Leseaktion #MemoryGameLesen – Gemeinsam lesen und miträtseln

Der Penhaligon Verlag hat sich mal wieder eine tolle Aktion zum gemeinsamen Lesen ausgedacht! Das ganze betrifft das Buch Memory Game – Erinnern ist tödlich von Felicia Yap. Gemeinsam wollen wir in den nächsten Wochen dieses Buch lesen und uns darüber auf Twitter #memorygamelesen und auf unseren Blogs austauschen. Ebenfalls besteht die Chance auf einen Chat mit der Autorin.
Wenn ihr Lust habt, dann macht doch einfach mit!

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Das Buch

memorygame Inhalt (lt. amazon.de):
Wie findet man einen Mörder in einer Welt, in der es keine Erinnerungen gibt?
In Claires Welt gibt es zwei Arten von Menschen: solche, die wie sie sind und sich nur an die Ereignisse des vorangegangenen Tages erinnern können, und solche wie ihren Ehemann Mark, deren Gedächtnis zwei Tage zurückreicht. Claire hat nur eine Verbindung zu ihrer Vergangenheit: ihr Tagebuch. Was sie nicht rechtzeitig aufschreibt, geht für immer verloren. Eines Morgens steht die Polizei vor Claires Tür. Die Leiche einer Frau wurde im Fluss gefunden. Nach Aussage der Beamten war sie Marks Geliebte und er wird des Mordes verdächtigt. Sagt die Polizei die Wahrheit? Kann Claire ihrem Ehemann vertrauen? Und vor allem: Kann sie sich selbst vertrauen?

Penhaligon Verlag | Broschierte Ausgabe | ca. 448 Seiten | 14,99 Euro | September 2017 | Originaltitel: The day after yesterday |Übersetzer: Bettina Spangler | ISBN: 978-3764531829

 

Der Leseplan

6. Oktober bis 13. Oktober: 1.-8. Kapitel

1) Stell Dir vor, Du lebst in der Welt von Memory Game – welchen Fakt aus Deinem Leben würdest Du wieder und wieder nachlesen, um ihn auf keinen Fall zu vergessen?
– Auf jeden Fall will ich mich immer an meine Gefühle für meinen Mann und meinen Sohn erinnern. Und auf jeden Fall auch an die Bedeutung meiner Freunde für mich. Ohne das kann ich mir gar nicht vorstellen ein Leben zu führen. Konkret wäre da natürlich auch die erste Begegnung, die Geburt, die Hochzeit zu nennen. Aber vor allem auch viele, viele zwischenmenschliche Dinge, die man gar nicht ausreichend beschreiben kann.

2) Wenn Du im Alter von 18 Jahren die Fähigkeit verlieren würdest, neue Erinnerungen zu schaffen – was würdest Du vor dem 18. Geburtstag unbedingt noch tun wollen, um Dich für immer daran erinnern zu können?
– Also, am liebsten alles was wirklich essentiell ist in meinem Leben: Verlieben, Kinder bekommen, echte Freundschaften knüpfen.

3) Liebt Mark Claire wirklich? Ist es überhaupt möglich, ohne Erinnerung zu lieben?
– Ich kann es mir nicht vorstellen. Gefühle sind doch etwas, was man nicht aus einem Tagebuch herauslesen kann. An Gefühle muss man sich doch erinnern können, oder? Für mich sind die Erinnerungen daran, was ich in den unterschiedlichsten, einschneidenden Situation gefühlt habe die wichtigsten Erinnerungen die ich habe. Wie soll man denn sowas beschreiben können. Das geht gar nicht, von daher kann ich mir auch nicht wirklich vorstellen, dass man sich so lieben kann. Jedenfalls nicht, wenn es sich nicht lediglich um eine oberflächliche Liebe handeln soll.

13. Oktober bis 20. Oktober: 9.-16. Kapitel

1) Stell dir vor, Du könntest Ereignisse aus Deiner Vergangenheit für immer vergessen, indem Du sie einfach aus Deinem iDiary löscht. Würdest Du davon Gebrauch machen?
– Einerseits wäre das natürlich sehr verlockend. Manche Erinnerungen möchte man ja nun wirklich am liebsten verdrängen und sieht auch keinen Mehrwert dadurch. Andererseits wird man doch gerade durch seine Erinnerungen zu dem Menschen, der man eigentlich ist. Ich glaube, dass ich mich dagegen entscheiden würde, auch wenn es noch so reizvoll klingt seinen Ballast endlich mal abwerfen zu können, aber ich denke, dass ich dadurch ein anderer Mensch sein würde.

2) Die Protagonisten in Memory Game verlassen sich auf ihr iDiary, um sich zu erinnern. Hast Du das Gefühl, dass wir uns auch ohne Gedächtnisverlust viel zu sehr auf unsere Smartphones verlassen und uns weniger merken können, als früher?
– Haha! Ohja 😀 Ja, gute Frage. Ich denke schon, dass uns unsere elektronischen Hilfsmittel heute viel mehr Arbeit abnehmen als gut für uns ist. Früher war es beispielsweise kein Problem sich eine Telefonnummer zu merken. Das klappt heute nicht mehr so gut *g* Also, nicht nur bei mir, sondern auch bei den Kindern um mich rum. Dafür können diese aber andere Dinge und mit dieser Elektronik gut umgehen. Das ist ein eher zweischneidiges Schwert. Ich finde diesen Fortschritt eigentlich gut, was ich verdamme ist diese Abhängigkeit. Man sollte halt auch ohne diese Geräte auskommen können wenn es sein muss. 

20. Oktober bis 27. Oktober: 17.– 24. Kapitel

1) Was könnte tatsächlich mit Sophia geschehen sein? Könnte Claire die Mörderin sein?

2) Kannst Du nachvollziehen, dass Mark Claire nie die Wahrheit über Catherine erzählt hat?

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 20:00 Uhr: Exklusiv-Chat auf Twitter mit Felicia Yap!

Die Autorin ist für 60 Minuten online und chattet mit Euch live auf Englisch! Einfach Eure Fragen mit dem #memorygamelesen an @FeliciaYap auf Twitter posten!

27. Oktober bis 3.November: 25.-29. Kapitel

1) Ist es fair, wie DI Richardson gehandelt hat? Wie hättest Du entschieden, nachdem Du die Wahrheit erfahren hast?

2) Glaubst Du, man lebt ohne Erinnerungen leichter, weil man jeden Tag unbelastet beginnt?

 

Mein Lesefortschritt

Ich werde hier drunter meinen Lesefortschritt festhalten und die Antworten auf die Fragen ebenfalls! 🙂

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06. Oktober 2017: (Stand: gelesen bis Kapitel 5)
Ich habe heute Abend angefangen und die ersten 50 Seiten gelesen. Noch kann ich mir nicht so recht vorstellen, wie das wirklich funktionieren soll. Wie kann es Autoren geben, wenn die Menschen sich an maximal 2 Tage ihres Lebens erinnern können? Das geht doch nicht. Oder doch? Das Szenario fasziniert mich, aber ich bin noch unentschlossen wie ich es wirklich finde. Ich brauche mehr Infos! Morgen! Das Buch liest sich ansonsten aber gut 🙂

09. Oktober 2017: (Stand: gelesen bis Kapitel 8)
Am Wochenende bin ich dann doch nicht wirklich zum Lesen gekommen. Dafür habe ich heute den ersten Abschnitt fertig gelesen. Ich tue mich immer noch ein wenig schwer mit der Vorstellung, dass man Fakten zwar erinnern kann, Handlungen und Taten, bzw. Erlebtes aber nicht. Passt für mich nicht so richtig, aber nun ja … vielleicht einfach hinnehmen?
Witzig war auf jeden Fall die Vorstellung, dass in dieser alternativen Realität des Buchs eine Welt wie unsere, in der jeder ein normal funktionierendes Gedächtnis hat, dystopisch wäre 😀 Irgendwie schon komisch das mal so zu betrachten *G*
So, die Fragen des Abschnitts habe ich oben beantwortet 😉 Nächsten Montag geht’s mit dem nächsten Abschnitt weiter. Noch ist es nicht soooo spannend, dass ich es nicht aushalten kann *G*

16. Oktober 2017: (Stand: gelesen bis Kapitel 16)
Kaum von der Buchmesse wieder da, habe ich mich ans lesen des nächsten Abschnitts gemacht. Diesen fand ich ein wenig sehr lahm. Es ist wenig passiert und viel blablabla … Mittlerweile könnte man ja erahnen was sich ungefähr zugetragen haben muss. Gegen Ende dieses Abschnitts wurde es dann etwas interessanter. Ich hoffe, dass der nächste Abschnitt besser wird und ein wenig Tempo in die Geschichte kommt. Es soll immer noch der gleiche Tag sein, für mein Empfinden rätselt der Beamte schon eine Woche an diesem Fall rum …

 

Wenn ihr Lust habt, dann diskutiert doch mit mir in den Kommentaren mit – oder auf Twitter mit uns allen! Wir freuen uns! 🙂

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