Jenseits des Schattentores – Beate Teresa und Susanne Hanika

jenseitsdesschattentores

Sauerländer Verlag
Gebundene Ausgabe
ca. 480 Seiten
16,99 Euro
September 2015
ISBN: 978-3737352468

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Inhalt

(lt. amazon.de):

Romantisch, spannend, witzig, phantastisch – Romantasy vom Feinsten!

Rom, die Ewige Stadt: Eigentlich sucht die siebzehnjährige Aurora nur eine Wohnung, doch die Besichtigung läuft anders als erwartet … »Komm rein, wurde ja auch Zeit! Es ist was schiefgegangen, und jetzt liegt er tot da drin«, wird sie von der ein paar Jahre älteren Luna begrüßt. Und bevor Aurora das Missverständnis aufklären kann, hilft sie schon, die Leiche zu beseitigen. Hals über Kopf gerät sie in ein rasantes Abenteuer, das selbst vor den Toren der Unterwelt nicht haltmacht, und verliebt sich auch noch in einen ungehobelten Kerl. Das alles beobachtet die uralte Göttin Persephone – und kann einfach nicht anders, als in die Irrungen und Wirrungen dort unten einzugreifen!

Packende Romantasy von dem erfolgreichen deutschen Autorinnenteam Beate und Susanne Hanika!
Für alle Fans von Kai Meyer und Josephine Angelini

Gewähltes Zitat

Eine Weile betrachtete Aurora Lunas Profil. Dann sagte sie: »Du suchst die Münzen, um über den Styx zu kommen.« Sie hörte, wie ihr Herz hämmerte. »Heißt das, du glaubst das alles wirklich?«
»Was?«, fragte Luna.
»Das es den Styx gibt. Das der Skipper der Fährmann war. Und dass … es das Totenreich gibt?«

(S. 177)

Meine Meinung

Die junge Aurora sucht nach einem Streit mit ihrem Vater ein Zimmer in Rom. Dabei gerät sie an die Auftragskillerin Luna, die gerade eine Leiche verschwinden lassen will. Leider ist der Tote allerdings niemand x-beliebiges, sondern DER Skipper und sein Verschwinden wird nicht gern gesehen. Um Leben und Tod geht es schließlich auch für Aurora, die in diese Sache hineingezogen wird und sich dann auch noch in den ungehobelten Nachbarn des Skippers verliebt, den die beiden Frauen schwups als Geisel nehmen.
Das alles wird von der gar nicht so göttlichen Persephone beobachtet, die in Selbstmitleid schwelgt …

Jenseits des Schattentores von den Hanika-Schwestern hörte sich richtig klasse an, weswegen ich das Buch gerne lesen wollte, obwohl ich mit der Dark Angels-Reihe des Autoren-Duos damals schon nicht so wirklich warm geworden bin. Der Stil der Schwestern konnte mich einfach nicht wirklich packen, aber das war ja auch eine andere Geschichte. Leider wurde mir aber nach dem ersten 150 Seiten klar, dass es bei diesem Buch ähnlich war.

Susanne und Beate Teresa Hanika haben einen Stil, mit dem ich persönlich einfach nicht warm werde. Mir sind die Beschreibungen einfach zu verwirrend, die Handlungen zu wenig nachvollziehbar und generell kam ich einfach überhaupt nicht in die Geschichte rein. Ich habe mich wirklich durch dieses Buch gequält und wusste einfach nichts mit dieser Geschichte anzufangen. Die Story ist eigentlich ganz unterhaltsam und hat Potential, dennoch konnte sie mich einfach überhaupt nicht packen. Ich habe mich in den ersten zwei Dritteln des Buches eigentlich nur darüber gewundert, was da gerade wieso abgeht. Ich habe zu keinem Zeitpunkt verstanden was Aurora da wieso mitmacht und worum es überhaupt wirklich geht. Für mich war diese wilde Aneinanderreihung von Szenen, ein einziges Gewusel wo ich einfach keinen Durchblick erlangen konnte.

Das Ende hätte dann ein wenig spannender sein können, wenn ich mich nicht vorher so extrem gelangweilt und gewundert und verstanden hätte, worum es in der Geschichte überhaupt ging.

Zu den Figuren … auch diese waren mir einfach zu platt. Vor allem diese! Aurora als Protagonistin fand ich überhaupt nicht nachvollziehbar und einfach nur nervig. Die Liebesgeschichte hinterher ging so flott, dass ich gar nicht gemerkt habe, dass überhaupt etwas aufkam.
Luna war einfach nur nervig und so klischeehaft angelegt, dass es mich ebenfalls nur genervt hat.
Was mir aber am wenigsten gefallen hat, das war die Darstellung von Persephone. Göttin? Pubertärer Teenager träfe es wohl besser. Ich fand es wirklich enttäuschend.

Ich möchte hier noch einmal anmerken, dass das ausschließlich mein Empfinden ist. Ich denke, dass ich einfach mit dem Stil der Hanika-Schwestern nichts anfangen kann, das Buch aber für Leser, die diesen Stil mögen – und davon gibt es sicherlich sehr, sehr viele – bestimmt ein schönes Lesevergnügen ist, denn die Story-Idee ist eigentlich richtig toll!

Fazit

Insgesamt konnte mich Jenseits des Schattentores von Beate Teresa und Susanne Hanika weder überzeugen, noch begeistern. Das lag aber wohl hauptsächlich daran, dass ich mit dem Stil der Schwestern nicht warm werde. Für Leser, die diesen Stil mögen, ist dieses Buch bestimmt ein schönes Lesevergnügen, denn die Geschichte ist nicht schlecht. Mich konnte die Umsetzung aber leider nicht packen.

Meine Wertung

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