Monstermagie von Lisa Rosenbecker

Monstermagie von Lisa Rosenbecker hörte sich einfach nach einem mega-süßen und fluffigen Buch an, auch wenn ich mir unter der Geschichte eigentlich so gar nicht wirklich vorstellen konnte, was mich da erwarten würde. Ich war also wirklich gespannt in welche Richtung sich diese monstermäßige Geschichte entwickeln würde …

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Impress Verlag | e-Book Ausgabe | ca. 362 Print-Seiten | 3,99 Euro | Januar 2018 | ISBN: 978-3453319110

Inhalt

(lt. amazon.de):

**Monster zum Verlieben**
Ein Monster mit magischen Fähigkeiten adoptieren? In der Welt der 19-jährigen Leah gar kein Problem. Als Inhaberin von »Monsters & Glue« sucht sie für verlassene oder abgegebene Monster eine neue Familie. Aber mit dem friedlichen Alltag ist es vorbei, als zwei seltsame Fremde auftauchen, die sich nach Monstern mit besonderer Magie erkundigen. Allein der mysteriöse Blake, der sich plötzlich ungefragt in Leahs Leben einmischt, scheint mehr über die beiden zu wissen. Doch auch seine Geheimnisse könnten für Leah und ihre Monster gefährlich werden…

Gewähltes Zitat

»Blake. Was mich betrifft, so war Mr Lambers‘ letzter Wille, dass ich das Heim leite und beschütze. Und auch wenn seine Laborarbeit der Grund für die Gründung des Heims war, so mische ich mich ganz sicher nicht in Dinge ein, die mich nichts angehen und von denen ich keine Ahnung habe. Das könnte nach hinten losgehen und das Ende von Monsters & Glue bedeuten. Wenn du nicht damit einverstanden bist, dann muss ich dich leider bitten zu gehen.«

Meine Meinung

Nach seinem Tod übernimmt Leah Mr. Lambers Heim für Monster. Trotz ihres jungen Alters fühlt sich Leah mit ihrer Aufgabe und ihren Monstern pudelwohl. Als sie eines Tages vom Direktor der hiesigen Schule eingeladen wird um über Mr. Lambers zu sprechen und anschließend vom Schüler Blake im Heim aufgesucht wird, gerät ihr ganzes Leben jedoch aus den Fugen, denn Mr. Lambers hatte ein Geheimnis, das er Leah zusätzlich zu seinem Heim ebenfalls hinterließ und das nicht nur Leah in tödliche Gefahr bringt …

Diese Geschichte rund um die kleinen putzigen Monster begann wirklich so süß und fluffig, wie ich es mir vorgestellt hatte. Die kleinen Monsterchen konnten mich richtig begeistern und in ihren Bann ziehen. Ich hätte noch endlos lange lesen können, was für Streiche man mit Monty, Pebbles, Glue und Co. erleben konnte.

Monty ist ein kleines Krankenmonster, welches ich am meisten ins Herz geschlossen habe, aber auch alle anderen hatten definitiv ihre Momente und vor allem ihren eigenen Charakter! Jedes ist auf seine Weise einzigartig und ich würde jedes adoptieren, wenn ich nur könnte. Tatsächlich weiß ich allerdings gar nicht, warum man sie Monster nennt, denn sie sind allesamt total lieb und hilfsbedürftig und magisch!

So viel Zuckerwatte! Ich fragte mich schon, was nun noch kommen könnte, denn dieses Idyll musste natürlich täuschen, das war mir klar. Die Geschichte nahm dann schließlich ganz langsam eine Wendung und besonders zum Ende hin sogar noch richtig dramatisch. Der Anfang war also quasi das genaue Gegenteil vom Ende, zumindest wenn man den Epilog auslässt.
Die Geschichte konnte mich auf jeden Fall überzeugen und hat sich in eine Richtung entwickelt, die ich nicht vorhergesehen habe, die mir aber wirklich gefallen hat.

Die Figuren … hui … abgesehen von Leah und ihren Monstern haben mir die Figuren schon ein wenig Bauchweh bereitet, denn sie waren tatsächlich so durchschaubar wie es schien. Es gab keine Überraschungen oder andere Wendungen was sie anbelangt. Das hat mich schon ein wenig gestört, denn teils handelten sie mir einfach viel zu naiv und gutgläubig. Das ist allerdings auch schon der einzige Kritikpunkt den ich hatte, das einzige was mich wirklich gestört hat. Hier hätte ich mir vielleicht den einen oder anderen Überraschungsmoment gewünscht, die eine oder andere undurchschaubare Figur.

Lisa Rosenbecker schreibt flüssig und leicht und (mein Lieblingswort in Verbindung mit dieser Geschichte) fluffig! Mir hat es viel Spaß gemacht diese Geschichte zu lesen und ich habe mich nicht eine Sekunde mit diesen liebenswerten Monsterchen gelangweilt.

Fazit

Mit Monstermagie hat Lisa Rosenbecker eine total süße Geschichte geschrieben, die sehr leicht und fluffig beginnt, sich ganz gemächlich aber zu einer recht dramatischen Story wandelt. Mir hat die Idee sehr gefallen, die Monsterchen sind mir richtig ans Herz gewachsen, lediglich bei der einen oder anderen Figur hätte ich mir ein wenig mehr Überraschungen gewünscht.

Meine Wertung

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