Unsere Reise ins Disneyland und nach Paris – Teil 2

20160525_080116Vor einigen Tagen habe ich euch ja bereits von den Anfängen unserer Reise ins Disneyland und den Vorbereitungen dazu erzählt. Paris ist eine wirklich schöne Stadt, dir mir ausnehmend gut gefallen hat. Ich muss zugeben, dass ich vorher einige Vorurteile hatte, nicht zuletzt auch deswegen, dass die meisten Pariser, die ich bislang kennen durfte, ziemlich unfreundliche Menschen waren. Glücklicherweise haben wir in Paris aber ganz andere Erfahrungen machen können, denn so freundlich wie dort sind die Leute hierzulande nicht. Aber nun gut. Kommen wir nun zu unserer Ankunft im Disneyland Paris …


Ankunft im Hotel Cheyenne

Nach dem Frühstück verließen wir unser Hotel in Paris und machten uns auf den Weg ins Disneyland. Nicht nur unser Sohn war schon ganz aufgeregt, auch mein Mann und ich waren voller Vorfreude!

20160526_153926Normal sollte die Fahrt eine halbe Stunde dauern, aber durch den Verkehr in und rund um Paris wurde es etwas mehr als eine Stunde, bis wir endlich ankamen. Die Hotels sind total gut ausgeschildert, so dass es kein Problem ist auch das richtige zu finden. Bevor wir jedoch aufs Gelände fahren durften, mussten wir uns erst ausweisen und auch unsere Buchungsbestätigung vorzeigen. Außerdem wurde unser Auto und Gepäck inspiziert, bevor wir weiter durften. Ein wenig nervig, aber sicher ist sicher und nach den Anschlägen die kurz zuvor statt fanden, war dieses Vorgehen in unseren Augen auch mehr als legitim. Auf Sicherheitskontrollen mussten wir uns auch in den nächsten Tagen immer wieder einstellen.

Wir fuhren also auf den Parkplatz des Hotel Cheyenne und gingen zur Rezeption um einzuchecken. Das Hotel ist echt total schön und man kommt sich vor wie im Wilden Westen. Die Thematik und Gestaltung ist wirklich toll!

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An der Rezeption gab es schon eine kleine Schlange in der sich mein Mann einreihte, während mein Sohn und ich uns in der Hotellobby umsahen. Total angetan hatten es meinem Sohn die Stühle in Form von Pferdesätteln. Die waren aber auch echt cool!

Obwohl es noch nicht mal 10 Uhr war und unser Zimmer erst ab 15 Uhr bezugsfertig sein sollte, bekamen wir nicht nur unsere Karten für den Park, sondern doch auch schon unsere Zimmerkarten, denn unser Zimmer war bereits fertig und wir durften schon rein. Glück für uns! 2016-05-23 12.17.25So fuhren wir mit dem Auto einen Parkplatz weiter, näher zu dem Gebäude, in dem sich unser Zimmer befand und luden aus. Ich war total gespannt, wie unser Zimmer sein würde, denn das Hotelzimmer in Paris war trotz höherer Sternzahl als im Disneyland nicht sehr ansprechend, sondern lediglich zweckmäßig. Unser Zimmer im Hotel Cheyenne war aber wunderbar! Es war schön groß, sehr gemütlich mit einem tollen Toy Story Design und sauber! Damit waren wir total zufrieden und machten uns direkt auf zum Shuttle Bus, weil wir nun endlich schnellstmöglich in den Park wollten.

Disneyland und Disney Village

Der Shuttle Bus fährt direkt vor dem Hotel ab und innerhalb von nicht mal 5 Minuten ist man am Busbahnhof direkt am Eingang zu den Parks und dem Disney Village. Eigentlich könnte man genauso gut laufen, aber zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, wie nah oder fern das Disneyland tatsächlich ist, geschweige denn, wo man herlaufen müsste und deswegen fuhren wir.

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Bevor wir das Gelände betreten durften, wurden wir wieder kontrolliert und überall waren Absperrungen, die man passieren musste. Das sorgte zum einen für ein wenig Unruhe, aber gleichzeitig auch für ein Gefühl von Sicherheit.

Das Disney Village ist eine kleine Einkaufspassage vor den beiden Parks, wo man zahlreiche Restaurants und Einkaufsläden findet. Um hier her zu gelangen benötigt man auch keine Eintrittskarte, das Village steht jedem offen. Dafür hatten wir zu diesem Zeitpunkt aber noch kein Auge, wir wollten endlich in den Park!

Das Disneyland in Paris besteht ja aus zwei Freizeitparks. Dem Disneyland Park und den Walt Disney Studios. Für uns war klar, dass unser erster Tag ganz dem Disneyland Park gewidmet sein würde und so liefen wir schnurstraks auf den Eingang zu, der sich unter dem Disneyland Hotel befindet, ließen unsere Karte kontrollieren und waren Endlich drin!2016-05-23 20.45.10

Im Mai gab es im Disneyland sehr, sehr viele Baustellen und ein ganz großer Teil des Parks war auch komplett gesperrt. Das wussten wir aber schon im Vorfeld, denn bevor man bucht kann man Schließzeiten einsehen. So waren wir nicht enttäuscht, das finde ich ziemlich gut. Spontane Schließungen, weil gerade irgendetwas nicht funktioniert, können natürlich nicht abgesehen werden, aber wenn solche passieren, dann werden die Störungen in der Regel sofort beseitigt.

Leider war auch das Wetter an diesem ersten Tag unseres Besuchs nicht gut, aber davon ließen wir uns nicht wirklich abhalten. Wir waren einfach total happy und ließen uns von der guten Laune aller Menschen die uns begegneten, inklusive der Parkmitarbeiter nur allzu gerne anstecken.

Der PhotoPass im Disneyland

161172066Direkt am Anfang stießen wir auf einen der zahlreichen Foto-Points, die es überall im Park gibt und an denen man sich zusammen mit Disney-Figuren fotografieren lassen kann. Marie, das weiße Katzen-Mädchen aus dem Film „Aristocats“ war da und natürlich reihten wir uns sofort in die Schlange um Marie zu treffen! Diese erste Begegnung war auch wirklich toll! Marie machte Spaß mit unserem Sohn, versteckte sich hinter ihm, tat so, als würde sie ihm den Rücken abschlecken und posierte schließlich sowohl mit ihm, als auch mit mir.
Fotos machte in offizieller Fotograf des Parks und erklärte uns direkt das Prinzip des PhotoPasses. Das funktioniert nämlich so: Bei vielen Figuren sind offizielle Fotografen dabei, die Fotos machen. Diese Fotos werden auf einer Karte gespeichert, die man dann bekommt und sich damit in diversen Shops im Park die Fotos ansehen und ausdrucken lassen kann. Alternativ kann man aber auch einen PhotoPass kaufen, auf den ALLE Bilder während des Aufenthalts gespeichert und hinterher zu Hause am PC aus abgerufen werden können. Dieser PhotoPass kostete 59 Euro, was für uns ein akzeptabler Preis war, wir hatten nämlich vor viele Fotos zu machen.
Wer nicht so viel Geld ausgeben mag, der muss allerdings auch nicht auf Fotos verzichten, denn mit der eigenen Kamera oder dem Fotoapparat kann man ebenfalls Fotos machen oder machen lassen. Auch wenn kein offizieller Fotograf dabei ist – mindestens ein Mitarbeiter ist immer bei den Charakteren dabei und alle machen sehr gerne Fotos mit eigenen Geräten, wenn man sie ihnen in die Hand drückt. Da muss man also nicht drauf verzichten! Für uns hat sich der Fotopass allerdings gelohnt, wir hatten am Ende unserer fünf Tage beinahe 100 Fotos auf der Karte und allesamt waren sie besser als die, dir wir selbst mit unseren Geräten haben machen lassen. Hier muss aber jeder selbst entscheiden, ob er das möchte oder nicht, ob es einem Wert ist oder nicht.

Disney Feeling

20160523_132733Nur noch ein paar Schritte und wir standen auf der Main Street, wo direkt vor uns das Disney Schloss thronte. Endlich! Ein tolles Gefühl!

Und dann waren es nur noch wenige Schritte, bis wir mitten in einer Parade waren. Zumindest einer kleinen, denn zusätzlich zur großen Parade, die einmal am Tag durch den Park zieht, gibt es über den Tag verteilt mehrere kleine.

Als wir im Mai dort waren, war das „Swing into spring“ Event. Heißt, dass der Park komplett frühlingshaft geschmückt war und auch die Paraden und Shows eine Frühlings-Thematik hatten. Das war total schön und stimmig!

Generell war das Feeling im Disneyland einfach toll! Ständig hört man die fürs Disneyland typische Musik aus den Lautsprechern und spätestens nach zwei Tagen läuft man selber hüpfend, tanzend und springend über die Main Street.
Kurzum: Es ist einfach toll und man lässt sich gerne von der Fröhlichkeit mitreißen.
Dass wir in Frankreich waren, hatten wir schon nach wenigen Minuten im Resort komplett vergessen, denn das Disneyland kommt einem wirklich vor wie ein anderes Land. Ein märchenhaftes Land, voller Wunder und Leichtigkeit und Freude!

Wenn sich das jetzt wie eine Liebeserklärung ans Disneyland anhört: Ja, so ist es auch gemeint!

Besonders angenehm fand ich übrigens, dass wir nichts in den Park mitschleppen mussten, außer unseren Eintrittskarten, Geld und die Zimmerkarten. Überall im Park stehen Trinkbrunnen, was ich total praktisch finde. So kann man seinen Durst zwischendurch immer wieder stillen ohne irgendwelche horrenden Preise zahlen zu müssen. Gegessen haben wir sowohl im Park als auch im Village und im Hotel, aber das war auch so geplant.

Erste Expedition ins Discoveryland

2016-05-23 14.37.18-2Die Main Street ist eine Aneinanderreihung von diversen Geschäften, Restaurants und Cafes. Dort zu stöbern macht aber ebenfalls viel Spaß, uns jedenfalls, denn in jedem Geschäft gibt es andere tolle Dinge und natürlich wollten wir uns auch Erinnerungsstücke mitnehmen. An unserem ersten Tag kauften wir aber erst einmal nichts. Wir wollten viel lieber mehr vom Park sehen und machten uns nach der Main Street auf in den nächsten Parkteil: das Discoveryland!

Hier zogen wir uns auch den ersten FastPass unseres Aufenthalts. Mit der Eintrittskarte kann man sich nämlich an diversen Attraktionen eine FastPass ziehen um lange Wartezeiten zu umgehen. Das ist total einfach und praktisch. Den Pass holten wir an Buzz Lightyears Laser Blast, weil ich vorher den Tipp bekommen hatte, dass diese Bahn vor allem Kinder sehr begeistern würde. Während wir also noch eine Weile darauf warten mussten, dass wir unseren FastPass nutzen könnten, stellten wir uns bei Autopia an, einer Attraktion, wo man selbst auf einer sehr kurvigen Strecke kleine Autos fahren konnte. Genau das richtige für unseren Sohn, aber auch für meinen Mann und mich war das ein Spaß!

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Auch Buzz Lightyears Laser Blast war ein großes Abenteuer und total witzig! In der Bahn fährt man sitzend durch eine Landschaft und muss mit einer Laserwaffe die Symbole des Widersachers von Buzz Lightyear aus Toy Story abschießen. Dafür bekommt man Punkte, die man in der Konsole vor sich auch gezeigt bekommt. Die Sitze kann man dabei drehen. Eine wirklich lustige Bahn mit der wir in den kommenden Tagen noch ziemlich häufig gefahren sind.

Im Disneyland gibt es überall so viel zu entdecken, so viele tolle Details finden sich überall, dass es eigentlich unmöglich ist, wirklich alles wahr zu nehmen. Die Deko und die Gestaltung sind jedenfalls wirklich toll, man muss das einfach selbst sehen!

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Ich fand auch sehr bewundernswert, wie sauber der Park war. Der Boden ist wie geleckt, man könnte fast davon essen. Kein Wunder, wenn morgens bei Parköffnung noch die letzten Steine abgeschrubbt werden.

Bei den Attraktionen ist man im Disneyland Park auf jeden Fall nicht nur auf Effekthascherei aus. Ich fand es sehr schön, dass die allermeisten Fahrgeschäfte auch für Kinder geeignet waren. So konnte unser Sohn, der zu diesem Zeitpunkt noch fünf Jahre alt war, das allermeiste mitmachen und nur wenige Achterbahnen fielen weg.

Im Discoveryland aßen wir an diesem Tag im Cafe Hyperion Burger Menüs und sahen uns dabei die Jedi Academy Trainingsshow an, die im selben Gebäude aufgeführt wurde und die vor allem unseren Star Wars-begeisterten Sohn gefallen hat. Okay, zugegeben, spätestens als R2D2 abhob hatten sie mich ebenfalls! Passend dazu gab es übrigens Jedi-Cupcakes und Darth Vader-Burger ;)

Nach dem Mittag ging es dann schließlich rüber ins Fantasyland, aber da ich jetzt schon seit Stunden an diesem Teil des Berichts gesessen habe, mache ich hier einen CUT und der nächste Teil wird folgen!

Wenn ihr übrigens etwas genauer wissen wollt, dann fragt gerne einfach, ich antworte gerne!

Also …. Fortsetzung folgt …

2 thoughts on “Unsere Reise ins Disneyland und nach Paris – Teil 2

  1. Ach, wenn ich die Bilder so sehe, würd ich auch am liebsten hin <3 Mein Mann und ich wir schwärmen beide dafür! Wenn das liebe Geld nicht wär ;-)

    Danke für die schönen Bilder und die Berichte!

    • Huhu Sabine!

      Ja, das kann ich leider verstehen. Hier war es auch viele Jahre der Preis, der abgeschreckt hat. Soviel Geld wollte ich nicht für einen popeligen Freizeitpark ausgeben. Tja, jetzt bin ich der Meinung, dass das Disneyland viel mehr ist als ein Freizeitpark :D Aber das Geld muss man natürlich trotzdem erst mal zusammen sparen. Schade, sonst wäre ich schon wieder dort *G*

      Danke für deine Rückmeldung! :)

      Liebe Grüße
      Nicole

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