Spielend neues lernen – Burg Mengenstein + Gewinnspiel

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Ravensburger Verlag | Autor: Wolfgang Dirscherl | Brettspiel | Altersempfehlung: 4-8 Jahre | 2-4 Spieler | Dauer: 15-20 Minuten | UVP 13,99 Euro | EAN: 4005556250264

Beschreibung

(lt. ravensburger.de):

Auf dem Turnierplatz wollen sich die Ritter beweisen. Die bunten Motivwürfel werden in den Turm geworfen und zeigen in jeder Runde neue Herausforderungen. Die verschiedenen Motive und Farben müssen sortiert werden. Was ist die größte Menge? Beim Schnippen ist Geschick gefragt. Je mehr Würfel zum getroffenen Feld passen, desto weiter zieht der Ritter nach vorne.

Meine Meinung

Das Spiel wird in dem spieltypischen, handlichen Kartonformat geliefert, in dem der Ravensburger Verlag bereits seine bekannten Lernspiele zu Rechnen, Uhr lesen, Unterschiede/Gemeinsamkeiten finden, pp. herausgebracht hat, und reiht sich damit nahtlos in die Reihe „spielend Neues lernen“ ein. Die Spieleranzahl ist von 2 bis 4 vorgegeben, geeignet ist das Spiel für Kinder im Alter von 4 – 8 Jahren.

Spielplan & Ausstattung

Zum Spiel gehört zum einen der zweiteilige Schnipp-Plan, eine Art Arena, über den die Spieler einen großen oder kleinen Spielstein mit dem Finger schnippen müssen, um Punkte zu bekommen.

Weiter gehört die eigentliche Burg Mengenstein zum Spiel, die aus einem großen Turm und der Burgmauer besteht. Der Turm wird zusammengebaut und in den Unterkarton des Spiels gesteckt, wobei in den Karton noch eine Platte mit einer Zugbrücke gesteckt wird, an deren beiden Seiten auch ein Stück Wiese zu sehen ist.

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Das schaut insgesamt wirklich richtig toll aus und wirkt nicht nur auf Kinder sehr ansprechend.

Ebenfalls gehören zum Spiel noch 6 Spielwürfel, die anstelle der Zahlen 1-6 verschiedene Motive zeigen (Schlange, Schwert, Ring, Schild, Drache und Krone), wobei die Motive in rot, grün oder blau aufgedruckt sind, also je 2 Motive pro Farbe auf jeden Würfel. Diese Motive und Farben sind auch am Ende des Schnipp-Plans abgebildet, wo man den bereits erwähnten Spielstein hin schnippen muss, um Punkte zu bekommen.

Das Spiel ist für bis zu 4 Spieler konzipiert, daher gibt es für jeden Spieler auch eine Ritterfigur in den Farben grün, orange, lila und blau. Als letztes gibt es noch einen Holzmarker, der ebenfalls noch eine besondere Bedeutung hat.

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Spielablauf

Zu Beginn des Spiels nimmt ein Spieler die 6 Würfel und den Holzmarker in die Hand und wirft alles durch den Turm auf die Zugbrücke darunter. Landet der Holzmarker auf der Zugbrücke, wird mit dem kleinen Schnippstein gespielt, landet er auf der Wiese neben der Zugbrücke, darf mit dem großen Schnippstein gespielt werden. Die Lage der Würfel ist nicht von Bedeutung, lediglich die angezeigten Motive und Farben sind von Interesse. Denn nun müssen alle Spieler, angefangen mit dem Startspieler, versuchen, den Schnippstein über den Schnipp-Plan zu schnippen, so dass er auf einem der hinteren Felder liegenbleibt. Dafür gibt es die Motive des Würfels als Feld, die drei Farben und zusätzlich noch einmal 3 Felder, auf dem jeweils 2 Motive abgebildet sind.

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Schnippt also einer der Spieler den Marker auf das Feld „grün“, erhält dieser alle Würfel, die ein grünes Motiv zeigen. Schnippt er ihn auf das Motiv „Drache“, erhält er alle Würfel mit diesen Motiv. So ist pro Runde jeder Mitspieler einmal dran und darf schnippen. Für jeden Würfel, den man erhält, darf man seine Ritterfigur auf der Burgmauer ein Feld weitersetzen. Danach werden die sechs Würfel und der Marker vom nächsten Spieler durch den Turm geworfen und es darf aufs neue geschnippt werden. Der Spieler, der seine Ritterfigur als erster einmal über die komplette Burgmauer setzen konnte, hat das Spiel gewonnen.

Spielvariante für ältere Kinder

Für ältere Kinder gibt es eine Spielvariante ohne schnippen. Dafür werden nur 4 Würfel, ein Schnippstein und der hintere Teil des Schnipp-Plans benötigt. Bevor die Würfel durch den Turm geworfen werden, sucht sich der Spieler ein Feld aus, z. B. das blaue Feld, das „Kronen“-Feld oder das Kombi-Feld „Schild/Schwert“. Hier legt er den Schnippstein als Erinnerung drauf und wirft dann die Würfel. Jeder Würfel, der das getippte Symbol oder die getippte Farbe zeigt, wird aus dem Spiel genommen und der Spieler darf mit den anderen Würfeln nochmals bis zu 2 x würfeln. Für jede richtige Farbe oder jedes richtige Symbol eines Kombifeldes gibt es dann einen Punkt, für jedes Symbol eines Einzelfeldes zwei Punkte, die der eigene Ritter auf der Burgmauer weitergehen darf. Danach ist der nächste Spieler dran. Wer als erstes das Ende der Burgmauer erreicht hat, hat gewonnen.

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Ich persönlich finde die Lernspiele von Ravensburger großartig und auch das neuste Familienmitglied „Burg Mengenstein“ hat sofort einen festen Platz in unserem Spieleregal gefunden. Lt. dem Hersteller fördert das Spiel das Erfassen von Menge, erstes Zählen und Gruppieren. Da unser Sohn gerade im Kindergarten mit Begeisterung das „Zahlenland“ abgeschlossen hat, in dem er die Zahlen von 1 bis 10 kennengelernt hat, konnte er sein Zahlenverständnis bei diesem Spiel besonders gut anwenden und hatte daher auch keine Probleme gleiche Motive herauszufinden und Punkte für gleiche Symbole oder Farben zusammenzurechnen.

Neben dem Verständnis für Zahlen und Menge wird durch das Schnippen auch die Feinmotorik besonders angesprochen und gefördert. Durch das zielorientierte Schnippen müssen die Kinder lernen, mit wie viel Kraft sie den Schnippstein über den Plan schießen müssen, damit sie auf dem gewünschten Feld liegenbleiben.

Fazit

Sowohl unser Sohn, als auch wir als Mitspieler haben viel Spaß mit „Burg Mengenstein“. Obwohl altersgemäß auch schon die Variante für ältere Kinder in Betracht kommt, spielen wir alle lieber die Variante für die jüngeren Kinder, weil bei dieser die Herausforderung des Schnippens noch oftmals für Ausgleich sorgt, denn – so mussten auch wir Erwachsenen feststellen – auch wir sind nicht mit so viel Feingefühl ausgestattet, dass der Schnippstein immer am erwünschten Platz landet. Ergo: Eine Menge Spielspaß für uns alle!


Gewinnspiel

Und weil es so schön ist, hat Ravensburger noch ein Spiel gesponsert, was ich nun unter euch verlosen darf!

Wer ein nagelneues Exemplar dieses tollen Spiels gewinnen möchte, der beantwortet mir bitte die folgende Frage in den Kommentaren:

Welches ist euer liebstes Brettspiel?

Als großer Brettspiel-Fan bin ich gespannt auf eure Antworten! Die Teilnahme ist bis einschließlich zum 31. März 2016 möglich. Der Gewinner hat am Tag darauf in diesem Beitrag ergänzt und hat daraufhin eine Woche Zeit mir seine Post-Adresse zwecks Gewinnzustellung mitzuteilen.

Und nun viel Spaß und viel Erfolg!

10 thoughts on “Spielend neues lernen – Burg Mengenstein + Gewinnspiel

  1. wir sind monopoly menschen ;) auch das verrückte labyrinth ist sehr beliebt bei uns. das gute stück von dir, kenne ich leider noch gar nicht.

    • Huhu Tanja!

      Ahh, Monopoly ist tatsächlich eines der wenigen Spiele, die ich nicht mag. Ich weiß gar nicht woran das liegt, aber mir ist es bisher immer viel zu langweilig und zu langwierig gewesen.
      Aber Das verrückte Labyrinth, das liebe ich auch! Heute ebenso wie als Kind :D

      GlG
      Nicole

  2. Hallo,

    mein Lieblingsspiel ist eigentlich immer noch Mensch ärgere dich nicht… ich mag aber auch Carcassonne oder Monopoloy ganz gerne ;)

    LG

    • Huhu Tiffi!

      Das originale Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel habe ich tatsächlich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gespielt. Dafür ähnliche Spiele *G*
      Aber Carcassonne mag ich auch total gerne!

      GlG!

    • Huhu Tracy,

      an Mankomania kann ich mich gar nicht mehr so richtig erinnern. Aber Tabu ist immer ein tolles Partyspiel! :D

      Viele Grüße!

  3. Ahoi!

    Mein Lieblingssport ist auch Monopoly. Das wird einfach nicht langweilig.
    Mit meinen Kindern spiele ich gerne Colorama, Sagaland und die vier ersten Spiele-Spielsammlung von Ravensburger.

    Über Burg Mengenstein würde ich mich mit meiner jüngsten sehr freuen.

    Grüße von der Küste!

  4. Wir sind mit meinem 4-jährigen Sohn voll im Spielfieber angekommen. Neben Lotti Karotti (zählt das als Brettspiel?) liebt Fabian die Minispiele „Nanu?“ und „Jake und die Nimmerlandpiraten“. Ansonsten wünscht er sich noch „Jolly Octopus“ und „Monopoly Junior“. Ich selbst habe mich in „Schnappt Hubi“ verliebt, das gibt es dann zu Weihnachten. Und „Kleine Magier“ fällt leider wg. einer persönlichen Fehde mit Haba raus.

  5. Hallo ,

    Tolles Gewinnspiel .
    Mensch ärgere dich nicht war und ist mein liebstes Brettspiel.
    Ich wünsche Dir schönen Tag .

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt

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