Projekt Blogger-Alphabet – A wie Arbeit / Ausbildung

Neues Jahr, neue Projekte!

Ich bin heute zufällig auf eine tolle Aktion gestoßen und habe spontan beschlossen mitzumachen. Es handelt sich um die Aktion Blogger-Alphabet, ins Leben gerufen von Neontrauma.

52 Wochen – 26 Buchstaben – 26 Themen.
Alle 14 Tage steht ein neues Stichwort im Raum, von „A wie Arbeit / Ausbildung“ bis hin zu „Z wie Zeit“. Jedes Thema ist dabei mit dem Bloggen verknüpft – beispielsweise, inwiefern das Bloggen deinen Job beeinflusst und umgekehrt oder wie viel Zeit du in deinen Blog investierst. Du bist herzlich eingeladen, mit einem Beitrag zum jeweiligen Thema an diesem Projekt teilzunehmen.

(by Neontrauma.de – hier gibt es mehr Infos zum Projekt)

Es geht darum, dass ein Jahr lang, also 52 Wochen lang, alle zwei Wochen ein neuer Begriff, dem Alphabet nach, aufgegriffen und darüber gebloggt wird. Den Anfang macht das A, wie Arbeit …

Blogger-Alphabet


A wie Arbeit / Ausbildung

Studiert habe ich zunächst Chemie und Germanistik auf Lehramt, bin aber wegen meiner diversen Allergien ganz schnell auf Germanistik und Pädagogik geschwenkt. Nach den ersten zwei Semestern kam dann auch noch Psychologie hinzu, was ich aber nicht fertig gemacht habe.

Bloggst du über das Thema, mit dem du auch deine Brötchen verdienst?

Derzeit bin ich allerdings Vollzeit-Mama und Hausfrau. Das bin ich eigentlich gerne, mittlerweile würde ich aber viel lieber in einen anderen Job reinrutschen und etwas mit Büchern machen. Meine Blog-Arbeit hat also nur bedingt etwas mit Arbeit zu tun.

In erster Linie ist mein Blog mein Hobby. Ich liebe Bücher einfach – schon immer. Sehr gerne würde ich mein Hobby also zum Beruf machen, das wird aber wohl leider nicht funktionieren.

Hast du beim Bloggen etwas gelernt, was dir im Job hilft – und umgekehrt?

Ja und nein. Natürlich hilf alles was ich organisatorisch gelernt habe sehr. Und es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, dass mir mein Deutsch-Studium nicht ab und an helfen würde – immerhin ist das hier ja ein Literatur-Blog. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich immer den Anspruch hatte einen Blog für jedermann zu machen, der sich für dieses Thema interessiert. Deswegen versuche ich nicht so analytisch zu werden, wie ich es im Studium teils war und lernte. Ich versuche eher persönlich zu sein. Das gelingt mir nicht immer so wie ich gerne würde. Aber es wird. Was ich gelernt habe hilft mir also gleichermaßen wie es mich auch ab und an behindert.

Hast du bzw. würdest du deinen Blog in einer Bewerbung erwähnen?

Generell auf jeden Fall, ja. Ich würde allerdings schauen, wo ich mich bewerbe und ob das Thema überhaupt irgendwie relevant ist. Wenn nicht, kann ich mir auch vorstellen, dass ich es einfach weg lassen würde.

Findest du, dass Bloggen Arbeit ist?

Dadurch, dass ich derzeit nicht berufstätig bin und lediglich hin und wieder Lektorats-Aufträge übernehme habe ich also Zeit für meinen Blog. Anders könnte ich es mir ehrlich gesagt auch kaum vorstellen, denn ja, Blog bedeutet auch Arbeit, auch wenn ich es gerne mache und es sich hier um mein Hobby handelt. Aber schon mit den täglichen Aufgaben und mit einem Kleinkind merke ich, dass sich nicht immer alles miteinander vereinbaren lässt. Ich bewundere also jeden sehr, der sich um den Haushalt, Kinder, Arbeit UND zusätzlich noch einen Blog kümmern kann.
Zwar wird das alles eine Sache der Prioritätensetzung sein, aber auch dazu habe ich klare Vorstellungen. Meine Familie und mein Kind gehen klar vor. Immer! Und nicht zuletzt deswegen bin ich sehr froh, dass ich dennoch genügend Zeit für meinen Blog habe und mich meine Familie da auch unterstützt. Mein Mann nimmt sich die Zeit sich um unseren Sohn zu kümmern, wenn ich zum Beispiel in zwei Monaten wieder für fünf Tage zur Leipziger Buchmesse fahre. Darüber bin ich wirklich froh!

 

Wie schaut es denn so bei euch aus? Habt ihr nicht auch Lust bei diesem Projekt mitzuwirken? Ich wäre gespannt auf eure Beiträge dazu! 🙂

14 thoughts on “Projekt Blogger-Alphabet – A wie Arbeit / Ausbildung

    • Huhu!

      Ja, fand ich auch! 🙂 Mal was anderes. Morgen beginnt schon die zweite Runde mit dem nächsten Buchstaben und Stichwort, aber du kannst den Beitrag auch noch nachholen, wenn du magst. Oder aussetzen oder wie auch immer 😀
      Ich wäre aber gespannt auf deinen Beitrag 🙂

      Liebe Grüße!

  1. Hallöchen Nicole,

    cooles Projekt, da mach ich auch gleich mal mit. Hab meinen Beitrag jetzt auf Dienstag geplant.
    Ich wusste gar nicht, dass du Lehramt studiert hattest 😀 So wirklich geholfen hat mein Studium mir bisher nicht, aber wie du sagtest, ich habe auch eher den Anspruch einen Blog für jedermann zu machen und nicht alles zu Tode zu analysieren.

    Liebe Grüße Sarah

  2. Guten Morgen,

    ja wirklich tolles Projekt, denn durch dieses wurde ich auf dich und deinen Blog aufmerksam! Das find ich vor allem toll and er Sache, man lernt mal neue Bloggesichter gennen und erfährt so auch gleich mehr über sie 😉

    Ich seh das wie du! Bloggen ist arbeiten, auch wenn es nicht bezahlt wird. Als ich vor bald 7 Jahren angefangen habe mit meinem Blog war ich auch noch vollzeit Mama und Hausfrau aber ich habs besser hinbekommen als jetzt wo alle erwachsen sind und ich wieder teilzeit arbeit. Komisch, irgendwie. Gut, man hat auch andere Hobbys, ich hab wieder mit Fotografieren angefangen, manchmal auch wieder mit stricken, und da man immer nur eins gleichzeitig machen kann, muss man sich echt die Zeit einteilen.

    Man muss einfach für sich den Rhythmus finden. Sich nicht unter Druck setzen, dann passt das schon, und wer sagt das man mindestens 3 mal die Woche oder mehr bloggen muss? Es sollte einfach eine gewisse Konstanz darin sein, dann ist doch alles ok.

    Es soll ja Spass machen 😉

    Liebe Grüsse
    Alexandra

  3. Huhu,
    ich finde diese Aktion total super, da man den Blogger einfach ein bisschen besser kennen lernt.

    Ich stelle mir das unglaublich schwer vor, einen Blog zu führen, während zuhause ein Kleinkind um einen rumrennt. Bei mir ist es „nur“ mein Mann und die Arbeit, aber da hab ich teilweise schon Probleme, mal eine Stunde abzuzwacken.

    Aber du hast Recht: Bloggen ist einfach auch Arbeit, das sollte man nie vergessen!

    Alles Liebe, Nelly

    • Hallo Nelly,

      ja, bloggen klappt dann auch nur, wenn mein Sohn im Kindergarten ist oder schläft *lach*
      Ich bewundere da wirklich, wie Alleinerziehende das hinbekommen. Ich habe mich als er noch kleiner war auch so ab und an schon mal überfordert gefühlt.

      Liebe Grüße,
      Nicole

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