Raum 213: Falsche Furcht – Amy Crossing

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Loewe Verlag
Broschierte Ausgabe
ca. 176 Seiten
7,95 Euro
Juli 2014
ISBN: 978-3785578742

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Inhalt

(lt. amazon.de):

Die Eerie High sieht auf den ersten Blick aus wie eine normale Schule, doch ein Zimmer ist das manifestierte Böse: Raum 213. Jeder, der diesen Raum betreten hat, musste die Hölle durchleben – oder hat es nicht überlebt! Tim, Liam und Amber lieben Verschwörungstheorien, besonders die um Raum 213. Zusammen brechen sie in die Schule ein und suchen nach neuen Informationen über den verfluchten Raum. Eine Akte über einen Zwischenfall vor 20 Jahren entpuppt sich jedoch als lebensgefährlich für alle Beteiligten. Schon am nächsten Tag hat Liam einen schweren Unfall und Tim scheint verschwunden. Auch Amber gerät in die Schusslinie und ist plötzlich auf sich allein gestellt – verfolgt und bedroht von einem unheimlichen Fremden, der ein Mörder sein könnte. Diese Reihe in der Tradition von Fear Street sorgt für Gänsehaut. Mystery-Thrill zum Licht-anlassen!

Gewähltes Zitat

Ich war schockgefroren, dabei schrie ich und schrie und schrie, und dann merkte ich wie ich instinktiv die Arme hochriss. Ich spürte einen heftigen Stoß gegen meine Seite, flog von Stuhl, und fast gleichzeitig gab es einen Luftzug, gefolgt von einem Donnern, das unendlich lange anhielt, wie ein Gewitterdonner, der nicht verebben will.

(S. 72)

Meine Meinung

Amber, Liam und Tim sind beste Freunde. Vor allem Tim ist wie besessen von Raum 213 und führt über ihn und seine Geschichte sogar einen eigenen Blog. Als die drei Freunde in die Schule einbrechen um ihren Lehrern einen Streich zu spielen, war nicht nur schon jemand vor ihnen dort, sie entdecken auch ein mysteriöses Dokument über Raum 213. Leider werden die drei auch promt erwischt, kommen aber noch einmal mit einem blauen Auge davon. Allerdings ist seitdem jemand hinter ihnen her …

Ja, das war er also, der Abschlussband der Raum 213-Reihe. Ich habe keine Ahnung, ob ursprünglich noch mehr Bände geplant waren, aber dieser Band ist für einen Reihenabschluss ziemlich unbefriedigend ausgefallen.

Ich hatte mir ja gewünscht, dass es im letzten Band endlich einmal mehr um den mysteriösen Raum 213 gehen möge. Das war auch teils der Fall. Die drei Freunde stellten viele Nachforschungen über diesen Horrorraum an, aber wirklich etwas interessantes erfuhren wir nicht. Weder über die Ursprünge des Raumes, noch über den Grund, warum das Problem in der Öffentlichkeit und auch von offizieller Seite aus totgeschwiegen wird. Das fand ich wirklich sehr schwach, hier hätte ich mir etwas mehr enthüllendes gewünscht.

Dies vorweg. Ansonsten war die Story, wie auch schon die des dritten Bandes, recht unterhaltsam und spannend. Mir hat es gefallen ein wenig mehr über den Raum zu erfahren, auch wenn wir tatsächlich nichts wichtiges erfahren konnten. Aber die Geschichte war schon spannend, vor allem aber auch, weil ich eben die ganze Zeit eine Enthüllung erwartete. So war es unvermeidlich, dass ich am Ende enttäuscht war.

Dieser vierte Band zeichnete sich auch durch eine geschichtliche Rückblende aus. Neben der aktuellen Geschichte wird nämlich auch noch eine Geschichte aus der Vergangenheit erzählt. Erst nach und nach zeigt sich allerdings, wie genau die beiden Handlungsstränge zusammen hängen. Das war recht gelungen.
Auch nett fand ich als Stilmittel die Blog-Einträge, aus denen wir weitere Infos über vergangenes Geschehen in Raum 213 ziehen konnten. Diese Stilmittel lockerten das Buch an sich noch einmal sehr auf, so dass man durch die Seiten wirklich flog.

Fazit

Der vierte Band der Raum 213-Reihe brachte leider auch nicht den gewünschten Knall. Der Raum bleibt am Ende leider doch eher belanglos zurück und man könnte auf die Idee kommen, dass die Geschichten eigentlich auch ohne ihn ausgekommen wären. Schade, aber nun gut, die Geschichte war dennoch ganz unterhaltend.

Meine Wertung

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