Raum 213: Arglose Angst

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Loewe Verlag
Broschierte Ausgabe
ca. 176 Seiten
7,95 Euro
März 2014
ISBN: 978-3785578728

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Inhalt

(lt. amazon.de):

Die Eerie High sieht auf den ersten Blick aus wie eine normale Schule, doch ein Zimmer ist das personifizierte Böse: Raum 213. Jeder, der diesen Raum betreten hat, musste die Hölle durchleben – oder hat es nicht überlebt! Madison kann ihr Glück kaum fassen: Sie ist auf eine exklusive Party eingeladen, auf der auch ihr großer Schwarm Elijah sein wird! Aber die Party findet in Raum 213 statt – und jeder weiß, dass in diesem Raum unheimliche und lebensgefährliche Dinge passieren können. Madison geht das Risiko ein und rutscht schnell von der Party ihres Lebens in einen unfassbaren Albtraum.

Gewähltes Zitat

Madison traute dem Ganzen noch nicht. Sie konnte nicht einfach so auf Partystimmung umschalten, nach allem, was sie heute Abend schon erlebt hatte. Ihr grauenhafter Marsch durch die Dunkelheit, die Begegnung mit Ian, das Warten auf dem Schulgelände und schließlich ihr Herumgeirre durch das Gebäude. Und jetzt sollte sie alles von sich werfen und unbeschwert Party machen?

(S. 62)

Meine Meinung

Als Madison an ihrem Schulspint eine anonyme Einladung zu einer geheimen Party in Raum 213 entdeckt, ist sie wenig begeistert und hat auf keinen Fall vor dahin zu gehen. Als sie dann jedoch zufällig mitbekommt, dass auch Elijah, ihr absoluter Schwarm, da sein wird, ändert sie ihre Meinung und will unbedingt dabei sein, obwohl sie nicht weiß, von wem die Einladung stammt und Raum 213 als sehr mysteriös gilt.
Auf der Party läuft es dann zwar mit Elijah ganz gut, aber alles andere läuft plötzlich aus dem Ruder…

Der zweite Teil von Raum 213 konnte mich dann doch ein wenig mehr überzeugen als noch der erste. Bei diesem zweiten Band fand ich die Geschehnisse, die sich innerhalb weniger Stunden abspielen viel passender und glaubhafter auf die wenigen Seiten des Buches unter gebracht. Hier hatte ich nicht so unbedingt das Gefühl, dass mir viel einfach vorenthalten wurde, weil eigentlich mehr Tiefgang hätte sein müssen, der aufgrund der geringen Seitenzahl aber entfallen musste. Bei diesem zweiten Teil stimmt dieses Verhältnis viel eher. Gefühlt jedenfalls.

Die Figuren sind zwar recht stereotyp angelegt, aber für die Story hat das vollkommen gepasst und ausgereicht. Schön beschrieben fand ich das Verhalten der Protagonisten während der Party, als alles aus dem Ruder lief. Nicht wirklich nachvollziehbar, aber wie soll das auch funktionieren, wenn der Wahnsinn von Raum 213 zuschlägt? Auf jeden Fall war es unterhaltend mit zu verfolgen wer gerade wie agiert und ich war immer darauf gespannt, was wohl als nächstes passieren würde.

Raum 213 kam für mich allerdings auch hier wieder etwas zu kurz. Ich würde gerne endlich ein wenig mehr darüber erfahren, was es mit diesem Raum auf sich hat und nicht alles einfach hinnehmen müssen. Gerade das Ende warf für mich so einige Fragen auf. Wir erfahren durch kurze kursive Einwürfe immer etwas aus der Sicht desjenigen, der alles eingefädelt hat, ohne jedoch zu wissen, um wen es sich dabei handelt, aber wie es zu dem kam, das bleibt offen.

Überrascht war ich übrigens auch über die Tatsache, dass Band 1 und Band 2 komplett voneinander losgelöst sind. Die Geschichten haben kaum etwas miteinander zu tun, außer dass es in beiden Büchern auch um Raum 213 an der Earie Highschool geht.

Fazit

Den zweiten Band von Amy Crossing Raum 213: Arglose Angst fand ich also gelungener als noch den ersten Band, er war für mich stimmiger, auch wenn für mich noch einiges gefehlt hat. Ich vergebe auch hier wieder drei Sterne, dieses mal mit der Tendenz zu einem vierten. Ganz gereicht hat es dazu aber dann doch nicht.

Meine Wertung

One thought on “Raum 213: Arglose Angst

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