.14 http://ka-sas-buchfinder.blogspot.de
16.08.14  http://www.lilstar.de
17.08.14  http://www.inas-little-bakery.blogspot.de/

Schattenzwilling von Katrin Bongard

schattenzwilling

Oetinger Verlag
Broschierte Ausgabe
ca. 272 Seiten
12,99 Euro
September 2014
ISBN: 978-3841502797
Bestellen bei Amazon.de

Inhalt

(lt. amazon.de):

Weißt du, wie es ist, einen Doppelgänger zu haben? Jemand, der dir ähnlich ist, aussieht wie du und doch jemand ganz anderes ist. Nein? Aber ich weiß es. Teresa ist ziemlich verunsichert, als ein Freund ihrer Eltern mit seinen Zwillingssöhnen Kai und Adrian zu Besuch kommt. Vor zwei Jahren war Teresa in Adrian verliebt, doch seitdem hatten sie keinen Kontakt mehr. Nun sitzt Adrian im Rollstuhl, und Teresa fühlt sich stark zu Kai hingezogen – und schämt sich dafür. Doch ist Kai wirklich Kai? Und ist Adrian wirklich Adrian? Oder ist Teresa das Opfer eines gefährlichen Verwechslungsspiels?

Gewähltes Zitat

»Verletzungen sind nicht nur hässlich. Das ist es jedenfalls, was man mir immer gesagt hat. Sieh die Vorteile an der Sache. Das Glas ist halb voll statt halb leer. Ist es nicht das, was die Leute einem sagen? Nach einem Unfall? Einer Katastrophe?«

(S. 257) 

Meine Meinung

Die junge Teresa ist gerade frisch verliebt in Pablo, als sich unerwarteter Besuch ankündigt. Ein alter Schulfreund ihres Vaters kommt zu Besuch auf den Bauernhof von Teresas Eltern und mit ihm seine zwei Zwillingssöhne Adrian und Kai. Vor zwei Jahren war sie in Adrian verliebt und mit ihm zusammen, doch seit dem Unfall, bei dem Adrian so schwer verletzt wurde, dass er nun im Rollstuhl sitzt, haben sie keinen Kontakt mehr gehabt. Teresa ist nervös und das zurecht, denn sowohl Adrian als auch Kai scheinen immer noch etwas von Teresa zu wollen und in sie verliebt zu sein und auch Teresa ist sich ihrer Gefühle plötzlich nicht mehr sicher. Und da sind dann noch die seltsamen Hinweise, die auf eine böse Verwechslung hindeuten …

Mit “Schattenzwilling” hat Katrin Bongard hier einen wirklich spannenden Jugendthriller geschrieben. Die Thematik hat mich total angesprochen.

Zum einen gibt es da die heranwachsenden und verliebten Jugendlichen. Damit kann man sich natürlich irgendwie identifizieren, denn wir waren ja alle einmal jung und verliebt (oder sind es auch noch). Die Protagonistin Teresa ist auch sehr sympathisch, wenn ich sie auch ab und an gerne mal geohrfeigt hätte, weil mir teils ihre hin und her Gerissenheit doch ein wenig genervt hat. Und das, obwohl ich ihre generellen Gefühle eigentlich ganz gut nachvollziehen konnte. Wie gesagt, ich war ja auch selbst einmal jung *g*.
Die restlichen Figuren bleiben ein wenig blass, was aber überhaupt nichts macht. Zumindest fand ich die Figurenzeichnung der Zwillinge sehr gut gelungen und das ist wohl mit das wichtigste gewesen.

Dann ging es thematisch auch um Astrologie und Astronomie. Zwei Themen, die ich sehr interessant finde. Im Buch klingen ein paar Aspekte immer wieder an, aber richtig ins Thema rein geht es nicht, es macht aber zumindest neugierig. Diese kleinen Einwürfe zwischendrin fand ich sehr erfrischend und gut gelungen. Vor allem natürlich auch die Doppelbedeutung des Zwillings-Sternzeichen in diesem Buch.
Auch mit den Ortsbeschreibungen konnte die Autorin bei mir punkten, denn die Ausführungen zur ‘Lichtverschmutzung’ waren wirklich interessant und auch die beschrieben Orte machen schon irgendwie Lust selbst einmal nach Gülpe zu fahren und sich den Sternpark dort anzusehen.

Die Geschichte selbst ist also ziemlich spannend. An manchen Stellen dachte ich schon, ich wüsste jetzt, wo es lang geht, aber es gab dann doch immer wieder überraschende Wendungen und ich stand wieder genauso unwissend und verunsichert da wie unsere Protagonistin selbst. Dieses Mitfiebern hat richtig Spaß gemacht. Das Buch war also zu keinem Zeitpunkt wirklich vorhersehbar, wenn es auch doch von Beginn an schon Andeutungen gab.

Ich bin also beinahe komplett begeistert von diesem Buch, aber einen Punkt gab es, der mir dann doch leicht sauer aufgestoßen ist und das ist der Umgang mit Drogen, speziell Marihuana. Die jungen Protagonisten in diesem Buch konsumieren dieses nämlich nicht nur aus gesundheitlichen Gründen, wie der querschnittsgelähmte Adrian dies tut, sondern auch einfach so aus Spaß. Das dies geschieht ist die eine Sache, dass dann aber keine Konsequenzen erfolgen oder zumindest anklingt, dass der Konsum nicht okay ist, das finde ich für ein Jugendbuch nicht in Ordnung. Vielleicht bin ich da auch spießig, aber meiner Meinung nach kann man diesen Punkt so nicht einfach stehen lassen. Das ist allerdings auch schon mein einziger Kritikpunkt wegen dem ich auch einen Punkt in meiner Wertung abziehe.

Fazit

Insgesamt konnte mich “Schattenzwilling” also sehr begeistern. Die Geschichte ist einfach klasse. Undurchsichtig und zum mitfiebern und miträtseln gut geeignet. Lediglich der eine Punkt ist mir sauer aufgestoßen und darüber kann ich leider nicht so einfach hinwegsehen, weswegen ein Punkt abgezogen wird. Das tut der Geschichte an sich aber keinen Abbruch, die bleibt gut und spannend!

Meine Wertung

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Specials

blogtourSchattenzwilling1

Task-Challenge: Die erste Runde ist geschafft!

Hallo Ihr lieben Challenge-Teilnehmer!

taskchallengelogofinalEin Jahr ist vorbei und ich bin total begeistert, wie viele von euch teilgenommen haben und auch tatsächlich bis zum Schluss durchhalten konnten. Zu Beginn hatte ich gedacht, dass es toll wäre, wenn wir insgesamt vielleicht 10-15 Teilnehmen werden könnten. Über 50 Teilnehmer hat mich dann doch umgehauen. So kam ich auch häufig ins Schlingern, vor allem, als ich im letzten Winter krank wurde und mit der Auswertung nicht mehr hinterher kam. Glücklicherweise hat mir die liebe Kathleen dann ausgeholfen und wurde ganz schnell ein fester Bestandteil der Challenge.

Rückblick

In den letzten zwölf Monaten gab es genau 36 Aufgaben zu lösen, an denen sich 51 Teilnehmer versucht haben. Es wurden insgesamt 616 Pflichtaufgaben gelöst und dazu noch einmal 254 Bonus-Aufgaben. Eine ganze Menge also! Tatsächlich haben es ganze acht! Teilnehmer geschafft alle Aufgaben zu bewältigen! Das nenne ich mal Durchhaltevermögen!

Da so viele von euch danach gefragt haben, werden Kathleen und ich mit der Task-Challenge in die zweite Runde gehen, bei der es allerdings ein paar Änderungen geben wird!

Vorschau auf die zweite Runde

Für die neue Runde der Task-Challenge könnt ihr euch seit kurzem bereits wieder anmelden.
Inzwischen haben wir bereits 27 Leseratte und Büchereulen, die auch nächstes Jahr wieder und auch neu dabei sind. Die von euch die bereit im diesem Jahr dabei waren, sind wahrscheinlich über die Neuerungen gestolpert. auf ein paar will ich hier kurz eingehen, damit ihr wisst wieso und warum:

  • Die größte Neuerungen sind sicher 2 Ausrichter und mehr Preise.  Wir wir alle gemerkt haben, sind es ziemlich viel Teilnehmer geworden, die für einen alleine gar nicht zu schaffen sind und ich freue mich auch total, dass Kathleen jetzt offiziell dabei sein wird! – Es gibt jetzt also 2 Offizielle, alle 3 Monate werden 3 Preise verlost und am Ende gibt es zusätzlich einen großen Hauptpreis.
     
  • 3 Aufgaben – anstatt Pflicht- & Bonusaufgaben: Sinn und Zweck der ursprünglichen Einteilung war, das die Bonusaufgabe nur zählte, wenn auch die Pflichtaufgaben erledigt wurden. Nach einem Jahr an Erfahrung und jetzt 2 Ausrichtern, haben wir beschlossen, zum 1. öfter zu Losen und euch mehr Chancen einzuräumen.
    Wie viele festgestellt haben, ist es gar nicht so einfach, alle Aufgaben zu schaffen. Durch die neue Regelung zählen jetzt alle eure Bücher. Das ist fairer, denken wir.
  • Links – ihr schickt jetzt eure Links via Formular zu uns.

Das sind wohl die größten Änderungen, die euch in der neuen Runde erwarten. Mehr dazu und die Möglichkeit zur Anmeldung findet ihr, wenn ihr oben auf den Link oder auf das Challenge-Logo klickt.

Gewinnerauslosung der ersten Runde

Jaaa und nun will ich auch auch nicht weiter auf die Folter spannen und euch verraten, wer die Gewinner der ersten Runde geworden sind!
Ein Video gibt es leider nicht, weil meine kleine Losfee heute keine Geduld hatte so lange vor der Kamera zu posieren, weswegen ich die Verlosung dann doch einfach per Foto festgehalten habe. Und ich sage euch, das waren vielleicht viele Lose! Wahnsinn!

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Soooo viele Lose! Sie sind alle in die kleine Schatztruhe meines Sohnes gewandert und wurden dort erst einmal gut durchgeschüttelt und gemischt.

Weil es so viele Lose sind, habe ich sie so klein wie möglich gemacht. Leider passten teilweise die Namen nicht komplett auf die Zettelchen, weswegen ich immer die Teilnehmernummer voran gestellt habe. So kann der Gewinner auch einwandfrei bestimmt werden, auch wenn die Namen gleich oder abgekürzt sind, die Teilnehmernummern sind ja schließlich einzigartig.

Wie immer habe ich dann die Gewinner in aufsteigender Reihenfolge gezogen, angefangen mit den dritten Platz, ein von mir ausgewähltes Buch, das an folgendes Los geht:

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Liebe Sabine, herzlichen Glückwunsch zum dritten Platz, du bekommst das Buch “True – Wenn ich mich verliere” von Erin McCarthy.

Die Spannung stieg! Der zweite Platz, ebenfalls ein von mir ausgewähltes Buch, geht an:

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Herzlichen Glückwunsch, Mandy! Du bekommst ein nagelneues Exemplar von “Wo ein bisschen Zeit ist” von Emil Ostrovski!

Kommen wir nun zum ersten Platz, zu dem Gewinner, der sich ein Buch seiner Wahl (im Wert von bis zu 20 Euro) wünschen darf.

Tadaaaaa … der erste Platz geht an:

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Herzlichen Glückwunsch zum ersten Platz, Heike! Ich bin schon sehr gespannt, welches Buch ich dir schicken darf!

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Bitte schickt mir doch schnellstmöglich eure Adressen per Mail (lilstar [at] gmx . de) zu, damit die Bücher sich auf den Weg zu euch machen können. Und Heike, du darfst bitte auch deinen Wunschtitel nicht vergessen Zwinkerndes Smiley

Ja, das war es schon. Ich hoffe, euch hat dieses Jahr genauso gefallen, wie uns. Und vielleicht seid ihr ja bei der neuen Runde wieder dabei? Uns würde es freuen! Bis dahin…

Liebe Grüße,

Nicole

Code Black – Kat Carlton

codeblack

ivi Verlag
Gebundene Ausgabe
ca. 304 Seiten
16,99 Euro
April 2014
Originaltitel: Two lies and a spy
ISBN: 978-3492703161
Bestellen bei Amazon.de

Inhalt

(lt. amazon.de):

»Kannst Du auf dem Heimweg Milch holen?« – Eine harmlos aussehende Textnachricht, doch für die 16-jährige Kari Andrews bedeutet dieser Satz nur eins: Nimm deinen Bruder und LAUF UM DEIN LEBEN! Denn Karis Eltern arbeiten als Agenten bei der CIA und haben jede Menge Feinde. Aus diesem Grund haben sie ihre Kinder für den Ernstfall gut vorbereitet. Mit ihrem kleinen Bruder Charlie taucht Kari unter, doch irgendetwas stimmt nicht. Ihre Eltern bleiben verschwunden. Und wieso macht plötzlich die CIA Jagd auf sie? Um die Wahrheit herauszufinden, ist Kari ausgerechnet auf die Hilfe des Footballspielers Luke angewiesen, für den sie heimlich Gefühle hegt. Kari und ihre Freunde begeben sich in ein Netz aus Lügen – und in größte Gefahr …

Gewähltes Zitat

Sechs Meter links vom Hoteleingang wühlt ein Mann, der etwa Mitchs Größe und Statur hat, in einem Mülleimer nach Dosen. Für einen Moment erstarre ich und überlege, ob er vielleicht ein Spitzel ist.
Auf der anderen Straßenseite schiebt eine alte Frau einen Einkaufswagen, in dem zwei Papiertüten voller Waren sind. Liegt neben ihrem Baguette vielleicht auch eine Beretta?

(S. 52) 

Meine Meinung

Als Kari Andrews und ihr jüngerer Bruder Charlie eine Code Black-Nachricht von ihren Eltern bekommen, machen sie sich sofort auf in ein Geheimversteck, wie es abgesprochen war. Denn ihre Eltern sind tatsächlich Spione der Vereinigten Staaten und wahrscheinlich in Gefahr. Als sie am vereinbarten Treffpunkt nicht auftauchen, fängt Kari an auf eigene Faust zu recherchieren. Allerdings ist ihr dabei das FBI dicht auf den Fersen, denn scheinbar werden ihre Eltern beschuldigt ein doppeltes Spiel gespielt zu haben. Kari will unbedingt die Unschuld ihrer Eltern beweisen …

“Code Black” hat sich ein wenig gelesen wie die Vorgeschichte zu einer Reihe um junge Geheimagenten und ihre Abenteuer. Dies dachte ich jedenfalls, als ich das Buch beendet hatte.

Ich muss zugeben, dass ich dieses Buch nur lesen wollte, weil der Schnitt pink ist! Und das ist doch genial, oder? Das Buch ist komplett in schwarz gehalten, sogar der Titel steht schwarz auf schwarz auf dem Cover. Lediglich der Autorenname und “Thriller” prangen in pinker Schrift, passend zum Schnitt, auf dem Cover. Das schaut richtig klasse aus und ist ein toller Eyecatcher.

Die Geschichte handelt tatsächlich irgendwie von der Vorgeschichte, die es dazu kam, dass Kari und ihr jüngerer Bruder Charlie zu Agenten wurden, auch wenn man davon in der Geschichte selbst gar nichts mitbekommt. Trotzdem kam es mir so vor und irgendwie fände ich es auch klasse, wenn es weitere Bücher gäbe, in denen die Geschichte entsprechend so fortgesetzt würde.

In dieser Geschichte muss sich vor allem Kari schon so richtig ins Zeug legen und zeigen, was sie in ihren jungen Jahren schon drauf hat. Realismus bleibt hier definitiv auf der Strecke, also da muss man schon mehr als nur ein paar Augen zudrücken, denn so viel Schwein wie die paar Jugendlichen hier zu haben scheinen kann einfach nicht sein. Trotzdem macht die Geschichte Spaß, wenn man sich drauf einlässt.

Kari, die Protagonistin, ist die ziemlich coole und auch witzige Heldin dieses Buches. Sie ist frech, sarkastisch und einfach nur sympathisch. Wenn sie auch ab und an mal auf der langen Leitung steht. Die weiteren Figuren des Buches sind ebenfalls wie Kari auch recht klischeebelastet. Jeder hat so seine eigene typische Macke und somit einen Stempel auf der Stirn der aussagt, ob es sich gerade um die Intelligenzbestie handelt, die mega-Zicke, den Aufreißer, etc. Sehr facettenreich sind die Figuren also allesamt nicht, aber gerade das macht diese Lektüre so locker-leicht und witzig. Mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen.

Das Ende der Geschichte war dann doch ein wenig unerwartet und überraschend. Einfach passend zur sonstigen Geschichte. Und für mich einfach der passende Einstieg in eine Reihe, die es wohl tatsächlich auch geben wird, denn der zweite Teil rund um Kari und ihren Bruder Charlie erscheint im amerikanischen bereits im nächsten Monat. Mal sehen, wann es diesen Titel dann auch hier in Deutschland geben wird. Ich würde mich jedenfalls drüber freuen, denn die Geschichte war schon ziemlich cool!

Fazit

Insgesamt hat mir “Code Black” sehr gut gefallen, trotz aller Klischees, die aufrecht erhalten wurden, was als Stilmittel ziemlich gut funktioniert hat, und auch trotz der Tatsache, dass die Geschichte generell wenig realistisch war. Es hat aber einfach Spaß gemacht die freche Kari kennen zu lernen und ihre Suche nach den Eltern mit zu verfolgen. Ich hoffe also auf einen baldigen zweiten Teil!

Meine Wertung

RegenbogenRegenbogenRegenbogenRegenbogen

Das wirst du bereuen – Amanda Maciel

daswirstdubereuen

Boje Verlag
Gebundene Ausgabe
ca. 304 Seiten
14,99 Euro
Juli 2014
Originaltitel: Tease
ISBN: 978-3414824066
Bestellen bei Amazon.de

Inhalt

(lt. amazon.de):

Alle Welt denkt, dass Emma Putnam sich umgebracht hat, weil wir sie Schlampe genannt haben ? und nicht weil sie eine Schlampe war. Echt klasse. Sara und ihre beste Freundin Brielle müssen sich vor Gericht verantworten ? angeklagt, ihre Mitschülerin Emma gemobbt und in den Tod getrieben zu haben. Dabei war es doch Emma, die sich an Saras Freund Dylan rangemacht hat. Ein kleiner Denkzettel über Facebook muss da schon drin sein, finden die Freundinnen. Doch dann verselbstständigen sich die Dinge und plötzlich ist Emma tot ? Ein Roman, der einen so schnell nicht mehr loslässt…

Gewähltes Zitat

»Glaub mir, wir haben alle schon Dinge getan, die wir hinterher bereuen. Wenn es etwas gibt, das du gerne ungeschehen machen würdest« – wieder wedelt sie in Richtung Papier und Stift –, »ist das hier eine sehr gute Gelegenheit, es zu tun. Damit du dir später nicht auch noch vorwerfen musst, dass du geschwiegen hast.«
Wie ferngesteuert ziehen meine Hände die Kappe vom Stift und legen den Notizblock richtig herum auf meine Knie. Ich sehe irgendwie nur zu. Mein Mund ist trocken, mein Magen ist verkrampft, mein Leben ist vorbei, mein Herz ist gebrochen.
Ich fange an zu schreiben.

(S. 200) 

Meine Meinung

Sara und ihre beste Freundin Brielle werden in Kürze vor Gericht stehen. Ihnen wird vorgeworfen am Tod ihrer Mitschülerin Emma Schuld zu sein. Im Raum stehen schwere Mobbing Vorwürfe. Was hat sich in der Clique genau zugetragen? Und wer trägt hier tatsächlich die Schuld?

Ich war sehr gespannt auf diesen Roman, denn das Thema hörte sich zunächst einmal spannend an und dann ist es ja immer noch recht aktuell, denn Mobbing gibt es heutzutage ja leider zu Hauf und dass Jugendliche diese Last oftmals nicht mehr ertragen können, die da auf ihnen lastet ist auch keine große Seltenheit, auch wenn sich natürlich nicht jeder sofort umbringt.

Dieses Buch greift dieses Thema auf interessante Art und Weise auf, nämlich aus Sicht der Täterin. Wir erleben hier aus der Perspektive von Sara, was sich gerade zuträgt, denn das Buch beginnt kurz vor der Gerichtsverhandlung. In Rückblenden erleben wir mit, was sich zuvor abgespielt hat und wie es dazu kam. Die Zeitebenen ändern sich also ständig, die Perspektive bleibt jedoch gleich.

Zu Beginn konnte ich keine große Sympathie für irgendeinen Protagonisten empfinden. Sara wurde viel zu egoistisch und selbstverliebt dargestellt. Zu anbiedernd, allerdings nur bei ihrer schönen und reichen Freundin. Sie schien einfach nur eine Mitläuferin zu sein. Das änderte sich auch nur seeeeehr langsam, erst ziemlich spät, fast schon zum Ende des Buches, bekam ich einen etwas besseren Zugang zu Sara. Ihrer besten Freundin Brielle konnte ich allerdings die gesamte Geschichte über überhaupt nichts abgewinnen. Ich habe nicht wirklich verstanden, wieso Sara überhaupt mit einer solchen Person befreundet war oder sein wollte. Generell hatte ich teils den Eindruck, dass alle Protagonisten einfach nur reagierten, weil der Autorin gerade eine solche Handlung in den Sinn kam, nicht aber, weil es zur jeweiligen Figur passte. So blieben einfach nahezu alle Figuren einfach nur sehr blass und undurchschaubar. Das hat natürlich nicht dazu beigetragen, dass die Geschichte irgendwie fesseln konnte oder gar nachvollziehbar war. Das meiste kam irgendwie recht willkürlich rüber.
Einzig Sara konnte ich nach und nach ein wenig besser verstehen und nachvollziehen, wenn ich auch nahezu all ihre Handlungen recht überzogen fand. Es passte irgendwie nicht so recht zu ihrer sonstigen Mitläufer-Nummer.

Durch die ständigen Zeitwechsel konnte aber doch ein wenig Spannung gehalten werden. Man wollte schon wissen, was am Ende denn so schlimmes geschehen war, dass Emma Suizid beging. Die Auflösung fand ich dann auch wenig überzeugend und kann das eigentlich nur akzeptieren, wenn vorher schon eine Erkrankung oder sonst etwas bei Emma vorgelegen hätte. Hat es ja vielleicht auch, ein paar Hinweise dazu existierten ja, aber da man die gesamte Geschichte ja wirklich nur aus Saras egoistischer Sicht mit verfolgen konnte, blieben auch Emmas Beweggründe eher im Dunkeln.  

Fazit

Insgesamt hat mir das Buch also schon Spaß gemacht, auch wenn ich es am Ende nicht gut und leider auch nicht überzeugend fand. So vergebe ich hier drei mittelmäßige Sterne. Das Buch war teils ganz nett, aber es hat halt doch das gewisse Etwas gefehlt. Schade, denn Potential war auf jeden Fall vorhanden, die Ausarbeitung hat mir allerdings nicht zugesagt.

Meine Wertung

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Blogtour zu “Mara und der Feuerbringer” Von Tommy Krappweis – Tag 2

Endlich ist es soweit! Die große Blogtour zu “Mara und der Feuerbringer” macht heute bei mir Halt. Ich freue mich total Teil dieser großartigen Aktion sein zu dürfen!

Als ich vor einiger Zeit die Gelegenheit bekam die Bücher zu lesen, war ich zunächst skeptisch, aber Tommy Krappweis konnte mich mit seiner etwas anderen Geschichte vollends überzeugen! Und so freue ich mich total, dass ich die Gelegenheit hatte Tommy ein paar Fragen zu stellen und diese und natürlich auch die Antworten will ich euch heute natürlich nicht vorenthalten.

Viel Spaß!


Im Gespräch mit Tommy Krappweis

tommy7Lieber Tommy, du bist sehr vielseitig begabt, ich habe mich schon gefragt, ob es irgendetwas gibt, was du nicht kannst .
- Ich kann dafür kaum was von den Dingen, die andere Leute können. Ich war der mieseste Schüler meiner Schule, rechne mit den Fingern, hab keinen Führerschein, konnte nie auch nur einen halben Meter Fußball spielen… die Liste ließe sich verlängern. Der Eindruck dass ich so viel können täte rührt daher, dass man den Dingen die ich kann allgemein mehr Bedeutung beimisst, weil es weniger Leute gibt die das können oder sich damit beschäftigen und dazu das Glück haben, damit auch erfolgreich zu sein.

Man kennt dich unter anderem als Schauspieler, als Musiker, als Erfinder von Bernd das Brot, Produzent, Regisseur, du hast sogar deine eigene Produktionsfirma. Wie kam es dazu? Wolltest du schon immer ein großes Multitalent werden oder hast du ursprünglich einen anderen Beruf erwählt?
- Ich hab eigentlich gar keinen Beruf gewählt, sondern immer schon alles das gemacht. In der dritten Klasse hatte ich die Super-8-Kamera meines Vaters für mich entdeckt und damit machte ich dann Filme die man heute “Brickfilms” nennt, also Stop Motion Animationen mit Lego. Während meine Familie lieber mit VW-Bus und Zelt in den Süden aufbrach, wollte ich immer schon einfach zuhause sitzen und 24 Bilder pro Sekunde Lego hin und her schieben. Gleichzeitig habe ich Theaterstücke geschrieben, später Straßenmusik gemacht und so weiter. Aber alles einfach so, weil ich wollte und nicht weil ich nach einem Beruf gesucht habe.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?
- Geschrieben hab ich ja schon immer, bestimmt tausende Sketche, Theaterstücke, Songtexte, Essays, Konzepte, Pitches, Treatments und Drehbücher. Aber zu einem Buchprojekt fehlte mir bisher ein Thema das ich unbedingt erzählen wollte. Einige Leser/innen werden das kennen: Man würde so gerne ein Buch schreiben, aber irgendwie bleibt es bei den ersten fünfzig Seiten. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass man zwar gerne “ein Buch” schreiben würde, aber es fehlt einfach “diese Story mit diesen Figuren zu diesem Thema”. Es fehlt die Idee, die unbedingt raus muss, die in einem brennt. Und als ich auf diese Idee stieß, die eigentlich ein Konzept für eine Mystery-Serie sein sollte, konnte ich nicht anders als es in drei Büchern ausbreiten.

tommy1Was hast du getan, nachdem du vom Verlag die erste Zusage bekommen hast?
- Um ehrlich zu sein, das weiß ich nicht mehr genau. Denn das war kein “Plopp Hurra Endlich” sondern eher ein Prozess, der sich entwickelte. Ich hatte mit mehreren Verlagen gesprochen, aber keiner war bereit ein gebundenes Buch mit Illus, Wissenschaftlichem Anhang und Lesetipps rauszubringen. Aber ich dachte mir, wenn ich jetzt ein Buch schreibe, dann will ich es auch genauso haben. Ich hatte ja nicht den Druck, es unbedingt jetzt sofort rauszubringen. Und die Gelassenheit war im Nachhinein sehr hilfreich.

Wo und wann schreibst du am liebsten? Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?
- Ich kann überall schreiben. Am besten funktioniert es generell, wenn ich keine Pausen machen muss. Ich bezeichne mich selbst als “Schockschreiber”, bin dann in einem Zustand wie ein langer Schock wo ich einfach tippe und nicht aufhöre. Irgendwann bin ich dann so müde, dass ich aufhören muss. Dann leg ich mich hin, steh auf und schreibe weiter. Jede Unterbrechung aber ist für mich problematisch, denn ich brauche mindestens eine halbe Stunde um wieder reinzukommen.

Was wird dein nächstes Buchprojekt sein? Ist schon etwas in Planung?
- Ich habe mehrere Projekte, die sich gerade entlang des Zeitstrahls einordnen. Zum einen erzähle ich die Sage vom Berggeist Rübezahl neu, mit viel historischem Background aber auch ziemlich wuchtig, düster und nicht unbedingt so wie man ihn kennt. Wir haben gerade eine Dokumentation zu Rübezahl gedreht, entwickeln ein kleines Game dazu und natürlich wäre es ein schönes Filmprojekt. Dann plane ich den dritten Teil meiner biographischen Lustig-Reihe für den Knaur-Verlag. Nachdem ich über meine Kindheit und das elende Camping geschimpft habe und von meiner Zeit als Stuntman im Freizeitpark “No Name City” erzählt habe, kommt jetzt das Kapitel “RTL Samstag Nacht” dran. Das war eine Comedyshow in den Neunzigern, bei der ich drei Jahre als Comedian vor der Kamera stand. Und zuletzt hab ich eine schöne Idee für eine Kinderbuchreihe, die ich aber nicht unbedingt alleine schreiben muss oder kann. Mara würde ich fortsetzen, wenn der Film funktioniert und die erste Trilogie sich entsprechend entwickelt.

Was inspiriert dich beim Schreiben oder auch generell bei deiner kreativen Arbeit? Wie kommst du auf Ideen?
- Ich setze mich vor die Tastatur und fange an zu schreiben. Dann fließt alles mit ein, was ich so wahrnehme. Bislang sind Ideen oder Inspiration kein großes Problem. Hoffentlich bleibt das so.

Hast du literarische Vorbilder?
- Es gibt einige Autoren, deren Arbeit ich hervorragend finde. Aber ich möchte nicht “schreiben können, wie…”. In der Musik hab ich das eher. Da würde ich schon gerne so fließende Gitarrensoli spielen können wie Stevie Ray Vaughan, oder Piano spielen wie Jerry Lee Lewis. Beim Schreiben habe ich das seltsamerweise nicht. Das liegt eventuell daran, dass ich einen recht speziellen Stil habe, der mir eigentlich Spaß macht wie er ist. Von der natürlichen Entwicklung mal abgesehen, dass ich mich gottseidank verbessere und zum Beispiel Mara III viel flüssiger daherkommt als Mara I. Autoren die mich inspiriert und massiv auch in meinem Leben beeinflusst haben sind Douglas Adams, Terry Pratchett, Stephen R. Donaldson, Philip J. Farmer, Michael Ende, Tolkien und Michael Crichton.

tommy5Hast du bei “Mara” auch reales in deine Bücher fließen lassen? Figuren zum Beispiel? Oder ist alles rein fiktiv?
- Genau genommen ist irgendwie gar nix wirklich fiktiv. Es gibt zunächst mal alle Orte, man könnte in München eine Mara-Tour machen und alles ist exakt so wie beschrieben. Das trifft auch auf das Museum in Kalkriese aus Band II zu, dort würde man sogar den Delphin in der Vitrine finden, den Mara auf ihren Stab montiert. Er ist zwar deutlich kleiner als beschrieben, aber das ging nicht anders. Alle Figuren aus den Büchern haben reale Vorbilder, wobei Mara sehr viel mit mir gemeinsam hat und Professor Weissinger ziemlich genau auf meinen wissenschaftlichen Berater und Freund Professor Simek passt. Maras Mutter ist eine Mischung aus meiner Mutter, meiner Stiefmutter und diversen deutlich verschwurbelteren Personen, das Baumsprechseminar durfte meine Exex-Freundin Judith im Alter von vierzehn mehrere Stunden durchleiden und die Drahtpyramide auf dem Obst ist ebenso real wie alle Fakten aus der nordisch-germanischen Mythologie. Sogar der Name “Stefanie Warnatzsch-Abra” (Mara II) ist echt, den hab ich mir von einer netten Redakteurin des Ki.Ka ausgeliehen – natürlich nicht ohne zu fragen. Nur den Feuerbringer gibt’s nicht. Hoffentlich.

Wie bist du auf die Idee zu “Mara und der Feuerbringer” gekommen? War es ein langer Weg bis zur Veröffentlichung?
- Ich wollte eine Mysteryserie schreiben, dabei aber so viel wie möglich vermeiden was es schon gibt. Ich wollte Fantasy-Klischees entweder auch vermeiden oder direkt als solche ansprechen. Ich wollte eine widerspenstige Hauptfigur die keinen Bock hat und zudem Null Ahnung und eben ein Thema behandeln, das in der Form noch niemand beackert hat. Und zuguterletzt sollte es ein Thema sein, das irgendwie deutsch oder europäisch ist, weil ich mich historisch einarbeiten wollte und auf etwas aufbauen, das hier im Boden steckt. Als ich die nordische Mythologie für mich entdeckt hatte und dann noch auf die Mara kam, ging es urplötzlich sehr schnell. Nur wurde es keine TV-Serie sondern ein Buch, weil mir schon beim Konzept klar war, dass das kein TV-Sender kaufen würde.

Wieso hast du dir mit Mara ausgerechnet eine weibliche Protagonistin und Heldin erschaffen?
- Weil es ein Mädchen deutlich schwerer hat, als ein Junge. Da ist zum Geschichtenerzählen hilfreich. Außerdem wollte ich unbedingt ein Mädchen erzählen, das weder Topmodel noch Schoolqueen werden will, sondern einfach nur “es selbst”. Und es war für mich viel einfacher, eigene Eigenschaften in ein Mädchen einzubauen, weil mir ein Junge viel zu ähnlich – oder sagen wir “zu nah” – gewesen wäre.

Von den vielen Bereichen in denen du beruflich aktiv bist, welcher ist dir da der liebste?
- Immer der, den ich demnächst mache weil mich das aktuelle meist schon im letzten Drittel der Fertigstellung langweilt. Am liebsten hätte ich zum Beispiel einen Film fertig, wenn das Drehbuch geschrieben ist. Gottseidank ist das nicht so, denn dank den hervorragenden Teammitgliedern die in ihrem jeweiligen Feld natürlich deutlich besser sind als ich, wird der Film immer besser als das Drehbuch.

Wenn du ein Projekt deiner Wahl verwirklichen könntest, ganz ungeachtet der Finanzierungsmöglichkeiten, was würdest du gerne machen?
- Mara II bis III ohne diese nervigen Budgetprobleme.

Wie würdest du dich selbst in fünf Worten beschreiben?
- Ich bin der Tommy Krappweis.

Womit beschäftigst du dich, wenn du mal nicht schreibst, vor oder hinter der Kamera stehst bzw. generell deiner Arbeit nachgehst? Kurz: Was sind deine Hobbies?
- Ich unterscheide nicht so wirklich zwischen Arbeit und Hobby. Das meiste würde ich auch tun, wenn ich was anderes arbeiten würde bzw. müsste.

tommy4Der erste Teil der Mara-Trilogie wurde kürzlich verfilmt und wird bald ins Kino kommen. Wie kam es dazu?
- Der Producer Alexander Dannenberg und ich haben seit Erscheinen des ersten Romans versucht, Partner für eine Verfilmung zu begeistern. Im Endeffekt gab den Ausschlag, dass RTL zum ersten Mal seit vielen Jahren interessiert war, wieder einen Kinofilm mitzufinanzieren. Und da der Sender einen Film machen wollte, der sich von dem abhebt was man gemeinhin in Deutschland sonst so macht, war unser Projekt in vielerlei Weise passend.

Wie viel Mitspracherecht hast du bei der Produktion gehabt? Bist du zufrieden mit dem Ablauf?
- Da ich Roman, Drehbuch und Regie in Personalunion umgesetzt habe, zudem als Creative Producer an Bord bin und meine Firmen bumm film und BigHug FX für die RatPack Filmproduktion den Schnitt  und die Visual Effects übernehmen, bin ich sehr stark involviert. Das bedeutet natürlich auch, dass ich am Ende an allem schuld bin. Und zwar alleine. Aber das bin ich gewöhnt.

Welches ist deine Lieblingsszene im Film? Und welches ist deine Lieblingsszene aus dem Buch?
- Meine Lieblingsszenen im Film sind einmal wie Professor Weissinger in einem einzigen Monolog über den Zustand der germanischen Mythologie und diverse Missverständnisse räsoniert, außerdem Maras Szenen mit Loki, in denen sie sich wechselseitig verwundern. Ich bin aber auch stolz auf die Szene, in der der Lindwurm aus der Nibelungensage in München landet, weil da erstens ganz viele Freunde und Bekannte aus der Reenactment/Larp/Fantasy-Szene mitgemacht haben und zweitens die Integration des digitalen Viehs ins gedrehte Material ganz großartig geworden ist.
Im Buch sind es die Stellen, in denen Mara sich in Gedanken verliert. Weil ich das von mir so gut kenne.

Zusammen mit deinem Bruder Nico und Andreas Lenz v. Ungern-Sternberg spielt ihr in eurer Band “Harpo speaks”. Was macht ihr so für Musik und wo kann man euch hören?

Tommy Krappweis mit seiner Band “Harpo speaks”

- Man kann uns zum Beispiel auf der RingCon oder der HobbitCon hören. Ansonsten spielen wir viel bei privaten Veranstaltungen, Parties, Hochzeiten und so weiter. Aber nicht “diese Art Hochzeiten” wo man das Zeug so runterdudelt wie auf der CD und diversen Kram aus den aktuellen Top40. Wir spielen alten, geilen Scheiss von 1950 bis 1975 und das spielen wir dann gerade so, wie uns momentan ist. Darum lautet unser Credo auch “No Song Remains The Same”. Als Trio kann man uns hier hören und sehen. Da wechselt ein uralter Song wie “Sixteen Tons” mittendrin in “Sweet Dreams are made of this” und wieder zurück und auch der Beat ändert sich halt mal.

Wahrscheinlich hast du diese Frage schon oft gehört, aber ich kann mich einfach nicht zurückhalten: Wie erfindet man so etwas wie Bernd das Brot? Sitzt man zusammen beim Frühstück und denkt sich “Och, jetzt ‘ne Scheibe vom Bernd wäre schon toll”? Wie kam es dazu?
- Mein Kollege Norman Cöster und ich saßen nach einem ziemlich niederschmetternden Theaterstück zusammen in einem italienischen Lokal und starrten mit leerem Blick auf den Tisch. Dann sagte Norman irgendwann “Brot ist lustig”. Ich nickte und malte Norman als Brot auf den Kellnerblock. Das war die Geburtsstunde von Bernd das Brot.

Was war bisher dein ganz persönliches Karriere-Highlight?
- Der Applaus und der Jubel, nachdem ich die ersten Szenen aus dem Mara-Film auf der HobbitCon präsentiert hatte.

Und was würdest du gerne wieder rückgängig machen, wenn du könntest?
- Den Auftritt vor vielen Jahren beim “Köln Comedy Cup” wo ich in Ermangelung der notwendigen Requisiten stattdessen einfach “was witziges sagen” sollte und komplett versagte. Das war die Hölle. Und viele große und kleine andere Peinlichkeiten. Allerdings haben die mich auch abgehärtet und mich bringt kaum her was aus der Ruhe.

Zum Schluss ein paar Spaß-Fragen, um den Menschen Tommy Krappweis etwas besser kennen zu lernen:

Dein Lieblingsbuch:
All Time Favourite: Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer
Aktuell: Riverworld von Philip J. Farmer

Dein Lieblingsfilm/Serie:
The General von Buster Keaton

Dtommy2ein Lieblingsaufenthaltsort:
Sofa

Deine Lieblingsmusik:
The Beatles, Pink Floyd, Tony Joe White, J.J. Cale

Kaffee oder Tee?
Kaffee

Schokolade oder Chips?
Chips

Drinnen oder Draußen?
Drinnen

Sommer oder Winter?
Drinnen völlig egal.

Lieber Tommy, einen ganz herzlichen Dank für die geduldige Beantwortung meiner Fragen! :)

(Herzlichen Dank für die Bereitstellung der Fotos an Tommy Krappweis; ©Richard Föhr, Die Bildkomponisten, Gary Busch)


Ja, ich hoffe, ihr konntet euch ein besseres Bild von Tommy Krappweis und seinen Büchern machen. Ich selbst finde seine Bücher wirklich klasse und bin jetzt auch schon total gespannt auf den Film, der am 2. April nächsten Jahres ins Kino kommen wird. Leider noch eine kleine Ewigkeit, aber bis dahin kann ich mir die Geschichte ja noch einmal als Hörbuch zur Gemüte führen. Das ist nämlich gerade neu erschienen und wird von niemand geringeren als Christoph Maria Herbst gesprochen, der im Film auch den Loki spielen wird. Passend, oder? Was meint ihr?

Wo wir gerade beim Hörbuch sind … da war ja noch was!

Blog-Gewinnspiel

Es gibt noch etwas tolles zu gewinnen! Dank Tommy und dem Argon-Verlag habt ihr jetzt die Möglichkeit einen von zwei tollen Preisen zu gewinnen!

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Zu gewinnen gibt es

1. ein Hörbuch “Mara und der Feuerbringer” + eine Mara-Illustration, signiert und gesiegelt von Tommy Krappweis

2. eine Mara-Illustration, signiert und gesiegelt von Tommy Krappweis

 

Na, wenn das mal keine tolle Preise sind!

Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach: Kommentiert einfach diesen Beitrag und schreibt mir bis zum 15. August 2014 um 23.59 Uhr, was genau euch an “Mara und der Feuerbringer” so gefällt. Falls ihr die Reihe noch nicht kennt, dann schreibt einfach, warum sie euch interessiert, was euch neugierig gemacht hat. Die Gewinner der oben genannten Preise werden dann am 16. August von mir hier bekannt gegeben und haben dann 14 Tage Zeit mir ihre Adresse mitzuteilen, damit der Gewinn verschickt werden kann.

Viel Spaß und viel Erfolg!

Aber damit noch nicht genug!

Hauptgewinn

GoldticketWie Anna, die diese fantastische Blogtour ins Leben gerufen hat, mir mehr als einmal erklärte, ist Tommy der Beste! Und das wäre er wohl kaum, wenn er nicht noch einen ganz tollen Gewinn für euch an Land gezogen hätte.

Und so verlosen wir auf allen Blogs und auf der Mara-Seite noch einen gemeinsamen Hauptpreis!

Wie ihr das gewinnen könnt? Das erfahrt ihr bei Anna!


Hinweis:

…nicht aus dem Augenlicht des Odin…


Die Tourstationen:

  • 04. August 2014 – Ka-Sas Buchfinder – Mara und der Feuerbringer Buchvorstellung und Hintergrundwissen zum Mythos der Seherin
  • 05. August 2014 – About Books – Interview mit Tommy Krappweis ( Autor der Mara Trilogie )
  • 06. August 2014 – Corinnas Bücherwelt – Hintergrundwissen zum Loki Mythos
  • 07. August 2014 – Two for Books – Interview mit Lillian Prent ( Mara Darstellerin im Kinofilm )
  • 08. August 2014 – The Anna Diaries – Hintergrundwissen zum Thor Mythos
  • 09. August 2014 – Influswelt – Fan Interviews
  • 10. August 2014 – Fight, Dream, Love, Hope – Bilderreihe inspiriert von der Mara Trilogie
  • 11. August 2014 – Bücherwelten – Textanalyse sowie Zitate von “Mara und der Feuerbringer”
  • 12. August 2014 – Fantasy Books – Hintergrundwissen zum Wicca Kult
  • 13. August 2014 – Sabine Schreibt – Hintergrundwissen zum Wicca Kult und Esoterik
  • 14. August 2014 – His & Her Books – Warum man “Mara und der Feuerbringer” gelesen haben muss
  • 15. August 2014 – The Anna Diaries – Abschlußverlosung

Taken Das Laicos-Projekt 2: Das erfrorene Land – Erin Bowman

taken2daslaicosprojekt

Piper Verlag
Broschierte Ausgabe
ca. 352 Seiten
16,99 Euro
Mai 2014
Originaltitel: Frozen
ISBN: 978-3492702676
Bestellen bei Amazon.de

Inhalt

(lt. amazon.de):

Claysoot ist ein Dorf mit einem Geheimnis: Abgeschnitten vom Rest der Welt, züchtete ein Diktator dort Soldaten für seinen wahnsinnigen Krieg. Einzig der junge Gray konnte das Rätsel um die geraubten Männer lösen. Doch Claysoot war erst der Anfang. Zusammen mit seinen Freunden macht sich Gray auf nach Norden, in ein erfrorenes Land voller Gefahr … Gray ist auf der Suche nach der verschollenen »Gruppe A«, einst ein Dorf wie Claysoot und Saltwater. Von den Überlebenden erhoffen sich die Rebellen Unterstützung im Kampf gegen den Diktator Frank. Doch hinter der Mauer, die die Gruppe A umgibt, wartet neuer Schrecken auf Gray: Die entmenschlichten Überlebenden verstecken sich in einer unterirdischen Burg und beanspruchen alle Frauen unter den Rebellen für sich – auch Emma und Bree. Als auch noch der frankonische Orden seine menschlichen Kopien in die Gruppe einschleust, kann niemand mehr unterscheiden, wer Freund und wer Feind ist. Schließlich steht Gray seiner eigenen Kopie gegenüber, und ein Kampf um Leben und Tod beginnt.

Gewähltes Zitat

Emma will die Verstorbenen begraben oder wenigstens einen Scheiterhaufen errichten, aber mein Vater erklärt, dass es viel zu lange dauern würde, die ganzen sterblichen Überreste zusammenzutragen; ganz zu schweigen davon, dass eine riesige Rauchwolke uns möglicherweise in die Gefahr einer Entdeckung bringen würde. Also holt Sammy ein kleines schwarzes Buch aus dem Haus, in dem wir Aiden gefunden haben, und wir stehen um den Brummen herum, während er etwas darüber vorliest, dass die Mühseligen und Beladenen ausruhen sollen. Es ist eigenartig, Sammys Stimme so ernst zu hören, wie sie Gefühle wie Bedauern und Mitgefühl aufrührt, obwohl sie uns bis jetzt nur zum Lachen gebracht hat.

(S. 39) 

Meine Meinung

Gray, Emma, Bree und der Rest der Gruppe sind auf dem gefährlichen und langwierigen Weg nach Norden um Überlebende der Gruppe A zu finden. Dort angekommen finden sie allerdings nicht das, was sie erwartet hatten. Der Schrecken geht weiter und der Kampf gegen den frankonischen Orden tritt zunächst in den Hintergrund …

Nachdem mir bereits der erste Band so gut gefallen hat, war ich schon sehr gespannt auf diesen zweiten Band. Leider kam ich aber nur sehr schlecht in die Geschichte rein. Den ersten Band habe ich vor ca. einem Jahr gelesen und das war wohl zu lang, obwohl ich mich eigentlich noch recht gut an die Geschehnisse des ersten Bands erinnern kann. Gerade mit den Figuren und der Zuordnung hatte ich so meine Schwierigkeiten, irgendwie war hier keine Figur so, wie ich sie in Erinnerung hatte und so fiel es mir wirklich schwer mich in die bestehende Geschichte zu finden.

Die Protagonisten sind eigentlich recht gut dargestellt, nicht zu blass, aber auch nicht überzogen. Eigentlich recht überzeugend. Woran lag es also, dass ich mich mit ihnen dieses Mal nicht so recht anfreunden konnte? Wahrscheinlich, weil mir dieses Mal der Bezug zur Handlung fehlte, denn in der Geschichte passiert irgendwie nicht so viel. Im ersten Teil von vieren so gut wie gar nichts. Die Gruppe wandert und wandert und trifft hier und da auf Menschen und Hinweise. Der Kampf gegen den frankonischen Orden und Frank selbst kommt zu kurz und die Suche nach Überlebenden der Gruppe A ist auch ziemlich langwierig und ich habe mich zwischendrin dauernd fragen müssen wozu das ganze noch gleich gut sein sollte.

Erst im letzten Viertel kam bei mir ein wenig Spannung auf. Das lag aber keineswegs daran, dass es wirklich so langweilig war, aber – wie bereits erwähnt – habe ich keinen wirklichen Zugang mehr zu der Geschichte gefunden, obwohl ich den ersten Teil so sehr mochte und mich auf diesen zweiten sehr gefreut habe. Die Geschichte war auch alles andere als vorhersehbar. Im Gegenteil, die Autorin hat es hier geschafft, immer wieder überraschende Wendungen einzubauen, aber trotzdem hatte ich den Eindruck, dass das ursprüngliche Ziel, also die ursprüngliche Geschichte aus den Augen verloren wurde.

Fazit

Insgesamt konnte mich dieser zweite Teil leider überhaupt nicht fesseln und auch nicht mehr überzeugen. Ich kam einfach nicht mehr in die Geschichte rein und hatte keinerlei Bezug mehr zur Handlung, weil ich nicht den Eindruck hatte, dass der erste Teil hier wirklich weiter erzählt wurde. Dabei war das Buch keineswegs schlecht, aber leider nicht für mich.

Meine Wertung

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