Wenn du Orangen willst, such nicht im Blaubeerfeld – John Strelecky

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dtv Buchverlag | Gebundene Ausgabe | ca. 144 Seiten | 12,90 Euro | Oktober 2015 | ISBN: 978-3-423-28067-9

Inhalt

(lt. amazon.de):

Inspirationen aus Johns Notizbuch

dtv_specialbild_210x105_bloggerei2016In ›Wiedersehen im Café am Rande der Welt‹ erwähnt der Protagonist John sein Notizbuch, in dem er seine persönlichen Aha-Erlebnisse festhält. Hier nun hat er sie aufgezeichnet: Erkenntnisse, inspirierende Informationen, Lebensweisheiten und manchmal auch scheinbar kleine, alltägliche Begebenheiten. Es geht um wesentliche Fragen wie: Wie führe ich ein erfülltes Leben? Wie erkenne ich meine persönlichen Ziele? Wie kann ich meine Träume verwirklichen? Wie vermeide ich Umwege beim Verfolgen meiner Ziele und wie lassen sich Widerstände und Probleme überwinden? Was ist mir wirklich wichtig? Wie gebe ich meinem Leben einen Sinn?

Gewähltes Zitat

Wenn ich zulasse,
dass meine Vergangenheit
meine Zukunft bestimmt,
sollte ich zumindest
einen positiven Teil
meiner Vergangenheit
dafür auswählen.

(S. 52)

Meine Meinung

Wer das letzte Buch von John Strelecky Wiedersehen im Café am Rande der Welt gelesen hat, der kann sich hier über das bereits dort vorgestellte Projekt des Buches der sogenannten ‚Aha-Erlebnisse‘ freuen, denn genau das ist  Wenn du Orangen willst, dann such nicht im Blaubeerfeld. Es geht um Erlebnisse, aus denen man kleine Erkenntnisse gewonnen hat, so wie es jedem wohl dauernd geht. Strelecky hat sie aufgeschrieben und teilt sie nun mit den Lesern.

Die Ausstattung des Buches ist wirklich hübsch. Das Format ist kleiner als das übliche Buchformat und erinnert so direkt an ein Geschenkbüchlein und als solches eignet es sich meiner Ansicht nach auch wirklich gut. Es ist gebunden mit Schutzumschlag und einem praktischen Lesebändchen um sich besonders schöne Aha-Erlebnisse markieren zu können.

Die Aha-Erlebnisse, die der Autor hier beschreibt, sind allesamt sehr kurz und gehen häufig nicht über eine Seite hinaus. Dafür ist die Innengestaltung auch sehr schön. Es gibt einige Illustrationen, hervorgehobene Textstellen und Zitate und das alles nicht nur in schwarz/weiß, sondern auch in bunt.
Zum Ende hin gibt es einige Seiten, wo auch der Leser seine eigenen Aha-Erlebnisse festhalten kann, denn dazu fordert der Autor einen tatsächlich auf.

Die Aha-Erlebnisse des Autors sind solche, die sich zwar zum größten Teil gut lesen, denen man auch folgen kann und die man versteht, allerdings fehlt mir persönlich sehr häufig einfach der Bezug dazu. Gerade solche Aha-Erlebnisse empfinde ich selbst als persönlich und ich glaube nicht, dass andere Menschen meinen Gedankengängen wirklich in Gänze folgen können, weil sie eben mit meinem direkten Umfeld und meinen Gefühlen untrennbar verbunden sind. Ebenso ist es hier so. Ich verstehe was der Autor sagt, aber für mich ist es einfach kein Aha-Erlebnis, weil mir das Umfeld und der Weg, der zu dieser Erkenntnis führte, fehlt. Was bleibt, dass sind im besten Fall nette Texte und Worte, denen ich zustimmen kann.

Viel schöner finde ich deswegen die Aufforderung des Autors, selbst seine eigenen Aha-Erlebnisse immer wieder nieder zu schreiben, denn ich denke, dass man an diese verbundenen Gefühle immer wieder zurück erinnern kann, wenn man seine eigenen Worte darüber liest.

Fazit

Die Idee von Wenn du Orangen willst, such nicht im Blaubeerfeld von John Strelecky ist sehr nett und ich denke, dass man dieses Buch wunderbar als Geschenkbuch verschenken kann, an jeden, der gerne über sein Leben Nachdenkt und vielleicht selbst ein paar kleine Denkanstöße benötigt.

Meine Wertung

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