Diabolic – Vom Zorn geküsst – S.J. Kincaid

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Arena Verlag | Gebundene Ausgabe | ca. 488 Seiten | 18,99 Euro | Januar 2017 | Übersetzer: Ulrich Thiele | Originaltitel: The Diabolic | ISBN: 978-3401602592

Inhalt

(lt. amazon.de):

Eine Diabolic ist stark.
Eine Diabolic kennt kein Mitleid.
Eine Diabolic hat eine einzige Aufgabe: Töte, um den einen Menschen zu schützen, für den du erschaffen wurdest.
Als Nemesis und Tyrus sich am Imperialen Kaiserhof begegnen, prallen Welten aufeinander. Sie – eine Diabolic, die tödlichste Waffe des gesamten Universums. Liebe ist ihr völlig fremd. Er – der Thronfolger des Imperiums, der von allen für wahnsinnig gehalten wird. Liebe ist etwas, das ihn nur schwächen würde. Dass ausgerechnet diese beiden zusammenfinden, darf nicht sein. Denn an einem Ort voller Intrigen und Machtspiele ist ein Funke Menschlichkeit eine gefährliche Schwachstelle …
Nemesis und Tyrus. Diabolic und Thronerbe. Ein Mädchen zwischen unbändigem Zorn und ergreifender Liebe, und ein Junge, dem Gefühle das Leben kosten könnten. Eine großes Fantasy-Spektakel, das den Lesern den Atem rauben wird!

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Gewähltes Zitat

»Und als Nemesis dann auf, äh, dich, aufpassen musste, hat sie sich ihre Aufgabe so zu Herzen genommen, dass sie sich kein einziges Lachen erlauben konnte. Nur weit weg von unserer Festung hätte sie lernen können, ein eigener Mensch mit eigenen Gefühlen zu sein. Aber das wäre nichts, wovor man sich fürchten müsste. Das wäre etwas Wunderschönes, etwas Wundervolles.«

(S. 187)

Meine Meinung

Nemesis ist eine Diabolic und auf ihre Herrin Sidonia von Impyrean geprägt worden. Das bedeutet, dass die nur für ihre Herrin lebt, sie liebt und beschützt und das ihr ganzes Leben lang.
Um Sidonia zu beschützen gibt sie sich schließlich als sie selbst aus und reist an den Hof des Kaisers, wo dieser alle zukünftigen Erben zusammenruft, denn er hat finstere Pläne um seine Macht zu stärken. Dort angekommen findet Nemesis schnell verbündete mit denen sie gegen die finsteren Machenschaften des Kaisers ankämpft …

„Diabolic“ war nach Langem mal wieder ein Buch, das mich total begeistern und aus den Socken hauen konnte! Die Mischung als Science Fiction, Politik, Intrigen, Fantasy und ein wenig Liebe ist total gelungen und konnte mich absolut überzeugen!

Das Buch beginnt schon recht interessant mit einer Szene in der unsere Protagonistin Nemesis, die Diabolic, erschaffen und auf ihre spätere Herrin geprägt wird. Diabolics sind künstlich erschaffene Wesen, die aber die selbe DNA wie ein Mensch aufweisen. Sie haben selbst keine Gefühle, nur Gefühle für den Menschen auf den sie geprägt werden und auf den sie fortan fixiert sind und für den sie leben. Sie haben übermenschliche Kräfte und töten ohne Hemmungen.
Schon dieser Einstieg in die Geschichte konnte mich sehr fesseln, weil ich diese Vorstellung total spannend fand und natürlich wissen wollte, wie sich die Diabolic und ihr Verhältnis zu ihrer Schutzbefohlenen weiter entwickeln würde.

Nemesis ist also eine Diabolic und Sidonia ihre Herrin, die Tochter des Senators von Impyrean. Jeder der etwas auf sich hält und sich schützen will hat einen eigenen Diabolic bis diese eines Tages vom Kaiser verboten werden. Da Sidonias Eltern eh nicht gut auf den Kaiser zu sprechen sind, halten sie sich auch nicht an seine Anweisungen und verstecken Nemesis vor ihm für ihre Tochter.

Auch das Setting des Buches gefiel mir sehr, denn die Geschichte spielt in der Galaxis, im Weltall und damit sind kaum Grenzen gesetzt. Kurios, dass in dieser Zukunftsvision in der sich Menschen körperlich problemlos verändern können und künstlich Leben erschaffen, der Fortschritt und Wissenschaft nicht mehr gerne gesehen ist. Die Menschen, allen voran der Kaiser sind sehr religiös und Wissenschaften sind streng verboten. Gegen dieses Verbot stellen sich viele Menschen in der Galaxis und ziehen sich damit den Zorn des Kaisers zu. So auch Senator von Impyrean, der sich auch öffentlich gegen den Kaiser auflehnt und der daraufhin seine Tochter an den Hof zitiert.

Wie bereits erwähnt gibt sich also Nemesis als Sidonia aus und reist zum Kaiser. Ab diesem Zeitpunkt wird die Geschichte noch einmal viel, viel spannender und intensiver als ich sie bis dahin eh schon empfunden habe, denn nun geht es um Intrigen und Politik, es geht total heiß her und das Tempo zieht so richtig an! Das hat mir total gut gefallen, denn die gesamte Geschichte ist ziemlich gut durchdacht, auch wenn ich recht häufig vorausahnen konnte, worauf das ganze hinaus laufen würde, trotz total vertrackter Irrungen und Wendungen. Das hat mich aber überhaupt nicht gestört, denn es waren immer noch genügend Dinge, die es zu entdecken galt und die mich dennoch überraschen konnten. Der angenehme Schreibstil der Autorin tat ihr übriges dazu bei dieses Buch zu einem absoluten Highlight für mich zu machen.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich das noch einmal sagen würde, aber ich finde es tatsächlich schade, dass aus dieser Geschichte kein Zweiteiler gemacht wurde. Das Potential wäre sicherlich vorhanden gewesen. So ist diese Geschichte aber abgeschlossen und ich bin einerseits traurig, dass es vorbei ist, freue mich aber ebenso, dass ich diese tolle Story entdecken durfte!

Fazit

Mit Diabolic – Vom Zorn geküsst hat S.J. Kincaid mich total begeistern können! Das war ein Buch ganz nach meinem Geschmack. Eine tolle Mischung unterschiedlichster Genres, aber insgesamt absolut gelungen und keine Geschichte wie man sie schon zu Hauf gelesen hat! Schön bereits im Januar mit einem solchen Highlight ins Lesejahr starten zu können!

Meine Wertung

3 thoughts on “Diabolic – Vom Zorn geküsst – S.J. Kincaid

    • Huhu Ilona!

      Das Buch sagt mir nichts, da werde ich mal schauen 🙂
      Diabolic war wirklich so toll … hach! Ich schwärme da immer noch von 🙂

      Liebe Grüße
      Nicole

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