Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen von Leigh Bardugo

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dtv Verlag | Gebundene Ausgabe | ca. 444 Seiten | 18,95 Euro | Februar 2018 | Originaltitel: Wonder Woman – Warbringer | Übersetzer: Anja Galič | ISBN: 978-3423761970

Inhalt

(lt. amazon.de):

Wonder Woman – als Heldin geboren, zur Legende geworden!

Eigentlich will Diana, Tochter der Amazonenkönigin, nur eines: das Rennen gewinnen, in dem sie gegen die schnellsten Läuferinnen der Insel antreten muss. Doch dann erblickt sie am Horizont ein untergehendes Schiff und bewahrt Alia, ein gleichaltriges Mädchen, vor dem Tod. Doch wie Diana vom Orakel erfährt, ist es Alias Bestimmung, die Welt ins Unglück zu stürzen und Krieg über die Menschheit zu bringen. Um dies zu verhindern, reist Diana mit Alia ins ferne New York – und wird unversehens mit einer Welt und Gefahren konfrontiert, die sie bislang nicht kannte …

Gewähltes Zitat

»Also eigentlich«, begann sie, »bin ich mir nicht so sicher, ob sie in dieser ganzen Sache tatsächlich die Bösewichte sind.«
»Hallo? Sie haben den Tempelraum im Metropolitan in die Luft gesprengt«, sagte Nim. »Das sind Monster
Theo nahm einen Schluck von seinem Ginger Ale. »Oder haben nur einfach nicht besonders viel für antike Kunstschätze übrig.«

(S. 254)

Meine Meinung

Während eines Wettrennens, das Diana, die Tochter der Amazonenkönigign, gewinnen will, sinkt vor der Küste Themysciras ein Schiff. Davon fasziniert bricht Diana die wichtigste Regel, schwimmt über die Grenze und rettet eine Menschenfrau aus dem untergehenden Wrack. Kaum zurück auf der Insel werden die Amazonen krank. Schnell versteht Diana, dass es an der Gegenwart von Alia liegt und versucht sie schnell wieder unbemerkt von der Insel zu schaffen um ihre Schwestern und auch Alias Leben zu retten. Das Orakel verrät ihr zuvor jedoch, dass Alia die Kriegsbringerin ist, die Tod und Verderben über die Menschheit bringen wird, wenn sie nicht innerhalb kürzester Zeit durch eine Quelle in Griechenland gereinigt werden wird …

Ich mag die Geschichte rund um Wonder Woman sehr. Schon der Film hat mir im letzten Jahr wirklich gut gefallen und nachdem ich erfahren hatte, dass Leigh Bardugo nicht nur eine einfache Nacherzählung der Filmstory schreiben würde, sondern eine komplett eigenständige Geschichte, war ich sehr auf dieses Buch gespannt, weil ich die Bücher von Leigh Bardugo bislang sehr gerne mochte.

Hier angekommen habe ich mich also direkt auf „Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen“ gestürzt. Einem von vier Bänden aus dem DC-Universum, die in den nächsten Monaten aus der Feder unterschiedlicher Autoren erscheinen werden.

Meine Erwartungen waren also wirklich hoch und wurden tatsächlich auch nicht komplett erfüllt.
Die Geschichte geht schnell und ohne große Ablenkungen los. Das war auch eine Sache, die ich ziemlich schade fand. Die Zeit und das Leben auf der Amazoneninsel Themyscira beschränkte sich wirklich auf ein absolutes Minimum. Hier hätte ich mir viel mehr Hintergrund um dem Mythos Wonder Woman gewünscht, auch um dieser Marke mehr Bedeutung zuzusprechen. So war es es zwar auf jeden Fall eine Superheldin, aber tatsächlich hielt ich sie über große Strecken für absolut austauschbar und das fand ich schade.
Zwar wurde hier an vielen Stellen sehr nett dargestellt, wie unbedarft Diana an alle Dinge des weltlichen Lebens heran ging, eben weil sie von diesem keine Ahnung hatte, aber das allein hat sie in meinen Augen noch nicht zur Wonder Woman gemacht. Trotzdem mochte ich diese Figur sehr, auch wenn sie etwas hinter meinen Erwartungen zurück blieb.

Insgesamt erinnerte die Geschichte mich auch viele Male an Bücher wie die Percy Jackson Reihe von Rick Riordan, weil es auch hier viel Story über die griechische Mythologie gab die von Bedeutung war. Das hat auf jeden Fall Spaß gemacht, aber ich hatte mir einfach noch mehr von versprochen.
Vor allem hatte ich mir bezüglich der Geschichte auch mehr Überraschungen versprochen. Das ist ein wenig unfair, weil die Story eigentlich sehr toll und solide war, sehr unterhaltend und auch Spaß gemacht hat. Aber ich habe einfach mehr erwartet von Leigh Bardugo. Meine Erwartungshaltung war wohl ein wenig zu hoch angesiedelt. Es lief einfach alles genau so, wie man es sich als Leser denken konnte. Es gab einfach keine großen Wendungen.

Das klingt nun alles viel negativer als es ist. Ich denke, das Problem war wirklich meine hohen Erwartungen. Die Story war an sich wirklich toll und vor allem die gut ausgearbeiteten und witzigen Nebenfiguren haben mir viel Spaß gemacht!

Fazit

Es lag wohl lediglich an meinen hohen Erwartungen ans Buch, vor allem an Leigh Bardugo, dass mich Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen nicht komplett überzeugen konnte. Dennoch war es ein wunderbares Leseabenteuer mit tollen Nebenfiguren und einer guten Story!

Meine Wertung

One thought on “Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen von Leigh Bardugo

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