Mara und der Feuerbringer – Tommy Krappweis

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Egmont Schneiderbuch Verlag
Gebundene Ausgabe
ca. 332 Seiten
12,95 Euro
September 2009
ISBN: 978-3505126468
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Inhalt

(lt. amazon.de):

“NEIN! Mara schüttelte die Bilder von sich und fasste einen Entschluss: Keine. Tagträume. Mehr. Nie wieder! Ab heute würde Mara das normalste Mädchen der Welt sein. Auf Wiedersehen, Traumwelt. Guten Tag, Realität.” Die 14-jährige Mara wäre am liebsten eines: unauffällig. Ein ganz normales Mädchen. Ohne die Tagträume, die der Grund für die ständigen Hänseleien in der Schule sind. Doch gerade als sie beschließt, ihr Leben zu ändern, passiert plötzlich etwas Unglaubliches: Mara erfährt, dass sie eine der letzten Seherinnen ist. Eine Spákona. Und nur mithilfe ihrer besonderen Gabe kann sie verhindern, dass sich der Halbgott und Dämon Loki von seinen Fesseln befreit und zu einer Gefahr wird. Maras Welt gerät aus den Fugen: Wird sie es schaffen, sich dieser großen Aufgabe zu stellen?

Gewähltes Zitat

Oh nein!, dachte Mara panisch, bis eben ist es doch so gut gelaufen. Er hat schon von selbst angefangen, über Loki zu reden, und jetzt das! Ich soll was erzählen! Von mir! Was mach ich denn jetzt?
Sie blickte kurz auf. Der Professor wartete immer noch! Mann, hatte der eine Geduld! Mist!
Okay, ich muss ja nicht alles erzählen! Ich lass die seltsameren Momente weg und erzähle nur die weniger seltsamen!
Doch sofort fiel Mara auf, dass sie sich an keinen einzigen weniger seltsamen Moment erinnern konnte. Also tat sie weiter das, was sie eh schon tat: Sie schaute auf den Boden und schwieg.

(S. 72) 

Meine Meinung

Die junge Mara war schon immer etwas anders als ihre Mitschüler. Eine Außenseiterin, die gerne in der Schule gerne gehänselt wird, wenn sie sich mal wieder in ihren Tagträumen verliert und nicht mehr in der Realität weilt. Als ihr eines Tages ein sprechender Zweig begegnet, der sie dazu auffordert nichts geringeres zu tun als die Welt zu retten, indem sie Ragnarök verhindern soll, zweifelt sie dennoch an ihrem Verstand, bis sie sich in einer längst vergangenen Zeit wieder findet und plötzlich nicht nur der Midardschlange gegenüber steht. In ihrer Verzweiflung wendet sich Mara an Professor Weisslinger, der aber auch nicht glauben kann, was das junge Mädchen vor ihm ihn da von seinem Spezialgebiet, der nordischen Mythologie, erzählen will…

Ja, ich gebe es zu, ich war sehr skeptisch, als ich diesen Roman von Tommy Krappweis in die Finger bekam, denn bis dato kannte ich den Autor nur als Komiker und Schauspieler und wusste gar nicht, dass Herr Krappweis so vielseitig begabt ist. Aber darum soll es hier ja gar nicht gehen, das nur als Erklärung, dass ich an dieses Buch wirklich skeptisch gegangen bin. Sehr zu unrecht, denn die Geschichte der 14jährigen Mara hat mir ausnehmend gut gefallen!

Der Einstieg in die Geschichte wird dem Leser einfach gemacht. Mara ist einfach nur sympathisch und schlägt sich mit den üblichen Problemen junger Teenager herum: peinliche Eltern, Schule, missgünstige Mitschüler. Das können wohl die meisten selbst nachvollziehen und deswegen war ich direkt von Anfang an in der Geschichte gefangen und habe Sympathien für Mara gehegt.
Mit dem spannenden Fantasy-Aspekt, der ziemlich schnell hinzu kommt, baut sich dann nach und nach die Spannung auf.

Neben der realen Welt spielen hier viele fantastische Elemente aus der germanischen Mythologie mit rein. Hier wird tatsächlich neben einer spannenden und interessanten Geschichte, auch einiges an Wissen vermittelt, was mir immer besonders an Büchern gefällt – ja, ich weiß, ich bin ein Streber. Aber es ist doch wirklich klasse, wenn Bücher, die als Hauptzielgruppe Jugendliche haben, auch so ganz nebenbei noch ein paar wissenswerte Fakten vermitteln.

Erwähnenswert ist hier auf jeden Fall noch, dass die Protagonistin hier zwar eine vierzehnjährige ist und die Zielgruppe hier tatsächlich Jugendliche, aber trotzdem haben auch Erwachsene viel Spaß mit diesem Buch, was auf keinen Fall zuletzt der Tatsache geschuldet ist, dass es mit dem Professor und Maras Mutter auch noch interessante erwachsene Protagonisten gibt. Wäre dieses Buch ein Film, dann würde ich es als Familien-Abenteuer bezeichnen.

Stichwort Film: Mara und der Feuerbringer wurde im letzten Jahr tatsächlich verfilmt und wird im nächsten Jahr ins Kino kommen. Ich bin schon sehr gespannt, denn dieses Abenteuer klingt wirklich richtig toll.   

Fazit

Tommy Krappweis hat es hier geschafft ein wirklich tolles Abenteuer zu erzählen, dass sowohl Jung als auch Alt anspricht. Gespickt mit einigem Sarkasmus und einem herrlich bissigen Stil unterhält dieses Buch einfach wunderbar, ohne sich selbst zu ernst zu nehmen, aber vor allem auch ohne irgendwelche Längen oder gar Langeweile. Hier hat die Lektüre einfach nur viel Spaß gemacht und den zweiten Teil habe ich direkt nach dem ersten schon begonnen! Meine Skepsis war also unnötig, ich bin von Tommy Krappweis’ Autorenqualität mittlerweile überzeugt.

Meine Wertung

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Specials

Das Herz des Sternenbringers – Priska Lo Cascio

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Thienemann Verlag
Gebundene Ausgabe
ca. 432 Seiten
16,99 Euro
März 2014
ISBN: 978-3522201834
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Inhalt

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England, 1066: Garred, normannischer Bastard, landet als Spion William des Eroberers in England und wird auf dem Gut Wertlyng aufgenommen. Dort verliebt er sich in die junge Angelsächsin Alwynn, Schwester des Thane of Wertlyng. Diese wird jedoch gezwungen, den besten Freund ihres Bruders zu heiraten, der kaltblütig und ungehobelt ist. Heimlich treffen sich Alwynn und Garred nun. Als die Männer in den Krieg ziehen, bittet der Thane Garred das Gut und die Bewohner zu schützen. Garred würde alles für Alwynn tun – doch er ist immer noch ein Spion Williams und dieser nähert sich Englands Küste. Wie kann er seine große Liebe retten? Was geschieht, wenn sie seinen Verrat erkennt?

Gewähltes Zitat

»Es ist meine Pflicht, mich um die Leute von Wertlyng zu kümmern. Mich um ihre Sicherheit zu sorgen und darum, dass keiner von ihnen hungern muss. Das ist es, was eine gute Herrin tut und worin ich versagt habe. Ich …« Die Bestürzung raubte ihr die Worte, sie konnte kaum noch atmen. Erstickt von der Last der Verantwortung, die sie bereits so lange und ohne Hilfe trug.

(S. 292 ff.) 

Meine Meinung

Der junge Normanne Garret, in dessen Adern ebenfalls das angelsächsische Blut seines Vater fließt, reist nach Wertlyng um dort für Herzog William zu spionieren, der König werden und den dortigen König vom Thron stoßen will. In Wertlyng muss Garret jedoch erfahren, dass die Angelsachen gar nicht so schlimm und unmenschlich sind, wie angenommen und er verliebt sich sogar in die Schwester des dortigen Thanes. Als es langsam ernst wird, muss er sich entscheiden, was ihm wichtiger ist. Sein Schwur oder die Liebe…

Bei “Das Herz des Sternenbringers” handelt es sich um einen historischen Unterhaltungsroman für Jugendliche. Das Thema ist einfach gehalten und somit verständlich für jedermann und die jeweiligen Gegebenheiten der Zeit werden dem Leser unaufdringlich näher gebracht. Gespickt wird die hintergründige Geschichte mit einer schönen Liebesgeschichte und einer spannenden Verstrickung aus Verrat.

Der Autorin ist es hier gelungen sehr angenehme und sympathische Figuren zu entwerfen. Es gibt zwar zwei Seiten, nämlich die der Normannen und die der Angelsachsen, aber einfach nur gut oder einfach für böse wird keine dieser Seiten dargestellt. Aus der jeweiligen Sicht ist jede Seite verständlich ausformuliert worden, so dass sich auf jeder Seite Sympathien entwickeln und man eigentlich jedem den Sieg wünscht und um jeden Verlust trauert. Das fand ich in diesem Roman sehr gelungen und angenehm.

Die Geschichte an sich ist so natürlich erfunden, beruht aber auf wahren Ereignissen, wie die Schlacht bei Hastings und den Sieg der Normannen über die Angelsachsen. Auch der Sternenbringer hat einen realen Hintergrund, auch wenn zur damaligen Zeit nicht klar war, was es mit der angesprochenen Erscheinung auf sich hatte. Insgesamt mochte ich die Mischung aus historisch wahren Begebenheiten und der fiktiven Geschichte jedoch sehr.

Wie bereits erwähnt hat die Autorin es hier geschafft sehr nette und vielfältige Figuren zu entwickeln, die ich zum aller größten Teil sehr mochte. Die Liebesgeschichte wurde bereits im Klappentext angesprochen, ebenso wie die meisten weiteren Entwicklungen, so dass es da groß keine Überraschungen mehr gab, aber auch wenn man diesen Klappentext vorher nicht gelesen hätte, so hätte man sich früh denken können, in welche Richtung diese Geschichte gehen würde, es gibt nämlich genügend Andeutungen.

Die Sprache ist der Zeit, in der die Geschichte spielt, nicht angemessen, bis auf ein paar Einflüsse, die verdeutlichen sollen, dass damals eigentlich eine andere Sprache benutzt wurde. Das ist sehr angenehm und lässt einen das Buch sehr flüssig lesen, ohne dass man jedoch vergisst, dass man gerade eigentlich in einer anderen Zeit verweilt. Es ist also auch für Jugendliche absolut leicht verständlich.   

Fazit

Insgesamt hat mir die Lektüre von “Das Herz des Sternenbringers” viel Spaß gemacht. Ich konnte mich entspannen und mich einfach mit den Figuren treiben, wenn auch nicht wirklich überraschen lassen. Ein schöner Roman zum Genießen für zwischendurch! 

Meine Wertung

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Monument 14: Die Flucht – Emmy Laybourne

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Heyne Verlag
Taschenbuch Ausgabe
ca. 304 Seiten
8,99 Euro
Mai 2014
Originaltitel: Sky on fire
ISBN: 978-3453534551
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Inhalt

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Wenn die Zivilisation zusammenbricht, bist du ganz auf dich allein gestellt
Nachdem ein Tsunami die Ostküste der USA getroffen und weite Teile des Landes verwüstet hat, stranden vierzehn Jugendliche in einem Einkaufszentrum. Der Strom fällt aus, die Zivilisation bricht zusammen, und aus einer nahen Chemiefabrik entweicht eine gefährliche Giftwolke. Dann dringt das Gerücht durch, dass die Überlebenden von Denver aus ausgeflogen werden. Die Jugendlichen bestimmen eine Gesandtschaft, die sich nach Denver durchschlagen soll. Der Rest von ihnen bleibt zurück, darunter der eher schüchterne Dean, der sich früher immer aus allem herausgehalten hat. Als sie von einem gewalttätigen Einbrecher bedroht werden, muss Dean über sich selbst hinauswachsen …

Gewähltes Zitat

Jean hatte eine Idee: Wir sollten Zigaretten mitnehmen. Dann könnten wir uns später in ein Auto setzen und Sahalia und ich könnten den Innenraum mit Rauch füllen, damit die anderen die Masken zum Trinken abnehmen können.
Das klingt nach einer Menge Arbeit für ein paar Schlucke Wasser, aber was sein muss, muss sein. Und über die gesundheitsschädigende Wirkung des Rauchens müssen wir uns wohl keine Gedanken mehr machen.

(S. 114) 

Meine Meinung

Monument heißt der Ort in den Rocky Mountains, in dem nach einigen schrecklichen Katastrophen jetzt nur noch Dean, Astrid, Chloe und die Zwillinge fest sitzen. Die Kleinen suchen immer noch Schutz und Trost bei den Älteren, die sich mittlerweile aber gut in ihre Rolle eingefügt haben. Die meisten Menschen sind gestorben und draußen kann man sich aufgrund eines Giftgases kaum aufhalten. Trotzdem haben sich Deans Bruder Alex mit Niko und den restlichen Kindern und Jugendlichen mit dem Bus auf gemacht um am Flughafen in Denver Hilfe zu bekommen, denn von dort aus sollen Evakuierungsmaßnahmen geleitet werden. Doch die Reise ist gefährlich und beschwerlich…   

Die Geschichte wird dieses Mal abwechselnd aus der Sicht von Dean und seinem Bruder Alex erzählt, so dass wir die Geschichte beider Gruppen mitverfolgen können. Während Dean aus der Ich-Perspektive berichtet, sind Alex Erzählungen an seinen Bruder gerichtet, die er in einem Tagebuch festhält. Beide Figuren kennen wir ja schon gut aus dem ersten Band und auch in diesem zweiten Teil sind mir diese beiden und auch die meisten anderen Figuren wieder sehr ans Herz gewachsen, obwohl ich zumindest Astrid des Öfteren doch gerne mal einen Vogel gezeigt hätte. In dieser Extremsituation in der sich alle Protagonisten jedoch befinden, passt das Verhalten schon. Mittlerweile sind auch alle Figuren recht facettenreich dargestellt und werden nicht nur grob umrissen und mit Merkmalen versehen, wie es teils noch im ersten Band der Fall war. Hier fand also auf jeden Fall eine Entwicklung statt, die mir sehr zugesagt hat.

Das Szenario an sich, also die Organisation der Gruppe, hat mir recht gut gefallen und fiel für mich auch sehr authentisch aus. Also, die Entwicklung der Gruppe und das Verhalten der Protagonisten. Das gefiel mir wirklich gut.
Das sonstige Szenario, also die Katastrophen die geschehen sind, gefielen mir soweit auch, vor allem fand ich gut, dass alles nicht so ausufernd beschrieben wurde, sondern wirklich nur kurz umrissen. Was ich dennoch ein wenig übertrieben fand, das war die Giftwolke und deren Auswirkungen auf die unterschiedlichen Blutgruppen. Das ist das einzige, was ich recht unglaubhaft fand und was aus meiner Sicht nicht unbedingt hätte sein müssen. Dieses Szenario hatte auch so genügend Potential um die Jugendlichen durchdrehen zu lassen, da hätte es diese Giftwolke nicht gebraucht. Anders hätte mir es besser gefallen, aber nun gut, dies hatte ich ja schon im ersten Band bemängelt und wusste bei diesem Teil also schon worauf ich mich einlasse.

Das Ende hat mir dann auch wieder sehr gefallen, obwohl ich mir noch nicht sicher bin, ob ich mir hier nicht doch einen ‘runden’ Schluss gewünscht hätte, statt einer Fortsetzung. Dem Realismus wegen hätte ich das wohl bevorzugt, allerdings bin ich trotzdem schon gespannt auf ein Wiedersehen mit den Figuren aus Monument, die mir jetzt über zwei Bände doch ans Herz gewachsen sind.  

Fazit

Insgesamt hat mir diese Geschichte also wieder gut gefallen und ich bin doch gespannt auf die Fortsetzung die glücklicherweise ja noch in diesem Jahr erscheinen wird, weil ich mich einfach auf ein Wiedersehen mit Dean, Alex und Co. freue!
Im Anhang des Buches befindet sich als Bonus übrigens noch die Kurzgeschichte “Monument 14 – Jakes Geheimnis”, was ich als Bonus wirklich nett finde. 

Meine Wertung

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Es duftet nach Sommer – Huntley Fitzpatrick

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cbj Verlag
Gebundene Ausgabe
ca. 480 Seiten
16,99 Euro
April 2014
Originaltitel: What I thought was true
ISBN: 978-3570157503
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Inhalt

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Sommer, Sonne, Meer – und die erste große Liebe
Die 17-jährige Gwen kann es nicht fassen: Ausgerechnet der größte Fehler ihres Lebens, Cassidy Somers, lässt sich dazu herab, den Sommer über auf ihrer Heimatinsel als Gärtner zu jobben. Anders als Gwen, die befürchtet, sich wie ihre Eltern mit miesen Jobs durch Leben schlagen zu müssen, ist er einer der reichen Kids vom Festland. Doch Gwen träumt davon, dem allen zu entfliehen. Nur was würde das für ihr Leben bedeuten? Gwen verbringt einen berauschenden Sommer auf der Suche nach Antworten darauf, was ihr wirklich wichtig ist, an ihrem Zuhause, den Menschen, die sie liebt und schließlich an sich selbst. Und an Cassidy, der sie in einen verwirrenden Gefühlstaumel zwischen magnetischer Anziehungskraft und köstlicher Unsicherheit stürzt.

Gewähltes Zitat

Ich bin das totale Klischee.
Ich bin ein Mädchen im Einkaufszentrum.
Ich bin ein Mädchen im Einkaufszentrum, das Badeanzüge ausprobiert.
Ich bin ein Mädchen im Einkaufszentrum, das Badeanzüge ausprobiert, obwohl der vom letzten Jahr noch völlig in Ordnung ist und tadellos passt.
Und das Schlimmste kommt noch. Ich bin ein Mädchen im Einkaufszentrum, das Badeanzüge ausprobiert, obwohl der vom letzten Jahr noch völlig in Ordnung ist und tadellos passt und findet, dass jeder dieser Badeanzüge total scheiße an ihm aussieht.

(S. 238) 

Meine Meinung

Die junge Gwen lebt zusammen mit ihrer Mutter, ihrem Cousin, ihrem kleinen und verhaltensauffälligen Bruder Emory und ihrem Großvater zusammen unter einem Dach. Das Geld ist knapp, weswegen sowohl Gwen, als auch ihr Cousin Ferienjobs annehmen müssen. Da passt es Gwen gar nicht wirklich in den Kram, dass sie in ihrem Ferienjob dauernd auf den gutaussehenden Cass trifft, dem sie seit dem letzten Frühjahr sehr befangen gegenüber steht und ihn dennoch mehr als nur etwas anziehend findet…

Nach dem Debütroman “Mein Sommer nebenan”, der mir im letzten Jahr so sehr gefallen hat, musste ich natürlich auch das neue Werk der Autorin lesen. Und wann ist für einen Sommerroman die beste Zeit, wenn nicht im Sommer?

Schon die Optik ist sommerlich und das auch unter dem Schutzumschlag ist das Buch im erfrischenden hellgrün und pink gehalten. Außerdem fügt es sich wunderbar neben seinem Vorgänger ein.

Inhaltlich hat die Autorin auch hier wieder eine einfache und angemessen lockere und frische Sprache gewählt. Das Buch liest sich einfach locker und flüssig weg.
Ebenso hat die Autorin es absolut drauf ihre zumeist jugendlichen Protagonisten total authentisch darzustellen. Ich habe den Protagonisten ihr Handeln auf jeden Fall komplett abgekauft und konnte jegliche Rührungen nachvollziehen. Dies sorgte dafür, dass ich total ins Buch eintauchen konnte, was richtig Spaß machte.
Beim letzten Buch der Autorin hatte ich noch bemängelt, dass diese Authentizität bei den Erwachsenen Protagonisten leider nicht vorhanden war, bei diesem Roman allerdings schon! Auch jegliche Erwachsenen in diesem Buch waren total schön ausgearbeitet, auch die älteren Damen, von denen ich wirklich sehr gerne gelesen habe und deren Darstellung ich sehr schön nachvollziehbar und gelungen fand.

Generell konnte hier die Stimmung der Insel und der dortigen Verhältnisse super eingefangen werden. Das trifft sowohl auf das sommerliche Strandfeeling zu, als auch auf die Probleme und die eingeschränkten Möglichkeiten, die sich durch das Leben auf einer so kleinen Insel ergeben.

Die Geschichte ist einfach schön und zum Wohlfühlen. Ich konnte mich total darauf einlassen und mich von den Stimmungen der Protagonisten, allen voran natürlich Gwen, mitreißen lassen. Zwar haben mich die Rückblicke zum Teil ein wenig verwirrt, weil ich ab und an nicht sofort kapierte, wann es sich gerade um einen Rückblick handelte und wann man in der Gegenwart war, aber das hat der Geschichte überhaupt keinen Abbruch getan. Die Rückblicke waren im Gegenteil eigentlich toll und haben zusätzlich ein wenig Spannung reingebracht, obwohl die Geschichte ansonsten alles andere als ein Spannungsroman war.

Fazit

Wie ich schon sagte, ist dieser Roman ein toller Wohlfühlroman für Jugendliche und junge Erwachsene. Es geht unter anderem ums Erwachsen werden, darum, was man aus seinem Leben macht, was für Entscheidungen man trifft. Um Zukunftsängste, darum, was einem wirklich wichtig ist und um Vergänglichkeit. Insgesamt also um Themen, mit denen jeder im Laufe seines Lebens häufig konfrontiert wird.
Von mir gibt es für dieses tolle Buch die volle Sternzahl, denn solche absoluten Wohlfühl-Romane hätte ich gerne öfter!

Meine Wertung

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Blogtour “Blind Stigmata” Tag 13: Interview mit der Autorin

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Welcome back! Die Blogtour zu dem spannenden Jugendthriller “Stigmata” macht heute erneut bei mir Halt, was mich sehr freut.

In den letzten Tagen habt ihr ja bereits einiges zu diesem Buch erfahren und heute möchte ich euch ein Interview mit der Autorin nicht vorenthalten!

Viel Spaß!


Kurze Biografie:
Beatrix Mannel studierte Theater- und Literaturwissenschaften in Erlangen, Perugia und München. Danach arbeitete sie zehn Jahre als Redakteurin beim Fernsehen. Seitdem schreibt sie Romane für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die in mehr als zehn Sprachen übersetzt wurden. Für ihre aufwändigen Recherchen reist sie um die ganze Welt. Außerdem unterrichtet sie kreatives Schreiben für alle Altersstufen. Sie lebt mit ihrer Familie in München.

Im Gespräch mit Beatrix Gurian

Gurian_BeatrixLiebe Frau Gurian, die Standardfrage: Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Nachdem ich lange als Fernsehredakteurin gearbeitet hatte, habe ich neben der Arbeit bei einem Schreib-Wettbewerb mitgemacht, und mir damit einen lange gehegten Traum erfüllt. Ich habe zwar keinen Preis gewonnen, aber als das Buch vier Jahre später bei Ullstein erschienen ist, war ich der glücklichste Mensch unter der Sonne. Dann habe ich eine Zeit lang parallel als Redakteurin und Autorin, auch für Fernsehsendungen gearbeitet, bis ich allein vom Schreiben leben konnte.

Das kann dann manchmal zu Knochenarbeit werden, denn wenn man davon leben will, kann auf keinen Fall darauf warten, dass die Muse einen küsst. Man muss also wirklich diszipliniert jeden Tag schreiben und das hatte ich mir nicht ganz so vorgestellt, schon eher so: Ich sitze relaxt am Meer, schlürfe frisch gepressten O-Saft, und tippe mal hier und da ein bisschen, treffe Freunde und gehe am Strand spazieren, wo mich mit jeder Welle neue Ideen überrollen, tja das war und ist dann eben doch anders ;-)) Außerdem wird für mich das Schreiben immer schwieriger, weil ich bei jedem Buch wieder etwas neues lerne, und weil ich so viel mehr weiß, bin ich sehr viel kritischer als früher, bevor ich etwas hinschreibe.

Was haben Sie getan, nachdem Sie vom Verlag die erste Zusage bekommen haben?
Das weiß ich noch ganz genau, da waren wir in Kalifornien zu Besuch bei meinen Schwiegereltern, ich habe früh morgens noch völlig durcheinander vom Jet-Lag den AB zuhause abgehört – damals hatte man schon Handy, aber kein Internet- und konnte die gute Nachricht dann kaum glauben.

Ich musste es zweimal abhören, mein Mann ist schon nach dem ersten Mal aufgestanden, weggerannt und ich hörte ihn ins Auto springen und mit quietschenden Reifen davonbrausen. Ich war völlig perplex und fand das nicht sehr nett. Nach einer Viertelstunde kam er schon wieder zurück. Er war in den nächsten Supermarkt gefahren und hatte eine gekühlte Flasche Champagner gekauft und obwohl es erst sechs Uhr morgens war, haben wir darauf angestoßen, schließlich hatte ich darauf vier Jahre lang gewartet!

Wie würden Sie sich selbst in fünf Worten beschreiben?
Unmöglich. ;-)

schreibtisch_gurianWo und wann schreiben Sie am liebsten? Wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus?
Ich arbeite eher diszipliniert und zwar am liebsten früh morgens, nachdem ich eine Stunde Sport gemacht habe und mein Hirn voller Energie ist. Nach meiner Erfahrung küsst einen die Muse dann besonders heftig, wenn man viel arbeitet ;-)) Wenn ich gar nicht gut vorwärts komme, hilft mir auch Musik beim Schreiben. Großartig fürs Thriller schreiben ist übrigens die Filmmusik von „Shining“ und für „Stigmata“ war auch die Filmmusik vom „Da Vinci Code“ sehr inspirierend.

Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie mal nicht schreiben?
Lesen, Häkeln, Eis klettern, Freunde treffen, Filme sehen, Reisen an exotische Orte, Hanteltraining, Horoskope lesen… aber bei zwei Sachen habe ich geflunkert ;-)

Was wird Ihr nächstes Buchprojekt sein? Ist schon etwas in Planung?
Ja!

Was inspiriert Sie beim Schreiben? Wie kommen Sie auf Ideen?
Das ist sehr verschieden, manchmal inspiriert mich ein altes Gemälde, wie zu meinem Jugendroman „Zauberherz“ oder etwas, dass ich auf dem Flohmarkt finde, z.B. ein großartiges Buch über Glasperlen zu dem Roman „Der Duft der Wüstenrose“ (Diana-Verlag). Oder Satzfetzen, die ich beim Bus fahren oder ganz woanders höre, z.B. ein Handygespräch am Flughafen, hat mich zu der Idee für “Lügenherz” (Arena-Verlag) gebracht. Außerdem sind auch Zeitungsartikel wichtig, Ausstellungen, Filme und Bücher, oder es passiert etwas in meinem Bekanntenkreis, das mich sehr beschäftigt, daraus wurde dann der Minithriller:  „Wie du ihm, so ich dir“ ( Arena).  AutorInnen sind wie Schwämme, die ihre gesamte Umgebung aufsaugen…

Haben Sie literarische Vorbilder?
Ja viele, aber wichtig ist es trotzdem einen ganz eigenen Stil zu entwickeln.

Lassen Sie viel Reales in Ihre Bücher fließen? Oder ist alles, worüber Sie schreiben, rein fiktiv?
Ja, alles ist rein fiktiv, aber natürlich werde ich – wie oben schon gesagt- von der Realität inspiriert.

Wie sind Sie auf die Idee zu “Stigmata” gekommen? War es ein langer Weg bis zur Veröffentlichung?
Die Idee zu „Stigmata“ ist aus vielen kleinen Puzzlestückchen entstanden, die mir im Laufe meines Lebens begegnet sind, dazu gehörte ein Besuch bei einer Tante, einer Diakonisse, als ich sechzehn war, (die aber nichts, rein gar nichts von der Gertrud in „Stigmata“ hat!) ein Aufenthalt zusammen mit meiner Schwester in einem entsetzlichen Kurheim, als ich sieben Jahre alt war, die Beschäftigung mit Heiligen und Zeitungsartikel über Praktiken von Nonnen unter dem Franco-Regime, die Beschäftigung mit Resilienz und noch vieles vieles mehr.

Wie kam es zur Idee passende Bilder zur Geschichte beizutragen?
Das kam im Gespräch mit meinem Mann auf.

Kamen die Ideen dazu von Ihnen?
Die Ideen an sich sind natürlich durch den Roman bedingt und also von mir, also zum Beispiel „Puppe auf Brunnen“, aber wie das dann genau aussieht, welche Perspektive, welche Puppe wie fotografiert, da hat mein Mann wunderbare Ideen gehabt und einige Male habe ich dann auch im Text etwas geändert, weil das Bild ganz anders, aber so großartig geworden ist. Oder eine Bildidee von mir war so langweilig,- in den Augen eines Fotografen – dass wir sie nach einem Gespräch durch eine andere ersetzt haben.

Zum Schluss ein paar Spaß-Fragen, um den Menschen Beatrix Gurian etwas besser kennen zu lernen:

Ihr Lieblingsbuch: Oh, leider, das kann ich nicht sagen, es gibt so viele und das wechselt ständig.

Ihr Lieblingsfilm/Serie: Da ist es genauso wie mit dem Büchern

Ihr Lieblingsaufenthaltsort: Ahh wie schön, das kann ich ganz eindeutig beantworten: Am Meer

Kaffee oder Tee? Kaffee mit Milch!

Schokolade oder Chips? Chips immer, Schokolade auch gern ;-)

Filme oder Bücher? Beides, möchte auf keines von beiden verzichten!

Drinnen oder Draußen? Kommt auf die Jahreszeit an.

Sommer oder Winter? Sommer, Sommer, Sommer, Sommer, Sommer und sagte ich es schon ? Es lebe der Sommer!

Liebe Frau Gurian, vielen Dank für die lieben Antworten auf meine Fragen und an Daniela Kern vom Arena-Verlag für die Vermittlung!

(Schreibtisch-Foto ©Erol Gurian)


So, das war es nun von mir. Ich hoffe, ich konnte euch dieses tolle Buch ein wenig näher bringen. Morgen gibt es noch einen letzten Beitrag zur Blogtour, es wartet noch ein nettes Schmankerl auf euch, also schaut auf jeden Fall noch einmal rein! :)

Hier noch einmal die bisherigen und die noch kommende Blogtour-Stationen im Überblick:

11.7. http://rawrpunx.blogspot.co.at
12.7. http://nico-wallmann.blogspot.de
13.7. http://nico-wallmann.blogspot.de
14.7. http://katja-welt-book.blogspot.de
15.7. http://katja-welt-book.blogspot.de
16.7. http://buecherchaos.wordpress.com
17.7. http://buecherchaos.wordpress.com
18.7. http://www.readandbeyourself.de
19.7. http://www.readandbeyourself.de
20.7. http://www.papierkrümel.de
21.7. http://www.lilstar.de
22.7. http://www.papierkrümel.de
23.7. http://www.lilstar.de
24.7. http://rawrpunx.blogspot.co.at

Liebe Grüße,

Nicole

Red Bug Books Charity-Aktion – Vorstellung und die erste Autorin ist ebenfalls enthüllt!

redbugcharitybanner

Einer der guten Vorsätze von Red Bug Books für das Jahr 2014 war ein Charity Projekt für Jugendliche. Was lag da näher, als ein Buch zu machen. Und was hätte da mehr Sinn gemacht, als Jugendbuchautoren zu fragen, ob sie Lust haben, etwas dafür zu schreiben. Und was fehlt dann noch, damit es ein schönes Projekt wird? Genau – Buchblogger.
Red Bug Books wird am 6. Dezember 2014 ein Buch mit Gedichten und Geschichten von zehn Jugendbuchautoren veröffentlichen. Der Erlös geht an eine gemeinnützigen Jugendbuchorganisation und Buchblogger werden helfen, das Projekt bekannt zu machen.

Und wie geplant, so auch umgesetzt! Das große Charity-Projekt von Red Bug Books läuft so langsam an und ich bin gerne bei dieser tollen Aktion dabei und hoffe, dass sie mit Hilfe aller Beteiligten zu einem großen Erfolg wird!

Über 100 Blogger haben sich mittlerweile gefunden, die diese tolle Aktion bekannt machen möchten und auch die Autoren stehen bereits fest und werden in den nächsten Wochen nach und nach bekannt gegeben. So werde ich euch ab sofort über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden halten und hoffe, dass ihr dieses Projekt ebenso überstützenzwert findet, wie ich auch.


Die erste Autorin wurde heute ebenfalls enthüllt und ich freue mich, sie euch heute ebenfalls vorstellen zu können.

Antonia Michaelis

antoniamichaelisJg. 1979, arbeitete nach dem Abitur in Südindien, Nepal und Peru. In Greifswald studierte sie Medizin und begann parallel dazu, Romane zu schreiben.  Seit einigen Jahren lebt sie als freie Schriftstellerin mit Mann, zwei Kindern und Katzen in der Nähe der Insel Usedom.
Antonia Michaelis gehört zum Kreis begabter junger und eigenwilliger Autoren.
Ihre Bücher sind durchwegs ungewöhnlich und bewegend.
Sie schreibt in einer wunderbaren Sprache (Süddeutsche Zeitung, Die ZEIT) hochpoetische soziale und philosophische Dramen, die den Leser immer an die Grenzen der Wahrnehmung und der Gesellschaft führen.
Sie wurde mit  ihrem Jugendroman „Der Märchenerzähler“ für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Das Buch hat zahlreiche Ehrungen erhalten.
Aktuelle Veröffentlichungen für junge Erwachsene und Erwachsene:
„Paradies für alle“, 2013 bei Knaur
„Nashville oder das Wolfsspiel“, 2013 bei Oetinger
„Friedhofskind“, 2014 bei Emons
„Niemand liebt November“, 2014 bei Oetinger
Die Bücher der Autorin wurden in zahlreiche Sprachenübersetzt.

(Text Quelle: Autorin Katrin/Red Bug Culture; Foto: Mit freundlicher Genehmigung von http://www.antonia-michaelis.de und Ralph Brugger)

Blogtour “Blind Stigmata” Tag 11: Buchdesign

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Die Blogtour zu dem spannenden Jugendthriller “Stigmata” macht heute bei mir Halt, was mich sehr freut.

In den letzten Tagen habt ihr ja bereits einiges zu diesem Buch erfahren und heute möchte ich euch das Design des Buches zeigen, denn dieses Design sticht nicht zuletzt durch die zahlreichen Farbfotos sehr hervor!

Viel Spaß!


Das Cover

stigmataHier links neben prangt es bereits: Das wirklich atmosphärische Cover dieses Buches. Auf dem Cover prangen die Schriftzüge (rechts) in Silberschrift. Auch die Ranken, die sich oben und unten über das Cover ziehen sind silbern gedruckt, ebenso wie auch der Name der Autorin, was wirklich sehr schön ausschaut.

6999_Guria_StigmataDas Cover ist ansonsten in düsteren Farben gehalten, was die Atmosphäre der Geschichte perfekt unterstreicht. Einige hellgrüne Ranken schlängeln sich über dunkelgrünen Untergrund.

Das Bild, welches das Cover ziert, zeigt das Bild eines Mädchens in einem Medaillon, das auf Reis kniet. Dazu gibt es eine kleine Anekdote von der Autorin Beatrix Gurian:

6999_Guria_StigmataMädchen auf Reis

Bei diesem Bild kriege ich jedes Mal wieder Gänsehaut!  Ja, ich hatte viel recherchiert und wusste, dass man Strafen wie das Knien auf Reis verhängt hat. Doch erst bei der Foto-Produktion wurde uns allen klar, wie fruchtbar diese Strafe wirklich gewesen ist. Unsere Stylistin, die sich auch um die Kostüme gekümmert hat, hat  „unserer Agnes“ sehr vorausschauend  Knieschützer gebastelt, damit sie bei dem Foto nicht leiden muss. Weil man normale Skate-Schützer durch das transparente sechziger Jahre-Nachthemd, das wir aus dem Bavaria-Film-Fundus ausgeliehen hatten, auf dem Bild sehen konnte, musste sie “unsichtbare“ basteln. Doch dann haben sich die Reiskörner trotzdem schmerzhaft tief in die Knie gebohrt …

Insgesamt also ein wirklich tolles und absolut stimmiges Cover, das auch perfekt zum Inhalt des Buches passt!

Das Buch-Innendesign

DSC08393DSC08395Aber nicht nur das Cover ist gelungen, auch im Inneren des Buches findet man sehr schön und liebevoll gestaltete Elemente, die dieses Buch wirklich zu etwas besonderem machen.

Nimmt man den Schutzumschlag ab, dann hält man ein – tada! – grünes, gebundenes Buch in den Händen, ausgestattet mit einem ebenfalls grünen Lesebändchen.

DSC08398DSC08399Schlägt man das Buch auf, dann findet man ein grün-meliert bedrucktes Vorsatzblatt und noch ein hübsches Lesezeichenbanner, passend zum Buch.

Beim durchblättern fällt direkt auf, dass das Buch insgesamt zweifarbig gedruckt wurde. Neben schwarz/grau findet sich nämlich überall auch grün. Dabei gibt es sowohl grüne Schrift oder grün gedruckte Ranken, als auch schwarz auf grüngeranktem Hintergrund.

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Die Kapitelüberschriften sind immer wunderschön in grün gedruckt und mit tollen Ranken versehen.

Ein weiteres Highlight des Buches sind auf jeden Fall die zahlreichen Fotografien, die sich im Inneren finden und passend zur Geschichte die Stimmung sehr unterstreichen.

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Insgesamt ist Stigmata vor allem für einen Jugendthriller eines der schönsten gestalteten Bücher die ich kenne. Und damit meine ich ausdrücklich vor allem auch das Innere des Buches, nicht unbedingt das Cover. Allein durch die Fotos wurde dieses Buch schon zu einem echten Leseerlebnis, hier haben sich wohl die Autorin und der Fotograf, als auch der Verlag wirklich ins Zeug gelegt!


So, das war es nun von mir. Ich hoffe, ich konnte euch dieses tolle Buch ein wenig näher bringen.

Hier noch einmal die bisherigen und noch kommenden Blogtour-Stationen im Überblick:

11.7. http://rawrpunx.blogspot.co.at
12.7. http://nico-wallmann.blogspot.de
13.7. http://nico-wallmann.blogspot.de
14.7. http://katja-welt-book.blogspot.de
15.7. http://katja-welt-book.blogspot.de
16.7. http://buecherchaos.wordpress.com
17.7. http://buecherchaos.wordpress.com
18.7. http://www.readandbeyourself.de
19.7. http://www.readandbeyourself.de
20.7. http://www.papierkrümel.de
21.7. http://www.lilstar.de 
22.7. http://www.papierkrümel.de
23.7. http://www.lilstar.de
24.7. http://rawrpunx.blogspot.co.at

Liebe Grüße,

Nicole

Das Gewinnspiel zur Blogtour “Blind Walk”

Ihr Lieben,

schön, dass ihr dran geblieben seid und auch heute wieder reinschaut! Und eure Treue soll jetzt natürlich auch belohnt werden, denn wer gut aufgepasst hat (oder auch noch einmal nachschauen geht Zwinkerndes Smiley), der hat nun die Chance auf einen tollen Preis, denn wir freuen uns sehr euch heute in Zusammenarbeit mit dem Coppenrath-Verlag folgende Preise präsentieren zu können:

1. Buch “Blind Walk” (Print oder eBook) + 20 € Gutschein für den Coppenrath Online-Shop.

2. Buch “Blind Walk” (Print oder eBook)

3. Notizbuch aus der Reihe Literabooks: https://shop.coppenrath.de/produktsuche/literabook/

Was ihr dafür tun müsst ist einfach: Auf jedem der teilnehmenden Blogs ist im Blogtour-Beitrag ein Wort versteckt worden. Es ist in der Regel farbig markiert. Habt ihr alle Wörter zusammen, ergeben sie den gesuchten Lösungssatz.

Hier noch einmal alle teilnehmenden Blogs:

Teilnahmebedingungen:
Das Gewinnspiel läuft ab sofort bis zum 27. Juli 23:59. Die Auslosung erfolgt am darauf folgenden Tag und die Gewinnern werden auf allen Blogs bekannt gegeben.
Es ist egal auf welchem der teilnehmenden Blogs ihr teilnehmt, das Formular ist immer das selbe.
Teilnahme ab 18 Jahren oder mit dem Einverständnis eurer Eltern. Die Teilnahme ist nur möglich, wenn der Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder Schweiz ist.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der Gewinn kann bei Verlust beim Versand nicht ersetzt werden.

Euch allen viel Glück!

Liebe Grüße,

Nicole

Teilnahme:

Sternschnuppenträume – Julie Leuze

sternschnuppentraueme

Egmont INK
Gebundene Ausgabe
ca. 352 Seiten
14,99 Euro
April 2014
ISBN: 978-3863960650
Bestellen bei Amazon.de

Inhalt

(lt. amazon.de):

Als Svea den Kopf in den Nacken legt und in den sternenklaren Nachthimmel schaut, geschehen zwei Dinge, mit denen sie absolut nicht gerechnet hat. Erstens: Sie sieht eine Sternschnuppe, eine lange, strahlende, wunderschöne – eine, die Wünsche in Erfüllung gehen lässt. Zweitens: Im nächsten Moment taucht Nick neben ihr auf. Nick sieht gut aus, ist charmant und wird ihr ganz bestimmt schon morgen das Herz brechen. Doch heute Nacht will Svea nicht an morgen denken. Sie will mit Nick Sternschnuppen zählen, eng umschlungen hier am Strand, bis es nichts mehr gibt außer ihnen beiden. Und vor allem will Svea nicht daran denken, dass es für sie und Nick keine Zukunft geben kann. Morgen wird die Welt wieder so sein wie vorher. Eine Welt ohne Nick. Oder etwa nicht?
 

Gewähltes Zitat

Wir müssen für unsere Träume kämpfen, wir müssen uns auflehnen gegen diejenigen, die uns kleinhalten wollen. Das Leben ist, was wir daraus machen, in jedem einzelnen Augenblick. Wir haben es in der Hand, wir selbst, von dem Zeitpunkt an, da wir keine Kinder mehr sind.

(S. 51)


 


Meine Meinung

Svea und Nick gehen auf die selbe Schule, haben bisher aber nie viel miteinander zu tun gehabt. Sie hält ihn eh für einen Aufreißer. Bis zu dieser einen Nacht am Stand, in der sich beide gegenseitig zeigen, wie sie wirklich sind. Sowohl Svea als auch Nick haben nämlich große familiäre Probleme, die sie zu verheimlichen versuchen und vor allem Svea davon abhalten sich näher mit Nick einzulassen. Doch Nick will nicht aufgeben …

Nachdem mir “Der Geschmack von Sommerregen” schon so gut gefallen hat, wollte ich auch “Sternschnuppenträume” von Julie Leuze unbedingt lesen. Und das war eine gute Entscheidung, denn dieser zweite Roman hat mir noch besser gefallen als bereits der erste.

Julie Leuze schafft es auch hier wieder zwei Figuren zu entwickeln, die man nicht nur einfach gern haben muss, sondern in die man sich auch sehr gut hinein versetzen kann. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht zusammen mit Nick und Svea die Geheimnisse des jeweils anderen aufzudecken, was auch gut geklappt hat, denn auch der Leser weiß nicht von Anfang an Bescheid, sondern erfährt erst nach und nach womit sich die beiden jungen Menschen herumschlagen müssen und das ist ein ganz schön schwerer Brocken, der da auf ihnen lastet.

Es geht somit nicht nur um Liebe, sondern auch darum sich Träume zu erfüllen, sich zu verwirklichen und sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Sich nicht alles gefallen zu lassen und kluge Entscheidungen für sich selbst zu treffen. Und auch darum, ab und an mal ein wenig egoistisch sein zu dürfen.

Ab und an fand ich die Handlung dann allerdings schon ein klein wenig träumerisch und weniger realistisch. Das hat im Großen und Ganzen nicht gestört, an manchen Stellen fand ich es dann allerdings doch ein wenig übertrieben. Darüber konnte ich aber im Verlauf der Geschichte hinweg sehen, weil es trotzdem funktioniert hat und einfach nur schön war.

Fazit

Insgesamt war “Sternschnuppenträume” für mich ein sehr schönes Jugendbuch über das Erwachsen werden und Verantwortung zu übernehmen für sein Leben. Von mir gibt es hierfür vier sehr gute Sterne!   

Meine Wertung:

RegenbogenRegenbogenRegenbogenRegenbogen

Positiv gedacht im Juli

positivlogoDiese tolle Aktion habe ich im letzten Monat auf Melanies Trampelpfaden entdeckt und fand sie sofort klasse, denn wer von uns könnte denn nicht öfter mal positive Gedanken gebrauchen? Ich auf jeden Fall und deswegen habe ich mich auch spontan entschlossen mitzumachen und will nun versuchen ebenfalls jeden Monat meine positiven Gedanken fest zu halten und mit euch zu teilen. Wenn möglich natürlich buchbezogen, aber ich denke, es wird auch häufig mal ein wenig privater werden ;)
Wer von euch ebenfalls mitmachen mag, der darf sich gerne an Melanies Vorlagen bedienen.

gefreut:
Ich habe mich total gefreut, dass die erste Kindergeburtstagsparty meines Sohnes einfach nur toll war und er den ganzen Tag gestrahlt hat! Das war einfach klasse!

gelacht:
Gelacht habe ich über ein paar lustige Geschichten, die mir meine Freundin erzählt hat … das Stichwort lautet: Zähneputzen! :D

geschafft:
Hmm … ich habe ein paar Aufgaben bewältigen können, die schon lange anstanden und eigentlich schon längst fällig gewesen wären. Das hat mich sehr erleichtert.

gefunden:
Die Sonne! Habt ihr sie gesehen? Sie war da … nur kurz, aber sie war da! ;)

geholfen:
Ich habe mich sehr gefreut, dass mir von lieben Freunden mal wieder SEHR geholfen wurde. Ich habe wirklich die besten Freunde der Welt, dankeschön, ich hab euch lieb! <3

gegönnt:
Hm … ich werde mir in Kürze einen Friseurbesuch gönnen *G* Außerdem haben wir uns einen Urlaub gegönnt, in den wir nächste Woche fahren werden.

gekriegt:
Ich habe zu meinem Geburtstag letzte Woche eine tolle Einladung von meinem Mann gekriegt *G* Es war ein wunderbarer Abend in einem schicken lokal mit leckeren 10-Gängen. Außerdem habe ich natürlich wieder ganz viele Bücher gekriegt *G*

gelobt:
Oh weh … dazu fällt mir gerade gar nichts ein … hm…

gesehen/gehört/gerochen – einfach ein Sinn, der Euch am meisten anspricht
Gerochen! Auf jeden Fall! Ich habe zum Geburtstag eine wahnsinnig tolle Juwelkerze geschenkt bekommen. Sie duftet total irre nach Karamell-Cupcakes. Total lecker!

gelernt:
Dass mir eine gesunde Portion Egoismus hin und wieder ganz gut tun würde …

geplant :
Mehrere Blogtouren, einen tollen Familienurlaub, einen Besuch im Heidepark Soltau, im Playmobil Funpark und im Freizeitland Geiselwind, lesen, lesen, lesen … und gesund werden Smiley