Raum 213: Harmlose Hölle – Amy Crossing

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Loewe Verlag
Broschierte Ausgabe
ca. 176 Seiten
7,95 Euro
Januar 2014
Originaltitel: Room 213
ISBN: 978-3785578711

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Inhalt

(lt. amazon.de):

Das Debüt der Jugendbuch-Autorin Amy Crossing: Die neue Reihe um eine geheimnisvolle Highschool sorgt für Gänsehaut. Mystery-Thrill vom Feinsten! Die Eerie High sieht auf den ersten Blick aus wie eine normale Schule, doch ein Zimmer ist das personifizierte Böse: Raum 213. Jeder, der diesen Raum betreten hat, musste die Hölle durchleben – oder hat es nicht überlebt! Für Liv scheint es gerade nicht schlimmer kommen zu können: Ihr Freund hat auf einer Party eine Andere geküsst – vor ihren Augen! – und sie wird von dem unheimlichen Ethan verfolgt. Er bedroht sie, macht komische Andeutungen. Liv ist eingeschüchtert, nimmt die Drohungen jedoch erst nicht ernst. Bis sie ein Mädchen in ihrem Garten findet – Ethans Ex-Freundin, ermordet!

Gewähltes Zitat

Aber nichts war passiert. Niemand schien ihn zu hören. Niemand holte ihn hier heraus.
Vielleicht waren nur ein, zwei Stunden verstrichen, seit er hier war. Vielleicht waren es auch zwölf. Vielleicht hundert.

(S. 71)

Meine Meinung

Empört verlässt Liv die Party, auf der sie ihren Freund knutschend mit einer anderen erwischt hat. Auf dem Heimweg wird sie vom verrückten Ethan verfolgt und bedrängt, der daraufhin so tut, als wolle er ihr lediglich etwas mitteilen. Ständig läuft er Liv über den Weg und Liv weiß nicht, was sie davon halten soll. Als sie schließlich eine Tote im Baumhaus ihres Gartens entdeckt, die sich als Ethans Freundin entpuppt, bekommt Liv Panik …

Die Geschichte um Raum 213 hörte sich wirklich interessant an und so wollte ich die Reihe unbedingt lesen. Der erste Band hat mich allerdings etwas ernüchtert, denn so wirklich überzeugen konnte er mich keineswegs.

Die Geschichte ist insgesamt sehr kurz und knapp gehalten. Viel Zeit für Charakterentwicklung bleibt nicht und auch an einer nachvollziehbaren Handlung wurde eher gespart. Die Ereignisse in Raum 213 werden schnell aneinandergereiht runter erzählt. Um selbst auf die Idee zu kommen was dahinter steckt, muss man schon hellseherische Fähigkeiten haben. Das hat mir überhaupt nicht gefallen, ich mag lieber intelligente Geschichten, bei denen man ein wenig mitdenken könnte. Hier wurde der Leser zwar gezielt und gekonnt in die Irre geführt, aber eine wirklich andere Option blieb auch einfach nicht.

Zugegeben, für die knappen 170 Seiten war die Geschichte schön spannend und kurzweilig. Aber das alleine ist mir tatsächlich zu wenig. Auch ging mir der Plot um Raum 213 total unter in dieser Psychofalle. Die Geschichte hätte auch ohne Erwähnung dieses Raums funktionieren können. Das fand ich sehr schade, denn genau auf diese Geschichte war ich doch so gespannt.

Ich bin jetzt allerdings schon gespannt, wie es weiter gehen könnte, denn ich hoffe einfach, dass es sich in den Folgebänden einfach mehr um dem mysteriösen Raum 213 drehen wird und wir vielleicht ein paar neue Erkenntnisse darüber dazu gewinnen.

Fazit

Wirklich überzeugen konnte mich der erste Teil vom Amy Crossings Debüt Raum 213 nicht. Es war kurzweilig ein wenig spannend, aber insgesamt doch zu wenig um wirklich gut zu sein. Dennoch erhoffe ich mir von den Folgebänden ein wenig mehr.

Meine Wertung

One thought on “Raum 213: Harmlose Hölle – Amy Crossing

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