Blogtour “Endgame” Tag 8: Kala Mozami

Mein Name ist Kala, aus dem 89. Geschlecht. Man nennt mich auch 5SIGMA. Ich werde Endgame gewinnen. Das ist das einzige was ihr über mich wissen müsst. Nicht mehr, nicht weniger.

Meine Aufseher meinen, ich sollte euch mehr von mir erzählen. Mehr, damit ihr versteht, dass ihr keine Chance habt, denn ich kämpfe für Endgame.

Spielen.
Gewinnen.
Überleben.
Es gibt nichts anderes.

(aus “Kalas Rache”)

Steckbrief

Name: Kala Mozami; Geburtsname: Simin
Alphanumerischer Name: 5SIGMA
Haus: The Sumerian
89. Geschlecht: Sumerer mit den goldenen Herzen
Augenfarbe: jadegrün
Haarfarbe: schwarz
Größe: 173-176 cm
Gewicht: 48-53 kg
Besondere äußere Merkmale: Muttermal in Form einer Haifischflosse an der linken Pobacke

Seit 4394 Jahren werden die potentiellen Spieler meines Volkes ihren Familien bereits im Kleinkindalter entrissen um sie zu trainieren. Für Endgame. So kam auch ich ins Trainingscamp.
In den ersten Monaten war Hebat meine Ersatzmutter. Aber auch sie ging fort und ließ mich allein. So wie viele weitere Aufseher nach ihr. Wer ins Camp kommt, der bricht mit seiner kompletten Vergangenheit. Sogar meinen Geburtsnamen musste ich ablegen und wurde 5SIGMA genannt.

“Blut trübt das Wasser. Spieler müssen rein bleiben”, sagen sie. Lose Freundschaften zu den anderen potentiellen Spielern sind okay, alles was darüber hinaus geht nicht. Wir leben im Hier und Jetzt, Zukunft und Vergangenheit haben keine Bedeutung. Wir leben und trainieren für Endgame. 12591619

Damals habe ich heimlich meine Familie ausfindig gemacht. Ich konnte mich zwar kaum noch erinnern, nur noch an meinen roten Stoffelefanten und an den Duft meiner Mutter nach Safran und Muskat, aber ich habe es trotzdem geschafft und alles über sie herausgefunden. Ich war so dumm und naiv und habe die Sache aus den Augen verloren. Habe mich von Alad ablenken lassen. Ich war so egoistisch und wollte nicht als Endgame-Spielerin erwählt werden. Ich wollte diese Verantwortung nicht, ich wollte nicht noch mehr Einschränkungen in meinem Leben hinnehmen, noch mehr Verpflichtungen aufgebürdet bekommen. Ich habe rebelliert und ich habe teuer bezahlt für diese Sünde, aber das wird mir nicht noch einmal passieren. Ich habe gelernt.

Spieler können sich nicht durch Bindungen beeinträchtigen lassen.
Das weißt du. Zuneigung ist Schwäche. Liebe ist eine Bedrohung.

(aus “Kalas Rache”)

Das war damals, jetzt lebe ich nur noch für Endgame. Ich habe gelernt, dass kein Mensch wichtig ist, keine Beziehung auf Dauer. Es zählen nur Taten und Erfolg und den werde ich haben.

Ich weiß, dass ich gut bin. Christopher meint sogar, ich wäre unmenschlich schnell. Das bin ich sicher. Außerdem bin ich kampfkunsterfahren, sehr wendig und stark. Meinen Körper kenne ich in und auswendig. Ich habe ihn unter Kontrolle und kann mit ihm arbeiten. Er ist Mittel zum Zweck.
Ich bin unbarmherzig, denn mit Gefühlen kommt man nicht weiter. Sie bringen mich nicht zum Sieg, deswegen handele ich.
Chiyoko findet mich falsch, meint, ich sei ohne Ehre. Ehre ist etwas, was mich beim siegen hindert, sie wäre mir nur im Weg.
Ich kenne keine Panik und keinen Stress, ich töte euch ohne zu zögern und auch jeden anderen, der mit dabei im Weg oder dessen Tod mir von Nutzen ist, denn das ist das Spiel.

Das ist Endgame. Nur einer kann gewinnen und das werde ich sein!

Ich bin bekannt als 5SIGMA. Früher hieß ich Simin, aber an diese Zeit kann ich mich nicht mehr erinnern. Mein selbst erwählter Name ist Kala.

Kala bedeutet Zeit, Zerstörer aller Dinge. Manche sagen, dass Kala der Name des Todesgottes ist.

(aus “Kalas Rache”)

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Gewinnspiel

Auf allen Blogs findet ihr versteckte farbig markierte verschlüsselte Rätselhinweise. Diese ergeben am Ende einen Satz. Wenn ihr rausgefunden habt, was dieser Satz bedeutet, schickt ihr eure Antwort bis zum 12.11.2014 – 12 Uhr an: devilishbeauty78@gmail.com – Betreff Endgame Blogtour. Jeder, der mitmacht, kann gewinnen, selbst wenn eure Lösung falsch ist!

Gewinne:

5 ENDGAME Pakete ( enthält Endgame – Die Auserwählten (HC), Das geheime Wissen von ENDGAME (TB), ENDGAME – Die Auserwählten (Hörbuch)
5 Bücher „ENDGAME – Die Auserwählten (Hardcover)
5 Bücher “ Das geheime Wissen von ENDGAME“ (TB)
5 Hörbücher „ENDGAME – Die Auserwählten“ Im Gewinnfall erklärt man sich dazu bereit, das der Name in der Gewinnerliste veröffentlicht wird und die Adressdaten für den Gewinnversand dem Verlag übermittelt werden.

Gewinnversand innerhalb Deutschland – Österreich – Schweiz. Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren oder mit der schriftlichen Erlaubnis eines Erziehungsberechtigten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich. Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Pro Haushalt ist nur ein Gewinn möglich.

Alle Tourstationen im Überblick

 

30.10.2014
Marcus Loxias Megalos – aus Istanbul, Türkei – Haus: The Minoan
Blog: www.glitzerfees.blogspot.de

31.10.2014
Jago Tlaloc – aus Puno, Peru – Haus: The Olmec – Blog
www.ka-sas-buchfinder.blogspot.de

1.11.2014
Sarah Alopay – aus Omaha, USA – Haus: The Cahokian
Blog: www.hisandherbooks.de

2.11.2014
Aisling Koop – aus New York, USA – Haus: The Celt
Blog: www.bookwives.de

3.11.2014
Alice Ulapala – aus Coffin Bay, Australien – Haus: The Kooro
Blog: www.sarahsbuecherwelt.blogspot.de

4.11.2014
An Liu – aus Xi’an, China – Haus: The Shang
Blog: www.friedelchen.blogspot.de

5.11.2014
Hilal Ibn Isa Al-Salt – aus Addis Abeba, Äthiopien – Haus: The Aksumite
Blog: http://www.ricas-fantastische-buecherwelt.blogspot.de

6.11.2014
Kala Mozami – aus Al Ain, VAE – Haus: The Sumerian
Blog: www.lilstar.de

7.11.2014
Maccabee Adlai – aus Zürich, Schweiz – Haus: The Nabataean
Blog: www.lost-pages-time.blogspot.de

8.11.2014
Chiyoko Takeda – aus Naha, Japan – Haus: The Mu
Blog: www.kind-der-sterne.blogspot.de

9.11.2014
Baitsakhan Donghu – aus Ulan Bator, Mongolei – Haus: The Dongue
Blog: www.philipswelt.blogspot.de

10.11.2014
Shari Chopra – aus Jodphur, Indien – Haus: The Harrapan
Blog: www.booksandsenses.blogspot.de

11.11.2014
Christopher Vanderkamp – aus Omaha, USA – Nichtspieler, Freund von Sarah Alopay
Blog: www.hisandherbooks.de

12.11.2014
Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs im Laufe des Tages

Die Gewinner der letzten Blogtouren!

Kürzlich fanden unter anderem auch hier bei About Books zwei Blogtouren statt zu denen es jeweils ein tolles Gewinnspiel gab. Die Gewinner sind mittlerweile gezogen und sollen euch hier nicht vorenthalten werden ;)

 

irgendwannfuerimmer_bannerDie Gewinner unserer Blogtour zu “Irgendwann für immer” sind

Kathleen und Katja W.

Herzlichen Glückwunsch euch beiden, ihr wurdet beide bereits per Mail benachrichtigt!

 

 

blogtour_kraehenmann_bannerKommen wir zu den Gewinnern unserer Blogtour zu “Krähenmann”.

Über je ein Exemplar von Krähenmann und ein Glückstagebuch dürfen sich freuen

Franziska Kellner, Hanna E. und Sabine Kettschau!

Herzlichen Glückwunsch euch allen! Ihr werdet in Kürze per e-Mail benachrichtigt!

 

Ja, das war es auch schon wieder. Die nächsten Gewinnspiele sind bereits in Planung, habt also ruhig ein Auge hierauf. Wer von Gewinnspielen ansonsten nicht genug haben kann, der sollte auch mal auf meine Facebook-Seite schauen, dort veranstalte ich momentan kontinuierliche Gewinnspiele.

Viele Grüße,

Nicole

Blogtour “Krähenmann” Tag 7: Interview mit der Autorin

Zusammen mit sechs anderen tollen Blogger-Kolleginnen haben wir vor einer Woche die Blogtour zu Corina Bomanns ersten Jugendthriller “Krähenmann” geplant. In den vergangenen sechs Tagen habt ihr schon einen tollen Eindruck vom Buch erhalten und viele Infos rund um “Krähenmann” bekommen. Ich freue mich sehr, dass ich euch heute ein Interview mit der Autorin selbst präsentieren darf, bin aber gleichzeitig auch ein wenig traurig, dass diese großartige Blogtour nun vorbei ist.
Wir hoffen, dass wir euch das Buch in den letzten Tagen näher bringen konnten. blogtour_kraehenmann_banner

Jetzt aber erst einmal viel Spaß mit dem Interview, bevor ihr die letzten Infos bekommt um das Gewinnspiel lösen zu können und euch so die Chance auf einen tollen Gewinn sichern könnt!


Im Gespräch mit Corina Bomann

Liebe Frau Bomann, die Standardfrage: Wie kamen Sie zum Schreiben? Wollten Sie schon immer Autorin werden?
Mein Wunsch, Autorin zu werden, erwachte etwa im Alter von 14 Jahren. Phantasie hatte ich schon immer, während langer Busfahren habe ich mir immer Geschichten zusammengesponnen, die ich dann in den folgenden Tagen immer weitergeführt habe, und das manchmal über Wochen und Monate hinweg. Seit meinem 8. Lebensjahr habe ich kleine Geschichten geschrieben und mit 14 habe ich mich an den ersten Roman gewagt. Als die letzte Zeile geschrieben war, wusste ich, das wollte ich unbedingt zu meinem Beruf machen! Nach einigen kleinen Rückschlägen und viel Dazulernen hat es dann im Jahr 1999 tatsächlich geklappt.

Was haben Sie getan, nachdem Sie vom Verlag die erste Zusage bekamen?
Ich bin ganz aufgeregt durchs Haus gerannt. Der Anruf kam völlig unerwartet, ich habe eigentlich nicht damit gerechnet. Ich weiß sogar noch, dass ich gerade an meinem Computer gebastelt habe (ich wollte eine Soundkarte auswechseln). Ich ging ans Telefon und da meldete sich ein Redakteur des Bastei-Verlages, an den ich eine Lesergeschichte für die John Sinclair-Hefte geschickt hatte. Nach kurzem Gespräch gab er mir den Auftrag zu weiteren Geschichten und später dann zu meinem ersten Roman. In dem Augenblick war ich überglücklich.

Wie würden Sie sich selbst in fünf Worten beschreiben?
Phantasievoll, energiegeladen, verträumt, humorvoll, grüblerisch.

Foto 1Wo und wann schreiben Sie am liebsten? Wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus?
Ich schreibe jeden Tag, außer am Wochenende, gehe also ganz geregelt ins Büro. Mittlerweile habe ich ein Büro in Potsdam Babelsberg, genau dort, wo große Filme gedreht werden, das ist schon sehr spannend. Mein Arbeitsplatz ist eher nüchtern. Ich habe einen großen Schreibtisch mit Computer, Drucker, Telefon und Faxgerät, dazu Ablagen. In meinem Büro gibt es Regale mit Büchern und Büromaterial und ein Sofa zum Relaxen. Und ganz wichtig: Eine Kaffeemaschine für meinen Nachmittagscappuccino.

Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie gerade nicht schreiben?
Meist mit dem Haushalt, Wäsche waschen, Aufräumen, Kochen. Aber wenn dann noch Zeit bleibt, lese ich, höre Musik, gehe spazieren, verreise, nähe mir Klamotten und Kissenhüllen und spiele Computerspiele. Mein momentanes Lieblingsspiel ist „Diablo 3 – Reaper of Souls“.

Was inspiriert Sie beim Schreiben? Wie kommen Sie auf Ideen?
Die Ideen kommen von ganz allein zu mir, meist, wenn mir langweilig ist, ich Auto fahre oder wenn ich nicht einschlafen kann. Manchmal aber auch zu anderen Gelegenheiten. Das kann ich nicht erzwingen, sie strömen einfach auf mich ein, umso mehr, wenn mich eine bestimmte Sache interessiert. Auch schöne Lieder inspirieren mich, ich bin ein großer Rock-Fan, die Texte in dem Genre sind manchmal sehr tief und stimmen mich nachdenklich und manchmal poppt dann beim Hören und darüber Nachdenken eine Geschichte vor mir auf.

Was wird Ihr nächstes Buchprojekt sein? Ist schon etwas in Planung?
Es ist sehr viel in Planung! Momentan sitze ich an einer Fortsetzung des Krähenmanns, danach kommt ein Sommerroman für Erwachsene, der nächste große Ullstein-Roman, ein neues Projekt unter Pseudonym und ein Thriller für Erwachsene. Damit bin ich bis nächstes Jahr verplant. Daneben plane ich eine kleine Weihnachtsgeschichte, die ich im Dezember als E-Book verschenken möchte. 

“Krähenmann” ist ihr erster Thriller. Sie haben davor schon einige Romane und Jugendbücher geschrieben. Wie kam es nun zu diesem Genrewechsel?
Aus purem Interesse. Ich lasse mich nicht auf irgendein Genre festlegen, dazu sind meine Ideen viel zu breit gefächert. Einen Mädchenthriller wollte ich schon lange mal schreiben, ebenso einen Thriller für Erwachsene.

Davor habe ich auch schon in sehr unterschiedlichen Genres etwas veröffentlicht: Historische Romane, Love&Landscape, Schatten der Vergangenheit, Erotik (unter Pseudonym), Jugendbücher, Western (Pseudonym), Fantasy, Steampunk.

Ich brauche die Abwechslung einfach und kann nicht auf einem Genre sitzen bleiben.

Würden Sie gerne auch noch in noch einem weiteren Genre schreiben?
Auf jeden Fall! Ich würde sehr gern mal einen dystopischen oder Science Fiction-Roman schreiben. Eine konkrete Idee habe ich dazu noch nicht, aber wer weiß, das kann sich sehr schnell ändern. Manchmal genügt eine Autofahrt oder ein bestimmter Song …

Haben Sie literarische Vorbilder?
Vorbilder habe ich nicht wirklich, ich bin stets bestrebt, meinen eigenen Stil zu entwickeln und auszubauen. Lieblingsautoren habe ich aber so einige, vor allem Tanja Kinkel und Arturo Perez-Reverte.

Lassen Sie viel reales in Ihre Bücher fließen oder ist alles immer rein fiktiv?
Natürlich fließen auch viele reale Erlebnisse in meine Geschichten ein, ich finde, über Dinge, die man mitgemacht hat, kann man viel besser schreiben. Allerdings sind diese Erlebnisse auch mit einem guten Schuss Fiktion ummantelt, sonst wäre es ja kein Roman, sondern ein Sachbuch. Ich versuche allerdings immer, Szenen so darzustellen, dass sie so wirklich passieren könnten, besonders bei Nicht-Fantasy-Romanen. Auch Ortsangaben müssen stimmen, sofern sie nicht fiktiv sind.

“Krähenmann” spielt in einem Internat. Haben Sie selbst Erfahrungen mit derlei Institutionen?
Nein, Erfahrungen habe ich damit nicht, aber Internate faszinieren mich irgendwie und so habe ich intensive Recherchen angestellt, um die Atmosphäre und die Befindlichkeiten der Schüler und Lehrer einzufangen. In meiner Heimat Mecklenburg gibt es sogar ein Schloss-Internat, in dem Eliteschüler ausgebildet werden. Das bietet tatsächlich Golf- und Segelkurse an und war in vielen anderen Dingen ebenfalls meine Inspiration für Rotensand.

Foto 2Der Schauplatz des Romans ist ein fiktiver Ort bei Rügen. Hat es eine besondere Bewandtnis mit diesem Ort? Verbinden Sie etwas damit?
Ich verbinde mit Rügen wunderbare Geburtstage, denn jedes Jahr fahre ich im Frühjahr dort hin, um zu feiern. Auch sonst mag ich Rügen sehr, es ist einfach eine wunderschöne Insel und als gebürtige Mecklenburgerin zieht es mich immer zum Meer. Rotensand ist rein fiktiv, weil mir das ein wenig mehr Freiheit gibt, das Internat und die Personen zu entwickeln. Der Name ist die Kombination eines Stadtteils von Bergen und einem der bekanntesten Leuchttürme Deutschlands, dem „Roter Sand“. Die Landschaft und die Menschen von Rotensand sind jedoch real. Wenn man bei einer Reise genau hinschaut, wird man alte Gutshäuser entdecken, die tatsächlich das Internat beherbergen könnten.

Wird es einen zweiten Band rund um Rotensand und Clara geben?
Ja, an dem arbeite ich gerade und da wird der Ratgeber und auch der Killer noch gefährlicher!

Welches Ihrer Bücher mögen Sie selbst am liebsten und warum?
Schwer zu entscheiden. Mir liegen alle meine Bücher gleich am Herzen. Etwas Besonderes ist vielleicht „Die Spionin“, weil es mein erstes „richtiges“ Buch war, also ein wunderschönes Hardcover. Ansonsten hat jedes Buch seinen eigenen Charme und seine eigene Geschichte.

Welche Buchfigur mögen Sie am liebsten und warum?
Das ist dasselbe wie mit den Büchern, mir sind all meine Figuren sehr lieb.

Allison, die „Spionin“, ebenso wie Clara aus dem „Krähenmann“, Violet aus „Clockwork Spiders“, Annalena, das „Krähenweib“, Diana aus der „Schmetterlingsinsel“ oder Melanie aus den „Jasminschwestern“. Und so kann man das fortsetzen, jede meiner Heldinnen ist anderes und mir immer gleich lieb, eben wegen der Unterschiede.

Welches bekannte Buch hätte sicherlich ein anderes Ende gehabt, wenn Sie es geschrieben hätten?
Da fällt mir keines ein, denn ich stelle mir niemals vor, ein anderes Buch geschrieben zu haben, als meine eigenen. Ich bewundere das Werk meiner Kolleginnen und Kollegen und da ich weiß, wie sehr jeder Schriftsteller an seiner Geschichte hängt, würde ich es gar nicht wagen, an dem Schluss, den sie sich ausgedacht haben, zu rütteln. Auch wenn ich mir persönlich vielleicht ein Happy End gewünscht hätte.

About BooksZum Schluss ein paar Spaß-Fragen, um Sie etwas besser kennen zu lernen:

Ihr Lieblingsbuch: „Der Fechtmeister“ von Arturo Perez-Reverte

Ihr Lieblingsfilm/Serie: Film: „Tanz der Vampire“ mit Roman Polanski, Serie: „Gilmore Girls“.

Ihr Lieblingsaufenthaltsort:  Der Ostseestrand.

Kaffee oder Tee?  Eindeutig Kaffee!

Schokolade oder Chips?  Beides! Nacheinander und abwechselnd!

Filme oder Bücher?  Auch beides, die Liebe zu Büchern und zu Filmen ist gleich stark.

Buchreihe oder Einzelband? Kommt auf die Titel an, eine gut gemachte Reihe wie „Dark Village“ mag ich sehr, Reihen, die sich ziehen, mag ich überhaupt nicht. Und Einzelbände mag ich immer.

Drinnen oder Draußen?  Kommt aufs Wetter an. Beides, je nachdem.

Sommer oder Winter? Winter – denn es gibt im Winter die schönsten Himmel und Stimmungen, ich kann Stiefel und Mäntel tragen, man hat einen Grund, Kerzen und Lichterketten anzuzünden – und ich liebe Weihnachten!

Liebe Frau Bomann, vielen Dank für das nette Interview!


Gewinnspiel

anleitungPreise
Wir verlosen drei Pakete mit je einmal dem Buch „Krähenmann“ von Corina Bomann und einem GlücksTagebuch für Bücherfreunde.
Danke an den Coppenrath-Verlag, der diese Preise zur Verfügung stellt!

Was ihr dafür tun müsst?
In allen Blogtour-Beiträgen ist je eins der sieben Puzzlestücke versteckt, findet diese und ordnet sie der richtigen Stelle zu. Nun müsst ihr im Formular angeben, welches Teil ihr bei welchem Blog gefunden habt. Die Blogs sind alle nochmals im Formular verlinkt.

Regeln
Das Gewinnspiel läuft vom 05. – 12. Oktober 2014.
Teilnahmeberechtigt ist jeder mit einem Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz
Ihr müsst mindestens 18 Jahre alt sein oder das Einverständnis der Erziehungsberechtigten um teilnehmen zu dürfen.
Die Gewinner werden namentlich auf den Blogs genannt und per E-Mail kontaktiert
Mit der Teilnahme seid ihr einverstanden, dass eure Adresse an den Coppenrath Verlag für den Versand weitergegeben wird.
Mehrfachteilnahme erhöht nicht die Gewinnchance. Das Formular ist auf allen Blogs das selbe.


Blogtour-Stationen im Überblick

krähenmann2

Scattys Bücherblog: Buch- und Autorenvorstellung am 29.09.2014

Bücher & Mehr: Figurenvorstellung am 30.9.2014

Books on PetrovaFire: Buchgestaltung am 1.10.2014 

WorldwideBookz: Führung durch das Internat am 2.10.2014

Sind wir nicht alle ein bisschen Rwar: Fazitsammlung am 3.10.2014

My Written Heartbeat: Anleitung für Serienmörder am 4.10.2014

About Books: Interview mit Corina Bomann am 5.10.2014

Blogtour “Irgendwann für immer” Tag 1: Buchvorstellung

Hallo Ihr Lieben!

Schwer erkennbar stehe ich momentan sehr auf Blogtouren! Ich finde es einfach toll Teil dieser Aktionen zu sein und Bücher, die ich wirklich mag, vorstellen zu dürfen.
Heute trifft dies auf das Buch “Irgendwann für immer” von Katja Millay zu, welches ich euch heute gerne vorstellen möchte, allerdings ohne es zu bewerten oder zu viel zu verraten.
Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen, also verfolgt die Tour auf jeden Fall weiter, es wird tolle und interessante Beiträge geben!


Buchvorstellung


irgendwannfuerimmerDie Eckdaten

Titel: Irgendwann für immer
Erschienen im Arena Verlag
Originaltitel: The Sea of Tranquility
Preis: 16,99
Seitenzahl: 496
ISBN: 978-3401069975

 

Buchrückentext:

Mit ihrem auffallenden Kleidungsstil
zieht Nastya bewusst alle Blicke auf sich.
So fragt zumindest keiner, warum sie
seit einem Jahr mit niemandem mehr
ein Wort gesprochen hat.
Bis sie Josh begegnet.

Im Joshs Leben fehlt es an vielem,
aber er hat sich damit abgefunden.
Seitdem bleibt er für sich und ist ganz sicher
nicht auf der Suche nach der großen Liebe.
Bis er Nastya begegnet.

Von da an ist für die beiden nichts mehr,
wie es vorher war. Und damit beginnt
die außergewöhnliche Liebesgeschichte
von Nastya und Josh.

Kurzbeschreibung

 (lt. Amazon):
In Nastyas Leben gibt es ein Davor und Danach. Seit dem Danach hat sie mit niemandem mehr ein Wort gesprochen – seit einem Jahr nicht mehr. Bis sie Josh begegnet. In Joshs Leben fehlt es an vielem, aber er hat sich damit abgefunden. Seitdem bleibt er für sich und ist ganz sicher nicht auf der Suche nach der großen Liebe. Bis er Nastya begegnet. Von da an ist für die beiden nichts mehr, wie es vorher war. Und damit beginnt die außergewöhnliche Liebesgeschichte von Nastya und Josh. Kein Wort hat Nastya seit einem Jahr gesprochen, seit dem schrecklichen Überfall. Sie weiß, dass es nie wieder so werden wird wie vorher, und doch will sie es mit ihrem neuen Leben aufnehmen. Sie ahnt nicht, dass sie schon bald Josh begegnen wird. Josh ist der geborene Außenseiter, der Meister der Unnahbarkeit. Als Nastya an seine Schule kommt, ahnt er nicht, dass er seine Schutzhülle nach und nach für sie fallen lassen wird. Nastya und Josh werden Teile eines Ganzen. Bis Nastyas Trauma ihre Liebe zu zerstören droht.

Der erste Eindruck:
Den ersten Eindruck bekam ich natürlich erst einmal durch die Optik. Das Cover fand ich sehr ansprechend und vor allem farblich sehr stimmig. Die Beschreibung klang auch sehr schön, wenn auch leicht kitschig. Insgesamt gefiel es mir aber sehr gut.
Hier angekommen habe ich erst einmal Bauklötze gestaunt, denn das Buch ist super dick und entsprechend schwer! Ganz so, wie man es vom Arena-Verlag kennt, denn die Buchbindung von Arena ist immer noch sehr hochwertig und nicht zusammengeklebt, wie viele andere Verlage dies heutzutage machen (lassen).
Ebenso ist das Buch mit einem praktischen Lesebändchen versehen.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und ohne große Besonderheiten, daher ist das Buch gut zu lesen.


Mehr will ich euch gar nicht verraten. Wenn ihr neugierig geworden seid, dann schaut auf jeden Fall in den nächsten Tagen auch bei den weiteren Stationen unserer Blogtour rein, es wird sich lohnen! Und wenn ihr euch noch nicht so sicher seid, ob euch das Buch interessiert, dann schaut trotzdem rein. Wäre doch gelacht, wenn wir euch nicht überzeugen könnten ;)

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Blogtourstationen:

04.10. About Books (also hier)
05.10. Manjas Buchregal
06.10. Bücher lieben und erleben
07.10. Mirjam´s verrückte Bücherwelt
08.10. Schmökereck
09.10. Larissa Wolf
10.10. Fairy-book
11.10. Books on Petrova Fire
12.10. page-after-page


Gewinnspiel

Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen! Wir verlosen 2 mal den Roman „Irgendwann für immer“.

Vielen lieben Dank an deser Stelle an den Arena Verlag, der uns die Preise zur Verfügung stellt! 

Was ihr tun müsst um zu gewinnen?
In jedem unserer Beiträge findet ihr rote, fettgedruckte Buchstaben. Diese Buchstaben befinden sich schon in der richtigen Reihenfolge und ergeben zusammen den Lösungssatz.

Einfach das unten stehende Formular ausfüllen, bis zum 12. Oktober 2014 um 23.59 Uhr absenden und dann Daumen drücken.

Natürlich gibt es auch ein paar Regeln:

  • Mit der Teilnahme erklärt ihr euch einverstanden, dass euer Name auf unseren Blogs veröffentlicht wird.
  • Für auf dem Versandweg Verlorengegangenes kommen wir nicht auf.

Wir drücken euch die Daumen!
Über Lob, Kritik, usw…, in Form von Kommentaren unter unseren Beiträgen, freuen wir uns immer sehr!

 

Gewinner, Gewinner, Gewinner!

Ihr Lieben!

Die Auflösung zweier Gewinnspiele steht noch aus! Ich muss mich entschuldigen, dass ich euch so lange habe warten lassen, aber jetzt ist es endlich so weit.

Die Gewinner zur Blogtour zu “Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe” stehen fest und sind die folgenden:

jetztsprichtdylanmintundmrdoghaeltdieklappeÜber je ein Buch in der Printausgabe dürfen sich freuen:
Steffie Kirschenlohr
Buchrättin
Carmens Leseecke
Monika Hienzsch
Andrea M.
Sarah fvh
Nana
Janas Traumwelten
Janine Brandstetter
Buch Bria

Herzlichen Glückwunsch!
Bitte meldet euch innerhalb einer Woche mit eurer Adresse bei Katja Koesterke unter: devilishbeauty78@gmail.com

wildcardsdasspielderspieleUnd dann steht immer noch die Auslosung zu meinem Gewinnspiel zu “Wild Cards 1: Das Spiel der Spiele” aus.

Der Gewinner der Printausgabe hier ist Gwee!

Bitte melde dich mit deiner Adresse innerhalb von 2 Wochen bei mir unter lilstar [at] gmx . de

Sollte die Adresse nicht innerhalb der Zeit vorliegen, wird neu verlost.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und für den Postweg wird keine Haftung übernommen.

So ihr Lieben! Das war es auch schon. Die nächsten Gewinnspiele stehen aber bereits in den Startlöchern, also schaut ruhig immer mal wieder rein, ich würde mich freuen!

Liebe Grüße,

Nicole

Blogtour “Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe” Tag 5: Interview mit dem Autor

jetztsprichtdylanmintundmrdoghaeltdieklappe_bannerVor kurzem hatte ich die Gelegenheit dieses tolle Buch mit dem verrückten und ungewöhnlichen Titel “Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe” zu lesen und freue mich sehr, dass ich nun auch an der Blogtour zum Buch teilnehmen darf.

Aus dem Buch ergaben sich einige Fragen und diese konnte ich dem Autor auch stellen. Außerdem erfahrt ihr hier in diesem kleinen Interview jetzt auch mehr über Brian Conaghan selbst.

Viel Spaß!


Im Gespräch mit Brian Conaghan

Dieses Interview wurde in englischer Sprache gefühlt und frei übersetzt!

Wie kam es dazu, dass Sie Autor wurden?
Im Grunde wurde ich Autor, als ich versuchte einen Roman zu schreiben. Es hat vier unveröffentlichte Romane gedauert, bevor ich mir einen Agenten und einen Verlagsvertrag sichern konnte. Harte Arbeit und Entschlossenheit haben mich – ebenso wie jahrelange Ablehnungen – also dahin gebracht, wo ich heute bin.

Und ist der Beruf des Autors ihr Hauptberuf?
Mein Hauptberuf ist jetzt das Schreiben, aber davor arbeitete ich jahrelang als Lehrer. Ich unterrichtete Englisch und Theater in Schulen in Schottland, Italien und Irland.

Wo und wann schreiben Sie am liebsten? Und haben Sie einen Lieblingsarbeitsplatz?
Ich bevorzuge die Stunden zwischen 9.30 Uhr und 16.30 Uhr und versuche diese Arbeitszeiten auch einzuhalten. Ich neige dazu meistens in meinem Gästezimmer an einem alten, windigen Ikea-Schreibtisch zu schreiben, gehe jedoch auch regelmäßig in die Dubliner Nationalbibliothek, die eine atemberaubende Atmosphäre besitzt um zu schreiben.

Was inspiriert Sie? Woher kommen Ihre Ideen?
Die Welt, in der ich lebe, inspiriert mich, die Menschen denen ich begegne verschaffen mir auch häufig Ideen; auch die Nachrichten lösen häufig Ideen bei mir aus. Aber vor allem sind es meine eigenen Erlebnisse, die den Ausgangspunkt für Ideen bilden.

Haben Sie selbst Erfahrungen mit dem Tourette-Syndrom gemacht?
Als ich Mitte dreißig war, wurde bei mir eine sehr milde Form des Tourette-Syndroms diagnostiziert, deswegen ich ebenfalls einiges von der Frustration und den Spannungen teile, die Dylan Mint in “Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe” erfahren musste.

whenmrdogbitesWoher kam die Idee zu “Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe”?
Ich wollte ein Buch über die Freundschaft zweier männlicher Teenager schreiben, eine Freundschaft voller Herausforderungen. Ich schrieb, während ich noch unterrichtete und einiges von dem, was ich beschreibe, habe ich selbst mit meinem Schülern erlebt, die ähnliche Herausforderungen wie Dylan und Amir zu meistern hatten.

Wie lange und beschwerlich war der Weg von der Idee bis zur Veröffentlichung?
Es dauerte über zehn Jahre! Man könnte also sagen, dass es extrem hart war. Insgesamt schrieb ich vier Romane und bekam 217 Absagen, von Agenten und Verlagen gleichermaßen, bevor mein erstes Buch veröffentlicht wurde. Allerdings war ich sehr entschlossen und entsprechend hartnäckig doch Autor zu werden. Seitdem bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass die gesamte Verlagswelt im Schneckentempo agiert. Ich schrieb den ersten Entwurf für “Jetzt spricht Dylan Mint…” 2010 und die erste Veröffentlichung erfolgte 2014.

Wie viel aus diesem Buch ist Fiktion und wie viel ist aus dem Leben gegriffen?
Ich würde sagen, dass das meiste fiktiv ist, obwohl es durch meine eigene Tourette-Diagnose sicherlich auch einige real verwurzelte Dinge gibt. Gewisse Situationen und Szenen sind meiner eigenen Kindheit entnommen oder aus meiner Lehrerzeit mit meinen Schülern.

Gibt es schon Ideen für weitere Projekte? Ist vielleicht schon etwas geplant?
Momentan arbeite ich an den letzten Überarbeitungen zu meinem neuen Roman “The Bombs That Brought Us Together”, der 2015 erscheinen wird. Ich habe auch schon ein weiteres Buch beendet: “The Sound Of One Girl Standing”, über die weibliche Figur aus “Jetzt spricht Dylan Mint…”, Michelle Malloy.

Was machen Sie, wenn Sie gerade mal nicht schreiben?
Ich habe eine zweijährige Tocher, mit der ich viel vergnügliche Zeiten verbringe. Ich bin ein großer Sportfan und liebe Football. Ich spiele auch Gitarre (schlecht) und kann eine unermessliche Zeit mit spielen und Musik hören verbringen. Wie die meisten Schriftsteller lese ich viel und ich liebe es zu Kochen.

Haben Sie literarische Vorbilder?
Ich würde sagen, dass Charles Bukowskis Arbeit mich in dem Wunsch Schriftsteller zu werden beeinflusst hat. Ich wurde von der Ehrlichkeit und Tapferkeit seines Schreibens, wie auch die Darstellung seiner Figuren sehr angezogen.

Wenn es ginge, welche berühmte Romanfigur (egal aus welchem Buch) würden Sie mal gerne treffen und warum?
Ich denke, fiktive Charaktere sind am besten in der fiktiven Welt aufgehoben. Ich weiß, ich wäre enttäuscht, wenn ich Yossarian aus “Catch 22” oder Holden Caulfield aus “The Catcher in the Rye” treffen und sie nicht so mögen würde wie die Bücher, aus denen sie stammen. Es ist ein altes Sprichwort, dass man niemals seine Helden treffen sollte!

Welches berühmte Buch würde sicherlich ein völlig anderes Ende haben, wenn Sie es geschrieben hätten?
Ich habe gerade “Thirteen reasons why” (Anm.: deutscher Titel = “Tote Mädchen lügen nicht”) beendet, und ich wollte gerne ein anderes Ende, ein Ende, das mehr unheimlich, dunkler und völlig unerwartet war. Leider ist das nicht geschehen.

Lieber Herr Conaghan, vielen Dank für das nette Interview!


Gewinnspiel

jetztsprichtdylanmintundmrdoghaeltdieklappeZu gewinnen gibt es innerhalb dieser Blogtour eines von insgesamt 10 Büchern von “Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe”.

Die Teilnahme ist ganz einfach. Beantwortet einfach bis zum 30.09.2014, 23.59 Uhr die folgende Gewinnspielfrage mittels Kommentar unter diesem Blogeintrag:

Habt ihr bereits Erfahrungen mit dem Tourette-Syndrom gemacht? Falls ja, in welcher Form? Und falls nein, wie stellt ihr euch das für die Betroffenen vor?

Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung des Erziehungsberechtigten
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
Versand der Gewinne nach Deutschland – Österreich – Schweiz
Für den Postweg wird keine Haftung übernommen
Die Gewinner werden am 1. Oktober auf allen Blogs veröffentlicht.


Blogtour-Stationen

26.9. Buchvorstellung bei Simonewww.monesleseinsel.blogspot.de

27.9.Tourette bei Katjahttp://ka-sas-buchfinder.blogspot.de/

28.9.Dylan & Mr Dog bei Manjahttp://manjasbuchregal.blogspot.de

29.9.Wie gehen die Mitmenschen mit dieser Krankheit um? bei Inahttp://inas-little-bakery.blogspot.de/

 30.9.Interview bei Nicolewww.lilstar.de

Am 1.10. werden im Laufe des Tage die Gewinner auf allen Blogs bekannt gegeben.

Blogtour “Tameha – Gene tanzen nicht” Tag 6: Interview mit der Autorin

tameha_bannerHeute findet ihr bei mir mal wieder einen Blogtour-Beitrag zu dem in Kürze im Casimir-Verlag erscheinenden Buch “Tameha – Gene tanzen nicht”.

Ich konnte das Buch selbst leider noch gar nicht lesen, bin aber sehr gespannt auf diese sehr interessant klingende Dystopie, die ein besonderes Thema behandelt.

Nachdem es innerhalb der Blogtour in den letzten Tagen schon einige interessante Beiträge zu diesem Buch gab (die bisherigen Blogtour-Stationen findet ihr im rechten Bild), will ich euch heute ein kleines Interview mit der jungen und sympathischen Autorin Marie Menke präsentieren.


Im Gespräch mit Marie Menke

mariemenkeMarie, erzähl uns doch ein wenig von dir. Wie ich hörte, machst du gerade dein Abitur?
Genau, im Sommer 2015 werde ich achtzehn und bis dahin ist zuerst einmal Abitur angesagt. Vor zwei Stunden saß ich noch in meiner ersten Philosophieklausur für dieses Halbjahr – im Abitur kommen dann noch Mathe und als Leistungskurse Deutsch und Englisch dazu. Noch kann ich gar nicht glauben, dass dann plötzlich etwas Neues anfängt – und dass ich in einem Jahr mein Abitur in der Hand halten soll.

Du bist noch recht jung, wie kamst du dazu ein Buch zu schreiben? Und ist “Tameha” dein erstes Buch?
Ich weiß gar nicht genau, wann ich angefangen habe zu schreiben, aber ich habe es immer geliebt, mir Geschichten auszudenken. Als ich „Tameha“ geschrieben hab, lagen bereits vier oder fünf fertige Manuskripte in meiner Schublade und seitdem ist noch das ein oder andere hinzugekommen. „Tameha“ gehört trotzdem zu meinen Lieblingen, weil ich beim Schreiben das erste Mal das Gefühl hatte, damit einen ganz eigenen Schreibstil entwickelt zu haben.

mariemenke1Wie kam es zur Veröffentlichung beim Casimir Verlag? War es ein weiter Weg bis dahin?
Das Exposé zu Tameha habe ich an verschiedene Verlage geschickt – der Casimir-Verlag war zuerst einer unter vielen. Als der Verleger des Casimir-Verlags mich bat, ihm das Gesamtmanuskript zu schicken, war die Freude riesig! Bis ein Vertrag unterschrieben war, hat es noch einige Monate gedauert, aber seitdem arbeiten wir fleißig an Tamehas Veröffentlichung. Egal wie viel Zeit ich im Moment aber noch in Blogtour, Überarbeiten & Co. investiere, ganz kann ich noch nicht glauben, dass ich bald meinen eigenen Roman in den Händen halten werde.

In “Tameha – Gene tanzen nicht” geht es um zwei total gegensätzliche Themen. Zum einen Gentechnik und zum anderen Tanzen. Wie passt das zusammen, wie kamst du darauf diese Ideen zu mischen?
So abwegig ist die Idee eigentlich gar nicht. Mit Gentechnik kann viel bewirkt werden, aber in Tamehas Welt hat sie einen ganz speziellen Zweck bekommen: Jedem Kind wird eine Leidenschaft gegeben, das seine Zukunft bestimmen wird – und Tamehas Leidenschaft ist das Tanzen, Jess aber liebt Leichtathletik und Ross die Wissenschaft. Welche Leidenschaft wer hat, wird vor der Geburt von den Eltern und den Ärzten gemeinsam festgelegt und in Tamehas Fall wurden ihre Gene so manipuliert, dass beispielsweise ihre Füße besonders stark sind.

Du tanzt selbst sehr gerne. Was tanzt du am liebsten?
Am liebsten mag ich wahrscheinlich Jazztanz – viele Elemente vom klassischen Tanz sind da noch inbegriffen, aber die Musik und die Choreografien sind entweder schneller und peppiger oder emotionaler und ausdrucksstärker. Für Hip-Hop konnte ich mich eine Zeit lang total begeistern und für Workshops finde ich es immer noch super, aber für das Training jede Woche kann ich es mir im Moment nicht vorstellen. Ballett mag ich aber auch besonders gerne, schon allein weil man es als Basis für Jazztanz braucht – und es ist ein ganz eigenes Gefühl von Ästhetik.

Magst du auch die Naturwissenschaften?
Da muss ich leider passen – meine Lehrer werden das wohl oder übel bestätigen. Gentechnik wird zum Glück auch im Philosophie- und im Englischunterricht angesprochen und auch in „Tameha“ war es mir wichtiger, die moralischen Aspekte zu beleuchten.

Möchtest du nach deinem Abitur in eine dieser Richtungen gehen?
Ich hoffe schon, dass ich mein Leben lang tanzen werden – aber auf keinen Fall beruflich. Ich mag viele Sachen, aus denen ich vielleicht einen Beruf machen könnte, und Tanzen ist etwas, das kann man super als Hobby machen. Bücher würde ich aber für mein Leben gerne beruflich schreiben, aber Psychologie und Marketing finde ich ebenso spannend – so ganz weiß ich also noch nicht, was ich machen möchte.

Was machst du denn, wenn du gerade nicht tanzt oder schreibst? Was sind deine Hobbies?
Viel Zeit für anderes bleibt da nicht mehr. Eine Zeit lange habe ich kaum gelesen, aber seit einem halben Jahr blogge ich wieder über Bücher und lese seitdem auch für mein Leben gerne. Sport mag ich ebenso und nach der Schule brauche ich das einfach als Ausgleich.

mariemenke3Wo schreibst du am liebsten? Was ist dein Lieblingsarbeitsplatz?
Einen Lieblingsarbeitsplatz habe ich gar nicht. Wenn ich beispielsweise „Tameha“ mit meiner Lektorin überarbeite, setze ich mich meist allein vor den Computer, um nicht gestört zu werden, aber wenn ich schreibe, habe ich gerne Geräusche um mich herum, weshalb ich mich dann zu meiner Familie setze. Diesen Sommer habe ich im Urlaub aber wieder festgestellt, dass ich beim Korrigieren mich am besten konzentrieren kann, während ich im Auto sitze – da kann man einfach nicht abgelenkt werden.

Hast du literarische Vorbilder?
Wenn man schon an Vorbilder denkt, ist es immer schade, keinen der klassischen Autoren nennen zu können, aber eben so geht es mir. Von den neueren Autoren hat mich aber J.K. Rowling begeistert, weil Harrys Welt bis ins letzte Detail ausgetüftelt ist. Kerstin Gier überzeugt mich immer wieder mit ihrem Humor und Jodi Picoult finde ich toll, weil sie sich einfühlsam und sensibel den unterschiedlichsten Charakteren annimmt.

mariemenke2Welchem deiner Buchprotagonisten ähnelst du selbst am meisten?
Das meiste von mir steckt vermutlich in Tameha: Ich habe dann doch eher ihre Schüchternheit als Bos Spontanität. Beim Korrigieren habe ich vor kurzem aber eine meiner ersten Aufzeichnungen zu „Tameha“ gefunden und fand, dass ich Bea nicht unähnlich bin – sie ist optimistisch und denkt doch ganz rational und weniger verträumt als Tameha.

Marie, beschreibe dich doch bitte mit fünf Worten.
Das ist schwierig, aber ich glaube, „kreativ“ wäre ein Anfang, denn wenn ich einen Wert nennen müsste, der mir in meinem Leben wichtig ist, dann wäre das Kreativität. Meine beste Freundin hat mich heute erst „verpeilt“ und doch „durchorganisiert“ genannt – ich gehe selten ohne Notizbuch und Kalender aus dem Haus und bin doch zu chaotisch, um mir auch nur einen Raum zu merken, in dem ich Unterricht habe. Ist „perfektionistisch“ ein Adjektiv? Denn Perfektionist bin ich schon. Ist es seltsam, sich selbst als „hilfsbereit“ zu bezeichnen? Einschätzen würde mich nämlich so ;)

Und hier nun noch ein paar Spaß-Fragen, um den Menschen Marie Menke ein wenig besser kennen zu lernen:

Dein Lieblingsbuch: im Moment „Die Achse meiner Welt“ von Dani Atkins (mich hat ein Buch selten so schmerzhaft berührt)

Dein Lieblingsfilm/Serie: „Dance Academy“ (weil es eine der wenigen Serien im deutschen Fernsehen über Ballett ist) und „Vampire Diaries“ (weil es diesen ganz besonderen, düsteren Flair hat)
Dein Lieblingsaufenthaltsort: Ich liebe das Meer! Warum weiß ich nicht genau, aber ich finde, es strahlt einfach Nostalgie aus, und doch fühle ich mich da total wohl.

Kaffee oder Tee: Im Moment bin ich erkältet, deshalb hat Tee vorerst Vorrang, aber eigentlich hat Kaffee oberste Priorität.

Schokolade oder Chips: Schokolade. Keine Frage.

Filme oder Bücher: Bücher! Beim Fernsehen kann ich selten still sitzen, da muss ich immer noch etwas nebenbei machen. Trotzdem mag ich gute Filme, aber bei Filmen bin ich deutlich kritischer als bei Büchern.

Drinnen oder Draußen: Das ist temperaturabhängig… Aber wenn ich mir die Temperatur selbst aussuchen könnte, definitiv draußen!

Sommer oder Winter: Sommer. Am liebsten das ganze Jahr lang. 

Liebe Marie, ich danke dir für deine netten und offenen Antworten!


Natürlich gibt es auch innerhalb dieser Blogtour etwas zu gewinnen. Was und wie genau, das erfahrt ihr im ersten Beitrag dieser Blogtour bei Bookdemon. Es hat auf jeden Fall etwas mit den unten stehenden Grafiken zu tun. Ihr könnt nämlich anhand der beiden Grafiken (Herz oder Stern) eure Antwort auf den Textschnipsel auswählen und am Ende der Blogtour auswerten, ob ihr mehr Herzen oder mehr Sterne gesammelt habt. Das ganze reicht ihr dann mittels Mitmach-Formular ein und seid im Lostopf. Genaueres erfahrt ihr – wie bereits gesagt aber beim Bookdemon.

 

Tränen stiegen mir in die Augen und ich konnte sie nicht länger herunterschlucken. Schmale Körper wirbelten um mich herum durch das Tanzstudio, aber ich konnte nicht länger mit ihnen mithalten. Es war lange her, dass ich die Beste unter ihnen gewesen war.

 

Ich hatte gewusst, dass ich niemals zu den Besten gehören würde. In dem Moment, in dem es mir aber offensichtlicher als je zuvor erschien, liefen plötzlich Tränen über meine Wangen. Hatte ich tatsächlich damit gerechnet, es schaffen zu können? Es war einfach nicht gerecht.

 

Morgen geht es weiter bei Lenas Bücherwelt! Also nicht verpassen! Und wer jetzt genauso neugierig auf das Buch geworden ist wie ich, der kann sich bis zum Erscheinen schon einmal die Leseprobe zu Gemüte führen. Viel Spaß!

Verlosung des Hauptpreises der Mara und der Feuerbringer Blogtour!

Ihr Lieben,

bis vorgestern hattet ihr ja Zeit an unserem tollen Gewinnspiel zur “Mara und der Feuerbringer”-Blogtour teilzunehmen, bei der es nicht geringeres als

ein Goldticket für die Ring-Con im Wert von 449,- Euro

zu gewinnen gab.

Tommy Krappweis hat mit zwei “unfassbar nette, aber krass hässliche Deppen” (sorry, sorry, sorry! Das waren nicht meine Worte!Smiley mit geöffnetem Mund) zusammen ausgelost. Die richtige Lösung sowie den Namen des Gewinners könnt ihr nun im folgenden Video erfahren!

Ziehung des Gewinners!

Viel Spaß und viel Erfolg und dem Gewinner natürlich einen Herzlichen Glückwunsch! Smiley