Steve Jobs – Das wahnsinnig geniale Leben des iPhone-Erfinders. Eine Comic-Biographie – Jessie Hartland

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Fischer KJB Verlag | Broschierte Ausgabe | ca. 240 Seiten | 16,99 Euro | Februar 2016 | Originaltitel: Steve Jobs – Insanely Great | Übersetzer: Ulrike Schimming | ISBN: 978-3737340274

Inhalt

(lt. amazon.de):

Das Genie hinter dem iPhone – Steve Jobs, der Mann mit der Zukunftsvision.
Die Wetter-App auf unserem iPad sagt uns, was wir morgens anziehen sollen. Die Musik, die uns den Tag über begleitet, haben wir von iTunes. Und der Film, den wir abends schauen, ist von Pixar.
Hinter all diesen Produkten steht Steve Jobs. Der Mann mit dem schwarzen Pullover bestimmt unseren Alltag – auch noch Jahre nach seinem Tod. Selbst das Internet gäbe es ohne ihn vermutlich nicht.
Guru, Visionär, Tyrann, Erfinder, Verkäufer, Apple-Gründer – es gibt viele Geschichten über Steve Jobs. Zusammen ergeben sie das wahnsinnig geniale Leben einer der schillerndsten Persönlichkeiten unserer Zeit.
Umwerfend gezeichnet, locker erzählt und trotzdem mit Tiefgang: Diese Graphic Novel ist das iPhone unter den Biographien. Alle anderen sind bloß Telefone!

Gewähltes Zitat

Steve besitzt 26 % der Aktien und hat nun, mit 25, ein Vermögen von über 250 Millionen $!

Trotzdem lebt er immer noch ganz einfach. Der freche Jungunternehmer umgibt sich nur mit wenigen, edel designten Dingen.

(S. 110/111)

Meine Meinung

Steve Jobs – Diesen Namen kennt wohl jeder vom Jugendlichen bis zum Mitvierziger und auch darüber hinaus sollte er der überwiegenden Mehrheit bekannt sein. Vor allem erlangte dieser geniale Kopf Ruhm und Bekanntheit durch das liebte iPhone, den iPod und das iPad.

Jessie Hartland hat hier eine eine etwas andere Biografie über den Apple Erfinder erstellt. Es handelt sich bei diesem Buch um eine Comic-Biografie. Und das bedeutet in diesem Fall wirklich, dass es sich um über 200 Seiten Comic handelt und nicht gar um einen illustrierten Roman. Alleine diese Idee fand ich als jemand, der Comics gar nicht wirklich schätzt, schon so interessant, dass ich, ganz unabhängig meines Interesses an Steve Jobs, dieses Buch unbedingt lesen wollte.

Auf knapp 240 Seiten hat Jessie Hartland hier das Leben von Steve Jobs wieder gegeben. Ein wenig freie Erfindung ist dabei, wie sie im Nachwort verrät, aber die Fakten stimmen natürlich allesamt.

Die Comics sind allesamt in schwarz-weiß abgedruckt und das Buch umfasst insgesamt 13 Kapitel, die Steve Jobs von Kindesbeinen an zeigen wie und wo er aufwuchs, wie er zu seiner ersten, in der elterlichen Garage gegründeten Firma kam, über die ersten Macs, Pixar und dann schließlich das iPhone. Aber es wird auch gut dargestellt, wie Steve Jobs als Mensch war. Und als solcher war er nicht immer einfach. Weder privat, noch als Chef.

Ich selbst bin kein großer Fan von Apple, habe aber, obwohl ich bislang nicht viel über Steve Jobs wusste, immer großen Respekt vor seiner Arbeit gehabt. Einige Fakten, die ich jetzt durch diese Biografie erfuhr, haben mich tatsächlich etwas verblüfft. Ich bin zwar Disney- und auch Pixar-Fan, bzw. Fan derer Animationsfilme, aber mir war bislang tatsächlich nicht bekannt, dass Steve Jobs Pixar gegründet hatte, bevor es später von Disney aufgekauft wurde.

Interessant war für mich auch, dass er aus seiner eigenen Firma rausgeschmissen wurde, aber Jahre später zurück kam und alles revolutionierte. Revolution! Das ist auch ein Wort, was Steve Jobs werkeln gut beschreibt, denn er war in vielen technischen Bereichen absoluter Vorreiter und hatte wahnsinnige Ideen, die er auch umzusetzen wusste. Nicht umsonst erfreuen sich die Apple Produkte weltweit großer Beliebtheit.

Die Biographie endet typischerweise mit Steve Jobs Tod, bevor man im Anschluss noch einige Anmerkung und die Bibliographischen Nachweise verwendeter Zitate findet.

Mir hat diese Biographie ziemlich gut gefallen. Der Comic war gut strukturiert und auf den Punkt gebracht. Es zeichnete ein wirklich gutes Bild von Steve Jobs uns seiner Arbeit, so dass man sich ein gutes Bild seiner Person machen konnte. Dabei wurde sowohl negatives, als auch positives berücksichtigt, so dass man am Ende schon das Gefühl hatte, trotz der wenigen Seiten ein gutes Wissen über diese wichtige Person unserer heutigen Zeit erlangt zu haben.

Fazit

War ich zunächst auch skeptisch, so konnte mich Jessie Hartland mit dieser Comic-Biographie über Steve Jobs schon sehr begeistern. Es war sehr kurzweilig, aber gut strukturiert und dennoch habe ich am Ende den Eindruck, dass ich alles wissenswerte, was es über den Apple-Erfinder zu wissen gibt, auch weiß. Klar auf den Punkt gebracht! Ein ganz tolles Werk!

Meine Wertung

2 thoughts on “Steve Jobs – Das wahnsinnig geniale Leben des iPhone-Erfinders. Eine Comic-Biographie – Jessie Hartland

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