Witch Hunter – Virginia Boecker

witchhunter

dtv Buchverlag
Gebundene Ausgabe
ca. 400 Seiten
17,95 Euro
März 2016
Originaltitel: The Witch Hunter
Übersetzer: Alexandra Ernst
ISBN: 978-3423761352

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Inhalt

(lt. amazon.de):

Wer ist Freund? Wer ist Feind?

Als die 16-jährige Elizabeth mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen soll, wird sie in den Kerker geworfen und der Hexerei angeklagt. Doch wider Erwarten retten weder Caleb, ihr engster Freund und heimlicher Schwarm, noch ihr Lehrmeister Blackwell sie vor dem Scheiterhaufen. Stattdessen befreit sie in letzter Sekunde ein ganz anderer: Nicholas Perevil, der mächtigste Magier des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Er lässt sie heilen und nimmt sie bei sich und den Magiern auf. Denn längst ist im Hintergrund ein Machtkampf entbrannt, und Elizabeth spielt darin eine Schlüsselrolle. Nun muss sie sich entscheiden, wo ihre Loyalitäten liegen.

Gewähltes Zitat

»Vertraue auf dein Urteil. Das ist sehr wichtig. Tue, was immer dir richtig erscheint, egal in welche Situation du auch geraten magst, selbst wenn es dir im ersten Moment unpassend oder unmöglich erscheint. Und bewahre dir deinen Glauben und deine Kraft. Alles andere kommt von selbst.«

(S. 198)

Meine Meinung

Elizabeth Grey ist erst 16 Jahre alt, aber eine der besten Hexenjägerinnen Anglias. Zusammen mit ihrem besten Freund Caleb fängt sie Hexen und Zauberer, denn Magie ist streng verboten und wird mit dem Tod bestraft. Eines Tages wird Elizabeth aber selbst der Hexerei beschuldigt und wird zum Tode verurteilt. Bevor das Urteil jedoch vollstreckt werden kann, wird sie vom meistgesuchten Magier Anglias gerettet. Zunächst begehrt sie gegen ihn aber, aber dann lernt Elizabeth Nicholas besser kennen und muss erkennen, dass er gänzlich anders ist, als sie ihn sich vorgestellt hat …

Schöne Blogger-Aktion zu einem lang ersehnten Buch

Dieses Buch hatte ich schon seit der Frankfurter Buchmesse auf meiner Liste stehen und war sehr erfreut, als der dtv Verlag eine große Blogger-Aktion mit diesem Titel durchführte. Da muss ich natürlich dabei sein! Und das war auch wirklich gut so, denn dieses Buch war einfach … lest selbst!

Toller Einstieg, obwohl das Umdenken absehbar war

Schon der Einstieg fiel mir sehr leicht. Es war direkt von Anfang an sehr interessant, denn eine Protagonistin in einem Jugendbuch, die dafür sorgt, dass Menschen bestraft werden, die eigentlich überhaupt nichts schlimmes getan haben – das ist selten. Es war also klar, dass sich da noch etwas tun würde, ich war mir sehr sicher, dass hier noch ein Umdenken statt finden würde und habe damit natürlich auch recht  behalten. Dass ich aber schon vorher wusste was passieren würde, dass hat mir den Lesespass allerdings in keiner Weise getrübt. Im Gegenteil, ich war unheimlich gespannt wie dieses Umdenken statt finden würde. Und zu meiner großen Freude kam diese Einsicht nicht wie ein Vorschlaghammer – zack! da! – sondern ganz langsam und somit wirklich nachvollziehbar.

Nachvollziehbare Figuren mit interessanten Hintergründen

Elizabeth ist also eine wirklich tolle Figur, deren Handeln ich gut nachvollziehen konnte. Die meisten Figuren in diesem Buch – zumindest die jüngeren – hatten eine interessante Hintergrundgeschichte, die sich zwar alle ein wenig ähnelten, aber total zu ihren Wesen und ihrem Handeln passten.
Die älteren Figuren, nämlich Blackwell, die treibende Kraft hinter dem Magieverbot und Nicholas fand ich ebenfalls sehr interessant, aber zu ihnen gab es weniger Informationen, da bin ich wirklich gespannt wie sich diese im nächsten Band noch entwickeln werden.

Eine magische Welt in der alles möglich ist

Die erschaffene Welt ist einfach genial. Es wimmelt nur so von Magie und magischen Wesen, da ist alles bei und somit ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Auch das gefällt mir, denn Virginia Boecker setzt ihre Fantasie gekonnt ein, schüttet uns nicht mit Informationen zu neuen Elementen zu, sondern führt diese nach und nach mit dem nötigen Wissen dazu ein. Das mochte ich einfach sehr.

Die Geschichte fand ich zumindest was die Figurenentwicklung angeht ja recht vorhersehbar. Die Story an sich war aber auch für mich nicht so durchschaubar. Vor allem zur Prophezeiung bin ich öfter mal zurück gesprungen um sie mir noch einmal durchzulesen und mit zu überlegen, was das denn nun bedeuten könnte, aber tatsächlich kam ich nicht drauf. Nicht zuletzt deswegen war es für mich ein tolles und wirklich spannendes Leseerlebnis!

Fazit

Virginia Boecker konnte mich mit Witch Hunter absolut überzeugen. Ich habe mich total ans Buch fesseln und in diese spannende Geschichte einsaugen lassen. Die Mischung aus Verschwörung, Fantasie und nachvollziehbaren, interessanten Figuren ist einfach gelungen. Das Buch ist noch gar nicht erschienen und schon jetzt will ich die Fortsetzung unbedingt haben! Klasse!

Meine Wertung

2 thoughts on “Witch Hunter – Virginia Boecker

  1. Guten Morgen,

    wow – das klingt richtig gut. Das macht mir ja Hoffnung, dass das Buch nicht nur gehypt wurde, sondern es auch wirklich lesenswert ist. Es bleibt auf jeden Fall auf der Wunschliste. :)

    Danke für die Rezension!

    Liebe Grüße,
    Anna

    • Huhu Anna!

      Also, mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen! :) Hätte ich selbst nicht gedacht, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass das Thema Hexenverbrennung noch so viel neues bieten könnte. Aber der Kontext war einfach klasse! :)
      Ich hoffe also, dass es dir auch so gut gefallen wird, wenn du es dann irgendwann mal liest :)

      Liebe Grüße,
      Nicole

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