Artikel 5 – Kristen Simmons

artikel5

ivi Verlag
Klappenbroschur Ausgabe
ca. 432 Seiten
16,99 Euro
April 2013
Originaltitel: Article 5
ISBN: 3492702864

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Inhalt (lt. amazon.de):
Wer nach Einbruch der Dämmerung sein Haus verlässt, Bücher liest oder uneheliche Kinder zeugt, wird im Amerika der Zukunft hart bestraft. Denn die sog. Moralmiliz entmündigt mit ihren totalitären Artikeln die Bürger der Vereinigten Staaten. Ember ist eines der unzähligen Opfer jener neuen Gesetze und muss für ihre Freiheit kämpfen … Religiöser Fanatismus hält Einzug in die Vereinigten Staaten: Wer gegen die strengen Statuten der Moralmiliz verstößt, dem stehen öffentliche Demütigung, Haft und sogar der Tod bevor. Die 17-jährige Ember lebt mit ihrer Mutter allein und versteckt. Doch trotz aller Schutzmaßnahmen wird ihre Mutter verhaftet. Sie hat gegen Artikel 5 der Moralstatuten verstoßen, weil sie nicht mit Embers Vater verheiratet war. Ember wird in einer Besserungsanstalt für Mädchen gebracht und lernt dort Hass, Gewalt und fanatische Moralisten kennen. Sie weiß, sie muss ihre Mutter retten, koste es was es wolle … und dazu braucht sie Hilfe des Mannes, der ihre Mutter verhaftet hat: Embers große Liebe, Chase.

Zitat:
”Du hast mich geheiratet, während ich geschlafen habe?”, fragte ich staunend. Am Himmel breitete sich ein purpurner Nebel aus wie ein Bluterguss, und in dem rötlichen Licht sah ich, dass Chases Gesicht in einem etwas tieferen Kupferton erglühte.
”Du hast mich geschlagen, weil ich dich geküsst habe. Es schien der Wahrung meiner Interessen zu dienen, dich zu heiraten, während du geistig abwesend bist.”
Gelächter, nur sekundenlang, überraschte mich, und ich überlegte, wann ich Chase zum letzten Mal einen Scherz hatte machen hören.
(S. 310)

Kommentar:
Nach dem Krieg hat sich das Leben stark verändert. Alles wird vom FBR kontrolliert und wer gegen die Moralstatuten verstößt, wird hart bestraft. Trotzdem fühlt sich die 17jährige Ember sicher. Jedenfalls bis eines Tages ihr Ex-Freund Chase mit seinen Kollegen von der ‚Moralmilliz‘ vor der Tür steht und ihre Mutter wegen des Verstoßes gegen Artikel 5 verhaftet, der da lautet:

”Als vollwertiger Staatsbürger wird nur anerkannt, wer als Kind eines verheirateten Paares auf die Welt kommt.“

Ember wird in ein Resozialisationszentrum für Mädchen verschleppt, in dem sie bis zu ihrem 18. Geburtstag ‚erzogen‘ werden soll. Dort geht es allerdings hart zu und Ember versucht zu fliehen, um ihre Mutter zu retten …

Vorweg möchte ich anmerken, dass es sich bei diesem Buch um eine Klappenbroschur handelt. Dafür finde ich den Preis ziemlich hoch, denn für diesen Preis bekommt man vergleichbare Hardcoverausgaben, das ärgert mich ein wenig.

„Artikel 5“ ist eine weitere dystopische Geschichte, gut und flüssig geschrieben in 17 Kapiteln auf ca. 420 Seiten und spielt in einem totalitären Amerika der Zukunft. Das Leben nach dem Krieg ist sehr hart, die Moral steht über alles und Zuwiderhandlungen werden hart und teils sehr willkürlich bestraft. Frauen und Mädchen sind demnach auch nicht mehr so viel wert wie Jungen und Männer. Ums Überleben muss gekämpft werden.

Ember wird zu Beginn der Geschichte als sehr unbedarftes und naives, junges Mädchen beschrieben, das sich an die Regeln hält. Das ändert sich auch nur sehr langsam. Ich habe während der Lektüre oftmals gedacht, dass es schön wäre, wenn Ember endlich mal anfangen würde nachzudenken und aufhören würde so egoistisch zu sein wie nur irgend möglich. Ganz zum Schluss kommt dann auch das Erkennen. Etwas spät meiner Ansicht nach und nach dem bisherigen Verhalten auch recht plötzlich. Ember ist also eine Figur, die alles richtig machen will, das Richtige aber nicht unbedingt immer erkennt. Dabei kommt sie auch nicht immer sehr sympathisch rüber, sondern oftmals einfach ein wenig nervig.
Die zweite Hauptfigur ist Chase. Chase agiert ebenso stereotyp und ist total in seinem Vorsatz gefangen. Sein innerer Konflikt kommt leider nicht so schön zur Geltung wie es möglich gewesen wäre, das finde ich ein wenig schade. Trotzdem ist er einer der facettenreichsten Figuren in diesem Buch und ihm galt der Großteil meiner Sympathie.

Die Story selbst ist sehr hart. Es wird gemordet und es gibt durch und durch schlechte Menschen. An Brutalität wird ebenso nicht gespart und die Idee ein totalitäres Amerika aufgrund einer festgelegten und willkürlichen Moral zu entwerfen fand ich auch sehr gut und interessant. Leider kommen die Hintergründe meiner Meinung nach ein wenig zu kurz, denn den allergrößten Teil der Geschichte befindet man sich mit den Hauptfiguren auf der Flucht, was zwar recht spannend ist, aber leider nichts neues. Gerade im Genre der dystopischen Romane kommt es dauernd vor, dass sich die Protagonisten auf der Flucht befinden.

Das ist auch mein größter Kritikpunkt an diesem Buch: der kaum aufgegriffene Hintergrund. Deswegen vergebe ich lediglich vier Sterne.

Enders – Lissa Price

enders

ivi-Verlag
Gebundene Ausgabe
ca. 352 Seiten
15,99 Euro
Mai 2013
Originaltitel: Enders
ISBN: 3492702643

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Inhalt (lt. amazon.de):
Mit ihrem Bestseller »Starters« zog Lissa Price rund um den Globus unzählige Leser in ihren Bann. Doch viele Rätsel um die dunkle Welt der 16-jährigen Callie blieben offen. Nun findet der futuristische Thriller seinen furiosen Abschluss. Die 16-jährige Callie lebt in einer Welt, in der eine unheimliche Katastrophe alle getötet hat, die nicht schnell genug geimpft werden konnten – nur sehr junge und sehr alte Menschen haben überlebt. Während die Alten ihren Reichtum seitdem stetig mehren, verfallen die Jungen einer anscheinend ausweglosen Armut. Die einzige Möglichkeit für die jugendlichen Starters, an Geld zu kommen, war bislang die Body Bank. Dort konnten sie ihre Körper an alte Menschen vermieten, um so ihr Überleben zu sichern. Callie ist es gelungen, die Machenschaften des skrupellosen Instituts zu stoppen. Doch nun sieht sie sich einer viel größeren Gefahr gegenüber: Der Old Man, der mysteriöse Leiter der Body Bank, ist entkommen und trachtet Callie nach dem Leben. In einer erbarmungslosen Jagd wird ihr klar, dass das Geheimnis des Old Man dunkler ist, als sie es jemals erahnen konnte. Denn der Schlüssel dazu liegt in ihrer eigenen Vergangenheit verborgen.

Zitat:
In den nächsten Wochen wuchs die Zahl der Bewohner des Labors rasant an. Wir holten immer mehr Starters zu uns. Die meisten konnten wir inzwischen mit Worten überzeugen; Gewalt war fast nie nötig. Aber egal, welche Methoden wir anwandten – alle blieben. 
(S. 103)

Kommentar:
Callie hat den Old Man immer noch in ihrem Kopf. Leider kann der Chip nicht entfernt werden, so dass Callie ihn auch nicht los werden kann. Das ist insofern sehr schlecht, weil er ihr eindrucksvoll beweist, dass er die Chips explodieren lassen könnte. Bei allen Chipträgern, nicht nur bei ihr. Als Callie schließlich auf einen jungen Mann trifft, der ihr helfen will sich gegen den Old Man zu wehren um mit ihrem Bruder Tyler endlich in Ruhe leben zu können, gerät wieder alles aus den Fugen und Callie ist wieder auf der Flucht …

Nachdem „Starters“ mit damals so extrem begeistern konnte war „Enders“ natürlich Pflichtlektüre für mich und ich habe mich richtig darauf gefreut. Natürlich lagen die Erwartungen auch hoch. Zu hoch leider.

Ich sich ist die Geschichte toll, alles in sich stimmig, alle Fragen werden beantwortet. Es gibt ein paar überraschende Wendungen, aber ich fand die Auflösung, gerade um den Old Man ein wenig enttäuschend, ich hatte mir da etwas anderes erhofft. Ganz davon abgesehen, dass der zweite Teil schon ziemlich früh recht vorhersehbar war. Ebenso fand ich, dass Callie oftmals ein wenig planlos schien und deswegen auch ich als Leser nicht so recht wusste, wo die Geschichte denn nun hin wollte. Das hat ein wenig gestört.

Trotz aller Kritikpunkte ist aber auch „Enders“ wieder ein tolles Buch mit einem mitreißenden, wenn auch einfachen Schreibstil. Interessant fand ich, dass es einige neue Figuren gab, das brachte noch ein wenig frischen Wind in die Geschichte.
Was ich im ersten Band so toll fand, nämlich, dass man mit Callie miträtseln konnte, was in der Zeit passiert war, wo ihr Körper von jemand anderen übernommen wurde, fiel hier leider komplett weg. Noch ein paar solcher Episoden hätte ich spannend gefunden.

Insgesamt gibt es für den zweiten und letzten Teil dieser Dilogie von mir vier Sterne, weil er toll, aber nicht so gut wie sein Vorgänger war.

Wild – Lena Klassen

wild

Drachenmond Verlag
Taschenbuch Ausgabe
ca. 380 Seiten
14,90 Euro
März 2013
ISBN: 3931989798

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Inhalt (lt. amazon.de):
Gezähmte Gefühle. Eine Welt ohne Krankheit und Kummer. Kein Leid und keine Leidenschaft. Einmal wöchentlich bekommt jeder in „Neustadt“ seine Glücksinjektion. Trotzdem ist die siebzehnjährige Pi nicht so glücklich wie alle anderen. Stimmt etwas nicht mit ihr? Oder warum darf sie nicht mit Lucky zusammen sein, ihrem besten Freund? Anders zu sein ist gefährlich, denn hinter dem Zaun, der „Neustadt“ umgibt, liegt die Wildnis. Dort herrschen noch Krankheit und Gewalt – und dorthin werden alle verbannt, die aus der Reihe tanzen. Dann geschieht etwas Unfassbares: Die Glücksdroge versagt. Und plötzlich steht Pi vor der Entscheidung ihres Lebens: Liebe oder Freiheit?

Zitat:
Mir war, als hätte ich den Himmel nie zuvor gesehen. Ich hatte gar keine Ahnung gehabt, dass es ihn gab, er war nur immer irgendetwas am Rande meiner Wahrnehmung gewesen. Doch jetzt glühte er. Rosa und goldfarbene Streifen zogen sich über den Horizont. Die Sonne war ein flammender Ball, der das Universum in Brand setzte. Es hatte nichts Bonbonfarbenes, nichts Süßliches an sich. Das hier war Feuer. Es war wild, so voller Leidenschaft, dass es mir den Atem verschlug. Dieses Licht würde sich niemals bändigen lassen.
(S. 142)

Kommentar:
Pi lebt in einer fernen Zukunft, in der die Welt nicht mehr so ist wie wir sie kennen und alle Menschen streng kontrolliert werden. Große Gefühle gibt es nicht mehr, dafür sorgt die Glücksdroge, die jedem Menschen einmal in der Woche gespritzt wird und jeden einfach nur glücklich sein lässt. Leider nicht nur glücklich, sondern auch gleichgültig und starr. Als eines Tages die Dosis Glück nicht funktioniert, erwachen Pi, Lucky und noch zwei weitere Mitschüler aus ihrer Starre, fühlen und denken plötzlich. Aus Angst, man könnte sie in die Wildnis verbannen, wohin all die Verrückten, Kranken und Straftäter befördert werden, versuchen sie sich nichts anmerken zu lassen. Nach und nach begreifen sie allerdings, dass sie ihre neu entdeckten Gefühle nicht mehr missen wollen und suchen verzweifelt einen Weg in die Freiheit, in die Wildnis …

Ich bin auf dieses Buch durch sein wirklich schönes Cover aufmerksam geworden. Der Titel hat mich zwar nicht so sehr angesprochen, aber zusammen mit der Inhaltsangabe und dem Cover wurde ich dann doch neugierig. Zugegeben, bis ca. zur Mitte des Buches fand ich das Cover noch unpassend, ging es doch um eine neu erschaffene Welt in der Zukunft, in der es kaum Gefühle gibt, schon gar keine wilden und unzähmbaren, und auch nichts was auf eine Wildnis hindeuten könnte. Selbst Pflanzen gibt es kaum. Ich war also gespannt, wo mich dieses Buch noch hinführen würde. Nach Beendigung des Buches ist aber klar, dass das Cover doch passend ist und viel Bezug zum Buch hat, ebenso der Titel.

Lena Klassen hat hier auf über 380 Seiten, verteilt auf 38. Kapitel, eine schöne Dystopie geschrieben, die mich in Grundzügen ein wenig an die Armor-Trilogie von Lauren Oliver erinnert hat. Auch in „Wild“ geht es ja um das Thema Liebe, ein Gefühl, das unterdrückt wird. Wirklich vergleichen kann man diese Bücher trotzdem nicht, auch wenn mir beide sehr gut gefallen haben.

Pi war mir als Figur zunächst ein wenig unsympathisch und fand sie ziemlich dumm und mich gefragt, warum man eine Hauptfigur so doof charakterisiert. Das wurde dann klar, als Pi nicht mehr unter dem Einfluss der Droge stand und ihr Verhalten sich änderte. Von da an mochte ich Peas, wie Pi eigentlich heißt, sehr gerne leiden, sie war mir zum Ende des Buches hin richtig ans Herz gewachsen. Ihre beste Freundin Moon hingegen war mir von Anfang an etwas suspekt. Generell fand ich alle Figuren aber sehr interessant, vor allem auch Pis Vater, zu dem ich mir eigentlich noch mehr Information gewünscht hätte. Vielleicht kommt dies ja noch in einem zweiten Teil. Womit wir beim Ende wären …

Das Ende des Buches hat mich dann doch etwas überrascht. Die gesamte Handlung war zwar nicht absolut vorhersehbar, sondern ziemlich spannend und abwechslungsreich, aber trotzdem bewegte sich irgendwie alles noch im Rahmen des zu erwartenden. Das Ende hingegen habe ich so nicht kommen sehen und war doch ziemlich überrascht, ohne jetzt zu viel zu verraten. Ich würde mir sehr wünschen, dass es hierzu schon bald einen zweiten Teil gibt, das muss einfach sein.

Insgesamt hat mir „Wild“ also sehr gut gefallen! Die Autorin hat hier eine neue, recht spannende und abwechslungsreiche dystopische Geschichte geschrieben, die mich vom Anfang bis zum Ende gefesselt hat. Volle Sternzahl für diesen nicht nur optisch schönen Roman!

House of Secrets 1: Der Fluch des Denver Kristoff – Chris Columbus, Ned Vizzini

houseofsecrets1

Arena Verlag
Gebundene Ausgabe
ca. 460 Seiten
15,99 Euro
Mai 2013
ISBN: 3401068512

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Inhalt (lt. amazon.de):
Was für eine halsbrecherische und nervenaufreibende Achterbahnfahrt ist dieses Abenteuer über die geheimnisvolle Macht von Büchern! House of Secrets hat einfach alles: drei heroische Geschwister mit Köpfchen, eine echt unheimliche Superschurkin und tonnenweise Spannung und Fantasie.¿ Joanne K. RowlingAls die Geschwister Eleanor, Brendan und Cordelia Walker erkennen, in was für ein großartiges und zugleich gruseliges Haus sie gezogen sind, ist es bereits zu spät: Die alte Nachbarin hat sie in einen fiesen Plan verwickelt. Ihre Eltern sind spurlos verschwunden, stattdessen streunen blutrünstige Krieger durch dschungelartige Wälder und übermenschliche Piraten bevölkern die Meere. Was haben die fantastischen Romane des ehemaligen Hausbesitzers und Autors Denver Kristoff damit zu tun und warum hat er die Familie Walker in sein dunkles Spiel verstrickt? Schnell merken die drei, dass nicht nur sie, sondern die ganze Welt in großer Gefahr schwebt.

Zitat:
”Heißt >vernichten< zum Beispiel, dass Sie uns anzünden und bei lebendigem Leib verbrennen? Oder dass Sie uns mit einem Megaknall explodieren lassen und von uns nur minikleine Staubteilchen übrig bleiben? Werden Sie uns einfach nur auslöschen, indem Sie uns ins Weltall schießen oder vielleicht…?”
”Genug! Ich werde euch auf die furchtbarste und qualvollste Weise auslöschen, die ihr euch nur vorstellen könnt!”
”Okay. Danke. Wollte ich nur wissen…” (S. 140 ff.)

Kommentar:
Nach einem beruflichen Rückschlag versucht Papa Walker mit seiner Familie einen Neuanfang und kauft das alte, prächtige Haus des Autors Denver Kristoff, in das die gesamte Familie zieht. Bereits am ersten Abend bekommen sie jedoch Besuch von der Windfurie, die sich an den Walkers rächen will und die Kinder Eleanor, Cordelia und Brendan mit samt den Haus in eine erfundene Welt verfrachtet, die den Büchern Denver Kristoffs nachempfunden ist und in der die Geschwister rasante Abenteuer erleben und auf der Suche nach einem magischen Buch auch den Weg zurück nach Hause und zu ihren Eltern suchen…

Nachdem Chris Columbus bereits mit zahlreichen Filmen wie Harry Potter, Percy Jackson, Gremlins etc. überzeugen konnte, versucht er sich nun auch als Buchautor. An seiner Seite Ned Vizzini, der bereits einige Jugendbücher geschrieben hat.

In 76 recht kurzen Kapiteln haben die Autoren hier eine wirklich tempo- und actionreiche Geschichte rund um die Geschwister Walker geschrieben. Die rasante Story hat mich doch sehr an einen Film erinnert und ich finde schon, dass man bei diesem Buch absolut merkt, dass hier mit Chris Columbus ein erfahrener Filmemacher seine Hand im Spiel, bzw. an der Feder hatte. Die viele Action, die Handlung und die Schauplätze erinnerten mich ein wenig an die Filme „Jumanji“ und „Zathura“. Ich denke, mit diesem Geschichten kann man dieses Buch vergleichen, diesen Vergleich haben ja bereits andere Leser vor mir gezogen, und sollte dieses Buch je verfilmt werden, dann würde ich mir den Film in ebenjenem Stil vorstellen.

Ein wenig irritiert mich jetzt im nachhinein der Titel “House of Secrets” ein wenig, denn das Haus an sich war ja jetzt eigentlich gar nicht mal soooo geheimnisvoll. Fand ich zumindest. Eher der bisherige Besitzer. Aber ich denke, dass da in der Fortsetzung noch etwas nachkommen wird, davon gehe ich jedenfalls ganz stark aus.

Die drei Geschwister, die gleichermaßen die Hauptfiguren in diesem Buch sind, werden natürlich allesamt unterschiedlich charakterisiert, gemein haben sie alle ihren Mut und ihren Zusammenhalt. Das macht Spaß zu lesen und wer selbst Geschwister hat, kann sich in den Zwistigkeiten zwischen Eleanor, Brendan und Cordelia sicherlich wieder finden.

Ich bin als erwachsene Leserin jetzt sicherlich nicht die Hauptzielgruppe, muss aber dennoch anmerken, dass ich die Altersempfehlung ein wenig kritisch sehe. Das Buch ist jetzt zwar nicht übermäßig brutal, aber für elfjährige vielleicht doch ein wenig heftig. Hier würde ich empfehlen, dass Eltern die Bücher vielleicht vor oder mit ihren Kindern lesen und dann entscheiden, ob ihr Kind schon soweit ist.

Spannend ist das Buch auf jeden Fall und kindgerecht geschrieben ebenfalls. Für Kinder in dieser Altersklasse auf jeden Fall eine schöne und kurzweilige Lektüre. Ich geben diesem Buch vier von fünf Sterne!

Das Tal 2.3: DIe Jagd – Krystyna Kuhn

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Arena Verlag
Taschenbuch Ausgabe
ca. 260 Seiten
9,99 Euro
Mai 2013
ISBN: 3401066331

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Inhalt (lt. amazon.de):
Das Tal liegt düster zwischen den Berghängen der Rocky Mountains. Ben und die anderen Studenten am Grace College, die seit zwei Jahren merkwürdigen und unerklärlichen Ereignissen ausgesetzt sind, scheinen am Ende ihrer Kräfte. Wer spielt dieses geheimnisvolle und tödliche Spiel mit ihnen? Und was haben ihre Eltern und Großeltern mit der Vergangenheit des Tals zu tun? Während sich überall auf der Welt die Katastrophen häufen, stoßen die acht Studenten endlich auf das Geheimnis. Nun müssen sie ihr ureigenes Erbe antreten. Doch sie kämpfen gegen die Zeit.

Zitat:
Keine Ahnung, ob sie mich überhaupt sehen können. Niemand wundert sich, dass ich völlig außer Atem bin und keuche. Vielleicht bin ich ja unsichtbar. Ich ziehe den Rucksack von den Schultern, um die Kamera laufen zu lassen, und stoße dabei an einen Typen, dessen Haare bis auf die Schultern reichen. Er ist nicht der Einzige, der schon länger nicht mehr beim Friseur gewesen war. Vom Indianerlook bis hin zu Rastalocken ist alles vertreten. Vielleicht handelt es sich um eine Sekte, denn was Mode betrifft, sind die Leute nicht auf dem neusten Stand. (S. 121)


Kommentar:
Als Ben aufhört seine Medikamente zu nehmen, wird er mehr und mehr von Halluzinationen geplagt. Oder sind es gar keine Halluzinationen und er reist in diesen Visionen tatsächlich durch die Zeit in die Vergangenheit des Tals? Während auf der ganzen Welt schreckliche Katastrophen geschehen, das Grace College wegen einer Reihe von Selbstmorden dicht gemacht werden und die Studenten evakuiert werden sollen, knackt Debbie die geheime Datenbank der verstorbenen Angela Finder und deckt ein weiteres dunkles Geheimnis auf…

Statt nur zwei Monate, haben wir nun ganze 13 Monate auf diese Fortsetzung warten müssen. Damit hätte ich ja leben können, auch damit, dass der Erscheinungstermin immer und immer weiter verschoben wurde, ohne Erklärung an die wartenden Leser, aber statt jetzt eine wirklich spannende Geschichte zu bekommen, gibt es mit diesem vorletzten Band der Reihe wieder nur einen Lückenfüller. Leider.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen dieses Mal vor allem Benjamin, aus dessen Perspektive ein Großteil des Buches geschrieben ist, und Debbie und ihrer Suche nach der Wahrheit. Alle anderen Figuren, also Julia, Robert, Chris, Rose, David und Katie kommen allerdings ebenfalls wieder vor und halten mehr denn je zusammen.
Die Spannung bleibt dieses Mal allerdings sehr auf der Strecke. Die Autorin verliert sich in noch mehr kryptischen Andeutungen und geheimnisvollen Wendungen als es in den letzten Büchern schon der Fall war. Dabei erfahren wir nur ein weiteres Geheimnis über unsere bekannten Protagonisten. Ein Geheimnis, das zwar wirklich interessant ist, allerdings auch leicht vorhersehbar und vor allem leider nicht eingebettet in eine spannende Geschichte. Mir hat in diesem Buch einfach ein roter Faden gefehlt, die Handlung erschien mir sehr kopflos und einfach lahm und ich hatte absolut das Gefühl, als hätte die Autorin nur noch einmal versucht noch einen Band zu füllen, bevor es das endgültige Finale dann im nächsten Band gibt. Das fand ich sehr schade.

Ich hoffe sehr, dass wir auf den nächsten Band jetzt wirklich nur bis Juli warten müssen, wie der bisherige Erscheinungstermin verspricht und ich hoffe sehr, dass die Reihe dann wirklich mit einem alles erklärenden Finale zu Ende geht und den Leser nicht mit mehr Fragen zurück lässt als nach diesem Band, denn ehrlich gesagt zweifle ich ein wenig daran, dass die Geschehnisse wirklich noch zufriedenstellend erklärbar sind. Aber ich bin gespannt und lasse mich sehr gerne eines besseren belehren!

Drei Sterne für diesen eher schwachen Band.

Like me: Jeder Klick zählt – Thomas Feibel

likeme

Carlsen Verlag
Taschenbuch Ausgabe
ca. 170 Seiten
6,99 Euro
April 2013
ISBN: 3551312427

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Inhalt (lt. amazon.de):
Jana, die Neue in Karos Klasse, ist ein richtiger Jungsmagnet. Außerdem hat sie ein iPhone, ist immer online und auf dem besten Weg, Moderatorin einer neuen Internet-TV-Show zu werden. Dafür muss sie nur möglichst viele Sympathiepunkte in dem Social-Media-Network „On“ sammeln. Karo und ihr heimlicher Schwarm Eddi – der offensichtlich in Jana verknallt ist – helfen ihr dabei, indem sie die verrücktesten Dinge posten. Doch irgendwann wird aus dem Spiel bitterer Ernst – und nichts ist mehr so, wie es schien.

Zitat:
Eddie schwieg. Ich auch. Was hätten wir auch sagen sollen? Dass es nur ein blöder Spaß war? Oder dass es um den Sieg bei der ON SHOW  ging? Wie konnten wir in einer solchen Runde auch nur den Hauch von Verständnis erwarten, wenn wir etwas vernünftig erklären sollten, das einfach nicht vernünftig zu erklären war? Mir wurde schlecht. Da spürte ich, wie mein Vater seinen Arm um mich legte. (S. 93)


Kommentar:
Die drei Freunde Karo, Jana und Eddie schließen einen Pakt. Sie wollen zusammen die neuen Moderatoren beim Sozialen Netzwerk „ON Show“ werden. Dafür müssen sie allerdings so viele Freunde und Punkte sammeln wie nur möglich. Alles wird gepostet, persönliches und peinliches und auch Dinge, die unter die Gürtellinie gehen und andere verletzten, denn gerade solche Dinge bringen Punkte. Als Karo und Eddie Zweifel bekommen, nutzt Jana die Situation aus und die Freunde entzweien sich…

Thomas Feibel ist Deutschlands führender Journalist, wenn es um Kinder und Computer geht und er leitet das Büro für Kindermedien in Berlin. In seinem Fach hat er schon etliche Sachbücher, sowie Kinder- und Jugendromane veröffentlicht. „Like me – Jeder Klick zählt“ ist sein neustes Werk, welches sich kritisch mit dem Medium Internet und was es mit unseren Kindern machen kann, auseinander setzt.

„Like me“ wird aus der Sicht von Karo erzählt. Der Leser wird direkt angesprochen, vertraulich, so wie es in der Geschichte nicht passieren kann, denn dort wird direkt alles ins öffentliche Netzwerk gestellt, so dass nichts privat bleibt. Karo erzählt ihre Geschichte, wie sie ihr Leben öffentlich gemacht hat, wie ihr die virtuelle Welt wichtiger wurde als ihr reales Leben. Karo berichtet, wie sie sich immer weiter von ihrem sozialen Umfeld entfernte, bis sie irgendwann erkennen musste, dass ihr in Wahrheit keine Freunde blieben, obwohl ihr ON-Profil weit über 1000 Freunde aufzuweisen hatte.

Das soziale Netzwerk „ON“ ist mit dem durchaus existenten „Facebook“ vergleichbar. Es zeigt sehr authentisch die realen Gefahren auf, denen Kinder und Jugendliche heutzutage erliegen können. Wie schnell verliert man sich in den virtuellen Welten, das hat wohl jeder schon selbst einmal erlebt. Welch fatale Folgen so etwas haben kann, wie schnell wirklich Schaden entstehen kann, dass können junge Leute kaum nachvollziehen. Dieses Buch deckt einige dieser Gefahren auf und verhilft dem einen oder anderen vielleicht ein wenig zu begreifen, was ein paar unbedachte Äußerungen, witzig gemeinte Bilder oder Videos im Internet für Folgen haben könnten.

Mir persönlich hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich würde es gerade heutzutage sogar als Schullektüre empfehlen, denn immer noch wird in viel zu wenigen Schulen der verantwortungsbewusste Umgang mit den neuen Medien gelehrt, obwohl dies meiner Meinung nach in der heutigen Zeit unabdingbar ist. Dieses Buch bietet eine gute Diskussionsgrundlage für Schüler um den Einstieg in dieses Thema zu gewährleisten. Mit seinen knappen 170 Seiten hat dieses Buch dafür auch die optimale Länge.

Von mir gibt es hierfür die volle Sternzahl!

Auracle: Ein Mädchen, zwei Seelen, eine Liebe – Gina Rosati

auracle

bloomoon Verlag
Gebundene Ausgabe
ca. 367 Seiten
16,99 Euro
Februar 2013
Originaltitel: Auracle
ISBN: 3760789072

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Mein Dank geht an

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und

bloomoon

für dieses Buch!

Inhalt (lt. amazon.de):
Die 16-jährige Anna Rogan ist ein ganz normaler Teenager – hätte sie nicht die Gabe, unbemerkt ihren Körper zu verlassen. Astral besucht Annas Seele die entlegensten Winkel des Universums. Reisen, deren Schönheit Anna genießt, deren Gefahr sie jedoch übersieht – bis es zu spät ist.

 

Zitat:
Ich brauche eine Weile, um zu verstehen, dass mein Bett leer ist. Was fehlt, bin ich. Ich bin nicht da! Ich sehe auf den Boden und unter dem Bett, aber ich kann mich nirgendwo finden. Nein, nein, NEIN! (S. 76)


Kommentar:
Anna und Rei sind schon von klein auf die besten Freunde und zusammen aufgewachsen. Sie kennen sich in und auswendig und nur Rei kennt Annas Geheimnis. Anna kann nämlich ihren Körper verlassen und sich astral projizieren. Ihr Geist geht dann auf Reisen an schöne Orte um sich zu entspannen, denn das fällt ihr zu Hause bei ihrem alkoholkranken Vater schwer. Als die eines Tages während einer ihrer Reisen miterleben muss, wie ihre Mitschülerin Taylor stirbt und alles danach aussieht, als wäre ihr Freund Seth ihr Mörder erlebt sie eine böse Überraschung, als sie wieder in ihren Körper zurück kehren will, denn dort hat sich schon die verstorbene Taylor eingenistet. Nur Rei bemerkt sofort, dass mit der falschen Anna etwas nicht stimmt …

Wow! Das war mal ein wirklich, wirklich toller Roman. Mal etwas anderes und nichts leicht vorhersehbares. Ich habe jede Seite sehr intensiv und gespannt mitverfolgt, dieser Roman hat mir wirklich viel Spaß gemacht. Was mir vor allem gefallen hat war, dass der Ausgang dieser Geschichte nicht wirklich vorhersehbar war. Ich habe zwischendurch oft überlegt, wie die Geschichte aus gehen könnte und war total gespannt, wie das eigentliche Ende schließlich sein würde.

„Auracle“ ist die erste Veröffentlichung der amerikanischen Autorin Gina Rosati, die selbst zwei Kinder im jugendlichen Alter hat. Das Buch umfasst 38 Kapitel auf knapp 370 Seiten. Das Cover ist wirklich stimmig und absolut zur Geschichte passend. Ebenso stimmt die Farbauswahl, sie passt gut zu diesem paranormalen Thema. Sie erzählt die Geschichte aus der Sicht der Protagonistin Anna mit einer sympathischen Leichtigkeit, dass es noch einmal mehr Spaß gemacht hat diese Geschichte zu verfolgen und sich in die Geschichte selbst rein zu versetzen.

Die Autorin hat hier eine tolle Idee sehr gut umgesetzt. Angefangen mit den Figuren, die sehr authentisch waren, zumindest die Hauptfiguren. Ich fand die agierenden Personen zu keiner Zeit übertrieben beschrieben oder zu blass, mir haben gerade Anna und Rei sehr gut gefallen, diese Figuren waren mal etwas anderes als in vergleichbaren Büchern und gerade Anna wird als typische Jugendliche beschrieben, die auch in ernsten Situationen auch mal etwas albern werden kann.
Auch die Charakterisierung der Figur Taylor hat mir gut gefallen, denn obwohl sie ja die ‚Böse‘ in dieser Geschichte war, verkörperte sie nicht nur böses, sondern war ebenfalls gut durchdacht und nachvollziehbar in ihren Handlungen und Empfindungen.

Die Liebesgeschichte zwischen Anna und Rei nimmt hier insgesamt nicht Überhand, klingt aber thematisch von Anfang an mit. Das ist auch das einzig wirklich vorhersehbare in dieser Geschichte und wirklich schön zu verfolgen.

Insgesamt halte ich „Auracle“ für eine rundum gelungene Geschichte. Mir hat dieses paranormale Thema rund um Astral-Projektionen viel Spaß gemacht, ich fand es interessant, gut geschrieben und erfrischend anders. Von mir gibt es für dieses tolle Buch die volle Sternzahl!

Limit 1 – Keiko Suenobu

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Egmont Manga Verlag
Taschenbuch Ausgabe
ca. 192 Seiten
6,50 Euro
Oktober 2012
Originaltitel: Limit
ISBN: 3770478738

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Inhalt (lt. amazon.de):
Dich faszinieren Storys wie „Battle Royale“ oder du schaust gerne die TV-Serie „Lost“? Dann wird dich Limit nicht mehr loslassen, denn der Manga geht unter die Haut. Schonungslos deckt er die Schwächen der menschlichen Natur auf und zeigt, was an die Oberfläche kommt, wenn es um das nackte Überleben geht! Auf dem Weg ins Sommercamp kommt es zu einem schrecklichen Busunfall und die beliebte Schülerin Konno muss entsetzt feststellen, dass fast all ihre Kameradinnen umgekommen sind. Der Bus ist in ein Tal gestürzt und dort sind die Überlebenden nun gefangen. Ein Mädchen findet die einzige Waffe und beginnt sich für das Mobbing ihrer Mitschüler zu rächen…

Zitat:
Wann bin ich nur… …zu einem derart gefühllosen Menschen geworden…? Zu einem Menschen, der nicht versteht, was in anderen vorgeht… (S. 148)


Kommentar:

Eine Klasse begibt sich auf Klassenfahrt. Als der Bus schwer verunglückt sterben alle Schüler, bis auf fünf. Die überlebenden Mädchen sind in einer Schlucht gefangen und warten auf Rettung, die nicht kommt. Unter den Opfern befindet sich auch Morishige, die von ihren Mitschülern bislang stark gehänselt und gemobbt wurde. Sie schwingt sich nun zur selbsternannten Anführerin auf und unterdrückt ihre Kameradinnen, die sich nicht wehren können, weil Morishige als einzige eine Waffe dabei hat …

Mein letzter Manga ist schon einige Jahre her. Damals fiel es mir unheimlich schwer mich an die umgekehrte Leseweise zu gewöhnen, denn die meisten Mangas und so auch diesen, liest man von hinten nach vorne und von rechts nach links. Damit hatte ich dieses Mal glücklicherweise nach den ersten zehn Seiten kein Problem mehr und mich schnell daran gewöhnt.

Vor allem hat mich an diesem Manga der Vergleich mit der Serie „Lost“ und den Büchern „Battle Royale“ angesprochen. Vor allem wegen dieses Vergleichs war ich sehr gespannt auf die Story. Leider wurde ich aber wirklich enttäuscht. Die Geschichte ist sehr an den Haaren herbeigezogen (oder habe ich bisher verpasst, dass in Japan die Kids natürlich immer eine Sichel bei sich tragen?) und wenig glaubhaft. Auch kann man zu keiner der Figuren irgendein Sympathieverhältnis aufbauen, auch nicht mit dem armen Mobbingopfer, eher sogar im Gegenteil. Damit hat der Autor sich meiner Meinung nach keinen Gefallen getan.

Die Zeichnungen sind okay, die fand ich ganz ansprechend. Der Stil ist für einen Manga recht weich und die Zeichnungen sind nicht überladen, sondern beschränken sich eher aufs nötigste. Wie die meisten Mangas ist auch hier alles in schwarz-weiß gehalten.

Insgesamt kann ich hier nur 2 Sterne vergeben, denn die Geschichte ist wirklich schlecht und überhaupt nicht fesselnd. Lediglich die Zeichnungen sind gut, aber das alleine reicht einfach nicht.