Schwesterlein, komm stirb mit mir – Karen Sander

schwesterleinkommstirbmitmir

Rowohlt Verlag
Taschenbuch Ausgabe
ca. 400 Seiten
9,99 Euro
August 2013
ISBN: 978-3499242175
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Inhalt (lt. amazon.de):
Du hast mich vergessen. Doch ich vergesse nicht. Eine Frau wird in ihrer Wohnung umgebracht. Regelrecht abgeschlachtet. Hauptkommissar Georg Stadler fühlt sich an einen früheren Fall erinnert. Ein Serienmörder? Keiner der Kollegen glaubt daran: Denn für die erste Tat sitzt bereits ein Mann in Haft. Stadler bittet eine Psychologin um Hilfe. Liz Montario hat im Vorjahr spektakulär eine Mordserie aufgeklärt. Sie sagt zu, obwohl sie selbst bedroht wird. Denn jemand schreibt ihr anonyme Briefe. Jemand, der sehr viel über sie weiß. Es kommt zu weiteren Morden. Und Liz beginnt sich zu fragen: Ist hier wirklich ein Serienmörder am Werk? Oder ein Mörder, der einen Serienmörder spielt?

Zitat:
Ein heißer Schreck durchfuhr Liz. Das Täterprofil! Hatte sie es an Grothe angepasst? Sie hatte mit dem Gedanken gespielt, aber hatte sie es getan? Liz überlegte fieberhaft. Nein, je länger sie darüber nachdachte, desto mehr war sie überzeugt, dass sie der Versuchung widerstanden hatte.
(S. 206)

Kommentar:
Als Georg Stadler einen Mordfall untersucht, der ihn stark an einen früheren Mord erinnert, zieht er die Psychologin Liz Montario zu Rate um ein Täterprofil zu erstellen und heraus zu finden, ob es sich vielleicht um einen Serientäter handeln könnte. Was er nicht weiß ist, dass Liz zeitgleich selbst Drohungen erhält …

„Schwesterlein, komm stirb mit mir“ ist der Auftakt einer neuen Krimireihe rund um die Ermittler Stadler und Montario, weswegen in diesem Band auch nicht alle Fragen und Handlungen abschließend geklärt werden. Es soll ja schließlich weiter gehen. Lediglich der Fall an sich, um den es in diesem Buch hauptsächlich geht, wird abgeschlossen.

Dieser Kriminalroman von Karen Sander ist recht brutal. Die Beschreibungen sind recht plastisch und blutig. Mir macht so etwas nichts aus, aber viele Menschen haben mit zu detaillierten Beschreibungen ja Probleme, weswegen ich gerne darauf hinweise. In diesem Buch hatte ich allerdings streckenweise den Eindruck, dass es hauptsächlich diese ausufernde Brutalität war, die hier überzeugen sollte. Etwas weniger davon und etwas mehr Ausarbeitung anderer Details hätte mir persönlich eher gefallen.

Durch die kurzen Kapitel und den recht flüssigen Schreibstil hat sich das Buch zwar schnell lesen lassen, hängen geblieben ist allerdings nicht viel und wirklich gut unterhalten fühlte ich mich leider auch nicht. Auf die Folgebände werde ich wohl verzichten, hier müsste die Autorin noch eine große Schippe drauf legen.

Bei dieser Autorin handelt es sich übrigens um ein Pseudonym der Autorin Sabine Klewe, die unter diversen Namen bereits viele Krimis und auch historische Romane veröffentlicht hat.

Meine Wertung:
RegenbogenRegenbogenRegenbogen

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