Siren – Kiera Cass

siren_foto

Sauerländer Verlag | Gebundene Ausgabe | ca. 368 Seiten | 12,99 Euro | Oktober 2016 | Übersetzer: Christine Strüh, Anna Julia Strüh | Originaltitel: The Siren | ISBN: 978-3733502911

Inhalt

(lt. amazon.de):

Der große New York-Times Bestseller endlich auf deutsch!
Kahlens Familie kommt bei einem Schiffsunglück ums Leben. Sie selbst wird als Einzige gerettet – von drei betörenden jungen Frauen: Sirenen. Wunderschön und unsterblich. Von nun an ist Kahlen eine von ihnen. Scheinbar ein ganz normales Mädchen, doch ihr Leben gehört dem Meer. Jeder Mensch, der ihre Stimme hört, muss sterben. Und so schweigt sie. Bis sie Akinli begegnet, einem jungen Studenten, der Kahlen auch völlig ohne Worte versteht. Nach nur wenigen Stunden haben nicht nur ihre Herzen, sondern auch ihre Seelen zu einander gefunden. Und als Akinli schwer erkrankt, droht auch der eigentlich unsterblichen Kahlen der Tod.

Der nächste große romantische Roman der Bestsellerautorin Kiera Cass – wer ›Selection‹ mochte, wird ›Siren‹ lieben!

.

Gewähltes Zitat

Sie lehnte ihren Kopf an meinen, und so blieben wir eine Weile stehen. Ich konnte mir nicht einmal ansatzweise vorstellen, was ihr durch den Kopf ging, und wünschte mir mehr denn je, Aisling des Rest ihres Lebens als Sirene so angenehm und schmerzlos wie möglich zu machen.

(S. 132)

Meine Meinung

Kahlen ist eine Sirene und lebt mit anderen Sirenen zusammen in einer WG. Sie alle haben ihr Päckchen zu tragen, dass ihnen mehr oder weniger gut gefällt. Kahlen gefällt ihres weniger, denn sie muss Menschen töten, so will es die See. Und sie darf in Gegenwart von Menschen nicht sprechen, was sich als schwierig erweist, vor allem, als sie eines Tages auf Akinli trifft…

Nach der Selection Reihe von Kiera Cass war ich gespannt auf ihren allerersten Roman „Siren“. Ich hatte zwar nicht wirklich erwartet, dass er als ihr Erstlingswerk zu gut sein würde wie die Selection Reihe, die mich total für sich einnehmen konnte, aber ein wenig mehr als das, was ich bekommen habe, erwartete ich eigentlich schon.

Die Geschichte beginnt in einer fernen Vergangenheit, zu dem Zeitpunkt, zu dem sich Kahlen selbst dafür entschied eine Sirene zu sein und setzt dann mit dem ersten Kapitel wieder 80 Jahre später in unserer Gegenwart ein. Kahlen ist nun eine Sirene, aber ganz anders, als ich mir Sirenen bislang vorgestellt habe. Sie lebt nicht im Meer, arbeitet aber für die See und kann auch mit ihr kommunizieren. Demnach hat sie natürlich auch keinen Fischschwanz. Und sie kann in Gegenwart von Menschen nicht sprechen, bzw. darf es nicht, das besagen die Regeln. Das macht ihr Leben natürlich schwer und genau das lässt sie uns auch immer und immer wieder wissen.

Die Geschichte wird aus Kahlens Sicht erzählt und so bekommen wir ihr ständiges Gejammer und Gemecker mit. Das ist zum größten Teil ganz schön nervig gewesen, weil sich alles so häufig wiederholt hat. Generell war ich sehr überrascht, wie wenig Handlung Kiera Cass hier auf viele Seiten bringen konnte. Es passiert nämlich wirklich recht wenig.

Die Liebesgeschichte, die so groß angekündigt wurde, die nimmt hier auch kaum Raum ein, was ich recht schade fand, denn gerade diese Szenen mit Akinli mochte ich sehr gerne, weil ich seine Figur als außerordentlich sympathisch empfunden habe. Ich mochte ihn wirklich gerne. Von daher fand ich es sehr schade, dass es kaum gemeinsame Szenen gab und sich hauptsächlich alles um Kahlens Leben als Sirene drehte. Hier hatte ich irgendwie etwas anderes erwartet.

Für mich war die ganze Geschichte irgendwie teilweise unzusammenhängend. Ich hätte mir hier viel mehr Zusammenhänge gewünscht und auch mehr Nachvollziehbarkeit. Die Story hatte viele schöne und vor allem auch traurige Szenen, aber insgesamt wirkte es doch ein wenig wirr und konfus.

Fazit

Mit Siren hat Kiera Cass mich leider nicht überzeugen können. Mit der Selection Reihe hat sie gezeigt, dass sie wundervoll schreiben kann, Siren merkt man aber leider an, dass es ihr Erstlingswerk ist, es wirkt leider an vielen Stellen nicht ausgereift. Mehr als drei Sterne sind hier von mir leider nicht drin.

Meine Wertung

3 thoughts on “Siren – Kiera Cass

  1. Hallo
    mir ging es genau umgedreht wie dir. Ich fand Selection scheußlich und die Handlung langweilig da sich alles nur im Kreis gedreht hat. Außerdem hat mich Americas Gejammer genervt bei Siren hingegen mochte ich die tiefgründige Handlung und die Protagonisten fand ich toll. Bin gespannt welche Geschichte die Autorin als nächstes auf den Markt bringt und wie weit die Geschmäcker da auseinander gehen werden. :-)
    Liebe Grüße Doreen

  2. Guten Morgen Nicole,

    die Selection Reihe habe ich bisher nie gelesen, daher fehlt mir der Vergleich. Doch die Thematik „Sirenen“ klingt eigentlich recht spannend, vielleicht ja als Hörbuch. Ist „Siren“ eigentlich abgeschlossen?
    Liebe Grüße Cindy

    • Huhu Cindy!

      Ja, Siren ist abgeschlossen :)

      Und was??? Du kennst Selection nicht? :O Dann aber mal … also … :D

      Liebe Grüße!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.